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OnePlus dementiert Gerüchte über das Aus des Unternehmens


Beim Smartphone-Hersteller OnePlus scheint es drunter und drüber zu gehen. Das Unternehmen dementiert zwar einen Bericht über das Ende der Marke, jedoch scheint die Konzernmutter Oppo Umstrukturierungen vorzunehmen, die auch OnePlus betreffen. Konkrete Fragen dazu beantwortet OnePlus bisher nicht.

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OnePlus ist ein Unternehmen der chinesischen BBK-Gruppe, das im Jahr 2021 von der BBK-Marke Oppo übernommen wurde. Laut einem Bericht des Magazins Android Headlines plant Oppo jetzt, die Marke OnePlus abzuwickeln. OnePlus kämpfe seit Jahren um Marktanteile und auch eine Ende 2022 angekündigte Finanzspritze von Oppo in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar (knapp 1,2 Milliarden Euro) habe nicht zu erhofften Verbesserungen geführt.

Nach enttäuschenden Ergebnissen in Indien und China versuche die Muttergesellschaft nun offenbar, die Verluste zu begrenzen, heißt es weiter. Marktzahlen von Omdia zufolge verlor OnePlus zwischen 2023 und 2024 mehr als 20 Prozent an Absatz, während Oppo selbst zulegen konnte. Ferner kursieren Gerüchte über die Einstellung des OnePlus 15s und des Foldables OnePlus Open 2 – angeblich Anzeichen dafür, dass OnePlus den Smartphone-Markt aufgeben könnte.

Eine erste Reaktion seitens OnePlus kam aus Indien, einem der wichtigsten Märkte der Marke: Robin Liu, CEO von OnePlus in Indien, wies die „Fehlinformationen“ in einem Beitrag auf X entschieden zurück und sagte, dass das Unternehmen nicht geschlossen werde. Zudem forderte er in seinem Beitrag „alle Beteiligten dringend auf, Informationen anhand offizieller Quellen zu überprüfen, bevor sie unbegründete Behauptungen weitergeben“.

Auch OnePlus Nordamerika veröffentlichte eine Stellungnahme, die einen weniger überzeugenden Tonfall hat: „OnePlus North America setzt seinen Betrieb fort und garantiert seinen Nutzern weiterhin umfassenden Kundendienst, Software-Updates und die Einhaltung ihrer Rechte.“

Eine ähnlich klingende Stellungnahme wurde uns auf Nachfrage von der europäischen Dependance des Unternehmens zugeschickt: „Die bestehenden Geschäftsaktivitäten von OnePlus Europa laufen weiterhin wie gewohnt weiter. Der Kundendienst, Software-Updates und Rechteverpflichtungen aller Nutzer sind vollständig gewährleistet.“

Auf eine weitere Nachfrage, ob man von OnePlus in Europa neue Produkte erwarten könnte, erhielten wir keine Antwort. Stattdessen betonte OnePlus abermals, dass „alle vorhandenen Geräte weiterhin Software-Updates und Kundendienstleistungen erhalten“ werden. „Derzeit können wir nur die oben genannte Erklärung abgeben.“

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Gerade der letzte Satz deutet an, dass OnePlus derzeit dabei sein könnte, sich umzustrukturieren, aber noch nicht bereit ist, es zu kommunizieren. Allerdings scheint es im Hinblick auf die Stellungnahme des Indienchefs nicht zu einem kompletten Aus der Marke zu kommen. Jedoch wäre es möglich, dass OnePlus seine Aktivitäten in einigen Regionen reduzieren oder einstellen könnte.

Dass Oppo beziehungsweise BBK seine Smartphonesparten neu aufstellt, zeigte sich schon Anfang des Jahres: Die eigenständige Smartphone-Marke Realme, die unter anderem in Indien, Südostasien und Europa aktiv ist, ist zu einer Untermarke von Oppo geworden. Wie Reuters berichtet, sollen die Ressourcen der beiden Unternehmen gebündelt werden, um Kosten zu senken.

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Ein weiterer Hinweis auf Änderungen der Markenausrichtungen zeigte sich bei der Vorstellung der Topsmartphones von Oppo und OnePlus: Auf dem High-End-Gerät Oppo Find X9 Pro prangte plötzlich ein Hasselblad-Logo, während dieses auf dem OnePlus 15 fehlte. Dabei hatte OnePlus mit dem OnePlus 9 und 9 Pro den schwedischen Kameraspezialisten erst in den Smartphonemarkt geholt. Zudem gelten die Kameras des aktuellen OnePlus-Topmodells als weniger gut als beim Oppo-Flaggschiff.

Bis Klarheit über die Zukunft von OnePlus herrscht, dürfte noch eine Weile vergehen. Die besten Zeiten könnte der Hersteller zumindest in Europa hinter sich haben. Schon seit der Rückkehr auf den hiesigen Markt nach einer mehrjährigen Zwangspause wegen Patentstreitigkeiten mit Nokia ist OnePlus nicht wieder mit voller Kraft nach Deutschland zurückgekehrt.


(afl)



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Apple wird 50: Tim Cook über Werte, Steve Jobs und die Zukunft


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Apple wird dieses Jahr 50 Jahre alt. Für Apple-CEO Tim Cook und das Unternehmen ist dies eine besondere Herausforderung: Die Fähigkeit, zurückzublicken, habe man erstmal entwickeln müssen, scherzte der Apple-Chef jetzt in einem seltenen Rückblick über die Geschichte, Kultur und Zukunft des Konzerns. Normalerweise blicke Apple im Alltag bevorzugt nach vorne.

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Im Gespräch mit dem Journalisten David Pogue ging Cook in dem Interview, das im US-amerikanischen Fernsehsender CBS ausgestrahlt wurde, auch auf die Bedeutung von Werten in politisch turbulenten Zeiten ein. Cook sieht sich hier aktuell wegen seiner Nähe zu US-Präsident Donald Trump Kritik ausgesetzt. Insbesondere ein Besuch im Weißen Haus trotz eskalierender Gewalt in Minnesota sorgte zuletzt für massive Verärgerung in der Belegschaft. Der Apple-Chef zog überdies eine für ihn ungewohnt persönliche Bilanz: über den Zustand des Unternehmens bei seinem Eintritt 1997, Steve Jobs’ letzten Rat an ihn als designierten CEO – und warum Apples Erfolg seiner Meinung nach schlicht nicht kopierbar ist.

Tim Cook hat Apple seit seinem Amtsantritt als CEO im Jahr 2011 stärker als sein Vorgänger Steve Jobs auch in gesellschaftspolitischen Fragen positioniert: Apple hat sich Barrierefreiheit, Datenschutz als Menschenrecht, Nachhaltigkeit und Klimaschutz, Bildung und Diversität auf die Fahnen geschrieben. Doch seit der zweiten Amtszeit von Donald Trump, dessen Regierung zum Beispiel den Klimaschutz stark zurückgenommen hat oder Diversitätsprogramme für Unternehmen zurückfährt, werden Apples Werte auf die Probe gestellt. Cook, der mit einer Glasplakette mit 24-Karat-Gold-Sockel, die er Trump überreichte, für Diskussionen sorgte, bekennt sich in dem Interview zu Apples Werten. In einem internen Treffen versprach Cook zudem, sich verstärkt für ausländische Mitarbeiter und eine humane Einwanderungspolitik einzusetzen. Diese seien in chaotischen Phasen sogar wichtiger und nicht weniger relevant, erklärte er.

„Tu einfach das Richtige“, habe Steve Jobs seinem Nachfolger aufgetragen. „Frag nie, was ich tun würde.“ Und auch wenn Cook betont, dass er diesem Rat des Apple-Mitbegründers gefolgt sei, wird in dem Interview doch deutlich, wie sehr er sich dem Erbe von Jobs verpflichtet fühlt. Dieser sei eine Person gewesen, „wie sie einmal in tausend Jahren vorkommt“, sagt er. Und seine größte Erfindung sei nicht ein Produkt gewesen, sondern Apple selbst.

Die Dankbarkeit, die Cook ausstrahlt, begründet er mit seinem eigenen Werdegang bei Apple. Als er vor knapp 28 Jahren bei Apple angefangen habe, befand sich das Unternehmen im Überlebenskampf. Der Quartalsumsatz habe nur noch bei 1,3 bis 1,4 Milliarden US-Dollar gelegen und es sei unklar gewesen, ob man den verbliebenen Mitarbeitern im nächsten Monat noch den Lohn zahlen könnte. Frühere Weggefährten hätten ihm, der damals beim weltweit größten PC-Konzern Compaq arbeitete, davon abgeraten, zu Apple zu wechseln. Doch Cook folgte dem Ruf von Jobs trotzdem.

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Heute ist Apple drei- bis viermal so groß und profitabel wie zu Beginn von Cooks Zeit als CEO. In den 15 Jahren sind rund 100.000 Mitarbeiter hinzugekommen. Doch Apple ist auch mehr und mehr ins Fadenkreuz der Regulierung geraten. Cook betont, was das Unternehmen bei verschiedenen Gelegenheiten immer wieder sagt: Zu viel Regulierung könne Innovation bremsen. Apples Erfolgsrezept seien nicht die Produkte oder Ideen alleine, sondern die Kultur und die Menschen, die das Unternehmen prägen.

Zur Kultur zählt Cook neben dem disziplinierten Blick nach vorn und dem Blicken um die Ecke vor allem den Fokus. Das berühmte Nein zu tausend Dingen, um zu einer Sache Ja zu sagen, werde weiterhin beherzigt. Außerdem seien Kollaboration und Exzellenzanspruch bei Apple weitere Prioritäten neben der Verzahnung von Hard- und Software sowie Dienstleistungen.

Die Feierlichkeiten zum 50. von Apple, auf die Cook nicht weiter einging, sollen das Unternehmen aber nicht vom Kurs abbringen. In den Laboren werde bereits an Projekten gearbeitet, die mehrere Jahre in der Zukunft liegen, ließ Cook durchblicken. Alleine die eigenen Chips, der Apple Silicon, zwinge das Unternehmen zu einer besonders langfristigen Planung. Für den Blick in den Rückspiegel bleibt da außer bei besonderen Gelegenheiten keine Zeit.

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(mki)



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Studio Display 2026 im Test: 5K-Mattscheibe mit Thunderbolt 5


Für viele Mac-Nutzer ist das Studio Display mit seinem Design und der 5K-Auflösung alternativlos. Für die Neuauflage polierte Apple an vielen Stellen nach und baut unter anderem modernere Ports mit Thunderbolt 5 ein.

Ausgerechnet beim Herzstück des 1700 Euro teuren Monitors (ab 1641,89 €), dem Panel, wagt der Hersteller allerdings keine Änderungen.

Wir haben die Neuauflage vermessen, die neuen Thunderbolt-Optionen ausprobiert und geprüft, ob Apples 5K-Display der wachsenden Konkurrenz technisch noch Paroli bietet.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Studio Display 2026 im Test: 5K-Mattscheibe mit Thunderbolt 5“.
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Auf Expansionskurs: Amazons Zoox testet Robotaxis in Dallas und Phoenix


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Das US-amerikanische Robotertaxi-Unternehmen Zoox expandiert und stärkt seine Präsenz auf dem umkämpften US-Markt. Die Amazon-Tochter weitet ihre Tests auf Dallas und Phoenix aus und eröffnet eine Zentrale für den Flottenbetrieb im US-Bundesstaat Arizona. Das teilte Zoox am Montag mit.

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Mit den beiden Großstädten Dallas und Phoenix ist die Zoox-Testflotte nun in zehn verschiedenen US-Märkten aktiv. Das Unternehmen hat seine Aktivitäten zuletzt schrittweise ausgebaut und im vergangenen Jahr seinen autonomen Taxidienst in San Francisco und in der Casino-Metropole Las Vegas gestartet. Hinzu kommen die Standorte Seattle, Austin, Miami, Los Angeles, Atlanta und Washington D.C.

Seit dem Start des Services in Las Vegas und des Testbetriebs in San Francisco Ende letzten Jahres hat Zoox nach eigenen Angaben über eine Million autonome Meilen zurückgelegt und mehr als 300.000 Fahrgäste befördert.

Die Erweiterung der Testflotte nach Dallas und Phoenix unterstreicht den Expansionsdrang des Unternehmens. „Phoenix und Dallas sind schnell wachsende Metropolregionen mit hoher Nachfrage nach Fahrdiensten und Verbindungen auf der ersten und letzten Meile. Die Expansion in diese Städte ermöglicht es uns, in weitläufigen Gebieten zu testen und so Daten zu gewinnen, die sich von unseren Tests in anderen dicht besiedelten Metropolregionen wie San Francisco unterscheiden“, schreibt Zoox in einer Pressemitteilung. In Phoenix habe man die Möglichkeit, die Leistung der Sensoren und Batterien unter extremen Hitze- und Staubbedingungen auf Schnellstraßen zu testen; Dallas wiederum biete die Gelegenheit, die eigene KI unter verschiedenen Wetterbedingungen und in komplexen Straßennetzen weiterzuentwickeln.

Zoox plant in Phoenix und Dallas nach eigenen Angaben den Einsatz einer kleinen Anzahl umgerüsteter SUVs. Der Fokus liegt zunächst auf manueller Kartierung, bevor autonome Tests beginnen, mit einem Sicherheitsfahrer am Steuer, der jederzeit eingreifen und die KI bei Bedarf deaktivieren kann. Der Robotaxi-Anbieter wird außerdem neue Depots in beiden Städten eröffnen, sowie ein neues Fusion Center in Scottsdale, Arizona, in Betrieb nehmen, das als Kommandozentrale für Flottenbetrieb, Einsatzleitung und Fahrerbetreuung dienen soll, wie es heißt.

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(akn)



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