Connect with us

Künstliche Intelligenz

Panasonic Lumix L10: Edelkompakte mit großem Four-Thirds-Sensor


Kompaktkameras erleben derzeit eine Renaissance. Viele Hersteller setzen wieder stärker auf hochwertige Modelle mit klassischer Bedienung, wie die Fujifilm X100VI oder die Ricoh GR IV. Mit der neuen Lumix L10 setzt Panasonic genau in diesem Bereich an und bleibt gleichzeitig der Tradition früherer Kompaktkameras der Lumix-Reihe treu. Das neue Modell kombiniert ein fest verbautes Leica-Zoomobjektiv mit einem vergleichsweise großen Four-Thirds-Sensor und richtet sich an ambitionierte Fotografen und Content Creator.

Weiterlesen nach der Anzeige


Das Titelbild der Ausgabe 03 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Das Titelbild der Ausgabe 03 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

(Bild: 

heise

)

Die Lumix L10 ist mit einem rückwärtig belichteten CMOS-Sensor im Four-Thirds-Format und einer Auflösung von 20,4 Megapixeln ausgestattet. Die Gesamtauflösung des Sensors liegt bei 26,5 Megapixeln. Panasonic kombiniert den Sensor mit einer neuen Bildverarbeitungs-Engine, die für natürliche Farben, eine hohe Detaildarstellung und bessere Abstufungen in hellen und dunklen Bildbereichen sorgen soll. Besonders ungewöhnlich ist die sogenannte Multi-Aspect-Funktion. Dabei bleibt der Bildwinkel bei den Formaten 4:3, 3:2 und 16:9 konstant. Fotografen müssen den Bildausschnitt beim Wechsel des Seitenverhältnisses dadurch nicht neu wählen.



Die nur etwa 508 Gramm leichte Lumix L10 richtet sich als „Everyday“-Kamera an Reise- und Streetfotografen.

(Bild: Panasonic)

Das fest verbaute Leica DC Vario-Summilux deckt einen Brennweitenbereich von 24 bis 75 Millimetern, umgerechnet auf Kleinbild, ab. Die Lichtstärke reicht von f/1.7 bis f/2.8. Panasonic integriert zudem einen Blendenring und eine optische Bildstabilisierung. Makroaufnahmen sollen bereits ab einem Abstand von drei Zentimetern möglich sein.

Das Gehäuse wiegt rund 508 Gramm, inklusive Akku und Speicherkarte. Panasonic verwendet Metall und Magnesium sowie eine Oberfläche in Lederoptik. Dadurch soll die Kamera robust wirken und gleichzeitig kompakt bleiben.



Das Leica DC Vario-Summilux deckt einen Brennweitenbereich von 24 bis 75 Millimetern ab und hat eine Lichtstärke von f/1,7 bis f/2,8.

(Bild: Panasonic)

Weiterlesen nach der Anzeige

Für die Scharfstellung setzt Panasonic auf einen Phasen-Hybrid-Autofokus mit 779 Messfeldern. Die Kamera erkennt laut Hersteller automatisch Augen, Gesichter, Körper, Tiere, Fahrzeuge und schnelle Bewegungsszenen. Serienaufnahmen schafft die Lumix L10 mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde bei elektronischem Verschluss. Mechanisch sind bis zu elf Bilder pro Sekunde möglich. Die Power-O.I.S.-Bildstabilisierung soll zusätzlich verwackelte Aufnahmen bei wenig Licht reduzieren.



Die Lumix hat ein schwenkbares Display mit 1,84 Millionen Bildpunkten und einen OLED-Sucher mit 2,36 Millionen Bildpunkten. Beide unterstützen auch Hochformataufnahmen.

(Bild: Panasonic)

Zur Bildkontrolle stehen ein OLED-Sucher mit 2,36 Millionen Bildpunkten und ein schwenkbares Display mit 1,84 Millionen Bildpunkten zur Verfügung. Beide unterstützen auch Hochformataufnahmen.

Panasonic integriert mehrere neue Farbprofile. Dazu gehören die Modi „L.Classic“ und „L.ClassicGold“, die sich an dem Look analoger Filme orientieren. Nutzer können zudem eigene LUTs direkt in die Kamera laden und während der Aufnahme anwenden. Bis zu zwei LUTs lassen sich kombinieren. Mithilfe der Lumix-Lab-App lässt sich der Workflow um Bildübertragung, RAW-Bearbeitung und KI-gestützte Erstellung eigener Farblooks erweitern.

Auch Videofunktionen gehören zur Ausstattung. Die Kamera unterstützt unter anderem MP4 Lite für schnelle Uploads in soziale Netzwerke. Panasonic positioniert die L10 somit nicht nur als klassische Reisekamera, sondern auch als Werkzeug für die hybride Foto- und Videoproduktion.

Panasonic ergänzt die Serie um ein limitiertes Sondermodell in Titanium-Gold. Die Kamera verfügt über eine angepasste Menüoberfläche im passenden Farbstil und wird mit zusätzlichem Zubehör geliefert. Dazu gehören ein automatischer Objektivdeckel in Titanoptik, ein Ledertrageriemen und ein spezielles Reinigungstuch. Die Sonderedition unterstützt zudem einschraubbare Auslöserknöpfe. Zum Verkaufsstart sollen Käufer einen exklusiven Auslöserknopf zum 25-jährigen Lumix-Jubiläum erhalten. Panasonic will die Variante vorwiegend über den eigenen Online-Store und ausgewählte Händler anbieten.

Zusätzlich kündigt Panasonic eine fünfjährige Garantie für die L10-Serie an. Über das „Lumix Try Before Buy“-Programm können Interessierte die Kamera außerdem für 48 Stunden kostenlos ausleihen.



Panasonic bringt die Lumix L10 in den Farben Schwarz und Schwarz-Silber sowie als limitiertes Sondermodell in der Farbe Titanium-Gold auf den Markt.

(Bild: Panasonic)

Die Kamera soll ab Juni 2026 in den Farben Schwarz und Schwarz-Silber erhältlich sein. Der Preis liegt laut Hersteller bei etwa 1.500 Euro.


(vat)



Source link

Künstliche Intelligenz

SpaceX drängt mit Milliardenverlusten an die Börse


Vor dem geplanten Rekord-Börsengang von SpaceX zeigen frisch veröffentlichte Zahlen, dass die Weltraumfirma von Tech-Milliardär Elon Musk Milliardenverluste schreibt. So gab es 2025 rote Zahlen von rund 4,94 Milliarden US-Dollar bei einem Umsatz von 18,67 Milliarden Dollar (16 Milliarden Euro). Ein Grund für das Minus sind die hohen Kosten für die Entwicklung der großen Starship-Rakete.

Weiterlesen nach der Anzeige

An großen und gewagten Plänen fehlt es Musk nicht: Er will den Mars besiedeln, spricht von einer Stadt auf dem Mond und von KI-Rechenzentren im All. Der Multimilliardär setzt darauf, dass Investoren an seine Visionen glauben werden: SpaceX will bei dem Börsengang Medienberichten zufolge eine Bewertung von rund zwei Billionen Dollar anstreben. Mit demnach erhofften Erlösen von bis zu 80 Milliarden Dollar wäre es der mit Abstand größte Börsengang.

Angaben von SpaceX dazu wird es erst später geben. Der Börsengang wird laut Medienberichten für Mitte Juni angepeilt. SpaceX hatte die Aktienplatzierung zunächst vertraulich beantragt, ohne Geschäftszahlen vorzulegen.

Tech-Milliardär Musk kontrolliert SpaceX dem Börsenprospekt zufolge mit einem Stimmrechtsanteil von gut 85 Prozent. Grundlage dafür sind Aktien mit mehr Stimmrechten. Laut dem Prospekt wird Musk auch nach dem Börsengang das Sagen haben. Musk ist Chef von SpaceX – und auch des Elektroautobauers Tesla. Aktien der beiden Unternehmen sind die Basis für sein Vermögen, das ihn zum mit Abstand reichsten Menschen der Welt macht. Der Finanzdienst Bloomberg schätzt sein Vermögen aktuell auf rund 667 Milliarden Dollar.

SpaceX spielt mit seinen Raketen eine Schlüsselrolle für das amerikanische Raumfahrtprogramm. Das Unternehmen betreibt zudem den Satelliten-Internetdienst Starlink. Musk brachte in SpaceX auch seine KI-Firma xAI samt der Online-Plattform X ein. Der Konzern wurde bei dieser Fusion laut Medienberichten insgesamt mit 1,25 Billionen Dollar bewertet.

Zudem wurden weitere Details zum SpaceX-Geschäft erstmals bekannt: Im ersten Quartal dieses Jahres schrieb SpaceX einen Verlust von 4,28 Milliarden Dollar bei rund 4,7 Milliarden Dollar Umsatz. Starlink ist ein zentraler Geldbringer: Im ersten Quartal stammten aus dem Geschäft mit Satelliten-Internet Erlöse von 3,26 Milliarden Dollar. Starlink hat inzwischen rund 10,3 Millionen Kunden in 164 Ländern.

Weiterlesen nach der Anzeige

In die Riesen-Rakete Starship investierte SpaceX insgesamt mehr als 15 Milliarden Dollar. SpaceX geht davon aus, dass die Rakete nach Abschluss aller Tests im zweiten Halbjahr kommerzielle Flüge machen kann. Sie soll die Kosten für die Beförderung ins All deutlich senken. Mit Starship sollen auch Starlink-Satelliten in die Umlaufbahn gebracht werden, mit denen Internet aus dem All direkt auf Smartphones nutzbar wird. Die KI-Firma Anthropic, die sich jüngst ein ganzes Rechenzentrum von SpaceX mietete, zahlt dafür 1,25 Milliarden Dollar im Monat. Der Deal läuft vorerst bis Mai 2029.

Jüngst gab Musk bekannt, dass xAI kein eigenständiges Unternehmen mehr sei, sondern seine KI-Produkte wie den Chatbot Grok unter der Marke SpaceXAI vermarkten werde. Der Multimilliardär stellt für die Zukunft KI-Rechenzentren im All in Aussicht. Die Idee dahinter ist, dass die Sonne dort viel Energie liefern kann und die Kühlung im All einfacher ist. Skeptiker verweisen allerdings auf Probleme wie die erheblichen Aufbaukosten sowie die Strahlung, die Schaltkreise beschädigen könne.


(olb)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Gewerkschaft erzielt Einigung mit Samsung: Streik in letzter Minute abgewendet


Südkoreas Gewerkschaften haben den 18-tägigen Streik bei Samsung, der heute beginnen sollte, kurzfristig abgesagt, nachdem die Verhandlungsführer in praktisch letzter Minute eine vorläufige Lohnvereinbarung mit dem Samsung-Management erzielt haben. Damit ist die Bedrohung für die derzeit enorm wichtige Speicherproduktion und die Lieferketten aber nicht vom Tisch. Die Gewerkschaftsmitglieder sind jetzt aufgerufen, in den nächsten Tagen über den Vorschlag abzustimmen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Zuvor war eine vermeintlich letzte Verhandlungsrunde gescheitert, sodass der Streik bei Samsung am Donnerstag beginnen sollte. Die südkoreanische Regierung hat die Verhandlungspartner allerdings gestern nochmals zusammengebracht, um die Arbeitsniederlegungen doch noch zu vermeiden. Das ist offensichtlich gelungen, denn am Mittwoch wurde der Streik seitens der Gewerkschaft vorläufig abgeblasen. Erst wenn die Gewerkschaftsmitglieder die vorläufige Lohnvereinbarung in der vom 23. bis 28. Mai abgehaltenen Abstimmung ablehnen sollten, könnte es noch zum Streik kommen.

Einzelheiten der geschlossenen Vereinbarung sind bislang nicht bekannt, aber bei der Auseinandersetzung geht es im Kern darum, wie Samsung die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an den Rekordgewinnen beteiligt, die der Konzern aktuell einfährt. Die Gewerkschaften forderten, dass 15 Prozent der Gewinne für Boni verwendet werden. 70 Prozent davon sollen gleichmäßig auf alle Abteilungen verteilt werden, der Rest abhängig vom jeweiligen Erfolg der Abteilungen. Samsung hatte das bislang zurückgewiesen und behauptet, die meisten Forderungen akzeptiert zu haben, nur nicht komplett von der Leistung unabhängige Boni.

Insgesamt hätten mehr als 47.000 Gewerkschaftsmitglieder angekündigt, sich an der Arbeitsniederlegung beteiligen zu wollen, sodass die Speicherproduktion komplett lahmgelegt würde. Die Folgen für die Industrie und die Lieferketten wären massiv. Allein dem Konzern drohen laut Medienberichten Verluste in Höhe von umgerechnet bis zu 570 Millionen Euro pro Tag. Die Folgen für die Abnehmer von (Flash-)Speicher Samsungs sind dabei noch nicht berücksichtigt und wären voraussichtlich immens.

Jetzt konnten sich die Beteiligten aber doch noch, zumindest vorläufig, einigen. Südkoreas Arbeitsminister Kim Young-hoon begrüßte laut Korea Herald die Vereinbarung und erklärte, er ist „zutiefst dankbar“, dass Management und Gewerkschaften zu einem Deal durch Verhandlungen gekommen sind.

Weiterlesen nach der Anzeige

Samsung bestätigte die vorläufige Lohnvereinbarung und bedankte sich bei der Regierung, den Mitarbeitern und anderen Interessenvertretern, die zum Abschluss der Verhandlungen beigetragen haben. Zugleich entschuldigte sich der Konzern für die eventuell aufgekommene Besorgnis und versprach, eine „eine reifere und konstruktivere Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern“ aufzubauen.

Lesen Sie auch


(fds)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Google Gemini soll künftig auf Adobe-Werkzeuge zugreifen


Adobe und Google erweitern ihre Zusammenarbeit: Über den „Adobe for Creativity Connector“ soll man aus Gemini heraus auf KI-Werkzeuge von Adobe zugreifen können. Das kündigten beide Unternehmen im Rahmen der Google I/O an. Bereits zuvor hatte der Photoshop-Hersteller den „Adobe for Creativity Connector“ für Claude veröffentlicht.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Integration richtet sich an Kreativschaffende, Marketingteams und Unternehmen. Nutzer sollen kreative Aufgaben direkt in Gemini ausführen können, während Adobe-Werkzeuge die Bearbeitung im Hintergrund übernehmen. Medienschaffende sollen damit weniger zwischen verschiedenen Programmen wechseln müssen.

Der Connector greift aus Gemini auf den KI-Dienst Adobe Firefly zu. Die Firefly-Web-App erstellt und bearbeitet Bilder, Videos und Grafiken dabei jetzt schon nicht nur mit Adobe-eigenen, sondern auch mit externen KI-Modellen. Bereits 2025 erhielt Adobe Firefly Unterstützung für Googles Bildmodell Gemini 2.5 Flash. Mit dem Connector wird diese Zusammenarbeit nun enger.

Die Integration baut auf dem bereits vorgestellten „Creative Agent“ von Adobe auf. Dieser arbeitet laut Unternehmen mit dem Firefly-KI-Assistenten zusammen. Nutzer beschreiben dabei lediglich das gewünschte Ergebnis. Der Agent verbindet anschließend automatisch die passenden Werkzeuge und führt die einzelnen Arbeitsschritte aus.

Adobe will dafür mehrere Creative-Cloud-Anwendungen in die Arbeitsabläufe einbinden, darunter Photoshop, Illustrator, Premiere Pro und Express. Adobe spricht von mehr als 60 Werkzeugen aus verschiedenen Creative-Cloud-Anwendungen, die sich künftig über den Kreativ-Agenten nutzen lassen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Bei der Kooperation geht es anscheinend auch um die Erweiterung der Nutzerbasis: Nach Angaben von Adobe sollen künftig „Hunderte Millionen“ Gemini-Nutzer beschreiben können, was sie erstellen möchten.

Als Beispiel nennt das Unternehmen Ladenbesitzer, die in Gemini eine Kampagnenidee formulieren und daraus automatisch Produktentwürfe, Inhalte für soziale Netzwerke, verschiedene Bildformate und Video-Varianten erstellen lassen.


(akr)



Source link

Weiterlesen

Beliebt