Künstliche Intelligenz
enterJS 2026: Letzter Aufruf zur Enterprise-JavaScript-Konferenz in Mannheim
Die enterJS 2026 findet am 16. und 17. Juni in Mannheim statt, ausgerichtet von iX und dpunkt.verlag. Das Vortragsprogramm taucht tief in die neuesten Entwicklungen in der JavaScript-gestützten Enterprise-Welt ein – von Accessibility über Security bis hin zu React, Angular, Vue, Svelte und vielem mehr. Die Konferenz bietet darüber hinaus Networking-Möglichkeiten, etwa beim abendlichen Get-together. Am Vortag der Hauptkonferenz lassen sich Workshops buchen.
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Die enterJS richtet sich unter anderem an Frontend- und Backend-Developer, Softwarearchitektinnen, UX/UI-Designer und Tester.
Buntes Programm an zwei Tagen: Tools, Trends und KI
An zwei Tagen stehen in drei Tracks über 30 Vorträge zur Auswahl, die der Programmbeirat in einem teilanonymisierten Prozess ausgewählt hat. In der Keynote des ersten Konferenztages gewährt Michael Hablich (Produktmanager für Chrome DevTools und Puppeteer) unter dem Motto „Wenn KI-Agenten zu deinen Nutzern werden“ einen Blick hinter die Kulissen von Chrome DevTools MCP. Die Keynote des zweiten Tages von Datenschutzexpertin Klaudia Zotzmann-Koch (Freelancerin und freiberufliche Autorin) steht ganz im Zeichen des Fediverse.
Auszug aus dem Programm:
- Die neuen Signal Forms in Angular – Alle Details und viel Live Coding
- Code Reviews – Wie man es so richtig falsch macht
- Zukunft der Web-Accessibility
- Legacy-Migration mit KI
- Zeit für OAuth 2.1 – Authorization Best Practices als neuer Standard
- Node.js 26: What’s New in Core, and Why It Matters
Auch das Networking kommt auf der enterJS in der originellen Location, der Manufaktur in Mannheim, nicht zu kurz – Pausen mitsamt Verpflegung sowie ein Get-together und ein Diskussionspanel am Abend des ersten Konferenztags sind Teil der Veranstaltung. Die Teilnehmenden können dieses Mal selbst darüber abstimmen, über welches Thema im Panel diskutiert werden soll.

Workshops zu KI, Angular, Sicherheit und Node.js
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Am 15. Juni finden vier ganztägige, interaktive Workshops statt. Die Buchung ist einzeln oder in vergünstigter Kombination mit einem Konferenzticket möglich.
- Moderne KI-Backends entwickeln (Sebastian Springer)
- Deep Dive in modernes Angular (Michael Hladky)
- Security praktisch verstehen (Michael Fuchs)
- Eventbasierte Node.js-Anwendungen von Grund auf (Golo Roden)
Rabatt für Gruppenbuchungen
Ein Ticket für die enterJS kostet 1149 Euro (alle Preise zzgl. 19 % MwSt.). Wer mit seinem Team bucht, profitiert ab drei Personen von Gruppenrabatten, die der Online-Ticketshop automatisch berechnet. Ein Workshop-Ticket kostet 649 Euro, ein Kombi-Ticket für Hauptkonferenz und Workshop 1749 Euro.
Weitere Informationen finden sich auf der enterJS-Website und im dort abonnierbaren Newsletter. Der Hashtag auf Social Media lautet #ejs26.
(mai)
Künstliche Intelligenz
KBA-Zahlen Juni 2026: E-Auto-Anteil springt auf 28 Prozent
Im Juni 2026 sind in Deutschland 296.378 neue Pkw zugelassen worden. Das entspricht einem Plus von 15,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Besonders auffällig: Der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) stieg auf 28,4 Prozent, während er im Juni 2025 noch bei 18,4 Prozent lag. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt in seiner Halbjahresbilanz mitteilt, wurden im Juni 84.057 neue Elektro-Pkw zugelassen, das waren 78,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im gesamten ersten Halbjahr 2026 stiegen die BEV-Zulassungen um 48 Prozent. Mit insgesamt 1.484.393 neu zugelassenen Pkw lag das Halbjahr 5,8 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.
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Hybridantriebe legten im Juni auf 115.527 Neuwagen ebenfalls zu, ein Plus von 16,8 Prozent. Ihr Anteil lag bei 39 Prozent. Darunter waren 32.212 Plug-in-Hybride, die um 25,8 Prozent zulegten. Zusammengenommen stellen elektrifizierte Antriebe damit rund zwei Drittel aller Neuzulassungen.

Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern
(Bild: KBA)
Im Gegenzug ging es für Verbrenner weiter bergab. Benziner verloren 16,8 Prozent und kamen nur noch auf einen Marktanteil von 20,5 Prozent. Dieselfahrzeuge gingen um 5,1 Prozent zurück, ihr Anteil sank auf 11,4 Prozent. Im Halbjahresvergleich lagen Benziner 18,2 Prozent unter dem Vorjahr, Diesel 8,6 Prozent. Der durchschnittliche theoretische CO₂-Ausstoß der Neuwagen sank um 13,6 Prozent auf 92,6 g/km.
Tesla und BYD mit dreistelligen Zuwächsen
Unter den Importmarken sticht Tesla mit einem Plus von 317,6 Prozent heraus und erreichte 2,6 Prozent Marktanteil. BYD steigerte seine Neuzulassungen um 273,7 Prozent auf 2,1 Prozent Marktanteil. Im gesamten Halbjahr legte BYD sogar um 315,2 Prozent zu, Tesla um 224,6 Prozent. Die Volkswagen-Marke Skoda blieb mit 8,4 Prozent Marktanteil die anteilsstärkste Importmarke.
Bei den deutschen Marken verzeichnete Smart mit einem Plus von 176,3 Prozent den kräftigsten Zuwachs, allerdings bei einem Marktanteil von nur 0,3 Prozent. Mini legte um 59,7 Prozent zu. BMW kam auf ein Plus von 18,6 Prozent (8,8 Prozent Marktanteil), Audi auf 17,1 Prozent (6,4 Prozent). VW blieb mit 17,2 Prozent Marktanteil die stärkste Einzelmarke in Deutschland. Opel musste dagegen einen Rückgang von 14,8 Prozent hinnehmen.
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SUV-Dominanz und Mini-Boom
Bei den Fahrzeugsegmenten bauten SUVs ihre Dominanz weiter aus: Mit 37,5 Prozent Marktanteil und einem Plus von 26,9 Prozent waren sie das mit Abstand stärkste Segment. Das prozentual stärkste Wachstum verzeichneten allerdings Kleinwagen mit 62,7 Prozent, wenngleich bei nur 2,9 Prozent Marktanteil. Die Kompaktklasse rutschte dagegen um fünf Prozent ab und fiel mit 12,7 Prozent knapp hinter die Kleinwagen (12,9 Prozent) zurück.
Private Neuzulassungen stiegen im Juni um 28,6 Prozent, ihr Anteil lag bei 36,6 Prozent. Gewerbliche Zulassungen nahmen um 9,4 Prozent zu und machten 63,4 Prozent aus. Die Zahlen deuten auf eine deutliche Markterholung nach einem schwachen Jahr 2025 hin, als der Juni noch ein Minus von 13,8 Prozent verzeichnete und das erste Halbjahr insgesamt 4,7 Prozent unter dem Vorjahr lag.
(fpi)
Künstliche Intelligenz
Reality Composer Pro 3: Indizien für Spieleprojekt darin versteckt
Interessante Code-Entdeckung: Apples frisch vorgestellter Reality Composer Pro 3, mit dem sich Mixed- und Virtual-Reality-Inhalte für die Vision Pro (sowie iOS- und weitere Apple-Hardware) erstellen lassen, enthält Spuren eines bislang noch unfertigen Spielprojekts. Das berichtet Leak-Experte Nicolás Alvarez. Den Angaben zufolge geht es um das Game-Projekt „The Machinery“, das 2022 abrupt eingestellt worden war. Der Begriff taucht nun vielfach im Apple-Code auf, was dafür spricht, dass Teile des Reality Composer Pro 3 womöglich mit Inhalten von „The Machinery“ angereichert wurden. Die Macher hinter dem Spieleprojekt, eine Firma namens Our Machinery, hatten sich vorher mit der Bitsquid-Spieleengine hervorgetan.
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Unklar, ob ein Aufkauf stattgefunden hat
Denkbar wäre, dass Apple für Reality Composer Pro 3 entweder Mitarbeiter von Our Machinery angeworben hatte oder zumindest Teile der Assets der Firma aufgekauft hat. Hinweise auf eine solche Übernahme gibt es öffentlich aber nicht – bis auf einen zentralen Hinweis: Tricia Gray, Mitbegründerin von Our Machinery, arbeitet derzeit bei Apple – und zwar passenderweise im Vision-Pro-Bereich.
Zu „The Machinery“ zählt(e) auch ein besonders Asset-Management-System namens The Truth, mit dem sich 3D-Objekte verwalten lassen. Alvarez fand weiterhin heraus, dass andere Begriffe und Konzepte aus dem „The Machinery“-Umfeld in Reality Composer Pro 3 auftauchen, darunter wiederverwendbare Prototypen, ein Live-Editor und ein Tracking von Asset-Abhängigkeiten.
Was der Reality Composer Pro 3 kann
Apple hatte den Reality Composer Pro 3 zur WWDC 2026 offiziell vorgestellt. Entwickler können die Anwendung für den Mac bereits als Betaversion herunterladen. Mit der Anwendung kann man auch Charakter animieren und präzise im Raum platzieren. Eine Vorschaufunktion ermöglicht es, den erstellten Content gleich live auf einer Vision Pro zu testen.
Die Anwendung hat eine tiefe Xcode-Integration und nun auch generative KI-Funktionen für die Asset-Erstellung samt visuellem Scripting. Angesprochen werden nicht nur Entwickler, sondern auch Designer und Künstler. Apple verteilt die App kostenlos. Eine Einführung zur Schaffung von Spatial-Workflows mit der App hat Apple auf seiner Entwickler-Website publiziert. Es gibt aber auch noch diverse weitere Videos.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
Podman 6 baut Docker-Kompatibilität aus
Podman 6.0.0 ist da: Das Open-Source-Projekt packt eine grundlegende Modernisierung des Netzwerk-Stacks an, bringt Verbesserungen für Podman Machine und Quadlet sowie Änderungen an der Konfigurationsverwaltung. Außerdem soll die Software Docker-kompatibler werden, um bestehende Workflows einfacher zu übernehmen. Hinzu kommen allerdings auch Breaking Changes: Die Unterstützung für Intel-Mac-Systeme, Windows 10, cgroups v1 und CNI-Networking wurde eingestellt; BoltDB-Datenbanken werden beim ersten Start automatisch zu SQLite migriert.
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Podman ist eine Container-Engine für Linux, macOS und Windows. Anders als Docker benötigt Podman keinen dauerhaft laufenden Daemon. Container lassen sich direkt über Prozesse des Betriebssystems verwalten. Das vereinfacht unter anderem Rootless-Betrieb und die Integration in bestehende Linux-Systeme. Viele Docker-Befehle und Container-Images funktionieren auch mit Podman, was den Umstieg erleichtert.
Netzwerk-Stack wird grundlegend modernisiert
Die wichtigste technische Änderung betrifft das Netzwerk. Das Projekt ersetzt mehrere ältere Komponenten mit Version 6.0.0 vollständig durch modernere Alternativen. Konkret entfernt Podman in Version 6.0.0 den Support für slirp4netns und iptables vollständig zugunsten von Netavark, Pasta und nftables.
Netavark ist das von Podman entwickelte Netzwerk-Backend für Container. Es übernimmt unter anderem die Konfiguration virtueller Netzwerke und Firewall-Regeln. Nftables ist der Nachfolger von iptables im Linux-Kernel und gilt als flexibler und einfacher zu warten. Pasta (Pack A Subtle Tap Abstraction) verbindet Rootless-Container direkt mit dem Netzwerk des Hosts und soll dabei gegenüber älteren Verfahren Leistungs- und Kompatibilitätsvorteile bieten.
Neu hinzu kommt eine experimentelle Unterstützung für Pesto beim Rootless-Port-Forwarding. Die Funktion soll bei Rootless-Containern in benutzerdefinierten Netzwerken die ursprüngliche Quell-IP-Adresse erhalten. Das ist beispielsweise für Webserver oder Reverse Proxies relevant, die Zugriffe anhand der Client-IP protokollieren oder Zugriffsregeln darauf anwenden.
Verbesserungen für virtuelle Umgebungen
Auch Podman Machine erhält zahlreiche Erweiterungen. Die Komponente stellt virtuelle Maschinen bereit, in denen Podman auf Plattformen wie macOS oder Windows läuft.
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Podman Machine soll den Umgang mit unterschiedlichen Virtualisierungs-Backends vereinfachen. Die podman machine-Befehle können nun virtuelle Maschinen verschiedener Provider verwalten, ohne dass Anwender zuvor den aktiven Provider wechseln müssen. Außerdem führt das Projekt den neuen Befehl podman machine os update ein. Damit lässt sich das Betriebssystem einer Podman-Machine aktualisieren, ohne die virtuelle Umgebung neu aufsetzen zu müssen. Weitere Änderungen kündigen die Entwickler für separate Beiträge an.
Quadlet und Konfigurationsverwaltung ausgebaut
Quadlet, das Container über systemd-Unit-Dateien verwaltet, wurde ebenfalls umfassend überarbeitet. Neu sind unter anderem Unterstützung für die REST-API, eine verbesserte Nachverfolgung zugehöriger Dateien sowie erweiterte Funktionen für .volume-Units. Zusätzlich durchsucht Quadlet weitere Verzeichnisse, was die Paketierung und Verteilung erleichtern soll.
Auch die Verwaltung von Konfigurationsdateien wurde überarbeitet. Die Entwickler versprechen insbesondere für Mehrbenutzerumgebungen ein robusteres und besser vorhersehbares Verhalten. Details zu den Änderungen haben sie in einem separaten Blogbeitrag beschrieben.
Docker-Kompatibilität weiter verbessert
Schließlich arbeitet das Projekt weiter an der Kompatibilität zu Docker. Dazu aktualisiert Podman seine Unterstützung der Docker-API und passt die Ausgabe verschiedener Befehle an das Verhalten von Docker an. Dadurch sollen Anwendungen und Automatisierungen, die ursprünglich für Docker entwickelt wurden, mit weniger Anpassungen unter Podman funktionieren.
Podman 6.0.0 steht bereits auf GitHub bereit und soll nach Angaben des Projekts in Kürze über die Paketquellen der verschiedenen Linux-Distributionen verfügbar werden.
(fo)
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