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Parloa sammelt 350 Millionen ein – EGYM und Playlist fusionieren – Flix übernimmt Flibco


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ Parloa sammelt 350 Millionen ein (Bewertung: 3 Milliarden +++ Finanzspritze für lytra +++ talents&company erhält Kapital +++ viboo bekommt Geld +++ EGYM und Playlist fusionieren +++ Flix übernimmt Flibco +++

Parloa sammelt 350 Millionen ein – EGYM und Playlist fusionieren – Flix übernimmt Flibco

Im #DealMonitor für den 16. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND: SAVE THE DATE


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INVESTMENTS

Parloa
+++ Der amerikanische Risikokapitalgeber General Catalyst, EQT Ventures, Altimeter Capital, Durable Capital Partners und Mosaic Ventures investieren 350 Millionen US-Dollar in das Berliner AI-Unicorn Parloa. Die Bewertung steigt dabei auf 3 Milliarden Dollar. Durable Capital Partners, Altimeter Capital und General Catalyst sowie EQT Ventures, RPT Capital, Senovo und Mosaic Ventures investierten erst im Mai 2025 beachtliche 120 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Im Zuge der Investmentrunde wurde das Unternehmen damals erstmals mit mehr als 1 Milliarde Dollar bewertet und erreichte somit den begehrten Unicorn-Status. Parloa, 2017 von Malte Kosub und Stefan Ostwald als Future of Voice gegründet, kümmert sich als „Conversational AI-Plattform“ um die Automatisierung des Kundenservices. Insgesamt flossen nun bereits rund 570 Millionen Dollar in das Unternehmen, das auch von den beiden Fußball-Weltmeistern Mario Götze und Bastian Schweinsteiger finanziell unterstützt wird. EQT Ventures hielt zuletzt knapp 17,8 % an Parloa. Mehr über Parloa

lytra
+++ Der Bonner Geldgeber High-Tech Gründerfonds (HTGF) und weitere nicht genannte Investoren investieren eine ungenannte Summe in lytra. Das Startup aus München, 2024 von Etienne Fieg und Hendrik Hagendorn gegründet, möchte sich als „KI-Betriebssystem für Maschinenbau-Service“ etablieren. „Verschiedene KI-Agenten ermöglichen die Automatisierung von Service-Prozesse wie die Bestellung von Ersatzteilen, die Planung von Vor-Ort-Einsätzen von Servicetechnikern oder die Beantwortung technischer Fragen“, heißt es zum Konzept. Mehr über lytra

talents&company
+++ Der Linzer Early-Stage-Investor VGW (Simon Andreas Wendelin) sowie Business Angels wie Kambis Kohansal, Firas Saedaddin und Florian Gschwandtner investieren eine sechsstellige Summe in talents&company – siehe Brutkasten. Das Linzer HR-Startup, 2023 von Mario Derntl und Fabian Dopler gegründet, tritt an, um die Lehrlingsausbildung zu verbessern. „Gehe neue Wege in der Lehrlingsausbildung – digital, in Echtzeit und datengestützt. Erhalte ein Steuerungstool für dein Unternehmen, um deine Ausbildung endlich messbar und sichtbar zu machen“, heißt es zur Idee des Startups. Mehr über talents&company

viboo
+++ Der belgische Prop- und ConTech-Investor Rise PropTech investiert eine ungenannte Summe in viboo. Das Schweizer ClimateTech-Startup, von Felix Buenning, Benjamin Huber und Matthias Sulzer gegründet, möchte „Gebäude durch seine Predictive-Control-as-a-Service-Plattform energieeffizienter“ machen.  Realyze Ventures, Zürcher Kantonalbank und „weitere neue sowie bestehende Investoren“ investieren 3,3 Millionen Euro in viboo. Zudem pumpten der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Swisscom Ventures und Rainmaking Impact zuvor bereits 1,5 Millionen Franken in das Unternehmen. Mehr über viboo

MERGERS & ACQUISITIONS

EGYM – Playlist
+++ Das Münchner Fitness-Unicorn EGYM und das amerikanische Fitness- und Wellness Unicorn Playlist (Mindbody, Booker und ClassPass) fusionieren. Das gemeinsame Unternehmen wird mit 7,5 Milliarden US-Dollar bewertet. Wobei EGYM im Zuge des Zusammenschlusses wohl mit 2,5 Milliarden bewertet wurde – siehe Handelsblatt. „Die Transaktion bringt zudem neues Kapital in Höhe von 785 Millionen US-Dollar mit sich. Affinity Partners führt diese neue Finanzierungan. Ein Konsortium bestehender Investoren, darunter Vista Equity Partners, Temasek und L Catterton, beteiligt sich ebenfalls daran“, teilt das Unternehmen mit.  L Catterton und Meritech Capital investierten Ende 2024 rund 180 Millionen Euro in EGYM. Die Pre-Money-Bewertung des Unternehmens stieg dabei auf über 1 Milliarde Euro. EGYM, 2010 von Philipp Roesch-Schlanderer und Florian Sauter gegründet, digitalisiert seit Jahren die Fitnesswelt. Ein Schwerpunkt ist dabei inzwischen eGym Wellpass, eine „abonnementbasierte Gesundheits- und Wellnesslösungen für Unternehmen“. In den vergangenen Jahren übernahm EGYM, das amerikanische Unternehmen FitReserve, das englische Firmen-Fitness-Unternehmen Hussle und den französischen Konkurrenten Gymlib. Wichtigster Wettbewerber von EGYM ist das Berliner Unternehmen Urban Sports Club (USC), das seit dem vergangenen Jahr zum Wellbeing-Unicorn Wellhub (früher als Gympass bekannt) gehört. Wellhub legte dabei 600 Millionen US-Dollar (Cash und Anteile) für USC auf den Tisch. Die Konsolidierung im gehypten Fitness-Segment ist somit weiter voll im Gange. Mehr über EGYM

Flix Flibco
+++ Das Münchner Mobility-Unicorn Flix übernimmt die Mehrheit der Busshuttleplattform Flibco. „Das Investment legt den Grundstein für die weitere Expansion von Flix im Flughafentransfer-Segment und stärkt seine Position im europäischen Reisemarkt, während Flibco als Teil der Flix Gruppe sein Wachstum beschleunigen kann“, teilt das Unternehmen mit. Flibco, 2005 in in Luxemburg gegründet, gehörte zuletzt zur SLG group. Mehr über Flix

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74



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Dieser Deutsche will eine Airline ins All bauen




Deep Tech verschlingt häufig Hunderte Millionen – aber so muss es nicht laufen, wie das Bremer Space-Tech-Startup Polaris zeigt.



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Mit diesem KI-Prompt will dieser Gründer verstehen, warum seine Kunden kündigen



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Blackrock katapultiert dieses deutsche Startup zur Milliarden-Bewertung


Einhorn-Status für Osapiens: Das Mannheimer Startup steigt durch seine Series-C auf eine Bewertung von über einer Milliarde Dollar – als erstes deutsches Startup 2026.

Blackrock katapultiert dieses deutsche Startup zur Milliarden-Bewertung

Ihr Startup Osapiens hilft Unternehmen dabei, gesetzlichen Nachhaltigkeitspflichten nachzukommen (v.l.n.r.): Die Gründer Matthias Jungblut, Alberto Zamora und Stefan Wawrzinek.
Osapiens

Deutschland hat ein neues Einhorn: Osapiens, ein ESG-Startup aus Mannheim, hat erfolgreich eine Serie-C-Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Das Startup steigert so seine Bewertung auf mehr als eine Milliarde US-Dollar.

Angeführt wird die Finanzierungsrunde von Decarbonization Partners, einem Joint Venture zwischen den weltweit größten Finanzinvestoren BlackRock aus den USA und Temasek aus Singapur. Damit schließt sich Decarbonization Partners den bestehenden Investoren Goldman Sachs Alternatives (Serie-B-Finanzierungsrunde 2024: 120 Millionen US-Dollar) und Armira Growth (Serie-A-Finanzierungsrunde 2023: 27 Millionen US-Dollar) an.

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Diese VCs dominieren die wichtigsten KI-Deals in Deutschland

Mit dem frischen Geld will Osapiens Produktinnovation beschleunigen und das Wachstum in bestehenden und neuen internationalen Märkten vorantreiben. Das Ziel des Startups ist es laut Co-CEO Alberto Zamora „zum unangefochtenen globalen Marktführer im Bereich nachhaltiges Wachstum für Unternehmen jeder Größe zu werden.“

Das macht Osapiens

Die Gründer Alberto Zamora, Stefan Wawrzinek und Matthias Jungblut haben 2018 eine Plattform gebaut, über die Unternehmen Risiken innerhalb ihrer Lieferkette identifizieren, Berichtspflichten umsetzen und nachhaltigere Prozesse wie kürzere Transportwege langfristig etablieren können.

Das Kernprodukt des Unternehmens ist der Osapiens Hub: eine Kl-gestützte, cloudbasierte Plattform, die die Einhaltung internationaler ESG-Vorschriften vereinfacht. Das Tool deckt dabei Berichtspflichten wie die von der EU beschlossene Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), die EU-Verordnung zur entwaldungsfreien Lieferkette (EUDR) und das EU-Lieferkettengesetz, die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) ab – laut Angaben des Unternehmens mehr als 25 Lösungen für Unternehmen. Durch KI werden Kundendaten angereichert und Prozesse automatisiert. 

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Diese deutschen Unternehmen knackten 2025 die Milliardenbewertung

Zu den 2400 Kunden von Osapiens gehören unter anderen der Onlinekonzern Otto, die Supermarktkette Edeka und den Modehändler C&A und Coca-Cola. Das Unternehmen beschäftigt in Mannheim und weiteren Niederlassungen in Europa und den USA über 550 Mitarbeitende.





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