Künstliche Intelligenz
T1 Phone: Trump-Handy ist fertig und wird ausgeliefert
Die Trump Organization hat damit begonnen, erste Exemplare des T1 Phones zu verschicken. Das Trump-Handy war zuvor wiederholt verschoben worden. Nun hat das US-Sendernetzwerk NBC das Handy als offenbar erstes Medium erhalten und stellt fest: Es ist ein ziemlich normales Smartphone.
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Das T1 Phone hat die Trump Organization, eine Holding-Gesellschaft für mehrere Geschäfte und Immobilien von US-Präsident Donald Trump, im Juni vergangenen Jahres gemeinsam mit einem Mobilfunktarif vorgestellt. Das große Werbeversprechen: Das Handy werde komplett in den USA hergestellt. Diese Behauptung entfernte die Trump Organization später von der Webseite. Das Handy sei mit „amerikanischen Werten“ designt worden, hieß es stattdessen etwa vorübergehend. Schließlich schrieb die Trump Organization noch von „American-Proud Design“.
Laut NBC findet sich auf der Verpackung des T1 Phone nun der Hinweis, das Handy sei „Assembled in the USA“, also in den USA zusammengebaut. Im Gegensatz zur früheren Behauptung „Made in the USA“ sind an diese Kennzeichnung keine Angaben zur Herkunft der Teile geknüpft. Dass die Trump Organization ein Handy aus in den USA gefertigten Teilen herstellen kann, galt von Anfang an als ausgeschlossen, weil in den USA keine entsprechende Infrastruktur existiert. Apple lässt die Komponenten für seine Handys unter anderem in Taiwan, China und Indien bauen.
Truth Social ist vorinstalliert
Das T1 Phone kostet aktuell 500 US-Dollar. Es hat 512 GByte Speicherplatz, einen Snapdragon-7-Prozessor und läuft mit Android 15. Laut NBC kommt die von Donald Trump gegründete Social-Media-Plattform Truth Social als Bloatware vorinstalliert. Der Sender weist zudem darauf hin, dass die auf der goldfarbenen Rückseite aufgedruckte US-Flagge nur 11 statt 13 Streifen zeigt. Zudem ist das Handy mit einer Klinkenbuchse ausgestattet, ein seit Jahren recht ungewöhnliches Feature.
Die Trump Organization verkauft unter ihrer Marke Trump Mobile neben dem T1 Phone auch einige wiederaufbereitete Gebrauchthandys von Samsung und Apple. Um das T1 Phone zu kaufen, müssen sich US-Bürger noch gegen eine Anzahlung von 100 US-Dollar auf eine Warteliste setzen lassen.
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(dahe)
Künstliche Intelligenz
Cloud wird zur Achillesferse der deutschen Wirtschaft
Cloud Computing ist in deutschen Unternehmen praktisch flächendeckend angekommen – und damit auch Risiken bei der Ausfallsicherheit. Fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent) geht laut dem Cloud-Report 2026 des Digitalverbands Bitkom davon aus, dass ein länger anhaltender Cloud-Ausfall den Geschäftsbetrieb letztlich zum Erliegen bringen würde. 9 Prozent müssten ihre Arbeit nach eigener Einschätzung sofort einstellen.
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Im Durchschnitt könnten Cloud-Nutzer noch rund drei Tage ohne die Dienste arbeiten. „Eine funktionsfähige Cloud ist für Unternehmen so wichtig wie stabile Stromversorgung und Zugang zum Internet. Büro-Software, Kommunikation, Datenbanken oder auch KI-Lösungen sind bei einer Cloud-Störung nicht verfügbar, dabei sind sie unverzichtbar für den Geschäftsbetrieb vieler Unternehmen“, sagt Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst.
Er verweist zugleich auf die Vorteile: „Gleichzeitig ist die Nutzung von Cloud-Diensten häufig sicherer und stabiler, als auf eigene Server zu setzen. Wichtig ist deshalb, die Cloud in ein Sicherheitskonzept für das Unternehmen zu integrieren.“
Die Zahlen aus dem Bitkom-Cloudreport untermauern die Bedeutung von Cloud-Computing für deutsche Firmen deutlich: 86 Prozent nutzen demnach bereits Cloud-Dienste. Unternehmen verlagern zunehmend Anwendungen dorthin und setzen verstärkt auf KI-Dienste.
Unternehmen rüsten sich gegen Ausfälle
Die zunehmend zentrale Bedeutung der Cloud spiegelt sich auch in den Vorsorgemaßnahmen wider. 28 Prozent der Cloud-Nutzer berichten von gravierenden Cloud-Ausfällen innerhalb der vergangenen zwölf Monate. 82 Prozent verfügen inzwischen über Notfall- und Wiederanlaufpläne. Drei Viertel sichern wichtige Daten zusätzlich außerhalb der Cloud. Zwei Drittel (69 Prozent) überwachen ihre Cloud-Dienste selbst, ebenfalls zwei Drittel (66 Prozent) können bei Bedarf auf lokale Systeme ausweichen.
Dagegen setzen bislang nur 8 Prozent zur Absicherung auf einen zweiten Cloud-Anbieter. Generell arbeiten zwar 38 Prozent der Unternehmen mit Multi-Cloud-Lösungen und 34 Prozent mit Hybrid-Cloud-Ansätzen – doch das primäre Motiv ist dabei selten die Ausfallsicherheit.
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Grundlage des Cloud Report 2026 ist eine repräsentative telefonische Befragung von 603 Unternehmen in Deutschland mit mindestens 20 Beschäftigten, die Bitkom Research zwischen Kalenderwoche 14 und 20 des Jahres 2026 durchgeführt hat.
(fo)
Künstliche Intelligenz
Apple Car Key im VW: Software bestätigt, Apple bereitet vor
Ein iPhone oder eine Apple Watch genügt: Dank der Car-Key-Funktion in der Apple Wallet kann man sein Fahrzeug ohne physischen Schlüssel öffnen und starten und den Zugang sogar an andere Personen weitergeben. Allerdings hält sich die Anzahl der Fahrzeuge, die den digitalen Autoschlüssel in iOS und watchOS unterstützen, bislang noch in Grenzen. In Deutschland sind dies etwa einzelne Modelle von Mercedes und Audi, außerdem Kia, Volvo und Hyundai. Besonders stark auf Car Key setzt ansonsten auch BMW (nahezu alle aktuellen Baureihen) und dessen Tochter Mini. Was bislang noch fehlt, ist die bekannte Wolfsburger Marke Volkswagen. Einem Leak zufolge könnte sich das alsbald ändern, zudem hat Volkswagen selbst in den Infos zur „neuesten ID-Software“ bereits Angaben dazu gemacht.
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Server-Code schon für Volkswagen vorbereitet
Wie Macrumors über Anfragen bei Apple-Servern festgestellt hat, bereitet sich der iPhone-Hersteller serverseitig auf Car Key bei VW vor. Der entdeckte Code benennt weder Modelle noch lässt sich daraus ein Zeitplan ablesen. Volkswagen selbst schreibt in einem Erläuterungsdokument zu einem „digitalen Schlüssel für Deinen ID“, dass die ID-Software 6 damit ausgerüstet werde. „Mit der optional verfügbaren Vorbereitung für den digitalen Schlüssel kannst du deinen Volkswagen über die Wallet-App deines kompatiblen Smartphones ent- bzw. verriegeln sowie starten“, so VW. Das klappt aber nach Vorbereitung erst dann, wenn ein Softwareupdate ausgerollt ist – und das kann noch dauern.
Apple hatte zuletzt im vergangenen Sommer eine ganze Reihe neuer Modelle zu Car Key hinzugefügt. Dabei handelte es sich um Acura (Luxusmarke von Honda), Cadillac, Chery (China), Chevrolet, GMC, Hongqi (China), Lucid, Porsche, Rivian, Smart, Tata (Indien), Voyah (China) und WEY (China). Umgesetzt ist dies allerdings noch nicht vollständig. Im vergangenen Jahr kamen somit insgesamt 33 Automarken zusammen, die Car Key unterstützen.
NFC – und UWB für mehr Sicherheit
Die Implementierungsart unterscheidet sich dabei. Am simpelsten ist die Nutzung von Near Field Communication (NFC, ab dem iPhone XS beziehungsweise SE 2). Technisch möglich soll auch Ultra-Wideband-Nutzung (UWB) werden, was mehr Sicherheit aufgrund genauerer Abstandsmessung verspricht.
Apple ist auch Teil des Standards Digital Key. Hier engagiert sich das Car Connectivity Consortium, das ähnlich wie der Matter-Standard im Smart-Home-Bereich versucht, herstellerunabhängige Lösungen zu finden, damit möglichst viele Autos, Handys und Smartwatches mit der Technik arbeiten.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
KBA-Zahlen Juni 2026: E-Auto-Anteil springt auf 28 Prozent
Im Juni 2026 sind in Deutschland 296.378 neue Pkw zugelassen worden. Das entspricht einem Plus von 15,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Besonders auffällig: Der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) stieg auf 28,4 Prozent, während er im Juni 2025 noch bei 18,4 Prozent lag. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt in seiner Halbjahresbilanz mitteilt, wurden im Juni 84.057 neue Elektro-Pkw zugelassen, das waren 78,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im gesamten ersten Halbjahr 2026 stiegen die BEV-Zulassungen um 48 Prozent. Mit insgesamt 1.484.393 neu zugelassenen Pkw lag das Halbjahr 5,8 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.
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Hybridantriebe legten im Juni auf 115.527 Neuwagen ebenfalls zu, ein Plus von 16,8 Prozent. Ihr Anteil lag bei 39 Prozent. Darunter waren 32.212 Plug-in-Hybride, die um 25,8 Prozent zulegten. Zusammengenommen stellen elektrifizierte Antriebe damit rund zwei Drittel aller Neuzulassungen.

Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern
(Bild: KBA)
Im Gegenzug ging es für Verbrenner weiter bergab. Benziner verloren 16,8 Prozent und kamen nur noch auf einen Marktanteil von 20,5 Prozent. Dieselfahrzeuge gingen um 5,1 Prozent zurück, ihr Anteil sank auf 11,4 Prozent. Im Halbjahresvergleich lagen Benziner 18,2 Prozent unter dem Vorjahr, Diesel 8,6 Prozent. Der durchschnittliche theoretische CO₂-Ausstoß der Neuwagen sank um 13,6 Prozent auf 92,6 g/km.
Tesla und BYD mit dreistelligen Zuwächsen
Unter den Importmarken sticht Tesla mit einem Plus von 317,6 Prozent heraus und erreichte 2,6 Prozent Marktanteil. BYD steigerte seine Neuzulassungen um 273,7 Prozent auf 2,1 Prozent Marktanteil. Im gesamten Halbjahr legte BYD sogar um 315,2 Prozent zu, Tesla um 224,6 Prozent. Die Volkswagen-Marke Skoda blieb mit 8,4 Prozent Marktanteil die anteilsstärkste Importmarke.
Bei den deutschen Marken verzeichnete Smart mit einem Plus von 176,3 Prozent den kräftigsten Zuwachs, allerdings bei einem Marktanteil von nur 0,3 Prozent. Mini legte um 59,7 Prozent zu. BMW kam auf ein Plus von 18,6 Prozent (8,8 Prozent Marktanteil), Audi auf 17,1 Prozent (6,4 Prozent). VW blieb mit 17,2 Prozent Marktanteil die stärkste Einzelmarke in Deutschland. Opel musste dagegen einen Rückgang von 14,8 Prozent hinnehmen.
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SUV-Dominanz und Mini-Boom
Bei den Fahrzeugsegmenten bauten SUVs ihre Dominanz weiter aus: Mit 37,5 Prozent Marktanteil und einem Plus von 26,9 Prozent waren sie das mit Abstand stärkste Segment. Das prozentual stärkste Wachstum verzeichneten allerdings Kleinwagen mit 62,7 Prozent, wenngleich bei nur 2,9 Prozent Marktanteil. Die Kompaktklasse rutschte dagegen um fünf Prozent ab und fiel mit 12,7 Prozent knapp hinter die Kleinwagen (12,9 Prozent) zurück.
Private Neuzulassungen stiegen im Juni um 28,6 Prozent, ihr Anteil lag bei 36,6 Prozent. Gewerbliche Zulassungen nahmen um 9,4 Prozent zu und machten 63,4 Prozent aus. Die Zahlen deuten auf eine deutliche Markterholung nach einem schwachen Jahr 2025 hin, als der Juni noch ein Minus von 13,8 Prozent verzeichnete und das erste Halbjahr insgesamt 4,7 Prozent unter dem Vorjahr lag.
(fpi)
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