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Künstliche Intelligenz

OpenAI: „Super-App“ soll ChatGPT und andere KI-Funktionen zusammenführen


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OpenAI plant offenbar die Veröffentlichung einer „Super-App“ für den Desktop, die den Chatbot ChatGPT, den Atlas-Browser und die Coding-Plattform Codex kombinieren soll. Die App solle die Produkte von OpenAI vereinheitlichen und so auch Ressourcen sparen, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf die Geschäftsführung.

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Die „Super-App“ – das Wall Street Journal benennt sie als „superapp“ – soll demnach auch über „agentische KI-Fähigkeiten“ verfügen. Mit diesen, berichtet die internationale Tageszeitung weiter, solle auf dem Computer des Nutzers oder der Nutzerin etwa autonom Programmcode geschrieben oder Daten analysiert werden. Wann die App erscheinen soll, ist noch nicht bekannt.

Bereits innerhalb der vergangenen Wochen hätte die Geschäftsführung des KI-Konzerns – unter anderem auch CEO Sam Altman – über die Priorisierung einzelner Produkte diskutiert. „Wir haben gemerkt, dass wir unsere Bemühungen auf zu viele Anwendungen verteilen und dass wir unsere Vorgehensweisen vereinfachen müssen,“ zitiert das Wall Street Journal ein internes Dokument von OpenAI.

Die Rationalisierung innerhalb des Unternehmens hänge auch mit dem Erfolg des Konkurrenten Anthropic zusammen, führt die Tageszeitung aus. Zudem bündelt der OpenAI-Mitbewerber ähnliche Funktionen bereits in seiner Claude-App. Nach dem Streit mit dem Pentagon hat Anthropics KI-Chatbot Claude messbar an Popularität gewonnen. Diesen Erfolg müssten OpenAIs Angestellte als „Weckruf“ sehen, habe eine Geschäftsführerin nach Informationen des Wall Street Journals an diese appelliert.

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(mho)



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Künstliche Intelligenz

NASA-Weltraumteleskop Swift: Beispiellose Rettung durch Robotermission steht an


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Katalyst Space Technologies hat die Vorbereitungen für eine historische Raumfahrtmission zur Rettung eines NASA-Weltraumteleskops abgeschlossen. In den kommenden Tagen soll es losgehen. Das geht aus einer Stellungnahme des US-Raumfahrtunternehmens und Medienberichten hervor. Demnach wurde das „robotische Raumschiff LINK“ auf der Rakete des Typs Pegasus XL angebracht und kann jetzt zu den Marshallinseln im Pazifik transportiert werden. Dort soll sie von einem speziellen Flugzeug aus gestartet werden. Zwei Wochen später soll sich das Raumschiff dem Weltraumteleskop Swift nähern und es inspizieren. Danach soll es das Instrument greifen und langsam in eine höhere Umlaufbahn schieben, damit es dort die Forschung wiederaufnehmen kann.

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Neil Gehrels Swift Observatory wurde 2004 gestartet, damals hieß das Gerät nur Swift. Das Weltraumteleskop untersucht primär Gammastrahlenblitze, „die stärksten Explosionen im Universum“. An Bord hat es drei verschiedene Forschungsinstrumente, die im sichtbaren, im ultravioletten, im Röntgen- und im Gammaspektrum arbeiten. Von zentraler Bedeutung ist dabei das Burst Alert Telescope (BAT), das zu jeder Zeit etwa ein Sechstel des Himmels abdeckt und dort Gammablitze entdecken kann. Wenn einer entdeckt wird, kann es die anderen Instrumente rasch darauf ausrichten, Observatorien auf der Erde können nachziehen. Während seines Betriebs hat das Gerät unzählige Ereignisse beobachtet. 2018 wurde es zu Ehren des verstorbenen Forschungsleiters umbenannt.

In den vergangenen Jahren hat die verstärkte Sonnenaktivität nun aber dafür gesorgt, dass die Ausläufer der Erdatmosphäre Swift stärker abbremsen als ursprünglich erwartet. Ohne Gegenmaßnahme würde es wahrscheinlich in Monaten abstürzen. Um das zu verhindern, hat die NASA Katalyst deshalb 30 Millionen US-Dollar bezahlt. Im Gegenzug sollte Katalyst in Rekordzeit ein Raumfahrzeug fertigstellen, das den Orbit von Swift anheben kann. Das sollte ursprünglich im Frühjahr dieses Jahres geschehen, jetzt soll es bis Ende Juni losgehen. Im Winter hat die NASA Swift weitgehend deaktiviert, damit das Weltraumteleskop durch die Drehungen um sich selbst nicht zu stark absinkt. Damit es gerettet werden kann, darf es nicht unter 300 km sinken.

Was man bei Katalyst in gerade einmal acht Monaten geschafft habe, sei „außergewöhnlich“, sagt Ghonhee Lee, CEO der Firma. Das Team habe den Weltraumroboter in dieser Zeit entworfen, gebaut, getestet und fertiggestellt, jetzt stehe eine der „ehrgeizigsten kommerziellen Wartungsmissionen“ an, die jemals in Angriff genommen worden sei. Normalerweise benötigen diese Vorbereitungsschritte einer Weltraummission Jahre, der jetzige Zeitplan sei „geradezu verrückt“, heißt es auch von der NASA. Sollte die Mission klappen, würde das beweisen, dass man das übliche Prozedere enorm beschleunigen kann. Wann die Mission starten soll, schreibt Katalyst nicht, laut NextSpaceflight.com soll es am 27. Juni losgehen.


(mho)



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Künstliche Intelligenz

Siri AI warnt vor Suchtfaktoren, sagt, dass es kein Mensch ist


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Menschen, die Tag für Tag unzählige Chats mit Claude, ChatGPT & Co. führen, Personen, die von KI-Systemen offenbar in den Selbstmord getrieben werden – oder Leute, die meinen, ein großes Sprachmodell sei ihr Partner fürs Leben: All diese merkwürdigen psychologischen Effekte Künstlicher Intelligenz sind längst Alltag. Bei Apples Siri AI soll das aber möglichst nicht passieren: Der iPhone-Hersteller hat dazu diverse „Guard Rails“ implementiert. Das berichten sowohl Nutzer der aktuellen Beta des KI-fizierten Sprachassistenzsystems als auch Leak-Experten, die entsprechende Strings im iOS-27-Code entdeckt haben.

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Versuche, Siri AI zum „AI girlfriend“ zu machen, scheinen zum Beispiel zu scheitern. Die Ex-Wall-Street-Journal-Tech-Reporterin Joanna Stern versuchte zum Beispiel über mehrere Tage, Siri zu ihrer Freundin „oder darüber hinaus“ zu machen. So erklärt die Sprachassistenz weder ihre Liebe noch versucht sie, Nutzern therapeutische Tipps zu geben. Auch bei medizinischen Problemstellungen – die etwa ChatGPT freudig zu diagnostizieren versucht –, reagiert Siri AI ablehnend.

Auch das Thema Chatbot-Sucht scheint man bei Apple im Hinterkopf behalten zu haben. Siri AI überwacht offenbar, wie lange einzelne Konversationen dauern – und gibt dann eine „Mach‘ mal Pause“-Meldung aus. Das geschieht allerdings laut Nachforschungen des Leak-Experten Aaron Perris erst nach mehreren Stunden. Siri AI gibt außerdem aus, dass das System „kein Mensch“ („not a person“) sei. Bislang sind beide Strings noch nicht bei Betatestern aufgetaucht, daher lässt sich noch nicht sagen, wann genau sie auftauchen.

Tester der aktuellen Beta von Siri AI loben, dass es Apple tatsächlich gelungen ist, die vor zwei Jahren angekündigten Funktionen umzusetzen. Das gilt insbesondere für die kontextbezogene Nutzung. Da auf dem iPhone oftmals das halbe Leben eines Nutzers zu finden ist, kann die Sprachassistenz somit sehr hilfreich sein. Apple betont, dass weder dem Konzern noch seinen Dienstleistern Daten offengelegt werden, auch in der Cloud sind sie so verschlüsselt, dass selbst Administratoren nicht herankommen.

Momentan erhalten Developer nur gestaffelt Zugriff auf Siri AI. Nach Installation der Betas von iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 müssen sich diese auf eine Warteliste setzen lassen, die nach und nach geöffnet wird. (Nutzer mit Apple-Store-ID aus der EU dürfen grundsätzlich nicht mitmachen.) Es gibt Klagen über vergleichsweise langsame Cloud-Antwortzeiten.

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(bsc)



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App-Store-Anwendung: Apple trackt eingegebene Zeichen


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Apple gibt Entwicklern auf dem iPhone zahlreiche neue Metriken zur Optimierung ihres Anwendungsvertriebs an die Hand – und setzt dabei offenbar erstaunlich aggressiv auf ein Tracking der App-Store-Nutzer. Das berichtet das deutsch-kanadische Sicherheitsforschungsteam Mysk. Demnach speichert der iPhone-Hersteller gar jeden einzelnen Buchstaben bei der Eingabe in Suchfelder inklusive Zeitstempel. Das Problem: Wer den App Store verwendet, bekommt dafür keine Opt-out-Möglichkeit – offenbar auch dann nicht, wenn man personalisierter Werbung auf dem iPhone durch Apple grundsätzlich widerspricht.

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Möglicherweise steckt Apples neue „Personalized Collections“-Funktion hinter dem erhöhten Mitspeichern der App-Store-Aktivität – oder nutzt diese zumindest. Damit möchte Apple erfassen, welche Interessen User an Apps haben, um ihnen dann algorithmisch passende Vorschläge zu machen. Sogenannte App Notes sollen zudem erklären, warum die Empfehlungen kamen – was an Mechanismen von Facebook oder Google erinnert, die Nutzern ihre interessenbasierte Reklame ebenfalls auf ihren Websites erklären (und sogar konfigurierbar machen).

Die Gruppe Mysk entdeckte die Speicherei auf simplem Weg, wie das Team auf X mitteilte: Die Daten fanden sich in Apples „Privacy Takeout“-Material, das man über privacy.apple.com anfordern kann, da dies gesetzlich so vorgeschrieben ist (etwa durch die DSGVO in Europa). Mysk zufolge handelt es sich bei den Informationen um App-Analytics-Daten, nicht um Endpoint-Infos für die App-Suche selbst. Mysk gelang es sogar, einen 1000 Zeichen langen Text, der in das Suchfeld des App Store eingefügt wurde, wiederzufinden – er war mit der Nutzer-ID verknüpft und landete in Apples Daten, obwohl die Eingabetaste nicht betätigt worden war.

Weitere in den gespeicherten Daten zu findende Informationen betreffen laut Mysk die Zeit, die ein Nutzer in bestimmten App-Store-Bereichen verbringt, etwa wie viel in einer Beschreibung gescrollt wird. Auch alle App-Store-Links aus Browsern werden samt Referrer geloggt.

Laut Mysk ist die Datensammlung nicht neu und besteht in Teilen mindestens seit iOS 14. Durch die Verknüpfung mit der ID seien die Daten auch nicht anonym. Offenbar interessieren sich auch Strafverfolger für die Informationen, so wurde Mysk laut eigenen Angaben bereits 2022 von US-Behörden angesprochen, die Hilfe bei der Datenanalyse wünschten. In den USA läuft gegen die App-Store-Datensammelei seit mehreren Jahren eine Sammelklage von Nutzern.

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(bsc)



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