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Apps & Mobile Entwicklung

Platz soll für Copilot genutzt werden: Microsoft streicht weitere Funktion aus Edge


Platz soll für Copilot genutzt werden: Microsoft streicht weitere Funktion aus Edge

Bild: Microsoft (CB Background)

Microsoft hat mit „Drop“ eine weitere Funktion aus Edge gestrichen, womit Platz für eine stärkere Copilot-Integration geschaffen werden soll. Nach der wieder eingeführten Zwangsinstallation von Copilot bei M365-Business folgt damit die nächste umstrittene Änderung, mit der Microsoft erneut keine Sympathien zufliegen dürften.

Was Nutzer möchten, wird entfernt

Microsoft baut Edge konsequent zu einer KI-zentrierten Plattform um und streicht dafür nach und nach Funktionen, die den Browser bislang von Chrome und Firefox unterschieden hatten und für viele Anwender ein Grund gewesen sein dürften, sich überhaupt für Edge zu entscheiden. Nach Sidebar und Collections wird nun auch die Datei- und Textfreigabe „Drop“ eingestellt, stattdessen rückt der Konzern die engere Verzahnung zwischen Browser und KI-Diensten in den Mittelpunkt.

Dies berichtet Windows Latest. Über Drop konnten Anwender Dateien und Textnotizen unkompliziert zwischen PC, Smartphone und anderen Geräten austauschen, ohne auf E-Mail, Phone Link oder andere Übertragungswege zurückgreifen zu müssen. Als Speicherbasis diente OneDrive. Die Funktion galt als komfortable Lösung, da Dateien weder komprimiert noch automatisch gelöscht wurden.

Drop-Nutzer sollten schnellsten ihre Textnotizen sichern
Drop-Nutzer sollten schnellsten ihre Textnotizen sichern (Bild: Windows Latest)

Dateien bleiben erhalten, Textnotizen werden gelöscht

Dateien, die über Drop in den Online-Speicher von Microsoft hochgeladen wurden, bleiben weiterhin erhalten. Anders verhält es sich bei Textnotizen, die nach der Abschaltung unwiderruflich gelöscht werden. Anwender, die die Funktion genutzt haben, dürften inzwischen bereits eine Benachrichtigung in Edge Canary über die bevorstehende Einstellung erhalten haben – verbunden mit dem Hinweis, die Inhalte über die Download-Funktion als TXT-Datei sichern zu können.

Zuvor bereits andere Funktionen entfernt

Mit der Veröffentlichung von Edge 149 hatte Microsoft zuvor bereits die Sidebar-Funktion entfernt beziehungsweise deren Bereich ausschließlich für Copilot reserviert. Dasselbe Schicksal ereilte auch „Collections“, das zum Start des Chromium-basierten Edge noch als wichtiges Alleinstellungsmerkmal beworben worden war.

Noch vor Drop wurde auch die Sidebar eingestellt
Noch vor Drop wurde auch die Sidebar eingestellt (Bild: Windows Latest)

Edge soll Teil von KI-Plattform werden

Hinter den Änderungen dürfte ein weiterer Versuch Microsofts stehen, Anwendern den eigenen KI-Assistenten doch noch irgendwie schmackhaft zu machen. Der Software-Riese vollzieht derzeit eine strategische Neuausrichtung, bei der sich die Entwicklung zunehmend auf Copilot und entsprechende KI-gestützte Funktionen konzentriert. Nicht zuletzt deshalb gehört Edge inzwischen organisatorisch zum AI-Bereich von Microsoft.

Laut Beobachtungen arbeitet das Unternehmen zudem daran, Design und Oberfläche des Browsers stärker an Copilot anzupassen. Dadurch sollen sich Elemente von Edge künftig auch in anderen KI-Produkten und der Copilot-App verwenden lassen.



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Steam Machine kostet über 1.000 Euro: Was geht im Selbstbau zum selben Preis?


Der Preis der von Valve am Montag vorgestellten Steam Machine hat die Befürchtungen vieler Interessenten bestätigt. Bereits die kleinste Konfiguration kostet mit 1.039 Euro einen vierstelligen Betrag, das System ist außerdem nur nach Losverfahren zu kaufen. Grund genug, sich anzusehen, was alternativ im Selbstbau möglich ist.

Simplizität, Design und schmaler Fußabdruck bleiben unerreichbar

Vorab müssen die folgenden Betrachtungen jedoch ein wenig eingeschränkt werden. Das Offensichtlichste zu Beginn: Ein Selbstbau-PC ist natürlich nicht unmittelbar mit einem fertigen System vergleichbar, weil er selbst gebaut werden muss. Das mag für die ComputerBase-Community ein banaler Akt sein, die Simplizität, ein fertiges Gerät auszupacken, anzuschließen und loszuspielen ist aber ein großer selling point von Spielekonsolen oder eben auch der Steam Machine. Diese „out of the box“-Erfahrung ist manchen Menschen bares Geld wert.

Weiter geht es mit dem Erscheinungsbild des Systems: Den Formfaktor der Steam Machine und das schlichte, schicke Würfel-Design wird im Selbstbau nicht erreicht werden können. Hier werden Abstriche gemacht werden müssen, der Fokus dieses Artikels liegt klar auf der bestmöglichen Performance.

Mini‑ITX-Komponenten sind überwiegend Premium-Hardware, die Preisaufschläge für die kleinen Platinen immens, auch Gehäuse kosten schnell ein Vielfaches. Unter Betrachtung strenger Budgetlimitierungen geht der Blick deshalb zum nächstgrößeren Standard: Micro-ATX (µATX). Hier finden sich in der Regel die besten Budget-Mainboards, die vernünftige Ausstattung für vergleichsweise kleines Geld bieten. Auch Gehäuse sind in diesem Segment oftmals günstiger als ihre ATX-Geschwister.

Preisbewusst PC-Komponenten zu kaufen heißt im Jahr 2026 in der Regel auch, dass man RGB bekommt, ob man nun möchte oder nicht. Gerade bei den Gehäusen fällt dies stark auf. Wer einen PC sucht, der sich unauffällig ins Wohnzimmer einfügt, muss gegebenenfalls nochmal ein paar Euro mehr in die Hand nehmen.

Zwei Alternativsysteme im Fokus

Nachfolgend sollen zwei Systeme thematisiert werden. Was kostet ein Leistungsäquivalent zur Steam Machine eigentlich im Selbstbau? Da die Hardware, auf die Valve für seine „PC-Konsole“ zurückgreift, fast von der Stange ist, ist dieser Vergleich relativ einfach.

Die zweite, womöglich interessantere, Betrachtung ist: Wie viel Leistung kann der Spieler für den Preis des Basismodells der Steam Machine eigentlich bekommen? Die Intuition sagt: deutlich mehr. Aber in Zeiten einer durch KI getriebenen Speicherkrise, die den Release der Steam Machine erst verzögert und deren Preis in die Höhe getrieben hat, lohnt sich ein genauer Blick. So viel sei schon verraten: Auch hier müssen Abstriche bei RAM und SSD gemacht werden.

Was kostet ein Äquivalent zur Steam Machine?

Valve bedient sich für die Steam Machine bei vergleichsweise günstigen Chips von AMD, die eine solide Performance liefern sollen. Während die CPU als Sechskerner auf Basis von Zen 4 noch durchaus vorzeigbar ist, fällt die Grafikleistung deutlich ab. Ähnliche Hardware ist auch für den Desktop PC erhältlich.

Beim Prozessor fällt die Wahl für den Vergleich auf den AMD Ryzen 7500F. Mit seinen sechs Kernen und einem Boost-Takt von bis zu 5 GHz agiert dieser in etwa auf dem Niveau der CPU in der Steam Machine, auch wenn diese auf nur 30 Watt beschnitten ist.

Eine GPU auf Basis von RDNA 3 mit 28 Ausführungseinheiten kommt nahe an eine Radeon RX 7600 (32 Compute Units) heran, allerdings mit engerem TDP-Korsett von 110 Watt (vs. 165 Watt bei der RX 7600). Dennoch dient diese Karte als beste Vergleichsbasis.

Beim Rest der Hardware wird soweit wie möglich gespart – wobei sich auch das an der Steam Machine orientiert. Ein A620-Mainboard muss es richten, und reicht auch für den grundsätzlichen Betrieb aus. Das Gehäuse Von Antec kommt, am Zahn der Zeit, als „Aquarium“ daher. Ausschlaggebend für die Wahl war jedoch, dass beim Hersteller kein totaler Ramsch zu erwarten ist und für unter 60 Euro ein Case mit ganzen sechs (!) Lüftern ab Werk erhältlich ist.

Beim RAM und Storage wird wie bei der Steam Machine ebenfalls auf 16 GB respektive 512 GB zurückgegriffen. Allerdings kommt die SSD von Samsung in jedem Fall mit TLC-NAND daher und sollte somit auch bei hohem Füllstand noch solide performen – was angesichts der geringen Kapazität auch zwingend erforderlich ist. Beim RAM kommt abweichend von der Steam Machine auch ein Kit aus zwei Riegeln zum Einsatz. Für den „sweet spot“ für AM5, DDR5‑6000 mit niedrigen Latenzen wie beispielsweise CL30, reicht es aber nicht. Somit ergibt sich folgendes Bild:

Das System in dieser Konfiguration liegt bei rund 815 Euro und somit mehr als 200 Euro niedriger als die Steam Machine. Die Leistung ist indes leicht über dieser zu verorten, da die GPU über mehr Ausführungseinheiten verfügt und diese, genauso wie die CPU, sich mehr Leistungsaufnahme genehmigen darf.

Wie viel Leistung gibt es zum selben Preis?

Interessant wird es, wenn sich nicht an der Hardware der Steam Machine orientiert wird, sondern am Preis. Über 1.000 Euro sind schon ein saftiger Preis für die gebotene Hardware, gerade im Hinblick auf die Grafikleistung. Die vorherige Konfiguration liefert bereits eine solide Basis, an der nur noch wenige Änderungen vorgenommen werden müssen, um eine deutlich schnelleres System auf die Beine zu stellen.

Gehäuse, RAM, CPU samt Kühler, sowie die SSD bleiben unverändert bestehen. Gerade was Arbeitsspeicher und Storage angeht wäre ein Upgrade wünschenswert, ist in der Speicherkrise aber einfach nicht im Budget. Gerade eine größere SSD würde angesichts moderner Spiele einiges an Komfort mitbringen, da auf 512 GB nur wenige Games Platz finden.

Beim Mainboard gibt es hingegen ein Upgrade. Das Sapphire B650M-E bietet gemessen am Preis reichlich Anschlüsse und kommt mit allen Vorzügen des B650-Chipsatzes daher. Beim Netzteil findet modulares Kabelmanagement Einzug, darüber hinaus ist mit 750 Watt Nennleistung reichlich Potenzial für spätere Upgrades gegeben.

Das dicke Upgrade kommt aber in Form der Radeon RX 9060 XT mit 16 GB VRAM daher. Die Karte ist in Full HD im Schnitt rund 53 Prozent schneller als eine Radeon RX 7600. In WQHD steigt der Abstand auf satte 70 Prozent an. Der doppelte Videospeicher ist ein gewichtiges Pfund und essentiell für die Zukunftssicherheit des gesamten Systems. Wer heute über 1.000 Euro für eine Spielemaschine ausgibt, möchte nicht morgen schon Probleme wegen Speichermangels haben.

Diese Konfiguration kommt auf einen Gesamtpreis von aktuell rund 1.060 Euro. Das ist gut 20 Euro über dem Preis der Steam Machine, die Leistung – gerade in Auflösungen über Full HD – sowie die Zukunftssicherheit liegen jedoch auf einem komplett anderen Level.

Fazit

Wer selbst baut, bekommt mehr Leistung. Punkt. Das ist an sich wenig überraschend, allerdings bestanden durchaus Hoffnungen, dass Valve durch gute Einkaufspreise oder auch schlichte Subventionierung der Steam Machine einen kompetitiven Preis für sein System aufbieten könnte. Der Vergleich mit Eigenbausystemen zeigt: Die gleich Leistung gibt es deutlich günstiger, für’s gleiche Geld hingegen winkt mehr Performance, wenn sich selbst an den Bau gewagt wird.

Fairerweise muss aber auch gesagt werden: Das gesamte Konzept der Steam Machine war darauf ausgelegt, nicht mit dem PC, sondern mit Konsolen zu konkurrieren, indem ein System angeboten wird, das out of the box zu bespielen ist. Die Eigenbau-PCs können damit nicht dienen, ebenso wenig mit dem kompakten Formfaktor.



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RPG-Klassiker Ultima: Richard Garriott will „seine“ Serie mit Trick zurückholen


RPG-Klassiker Ultima: Richard Garriott will „seine“ Serie mit Trick zurückholen

Bild: EA

Richard Garriott will Ultima zurück. Das an sich ist nichts Neues, schließlich hat das Entwickler-Urgestein diese Absicht seit Jahren immer wieder vorgebracht. Nun hat er jedoch einen Trick in Form einer Besonderheit des US-amerikanischen Urheberrechts im Ärmel.

Richard Garriott gehört zur Riege der legendären Spiele-Designer der 1990er-Jahre und ist Schöpfer der Ultima-Serie, die zwischen 1982 und 1999 immerhin neun Rollenspiele hervorgebracht hat, wenn einmal von dem belanglosen 2013er Online-Actionrollenspiel Ultima Forever: Quest for the Avatar abgesehen wird. Sie umspannt damit stark textbasierte Titel für Atari und Commodore, 2D-RPGs und schließlich eines der ersten 3D-Rollenspiele. Das stark fehlerbehaftete und bei Erscheinen unglaublich ressourcenintensive Ultima 9 markierte schließlich das Ende der Reihe, die 1992 zum Portfolio von Electronic Arts gehört.

Ein exzentrischer Plan

Garriott steht nicht nur im Ruf, recht gute Videospiele zu entwickeln, sondern auch sich exzentrische Marotten zu leisten. In seinen Spielen taucht er nicht nur persönlich als Alter Ego „Lord British“ auf, sondern lebte zeitweilig auch in einem Haus im mittelalterlichen Stil, dem Britannia Manor mit Sternenwarte, einem Verlies und funktionionsfähiger altertümlicher Kanone.

In dieses Bild passt sein neues Vorhaben: Garriott, der seit Jahren versucht mit EA eine Fortsetzung zu entwickeln, will sich „seine“ Serie nun zurückholen. Der Schlüssel dazu ist Paragraph 203 des U.S. Copyright Act, das Autoren ein unveräußerliches(!) Fenster von fünf Jahren gewährt, sich Copyright-Rechte nach 35 Jahren zurückzuholen. Da der Verkauf von Ultima 34 Jahre zurückliegt, könnte sich Garriott das Copyright nächstes Jahr zurückzuholen versuchen.

Ein Ultima 10 wird es damit aber noch nicht geben, denn das Copyright umfasst lediglich Quellcode, Artworks, Charaktere, Dialoge und die Lore der Ultima-Spielwelt, nicht aber die Markenrechte selbst. Garriott könnte also ein Spiel in der Ultima-Welt Britannia inklusive ihres Herrschers Lord British entwickeln, dürfte es aber nicht Ultima nennen. Konkrete Pläne will Garriott im September enthüllen.

Erfolg muss sich zeigen

Zur Garriott-Geschichte gehört allerdings auch, dass nach Ultima kein großer Hit mehr aus seiner Feder stammt. Sowohl das MMORPG Tabula Rasa als auch ein Ultima-Nachfolger im Geiste, Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues, blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Ob sein Plan klappt, bleibt abzuwarten. In der Zwischenzeit hat sich EA zwei neue Marken zu Ultima in den Kategorien „online computer game“ und „downloadable video game“ eintragen lassen.



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iPhone Fold und iPhone 20 Pro: Apple soll das iPhone bis Ende 2027 komplett umbauen


Wie Bloomberg berichtet, wird Apple in den kommenden Monaten das iPhone grundlegend überarbeiten und in dem Zuge auch neue iPads und Apple Watches zeigen. Das iPhone-Portfolio soll nach der Einführung des Air im vergangenen Jahr weiter anwachsen, im iPad stattdessen Apple Intelligence zum Standard werden.

Die Roadmap fürs iPhone

Im Mittelpunkt steht für Apple weiterhin ganz klar das iPhone, welches der Konzern seit letztem Jahr bereits umbaut und dessen erstes Kind dieser Arbeit das iPhone Air war. Wie der Konzern bereits bestätigt hat, werden Preiserhöhungen bei neuen Modellen aber unvermeidbar sein. Im Bericht von Mark Gurman gibt es hierzu jedoch noch keine Details.

2026: Das erste Foldable

Die Reise geht für das iPhone dieses Jahr weiter, denn Apple soll im September sein erstes Foldable vorstellen. Während Samsung und chinesische Hersteller wie Xiaomi seit Jahren diese Nische versorgen, steht bei Apple der Markteinstieg noch bevor. Wie üblich geht die Branche im Vorfeld davon aus, dass ein mögliches „iPhone Fold“ die Konkurrenz in einigen Punkten übertrumpfen soll. Die Vorstellung im September zusammen mit dem iPhone 18 Pro (Max) gilt mittlerweile als gesetzt, womit der Konzern dieses Jahr noch drei iPhones vorstellen wird.

2027: iPhone 20 Pro mit neuem Design

Das iPhone Air 2 und ein iPhone 18 sollen dann in der ersten Jahreshälfte des Folgejahres den Markt erreichen. Apple wird damit den Zyklus des Basis-iPhones von Herbst auf Frühling verschieben, womit das iPhone 18 erst 1,5 Jahre nach dem iPhone 17 erscheint. Das iPhone Air 2 ereilt wohl ein ähnliches Schicksal und wird ebenfalls erst 1,5 Jahre nach dem Vorgänger vorgestellt. Dieses könnte mit einer neuen Weitwinkelkamera auf insgesamt zwei Kameras setzen und sich damit vom Vorgänger abheben, wie Bloomberg bereits vergangene Woche berichtete.

Die „schweren Geschütze“, wie Gurman sie nennt, soll Apple aber erst in der zweiten Jahreshälfte auffahren und dort mit einem iPhone 20 Pro (Max) und einem iPhone Fold der zweiten Generation das iPhone groß überarbeiten.

Das iPhone 19 Pro könnte Apple in diesem Zuge überspringen, auch das iPhone 9 hatte der Konzern bei Vorstellung des iPhone X gekonnt ausgeblendet. Möglicherweise will Apple mit dem iPhone 20 Pro ebenfalls einen größeren Sprung signalisieren: Das 20 Pro soll knapp 20 Jahre nach dem iPhone der ersten Generation im Jahre 2007 folgen, einen 2-nm-Chip namens A21 nutzen und ein Display besitzen, das sich über die gesamte Vorderseite des Smartphones erstreckt und über gebogenes Glas am Rand ganz neu aussieht. Die Dynamic Island oder eine Notch könnte völlig verschwinden.

iPad: Einsteiger-iPad soll Siri AI bekommen

Zur iPad-Roadmap gibt es von Gurman nicht viele Details, doch noch dieses Jahr soll Apple ein neues Einsteiger-iPad vorstellen. Das iPad der 12. Generation soll auf einen neuen Chip setzen, der dann auch Apple Intelligence und damit auch Siri AI unterstützt. Damit würden alle iPads die hauseigenen KI-Funktionen unterstützen. Da das Einsteiger-iPad üblicherweise auf iPhone-Chips setzt und Apple Intelligence mindestens 8 GB an Arbeitsspeicher voraussetzt, könnte es sich beim SoC um den A18 aus dem iPhone 16 handeln. Das aktuelle iPad der 11. Generation setzt noch auf den A16 aus dem iPhone 14 Pro. Üblicherweise handelt es sich um Chips, bei denen eine GPU-Einheit abgeschaltet beziehungsweise defekt ist.

Apple Watch: Neue Ultra geplant

Zur Apple Watch liegen hingegen kaum Informationen vor, laut dem Bericht sind mit der Apple Watch Series 12 und Ultra 4 zwar zwei neue Modelle geplant, was es mit diesen Modellen auf sich hat, ist aber noch nicht bekannt. Möglicherweise könnte Apple einen schnelleren Chip verbauen, der besser auf KI-Funktionen zugeschnitten ist – denn erst kürzlich sind wegen der neuen Siri zahlreiche Uhren des Herstellers aus der Unterstützung gefallen. Apple bedenkt ab Herbst nur noch drei Generationen der Apple Watch mit neuen Funktionen.

Übersicht 2026 bis 2028



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