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Playstation: Sony will Einzelspieler-Titel nicht mehr auf den PC bringen


Der Bloomberg-Journalist Jason Schreier berichtete schon im März, dass Sony seine Eigenentwicklungen für Einzelspieler künftig nicht mehr auf den PC portieren möchte. Am Montag soll Sony auch die Angestellten über den Strategiewechsel informiert haben, berichtet der gut vernetzte Schreier in einem Bluesky-Post.

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Demnach werden storylastige Einzelspieler-Titel nicht mehr nachträglich auf den PC portiert, wie es Sony in den vergangenen Jahren gehandhabt hat. Lediglich Mehrspieler-Titel will Sony noch auf den PC bringen. Laut Schreier haben die PC-Ports von Sony-Spielen keinen großen Umsatz generiert. Zudem sei Sony besorgt, mit PC-Portierungen der hochklassigen Eigenproduktionen der Playstation 5 und zukünftigen Konsolen zu schaden.

Mehrspieler-Titel, die langfristig Einnahmen generieren können und dazu eine möglichst breite Spielerschaft brauchen, will Sony dagegen weiterhin auf den PC bringen. Ein Beispiel dafür ist das jüngst erschienene „Marathon“ von Sony-Tochter Bungie, das neben Playstation und PC sogar auf der Xbox erschienen ist. Einzelspieler-Titel wie „Saros“ und „Wolverine“ bleiben laut Bloomberg aber Playstation-exklusiv. Auch das im vergangenen Herbst veröffentlichte „Ghost of Yotei“ wird nicht auf den PC portiert, berichtete Bloomberg im März. Der Vorgänger „Ghost of Tsushima“ erschien erst 2024 für den Rechner, vier Jahre nach dem ursprünglichen Playstation-Release.

Sony hat sich bislang nicht öffentlich zu den Berichten geäußert – und wird das möglicherweise auch nicht tun. Derartige interne Strategiewechsel werden selten nach außen kommentiert.

Sony hat 2020 damit begonnen, seine einst streng gehüteten Playstation-Exklusivtitel auf den PC zu bringen. Mit der PC-Version von „Horizon Zero Dawn“ kündigte Sony damals zum ersten Mal eine Umsetzung eines echten Hochkaräters aus Eigenentwicklung für den PC an. PC-Versionen sollen nicht nur mehr Aufmerksamkeit für die Playstation bringen, sondern auch zusätzliche Erlöse erzielen. Auf „Zero Dawn“ folgten zahlreiche weitere Kronjuwelen von Sony: „God of War“, „Spider-Man“ und „Uncharted“ fanden ihren Weg auf den PC. „Death Stranding 2“ wurde im März noch für den PC veröffentlicht – möglicherweise als letztes großes Singleplayer-Spiel.

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(dahe)



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Kompressor-Kühlbox Mobicool MCF32 im Test: Kühlt stationär und mobil bis -10 °C


Die Mobicool MCF32 Kompressor-Kühlbox bietet 31 l Volumen, kühlt bis -10 °C und läuft an 12/24 V sowie 230 V. Wir zeigen, wie sie sich im Alltag schlägt.

Mobicool zählt seit Jahren zu den bekannten Namen bei mobilen Kühllösungen. Mit der MCF32 schickt der Hersteller eine handliche Kompressor-Kühlbox ins Rennen, die sich besonders an Camper, Wohnmobilisten, Bootsfahrer und Vielfahrer richtet.

Das Fassungsvermögen von 31 l reicht für Getränke und Lebensmittel für einen Wochenendausflug, gleichzeitig bleibt die Box kompakt genug für den Kofferraum. Dank der flexiblen Stromversorgung per 12 V, 24 V und 230 V ist die MCF32 sowohl im Fahrzeug als auch zu Hause einsatzbereit. Im Test zeigt sich, ob der mobile Kühlschrank ab 160 Euro hält, was Mobicool verspricht – und wo die Grenzen liegen.

Design & Verarbeitung

Optisch gibt sich die MCF32 klassisch: blau-weißes Kunststoffgehäuse, ein stabiler Klappgriff und ein klappbarer Deckel. Das Material wirkt nicht besonders hochwertig, ist aber sauber verarbeitet und robust genug für den mobilen Einsatz. Positiv fällt der abnehmbare Deckel auf, der die Reinigung erleichtert. Ein Wasserablauf im Innenraum fehlt allerdings – Schmelzwasser oder Reinigungsflüssigkeit muss man mit einem Tuch aufnehmen.

Die noch kompakten Abmessungen und die niedrige Bauhöhe eignen sich besonders für beengte Räume, etwa im umgebauten Transporter oder im vollgepackten Kofferraum. Im Inneren bietet die Box Platz für bis zu 52 Getränkedosen oder sechs 1,5-l-Flaschen. Auch 1-l-Flaschen lassen sich aufrecht lagern. Eine praktische LED-Innenbeleuchtung sorgt dafür, dass man den Inhalt auch im Dunkeln zuverlässig findet. Die stabilen Tragegriffe erleichtern den Transport – Rollen oder einen Teleskopgriff wie bei größeren Modellen gibt es hier aber nicht.

Bedienung & Ausstattung

Die Bedienung erfolgt über ein simples Bedienfeld an der Front. Neben einer digitalen Temperaturanzeige gibt es die Tasten „On/Off“, „Set“ sowie „Up“ und „Down“. Damit stellt man die gewünschte Zieltemperatur präzise ein – der Bereich reicht laut Hersteller von +20 °C bis -10 °C. Das Display zeigt die aktuelle Temperatur klar ablesbar an, eine App-Steuerung oder WLAN-Anbindung sucht man vergeblich. Für den Preisbereich ist das aber verschmerzbar.

Ein großes Plus ist die flexible Stromversorgung: Die MCF32 arbeitet an 12 V und 24 V per Zigarettenanzünder (12-/24-V-Steckdose) sowie an 100 bis 240 V Wechselstrom über die Steckdose. Damit eignet sie sich für PKW, LKW, Wohnmobil, Boot und den Heimgebrauch gleichermaßen. Die passenden Kabel liegen bei. Der vollhermetische, kompakte Kompressor mit integrierter Steuerelektronik arbeitet effizient und zuverlässig. Zubehör wie einen Akku oder Solar-Anschluss bietet Mobicool bei diesem Modell nicht – wer autark kühlen möchte, muss auf eine externe Powerstation zurückgreifen.

Kühlleistung

Im Praxistest zeigt die Mobicool MCF32 eine solide, aber keine rekordverdächtige Leistung. Von einer Raumtemperatur von 22 °C auf eine Innentemperatur von 5 °C benötigt die leere Box exakt 30 Minuten. Nach 47 Minuten erreicht sie -5 °C, und die niedrigste Temperatur von -10 °C ist nach einer Stunde und 26 Minuten erreicht. Damit liegt sie im Mittelfeld, manche Konkurrenten sind hier nicht nur schneller, sondern schaffen zudem -18 °C oder sogar -20 °C.

Wer echtes Gefriergut wie Speiseeis oder tiefgefrorenes Fleisch lagern möchte, sollte diese Limitationen beachten. Für gekühlte Getränke, Wurst, Käse, Obst und Gemüse reicht die Leistung der Mobicool MCF32 dagegen locker aus.

Positiv fällt die Temperaturstabilität auf: Ist die Zieltemperatur einmal erreicht, hält die MCF32 diese über Stunden zuverlässig, sowohl an der Steckdose als auch am 12-V-Anschluss im Auto. Der Kompressor schaltet dann nur noch periodisch nach und läuft nicht dauerhaft.

Auch bei sommerlichen Außentemperaturen bleibt die Kühlleistung konstant, größere Schwankungen im Innenraum konnten wir nicht feststellen. Legt man warme Getränke oder Lebensmittel nach, benötigt die Box entsprechend etwas Zeit, um wieder auf die Zieltemperatur zu kommen – ein typisches Verhalten bei Kompressorboxen dieser Größenklasse.

Beim Stromverbrauch zeigt sich die MCF32 sparsam. Im Kühlbetrieb bei 5 °C liegt die Leistungsaufnahme im Durchschnitt bei rund 40 Watt, im Gefrierbetrieb bei -10 °C sind es etwa 45 Watt – jeweils gemessen bei sommerlicher Raumtemperatur.

Da der Kompressor nach Erreichen der Zieltemperatur nur noch nachregelt, liegt der tatsächliche Verbrauch über den Tag deutlich niedriger. Damit eignet sich die Box auch gut für den Betrieb an einer Powerstation oder einem Solar-Setup unterwegs. Ein integrierter Batteriewächter schützt zudem die Fahrzeugbatterie vor Tiefentladung und schaltet die Kühlbox bei geringer Ladung automatisch ab.

Die Lautstärke des Kompressors empfinden wir als gut erträglich. Im Wohnzimmer oder Büro stört das Betriebsgeräusch nicht wesentlich, direkt neben dem Bett würden wir die Box aber nicht platzieren.

Preis

Die Mobicool MCF32 ist aktuell bei diversen Shops reduziert und schon ab 159 Euro erhältlich – der Normalpreis liegt zwischen 200 und 260 Euro. So liegt sie jetzt im unteren Preissegment und bietet mit Blick auf den großen Innenraum ein sehr faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Die sonst üblichen 200 Euro sind zwar angemessen, aber eben kein Schnäppchen.

Fazit

Die Mobicool MCF32 ist eine solide Kompressor-Kühlbox für alle, die eine kompakte und auch bezahlbare Kühllösung suchen. Mit einem Volumen von 31 l bietet sie ausreichend Platz für Wochenendausflüge, Campingtrips oder lange Abende mit Freunden. Verarbeitung, Bedienung und Lautstärke gehen in Ordnung, die flexible Stromversorgung an 12/24 V und 230 V macht sie zum echten Allrounder.

Die Kühlleistung ist in der Praxis locker ausreichend, auch wenn die Box mit -10 °C nicht ganz an Gefriertruhen heranreicht und beim Herunterkühlen etwas länger benötigt als manche Konkurrenten.

Wer Wert auf App-Steuerung, Akkubetrieb oder tiefe Minusgrade legt, sollte zu einem anderen Modell greifen. Für alle anderen bietet die MCF32 ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis.



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Cloud wird zur Achillesferse der deutschen Wirtschaft


Cloud Computing ist in deutschen Unternehmen praktisch flächendeckend angekommen – und damit auch Risiken bei der Ausfallsicherheit. Fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent) geht laut dem Cloud-Report 2026 des Digitalverbands Bitkom davon aus, dass ein länger anhaltender Cloud-Ausfall den Geschäftsbetrieb letztlich zum Erliegen bringen würde. 9 Prozent müssten ihre Arbeit nach eigener Einschätzung sofort einstellen.

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Im Durchschnitt könnten Cloud-Nutzer noch rund drei Tage ohne die Dienste arbeiten. „Eine funktionsfähige Cloud ist für Unternehmen so wichtig wie stabile Stromversorgung und Zugang zum Internet. Büro-Software, Kommunikation, Datenbanken oder auch KI-Lösungen sind bei einer Cloud-Störung nicht verfügbar, dabei sind sie unverzichtbar für den Geschäftsbetrieb vieler Unternehmen“, sagt Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst.

Er verweist zugleich auf die Vorteile: „Gleichzeitig ist die Nutzung von Cloud-Diensten häufig sicherer und stabiler, als auf eigene Server zu setzen. Wichtig ist deshalb, die Cloud in ein Sicherheitskonzept für das Unternehmen zu integrieren.“

Die Zahlen aus dem Bitkom-Cloudreport untermauern die Bedeutung von Cloud-Computing für deutsche Firmen deutlich: 86 Prozent nutzen demnach bereits Cloud-Dienste. Unternehmen verlagern zunehmend Anwendungen dorthin und setzen verstärkt auf KI-Dienste.

Die zunehmend zentrale Bedeutung der Cloud spiegelt sich auch in den Vorsorgemaßnahmen wider. 28 Prozent der Cloud-Nutzer berichten von gravierenden Cloud-Ausfällen innerhalb der vergangenen zwölf Monate. 82 Prozent verfügen inzwischen über Notfall- und Wiederanlaufpläne. Drei Viertel sichern wichtige Daten zusätzlich außerhalb der Cloud. Zwei Drittel (69 Prozent) überwachen ihre Cloud-Dienste selbst, ebenfalls zwei Drittel (66 Prozent) können bei Bedarf auf lokale Systeme ausweichen.

Dagegen setzen bislang nur 8 Prozent zur Absicherung auf einen zweiten Cloud-Anbieter. Generell arbeiten zwar 38 Prozent der Unternehmen mit Multi-Cloud-Lösungen und 34 Prozent mit Hybrid-Cloud-Ansätzen – doch das primäre Motiv ist dabei selten die Ausfallsicherheit.

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Grundlage des Cloud Report 2026 ist eine repräsentative telefonische Befragung von 603 Unternehmen in Deutschland mit mindestens 20 Beschäftigten, die Bitkom Research zwischen Kalenderwoche 14 und 20 des Jahres 2026 durchgeführt hat.


(fo)



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Apple Car Key im VW: Software bestätigt, Apple bereitet vor


Ein iPhone oder eine Apple Watch genügt: Dank der Car-Key-Funktion in der Apple Wallet kann man sein Fahrzeug ohne physischen Schlüssel öffnen und starten und den Zugang sogar an andere Personen weitergeben. Allerdings hält sich die Anzahl der Fahrzeuge, die den digitalen Autoschlüssel in iOS und watchOS unterstützen, bislang noch in Grenzen. In Deutschland sind dies etwa einzelne Modelle von Mercedes und Audi, außerdem Kia, Volvo und Hyundai. Besonders stark auf Car Key setzt ansonsten auch BMW (nahezu alle aktuellen Baureihen) und dessen Tochter Mini. Was bislang noch fehlt, ist die bekannte Wolfsburger Marke Volkswagen. Einem Leak zufolge könnte sich das alsbald ändern, zudem hat Volkswagen selbst in den Infos zur „neuesten ID-Software“ bereits Angaben dazu gemacht.

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Wie Macrumors über Anfragen bei Apple-Servern festgestellt hat, bereitet sich der iPhone-Hersteller serverseitig auf Car Key bei VW vor. Der entdeckte Code benennt weder Modelle noch lässt sich daraus ein Zeitplan ablesen. Volkswagen selbst schreibt in einem Erläuterungsdokument zu einem „digitalen Schlüssel für Deinen ID“, dass die ID-Software 6 damit ausgerüstet werde. „Mit der optional verfügbaren Vorbereitung für den digitalen Schlüssel⁠ kannst du deinen Volkswagen über die Wallet-App deines kompatiblen Smartphones ent- bzw. verriegeln sowie starten“, so VW. Das klappt aber nach Vorbereitung erst dann, wenn ein Softwareupdate ausgerollt ist – und das kann noch dauern.

Apple hatte zuletzt im vergangenen Sommer eine ganze Reihe neuer Modelle zu Car Key hinzugefügt. Dabei handelte es sich um Acura (Luxusmarke von Honda), Cadillac, Chery (China), Chevrolet, GMC, Hongqi (China), Lucid, Porsche, Rivian, Smart, Tata (Indien), Voyah (China) und WEY (China). Umgesetzt ist dies allerdings noch nicht vollständig. Im vergangenen Jahr kamen somit insgesamt 33 Automarken zusammen, die Car Key unterstützen.

Die Implementierungsart unterscheidet sich dabei. Am simpelsten ist die Nutzung von Near Field Communication (NFC, ab dem iPhone XS beziehungsweise SE 2). Technisch möglich soll auch Ultra-Wideband-Nutzung (UWB) werden, was mehr Sicherheit aufgrund genauerer Abstandsmessung verspricht.

Apple ist auch Teil des Standards Digital Key. Hier engagiert sich das Car Connectivity Consortium, das ähnlich wie der Matter-Standard im Smart-Home-Bereich versucht, herstellerunabhängige Lösungen zu finden, damit möglichst viele Autos, Handys und Smartwatches mit der Technik arbeiten.

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(bsc)



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