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Entwicklung & Code

.NET 11.0 Preview 4: Ein bunter Strauß von API-Erweiterungen


Die vierte Vorschauversion der kommenden .NET-Version 11.0 ist erschienen und steht zum Download bereit. Parallel dazu hat Microsoft auch die Version 11811.120 von Visual Studio 2026 Insiders veröffentlicht, die zum Entwickeln von .NET-11.0-Anwendungen benötigt wird. Alternativ ist eine Arbeit mit Visual Studio Code und dem im SDK mitgelieferten Kommandozeilencompiler möglich.

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Dr. Holger Schwichtenberg

Dr. Holger Schwichtenberg

Dr. Holger Schwichtenberg hat Fachbücher zu .NET 10.0, C# 14.0, Blazor 10.0 und Entity Framework Core 10.0 veröffentlicht. Er arbeitet als Berater und Trainer bei www.IT-Visions.de.


Installation des .NET 11.0 SDK in der Version Preview 4

Installation des .NET 11.0 SDK in der Version Preview 4

Installation des .NET 11.0 SDK in der Version Preview 4


betterCode() .NET 11.0

betterCode() .NET 11.0

(Bild: King / stock.adobe.com)

Das ist neu in .NET 11.0: Dr. Holger Schwichtenberg und weitere Experten präsentieren am 17. November 2026 auf der Online-Konferenz betterCode() .NET 11.0 die Änderungen für Entwicklerinnen und Entwickler in .NET SDK, C# 15.0 und mehr. Bis zur Veröffentlichung des Programms sind vergünstigte Blind-Bird-Tickets verfügbar.

Die Klasse System.Diagnostics.Process zur Verwaltung von Betriebssystemprozessen gibt es seit Version 1.0 des klassischen .NET Framework aus dem Jahr 2002. Prozesse startet man seitdem, indem man eine neue Instanz der Klasse erzeugt. Seit .NET Framework 2.0 (Jahr 2005) gibt es alternativ die statische Methode Process.Start(). 21 Jahre später ergänzt Microsoft nun weitere alternative statische Methoden zum Prozessstart: Process.Run() und Process.RunAsync() sowie Process.RunAndCaptureText() und Process.RunAndCaptureTextAsync(). Das letztgenannte Pärchen liefert ein ProcessTextOutput-Objekt, mit dem man direkt auf Standardausgabe (ProcessTextOutput), Standardfehlerausgabe (StandardError) und Rückgabewert (ExitStatus.ExitCode) zugreifen kann, mit deutlich weniger Programmcode als dies bei der alten Start()-Methode notwendig ist, siehe Listing.

Ein Abbruch des Kindprozesses ist über ein Cancellation-Token möglich. Anders als bei der Start()-Methode kehren alle neuen Methoden mit „Run“ im Namen erst zum Aufrufer zurück, wenn der Kindprozess beendet ist. Entwicklerinnen und Entwickler können dabei allerdings keine Ausgaben des Prozesses verarbeiten, während er läuft.


CancellationTokenSource cts = new CancellationTokenSource();
 
 ProcessTextOutput result = await Process.RunAndCaptureTextAsync(
     "robocopy.exe", [@"t:\Daten", @"t:\Daten_Backup", "/MIR", "/IS"], cts.Token);
 
 CUI.Print("Neuer Prozess mit ID #" + result.ProcessId + " ist beendet!");
 
 CUI.Line("StandardOutput");
 CUI.Print(result.StandardOutput);
 CUI.Line("StandardError");
 CUI.PrintError(result.StandardError);
 CUI.Line("ExitStatus");
 CUI.Print("Canceled? " + result.ExitStatus.Canceled);
 if (result.ExitStatus.HasValue && !result.ExitStatus.IsEmpty) PrintStatus(result.ExitStatus.ExitCode);


Listing 1: Einsatz der neuen Methode Process.RunAndCaptureTextAsync()

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Eine weitere hinzugefügte Methode zum Prozessstart ist Process.StartAndForget() zum Start eines Prozesses, ohne auf den erfolgreichen Start zu warten und ohne direkte Interaktionsmöglichkeiten mit dem neuen Prozess. Man kann lediglich über die zurückgelieferte Prozess-ID den neuen Prozess von außen überwachen, hat aber keinen Zugriff auf den Rückgabewert des Prozesses.


int processId = Process.StartAndForget(
    "robocopy.exe", [@"t:\Daten", @"t:\Daten_Backup", "/MIR", "/IS"]);
 
CUI.Print("Neuer Prozess mit ID #" + processId + " ist gestartet!");
 
var p = Process.GetProcessById(processId);
while(!p.HasExited)
{
 CUI.BusyIndicator();
 Thread.Sleep(500);
}
 
CUI.Line("Neuer Prozess mit ID #" + processId + " ist beendet!");
// PrintStatus(p.ExitCode); // System.InvalidOperationException: 'Process was not started by this object, so requested information cannot be determined.'


Listing 2: Einsatz der neuen Methode Process.StartAndForget()

In der Klasse ProcessStartInfo, die bei Process.Start() verwendet wird, gibt es auch zwei neue Boolean-Optionen: Neu sind zum einen ProcessStartInfo.StartDetached zum Start eines unabhängigen Prozesses mit eigener Konsole, der weiterlebt, auch wenn der startende Prozess beendet wird. Mit ProcessStartInfo.KillOnParentExit erreicht man zum anderen, dass der Kindprozess endet, wenn der startende Prozess endet. Wenn man beide Optionen in Kombination einsetzt, erhält man eine separate Konsole, die aber endet, wenn der startende Prozess endet. Während ProcessStartInfo.StartDetached auf allen Plattformen läuft, meldet ProcessStartInfo.KillOnParentExit aktuell, dass es nur auf Windows funktioniert, denn im Quellcode bei Microsoft steht:


[SupportedOSPlatform("windows")]
public bool KillOnParentExit { get; set; }


In einem Blogeintrag findet man schon den Hinweis darauf, dass Implementierungen für Android und Linux in Arbeit sind.

Für mit Process.Start() gestartete Prozesse gibt es auch die neuen Methoden ReadAllText() und ReadAllTextAsync(), mit denen man von einem beendeten Prozess gleichzeitig die Standardausgabe und die Fehlerausgabe erhalten kann:


process.WaitForExit();
(string output, string error) = process.ReadAllText();


Im Gegensatz zu dem bisherigen Ansatz


string output = process.StandardOutput.ReadToEnd();
string error = process.StandardError.ReadToEnd();


besteht bei den neuen Methoden nicht die Gefahr eines Deadlocks.

In .NET 11.0 Preview 1 hatte Microsoft die Zstandard-Komprimierung ergänzt. Die Klassen ZstandardEncoder und ZstandardDecoder bieten dabei genauso wie die bereits in .NET Core 2.1 eingeführten Klassen BrotliEncoder und BrotliDecoder die Möglichkeit, beim Komprimieren und Dekomprimieren mit den Typen Span und ReadOnlySpan zu arbeiten, ohne die aufwendige Speicherallokation bei Streams. Nun liefert Microsoft diese Option auch für die älteren Klassen ZLibEncoder, DeflateEncoder und GZipEncoder sowie die zugehörigen Decoder, siehe Listing.


CUI.H1($"Komprimiere Datei {BIGFILEPATH} via Span");
 
ReadOnlySpan sourceSpan = File.ReadAllBytes(BIGFILEPATH);
Console.WriteLine("Länge=" + sourceSpan.Length);
long maxCompressedLength = ZLibEncoder.GetMaxCompressedLength(sourceSpan.Length);
Span compressedSpan = new byte[maxCompressedLength];
 
// ZLibEncoder, DeflateEncoder, GZipEncoder, ZstandardEncoder oder BrotliEncoder
using ZLibEncoder encoder = new();
OperationStatus status = encoder.Compress(
    sourceSpan, compressedSpan, out int bytesConsumed, out int bytesWritten,
    isFinalBlock: true);
 
PrintStatus(compressedSpan, status);
 
CUI.H1($"Dekomprimieren aus Span");
 
// ZLibDecoder, DeflateDecoder, GZipDecoder, ZstandardDecoder oder BrotliDecoder
using ZLibDecoder decoder = new();
byte[] decompressedSpan = new byte[sourceSpan.Length];
OperationStatus decompressStatus = decoder.Decompress(
  compressedSpan,
  decompressedSpan,
  out int compressedBytesConsumed,
  out int decompressedBytesWritten);
 
PrintStatus(decompressedSpan, decompressStatus);


Listing 3: Komprimierung und Dekomprimierung mit Span

Die Fließkommazahltypklassen Half, Single und Double können in den Methoden Parse() und TryParse() auch Zeichenketten mit Hexadezimalzahlen auswerten. Dazu müssen Entwicklerinnen und Entwickler aber die Option NumberStyles.HexFloat angeben:


static void TestDouble(double d, string doubleAsString )
{
 string hex = d.ToString("X");
 Console.WriteLine(hex); 
 double d1a = double.Parse(hex, NumberStyles.HexFloat);
 Console.WriteLine(d1a); 
 CUI.Success(d1a == d); // True
 double.TryParse(hex, NumberStyles.HexFloat, null, out double d1b);
 Console.WriteLine(d1b); 
 CUI.Success(d1b == d); // True
}


Die Klassen System.Text.Unicode.Utf8 und System.Text.Unicode.Utf16 bieten nun zwei neue Methoden: IsValid() und IndexOfInvalidSubsequence(). Damit lässt sich nun leichter die Gültigkeit einer Unicode-Zeichenkette prüfen und zumindest die erste fehlerhafte Stelle ermitteln:


ReadOnlySpan chars1 = "Gültiger Text: \uD83D\uDC4D";
Console.WriteLine(chars1);
bool check1 = Utf16.IsValid(chars1); // True
Console.WriteLine(check1);
if (check1) CUI.Success("OK");
else CUI.Warning("Fehler bei Zeichen: " + Utf16.IndexOfInvalidSubsequence(chars1));
 
ReadOnlySpan chars2 = "Ungültiger Text: \uD83D";
Console.WriteLine(chars2);
bool check2 = Utf16.IsValid(chars2); // False
if (check2) CUI.Success("OK");
else CUI.Warning("Fehler bei Zeichen: " + Utf16.IndexOfInvalidSubsequence(chars2));


Bei dem im modernen .NET mitgelieferten JSON-Serialisierer, dem NuGet-Paket System.Text.Json, das auch im klassischen .NET Framework funktioniert, bietet die schon vorher bestehende Methode Reset() in der Klasse Utf8JsonWriter nun eine Überladung, in der man via JsonWriterOptions abweichende Einstellungen festlegen kann. Entwicklerinnen und Entwickler können damit Utf8JsonWriter-Instanzen mit abweichenden Einstellungen wiederverwenden:


using var stream1 = new MemoryStream();
using var writer = new Utf8JsonWriter(stream1, new JsonWriterOptions
  {
    Indented = true
  });
…
using var stream2 = new MemoryStream();
writer.Reset(stream2, new JsonWriterOptions
   {
    Indented = false
   });


Im Source Generator innerhalb von System.Text.Json behebt Microsoft einige Schwächen.



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Entwicklung & Code

Symphonia 0.6: Rust-Audioframework wird multimedial


Mit Version 0.6 baut das Rust-Multimediaframework Symphonia seine Architektur grundlegend um. Laut Maintainer steckt in der neuen Version Entwicklungsarbeit aus zwei Jahren. Sie soll das bislang primär auf Audio ausgelegte Framework auf künftige Video- und Untertitel-Unterstützung vorbereiten. Video- oder Subtitle-Decoder bringt Symphonia 0.6 zwar noch nicht offiziell mit – über die experimentellen Feature Flags exp-video-codecs und exp-subtitle-codecs sind allerdings bereits erste Prototypen möglich, die internen APIs und Datentypen wurden entsprechend erweitert. Auf Entwickler, die das Framework nutzen, kommen dadurch zahlreiche Breaking Changes zu.

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Symphonia ist ein in Rust entwickeltes Multimedia-Framework mit Fokus auf Audio-Decoding, Container-Parsing und Metadatenverarbeitung. Das Open-Source-Projekt unterstützt unter anderem MP3, AAC, FLAC, MP4, Ogg/Vorbis sowie Matroska/WebM und versteht sich als speichersichere Alternative zu klassischen Multimedia-Bibliotheken für das Rust-Ökosystem. Zum Einsatz kommt Symphonia etwa in Audio-Playern, Medienwerkzeugen oder Streaming-Pipelines. Laut der offiziellen Symphonia-Dokumentation liegt ein Schwerpunkt auf „Safe Rust“ und modularen Komponenten.

Im Zentrum der neuen Version steht der Wechsel von einer audiozentrierten Architektur hin zu einem allgemeineren Multimedia-Modell. Dazu hat das Projekt zentrale Datentypen für Zeitstempel, Dauer und Zeitbasis neu entworfen. Außerdem trennt Symphonia Track-Informationen künftig sauberer von Codec-Parametern: Timing-Daten liegen nicht länger in den Codec-Strukturen, sondern in separaten Track-Metadaten. Das soll die Verarbeitung mehrerer Streams vereinfachen – etwa Audio, Video und Untertitel in einem Matroska-Container.

Neu ist außerdem ein Prioritätssystem für Decoder und Format-Reader. Anwendungen können damit bevorzugte Implementierungen registrieren und Fallbacks definieren. Das dürfte vor allem für modulare Medien-Stacks interessant sein, etwa wenn Hardware-Decoder Vorrang vor generischen Software-Decodern erhalten sollen.

Ein weiterer Schwerpunkt der neuen Version liegt auf effizienteren Datenpfaden. Decoder müssen die Paketdaten nicht mehr zwangsläufig kopieren, bevor sie sie verarbeiten. In Kombination mit externen Demuxern lassen sich so zusätzliche Speicheroperationen vermeiden – ein Zero-Copy-ähnlicher Ansatz, wie er in Hochleistungs-Medienpipelines verbreitet ist.

Bei den Metadaten verarbeitet Symphonia nun zusätzlich ID3v1-, APEv1- und APEv2-Tags und unterstützt Kapitelinformationen für Matroska, ID3v2 und Vorbis Comments. Bekannte Tags interpretiert das Framework dabei stärker typisiert: Eine Tracknummer liest es nicht mehr nur als Zeichenkette, sondern direkt als numerischen Wert (u64). Von dieser Typisierung profitieren etwa Medienbibliotheken oder automatische Sortierfunktionen.

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Für Matroska-Container ergänzt Symphonia 0.6 außerdem Support für Attachments und Metadaten. Attachments kommen vor allem bei Untertiteln zum Einsatz, etwa um Schriftarten direkt in MKV-Dateien einzubetten. Solche Dateien finden sich häufig bei Anime-Releases oder bei aufwendig formatierten ASS-Untertiteln.

Ferner listet das Projekt in den Release Notes zahlreiche Verbesserungen in den Bereichen Sicherheit und Stabilität auf. Den Matroska-Demuxer hat Maintainer Philip Deljanov vollständig neu geschrieben, Teile des MP4-Demuxers ebenfalls überarbeitet. Hinzu kommen zahlreiche Fehlerkorrekturen auf Basis von Fuzzing-Tests. Gerade Multimedia-Parser gelten traditionell als sicherheitskritisch, weil fehlerhafte Containerdateien Speicherfehler oder Abstürze auslösen können. Rust soll solche Risiken durch Speichersicherheit reduzieren.

Auch bei der Performance verspricht Symphonia Fortschritte. SSE-, AVX- und Neon-SIMD-Optimierungen sind nun standardmäßig aktiviert. SIMD (Single Instruction, Multiple Data) nutzt Vektorinstruktionen moderner CPUs, um mehrere Datenwerte parallel zu verarbeiten – ein typischer Ansatz bei Audio- und Video-Decodern. Laut Release Notes soll außerdem die Decoding-Leistung steigen und die Binärgröße sinken.

Weitere Änderungen betreffen die Formaterkennung, die nun ein Punktesystem verwendet, um Fehlklassifizierungen zu vermeiden. Erkennt Symphonia ein Medienformat, reicht es die dabei gefundenen Metadaten künftig an den jeweiligen Format-Reader weiter. Auch die Implementierungen für AIFF und CAF haben die Entwickler überarbeitet.

Wegen der zahlreichen API-Änderungen verweist der Maintainer ausdrücklich auf den Guide für die Migration. Zudem führt das Projekt erstmals eine offizielle MSRV-Policy ein: Eine Anhebung der minimal unterstützten Rust-Version gilt künftig als Breaking Change. Eine vollständige Übersicht aller Neuerungen liefern die Release Notes zu Symphonia 0.6.0 auf GitHub.

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(fo)



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Neu in .NET 10.0 [23]: Neue LINQ-Operatoren LeftJoin() und RightJoin()


Wie in den letzten .NET-Versionen auch, liefert Microsoft in .NET 10.0 wieder neue Operatoren für Language Integrated Query (LINQ), die bestehende Konstrukte vereinfachen. Dieses Mal sind es mit LeftJoin() und RightJoin() zwei elementare Operatoren, zum einen aus der Mengenlehre und zum anderen für relationale Datenbanken. Mehr dazu steht im zugehörigen Issue auf GitHub.

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Der Dotnet-Doktor – Holger Schwichtenberg

Der Dotnet-Doktor – Holger Schwichtenberg

Dr. Holger Schwichtenberg ist technischer Leiter des Expertennetzwerks www.IT-Visions.de, das mit 53 renommierten Experten zahlreiche mittlere und große Unternehmen durch Beratungen und Schulungen sowie bei der Softwareentwicklung unterstützt. Durch seine Auftritte auf zahlreichen nationalen und internationalen Fachkonferenzen sowie mehr als 90 Fachbücher und mehr als 1500 Fachartikel gehört Holger Schwichtenberg zu den bekanntesten Experten für .NET und Webtechniken in Deutschland.

Tatsächlich waren diese Operationen bisher in LINQ bereits möglich, allerdings nur umständlich über eine Gruppierung mit GroupJoin() und SelectMany() sowie DefaultIfEmpty(). Die neuen Methoden LeftJoin() und RightJoin() vereinfachen den Einsatz, wie folgender Code am Beispiel eines Join zwischen den Klassen Company und Website zeigt:


public void LeftRightJoin()
{
 CUI.Demo();
 
 Company[] companies =
 [
   new Company{ ID = 1, Name = "www.IT-Visions.de" },
   new Company{ ID = 2, Name = "Software & Support" },
   new Company{ ID = 3, Name = "Heise Gruppe GmbH & Co. KG" },
   new Company{ ID = 4, Name = "Startup i.Gr." } // hat noch keine Website
 ];
 
 Website[] websites =
 [
   new Website{ CompanyID = 1, URL = "www.IT-Visions.de" },
   new Website{ CompanyID = 1, URL = "www.dotnet10.de" },
   new Website{ CompanyID = 2, URL = "www.entwickler.de" },
   new Website{ URL = "www.Microsoft.com" }, // Diese kleine ;-) Firma ist noch nicht angelegt...
   new Website{ CompanyID = 3, URL = "www.heise.de" },
 ];
 
 // ### LeftJOIN ALT ############################################################################
 
 CUI.H2("--- Alle Firmen mit ggf. vorhandenen Websites via LeftJoin ALT (GroupJoin+SelectMany) seit .NET Framework 3.5 ---");
 
 var AllCompaniesWithWebsitesSetOld = companies
     .GroupJoin(websites,
                c => c.ID,
                w => w.CompanyID,
                (c, websites) => new { Company = c, Websites = websites })
     .SelectMany(
         x => x.Websites.DefaultIfEmpty(),  // Falls keine Website existiert, wird `null` verwendet
         (c, w) => new WebsiteWithCompany
         {
          Name = c.Company.Name,
          URL = w.URL,   // Falls `w` null ist, bleibt URL null
          City = c.Company.City
         });
 
 foreach (var item in AllCompaniesWithWebsitesSetOld)
 {
  Console.WriteLine((item.Name != null ? item.Name + " " + item.City : "- keine Firma -").Trim() + " -> " + (item.URL ?? "- keine URL -"));
 }
 
 // ### LeftJOIN NEU ############################################################################
 
 CUI.H2("--- Alle Firmen mit ggf. vorhandenen Websites via LeftJoin NEU ab .NET 10.0 ---");
 var AllCompaniesWithWebsitesSet = companies.LeftJoin(websites,
  e => e.ID,
  e => e.CompanyID,
  (c, w) => new WebsiteWithCompany { Name = c.Name, City = c.City, URL = w.URL }
  );
 
 foreach (var item in AllCompaniesWithWebsitesSet)
 {
  Console.WriteLine((item.Name != null ? item.Name + " " + item.City : "- keine Firma -").Trim() + " -> " + (item.URL ?? "- keine URL -"));
 }
 
 // ### RightJoin ALT ############################################################################
 
 CUI.H2("--- Alle Websites mit ggf. vorhandenen Firmen via RightJoin ALT (GroupJoin+SelectMany) seit .NET Framework 3.5  ---");
 var WebsiteWithCompanySetOLD = websites
     .GroupJoin(companies,
                w => w.CompanyID,
                c => c.ID,
                (w, companies) => new { Website = w, Companies = companies })
     .SelectMany(
         x => x.Companies.DefaultIfEmpty(),  // Falls kein Unternehmen existiert -> null
         (w, c) => new WebsiteWithCompany
         {
          Name = c.Name,  // Falls `c` null ist, bleibt `Name` null
          City = c.City,   // Falls `c` null ist, bleibt `City` null
          URL = w.Website.URL
         });
 
 foreach (var item in WebsiteWithCompanySetOLD)
 {
  Console.WriteLine((item.Name != null ? item.Name + " " + item.City : "- keine Firma -").Trim() + " -> " + (item.URL ?? "- keine URL -"));
 }
 
 // ### RightJoin NEU ############################################################################
 
 CUI.H2("--- Alle Websites mit ggf. vorhandenen Firmen via RightJoin NEU ab .NET 10.0 ---");
 var WebsiteWithCompanySet = companies.RightJoin(websites,
     e => e.ID,
     e => e.CompanyID,
     (c, w) => new WebsiteWithCompany { Name = c.Name, City = c.City, URL = w.URL }
  );
 
 foreach (var item in WebsiteWithCompanySet)
 {
  Console.WriteLine((item.Name != null ? item.Name + " " + item.City : "- keine Firma -").Trim() + " -> " + (item.URL ?? "- keine URL -"));
 }
 
 // ### Zum Vergleich: Inner Join, den es seit .NET Framework 3.5 gibt
 CUI.H2("--- Alle Firmen, die Websites haben, via InnerJoin seit .NET Framework 3.5 ---");
 var CompaniesWithWebsitesSet = companies.Join(websites,
                                        c => c.ID,
                                        w => w.CompanyID,
                                        (c, w) => new WebsiteWithCompany
                                        {
                                         Name = c.Name,
                                         URL = w.URL,
                                         City = c.City
                                        });
 foreach (var item in CompaniesWithWebsitesSet)
 {
  Console.WriteLine((item.Name != null ? item.Name + " " + item.City : "- keine Firma -").Trim() + " -> " + (item.URL ?? "- keine URL -"));
 }
}



Screenshot

Screenshot

Der Code erzeugt diese Ausgabe (Abb. 1).

Die neuen Operatoren sind laut Microsoft performanter als die bisherige Operatorkombination.


Vergleichstabelle

Vergleichstabelle

Performance von LeftJoin() im Vergleich zu der bisherigen Operatorkombination (Abb. 2)

(Bild: Microsoft)


(rme)



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software-architektur.tv: John Romeros Prinzipien – mit Tom Asel


John Romero ist bekannt als eine der treibenden Kräfte hinter id Software. Mit einer Gruppe von unter zehn Leuten hat id die Spiele-Welt mit „Doom“ und „Quake“ revolutioniert, Shareware als Vertriebsmodell etabliert, Spiele-Engines zu einem eigenständigen Produkt gemacht und viele seiner Innovationen später als Open Source veröffentlicht. In seinen aktuellen Vorträgen hat er einige fundamentale Prinzipien für die Softwareentwicklung diskutiert.

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In dieser Episode sprechen Tom Asel und Eberhard Wolff darüber, was Developer daraus für die Entwicklung von Informationssystemen im Allgemeinen lernen können.

Die Ausstrahlung findet live am Freitag, dem 15. Mai 2026, um 13 Uhr statt. Die Folge steht im Anschluss als Aufzeichnung bereit. Während des Livestreams können Interessierte Fragen via Twitch-Chat, YouTube-Chat oder anonym über das Formular auf der Videocast-Seite einbringen.

software-architektur.tv ist ein Videocast von Eberhard Wolff, iX-Blogger und bekannter Softwarearchitekt, der als Head of Architecture bei SWAGLab arbeitet. Zum Team gehören außerdem Lisa Maria Schäfer (Socreatory) und Ralf D. Müller (DB Systel). Seit Juni 2020 sind über 250 Folgen entstanden, die unterschiedliche Bereiche der Softwarearchitektur beleuchten – mal mit Gästen, mal Wolff, Schäfer oder Müller solo. Seit mittlerweile mehr als zwei Jahren berichtet heise developer über die Episoden.


(who)



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