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praxisnahes Führungswissen › PAGE online


Die TLA TeleLearn-Akademie ist seit über 20 Jahren der einzige Anbieter für die Aufstiegsfortbildung zum Medienfachwirt und Industriemeister Print in einem tutoriell begleiteten Online-Studium. Der nächste Kurs startet am 10. April 2026 – jetzt informieren und bewerben.

praxisnahes Führungswissen › PAGE onlineWarum jetzt – und warum TLA?

Wer in der Medien- und Druckbranche heute Verantwortung übernimmt, braucht mehr als handwerkliches Können. Projektmanagement, Kostenrechnung, Personalführung, Medienrecht, digitale Marketingstrategie – das sind die Felder, auf denen sich entscheidet, wer die Transformation der Branche gestaltet und wer von ihr gestaltet wird. Genau hier setzt die TLA an.

Seit 2005 bildet die gemeinnützige Akademie aus Hamburg Fachkräfte zu geprüften Medienfachwirt:innen und Industriemeister:innen Printmedien aus – mit einem Curriculum, das konsequent auf die Realität moderner Medienbetriebe ausgerichtet ist. Betriebswirtschaftliches Handeln, Methoden der Information und Planung, Zusammenarbeit im Betrieb: Das klingt solide, weil es solide ist. Und solide ist in Zeiten von Künstlicher Intelligenz und ständigem Strukturwandel genau das, was fehlt.

Das Besondere an der TLA: 18 Monate, 855 Unterrichtsstunden, IHK-Abschluss – und das vollständig berufsbegleitend. Wer tagsüber in Agenturen, Druckereien oder Medienhäusern arbeitet, studiert abends oder am Wochenende. Das innovative Kurskonzept und die Lernplattform D2L Brightspace – beides mehrfach ausgezeichnet – machen das möglich. Nicht als bloßes Dokumentenarchiv, sondern als interaktive Lernumgebung mit Fachdozent:innen, die Aufgaben kommentieren und individuelles Feedback geben, und Lerncoaches, die begleiten, motivieren und einfordern.

Der Abschluss steht dabei dem eines Hochschulstudiums in nichts nach: Bachelor Professional (DQR/EQR Stufe 6) ist die offizielle Einstufung – und öffnet in vielen Bundesländern sogar den Weg an die Hochschule, ganz ohne Abitur.

Wir haben mit einem der Fachdozenten der TLA gesprochen – über Praxisnähe, über 1.000 Absolvent:innen und die Frage, warum ein IHK-Abschluss heute wichtiger ist als ein Hochschuldiplom.

Wer heute in Führung geht, braucht Substanz – Interview mit Marco Naber, Fachdozent der TLA

Medienfachwirt klingt nach Buchführung und Organigrammen. Warum braucht die Kreativbranche genau das gerade jetzt dringender denn je?

Weil kreative Ideen heute nur bestehen können, wenn sie wirtschaftlich geführt werden. Budgets werden knapper, Projekte komplexer und vieles Operative lässt sich automatisieren. Wer Verantwortung übernimmt, muss Zahlen verstehen, Entscheidungen treffen und Teams steuern können – sonst verliert Kreativität ihren Wert. Medienfachwirt heißt deshalb: kreative Arbeit absichern, nicht einschränken.

Projektmanagement, Kostenrechnung, Medienrecht – das ist der Kern eures Programms. Was lernen Teilnehmende dabei über sich selbst, dass sie im Job nicht lernen können?

Sie lernen, Verantwortung wirklich zu übernehmen. Im Job reagieren viele auf Anforderungen – im Studium lernen sie, systematisch zu entscheiden, Prioritäten zu setzen und die eigenen Stärken und Grenzen realistisch einzuschätzen. Projektmanagement und Kostenrechnung machen sichtbar, wie das eigene Handeln wirkt. Das verändert den Blick auf die eigene Rolle: vom Ausführenden zur Führungspersönlichkeit.

18 Monate, berufsbegleitend, vollständig online – das klingt nach viel Selbstdisziplin. Wie schafft ihr es, dass die Leute wirklich durchhalten?

Ja, das stimmt: jeder Teilnehmende muss sich darüber im Klaren sein, dass eine gute Portion Selbstdisziplin benötigt wird. Aber wir helfen durch klare Strukturen und echte Begleitung. Die Teilnehmenden lernen nicht allein vor sich hin, sondern arbeiten in festen Lernrhythmen mit verbindlichen Aufgaben, Feedback von Dozent:innen und persönlicher Betreuung durch Lerncoaches. Das schafft Verbindlichkeit – und genau die sorgt dafür, dass aus Motivation am Anfang ein Abschluss nach 18 Monaten wird.

KI kann inzwischen Texte schreiben, Layouts generieren und Kampagnen planen. Was bleibt übrig, das Menschen in der Medienbranche wirklich können müssen?

Was bleibt, ist die Fähigkeit, fundierte Urteile zu fällen, Verantwortung zu übernehmen und Menschen zu führen.

KI kann Vorschläge machen – aber sie trägt keine Verantwortung. Menschen müssen Ziele setzen, Entscheidungen abwägen, Prioritäten klären und Teams führen. Genau diese Kombination aus wirtschaftlichem Denken, Erfahrung und Haltung macht Fach‑ und Führungskräfte in der Medienbranche auch künftig unverzichtbar.

Eure Teilnehmenden sind oft schon 5, 10, manchmal 15 Jahre im Job. Was bringen die in den Kurs – und was nehmen sie mit, das sie wirklich überrascht?

Sie bringen viel Erfahrung und Praxiswissen mit – und nehmen einen neuen Blick auf sich selbst mit.
Viele sind überrascht, wie stark sich ihre Rolle verändert: vom erfahrenen Fachprofi hin zur reflektierten Führungskraft. Sie merken, dass sie mehr können, als sie dachten – und dass Führung nicht Intuition ist, sondern erlernbar.

An wen richtet sich diese Fortbildung wirklich – und wer sollte sich vielleicht lieber nicht bewerben?

Sie richtet sich an Fachkräfte, die mehr Verantwortung übernehmen wollen. Wer führen, entscheiden und gestalten möchte, ist hier richtig. Wer dagegen nur einen Titel sucht oder keine Bereitschaft mitbringt, sich kritisch mit der eigenen Rolle auseinanderzusetzen, wird an der Fortbildung wenig Freude haben.

Die drei Abschlüsse im Überblick

Die TLA bietet drei getrennte Fortbildungswege – alle führen zum Bachelor Professional (IHK) und alle starten am 18. April 2026:

Bachelor Professional in Media – Medienfachwirt:in Digital

Für alle, die im digitalen Bereich Führungsverantwortung übernehmen wollen. Schwerpunkte: Website-Konzeption, Cross-Media-Publishing, App-Entwicklung, digitale Marketingstrategie.

Bachelor Professional in Media – Medienfachwirt:in Print

Für Fachkräfte in der Druckmedienproduktion, die Projekten, Kunden und Budgets eigenverantwortlich steuern wollen. Schwerpunkte: Druckvorstufe, Printproduktion, Mediengestaltung und Kalkulation.

Bachelor Professional in Print – Industriemeister:in Printmedien

Für Fachkräfte im produktionstechnischen Kern der Druckindustrie. Wahlpflichtschwerpunkte: Druck und Druckveredelung oder Druckweiterverarbeitung. Fokus auf Produktionsprozesse, Druckmedienkalkulation und Führungsverantwortung im technischen Umfeld.

Allen drei Wegen gemeinsam ist das Betriebswirtschaftliche Handeln, Rechtsbewusstes Handeln und Medienrecht, Projektmanagement, Personalwesen und Personalführung sowie die Geschäftsprozesse der Medienwirtschaft. Das ist die Basis der beruflichen Aufstiegsqualifikation mit IHK-Abschluss.

Ein Abschluss mit Gewicht

Der IHK-Abschluss der TLA ist staatlich anerkannt, mehrfach prämiert und international auf Bachelor-Niveau eingestuft (EQR/DQR Stufe 6). Die Akademie selbst trägt das Comenius-Siegel für didaktisch herausragende Bildungsmedien und den Innovationspreis der deutschen Druckindustrie. Über 1.000 Absolvent:innen sprechen für Qualität und Kontinuität – seit 2005 ist TLA unangefochtener Marktführer in diesem Segment.

Förderung und Format: Mehr als du denkst

Das Studium kostet 7.164 € in 18 Monatsraten – klingt viel, ist aber kalkulierbar. Über Aufstiegs-BAföG lassen sich bis zu 75 % der Lehrgangskosten fördern. Wer die Zahlen kennt, weiß: Effektiv kann die Fortbildung unter 1.800 € kosten.

Technisch setzt die TLA auf D2L Brightspace (lms.tla.de) – eine der führenden Lernplattformen weltweit. Interaktive Module, Videosequenzen, Diskussionsforen, Zoom-Meetings und persönliches Feedback von Fachdozent:innen bilden den digitalen Kern. Dazu kommen rund 125 Präsenzstunden in Hamburg, die das Online-Lernen erden und die Community stärken.

Kosten im Überblick

  • 18 Monate Studium: 7.164 € (18 × 398 €/Monat)
  • AEVO-Intensivkurs (Pflicht vor der letzen Prüfungsleistung): 498 € / als Kombi 398 €
  • Aufstiegs-BAföG: bis zu 75 % Förderung möglich
  • IHK-Prüfungsgebühren: je nach Kammer verschieden, werden auch mit BaföG gefördert
  • Reise und Unterkunft für Präsenztage in Hamburg: individuell

Alle wichtigen Links

Alle Infos zu den drei Fortbildungswegen und zum Ablauf des Online-Studiums
www.medienfachwirt.com

Direkt zur Anmeldung
Jetzt anmelden – Kursstart 10. April 2026

Aufstiegs-BAföG, Steuerersparnisse und Arbeitgeberförderung
Förderungsmöglichkeiten im Detail

Wer kann sich bewerben? Alle Zulassungsvoraussetzungen
Voraussetzungen und Zielgruppe

Häufige Fragen rund um Dauer, Aufwand, Technik und Prüfung
FAQ

Persönliche Beratung: +49 40 334241-451 | torsten.parzella@tla.de
Studienberatung: Torsten Parzella

Überblick über alle Angebote der Akademie
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Ist KI das neue Sampling oder das Ende der Originalität? › PAGE online


»Die Aufgabe von Kreativen ist es, den unwahrscheinlichen Gegenentwurf zu setzen«, sagt Nils Hartmann. PAGE hat mit ihm über Originalität in Zeiten von KI gesprochen – und darüber, was das mit Sampling zu tun hat. Es geht um Bruchstellen, Wissensverbindungen und unseren kreativen Widerstand.

Ist KI das neue Sampling oder das Ende der Originalität? › PAGE online
Foto: Nils Hartmann (Chief Creative Officer & Managing Partner, Parasol Island)

Der Begriff »Sampling« stammt aus subkulturellen Entwicklungen im Hip-Hop. Kurz erklärt: Bestehende Tonaufnahmen (Samples) werden in neuen Beats verarbeitet – wie eine musikalische Collage.

Nils Hartmann, Chief Creative Officer und Managing Partner bei Parasol Island, erklärt, wo der Unterschied zwischen Rekontextualisierung und bloßer Reproduktion liegt und wie heute neue Formen von Originalität entstehen können.

PAGE: Wie kann sich kreative Eigenständigkeit in heutigen Zeiten mit KI durchsetzen?

Nils Hartmann: Nicht über das Machen, sondern über das Unterscheiden. Wenn alle aus denselben (Cloud-)Archiven schöpfen, produziert das statistisch zwangsläufig mehr Ähnlichkeit. Eigenständigkeit entsteht heute nicht mehr durch die reine Erstellung, sondern durch Auswahl, Haltung und tiefe Rekontextualisierung – durch das Wissen, das man von außen in den Loop bringt oder bewusst ausschließt. Die KI berechnet den wahrscheinlichsten Output; unsere Aufgabe ist es, genau dort den unwahrscheinlichen Gegenentwurf zu setzen.

PAGE: Wo liegt der Unterschied zwischen Rekontextualisierung und bloßer Reproduktion?

Nils Hartmann: Im Widerstand des Materials. Beim klassischen Sampling – »Crate Digging«, ein Break auf der MPC – bringt das Original seinen »Geist« mit: seine Geschichte, seinen Kontext, seine Reibung. Ähnlich wie bei dem Stilmittel der Collage. Das ist Rekontextualisierung: Ich setze etwas Konkretes in eine neue Beziehung. Reproduktion dagegen ist, wenn dieser Geist in einer statistischen Wolke verdampft – wenn die Referenz so unsichtbar wird, dass nichts mehr Widerstand leistet. Kein Widerstand, keine Bedeutung. Oder wenn die Referenz zu eindeutig ist und nichts mehr dechiffriert werden muss.

PAGE: Können neue Formen von Originalität entstehen, wenn wir immer wieder Reproduziertes aus den Algorithmen weiterverarbeiten?

Nils Hartmann: Unbedingt sogar. Vor allem an den Bruchstellen. Indem man bewusst Brüche, Fehler und Mutationen erzeugt und sie mit echtem Wissen verbindet. Nicht das Wiederkäuen schafft Neues, sondern der Moment, in dem man den Algorithmus gegen seine eigene Wahrscheinlichkeit zwingt. Für unseren professionellen Alltag suchen wir nach neuen, ungesehenen visuellen Lösungen. Der Kampf um Aufmerksamkeit lässt sich nicht mit more sameness lösen. Aber das geht nur mit Führung (=Direction) und nicht, in dem man einfach die Ergebnisse so nimmt, wie sie kommen.

PAGE: »Den Algorithmus gegen seine eigene Wahrscheinlichkeit zwingen«, das trifft es gut. Aber wie ist es bei selbst programmierten KI-Tools? Die lassen sich mit eigenem Material füttern. Besteht da auch die Gefahr von ständiger Reproduktion?

Nils Hartmann: Ein Modell, das ausschließlich auf das eigene Material trainiert ist, perfektioniert vor allem eines: sich selbst zu wiederholen. Sofern das beabsichtigt ist, kann das Vorgehen zu eigenständigeren Lösungen führen als die Arbeit mit Tools von der Stange. Eigene Tools sind enorm wertvoll – wenn man sie als Erweiterung nutzt, um unerreichbare Territorien zu erkunden oder neue visuelle Ausdrucksformen finden möchte. Die Gefahr ist da, wenn wir KI als Optimierungsmaschine einsetzen, die den gewünschten Stil bis zur Erschöpfung dupliziert. Das ist es, was die meisten Anbieter (Adobe, OpenAI, etc.) ja verkaufen. Nicht »Einzigartigkeit«, sondern »sowohl als auch«. Wir sollten also nicht nur mit handelsüblichen Lösungen experimentieren. Es gibt eine engagierte Community (ähnlich wie damals bei der demoscene, Processing & vvvv), die Grenzen auslotet. Um den Bogen zur Musik zu schließen: It grows in the underground.

Danke!

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Spannende Annäherung an Verschollenes: Die Schrift »Ege Basalt« › PAGE online


Die Kleinbuchstaben der »Basalt«, die Eduard Ege in den Jahren 1926/27 entwarf, existierten nur noch in Fragmenten. Die Künstlerin und Schriftdesignerin Lena Schmidt hat das Alphabet jetzt ergänzt und als »Ege Basalt« veröffentlicht.

Spannende Annäherung an Verschollenes: Die Schrift »Ege Basalt« › PAGE online

Eduard Ege (1893-1978) war Grafiker, Holzschneider und Maler. Er entwarf das Münchner Stadtwappen, Buchumschläge und das Logo der Deutschen Bundesbahn, das bis 1993 im Gebrauch war.

1921 zeichnete er die »Ege-Schrift«, eine Versalschrift, auf die 1926/27 die Versalschrift »Basalt« folgte, bold, mit kunstvollen Punzen, Grundstrichen in kontrastierenden Stärken und Abstrichen, die schon mal ein aufregend markantes Eigenleben führen.

Genzsch & Heyse hat einst beide Schriften veröffentlicht, und 1934 erweiterte Eduard Ege die »Basalt« um ein Kleinbuchstabenalphabet.

Das allerdings ist zum Großteil verschollen. Einzig auf einem Flugblatt, das während des Zweiten Weltkriegs in den Niederlanden verteilt wurde, finden sich einige der Kleinbuchstaben. Zehn an der Zahl: a, c, g, h, i, n, r, s, u und w.

Moderne Interpretation

Die Hamburger Künstlerin und Typografin Lena Schmidt, die bei Matt Mullican an der HFBK in Hamburg Kunst studierte und sich dann an der HAW auf Grafikdesign mit dem Schwerpunkt Schriftgestaltung spezialisierte, hat jetzt die »Ege Basalt« veröffentlicht.

Und das mit ihrem Studio, ihrer Foundry und ihrem Schriftverlag Spirit & Bones.

Tief ist sie in die Arbeit von Eduard Ege eingetaucht, um anhand der noch vorhandenen zehn Kleinbuchstaben ein vollständiges Alphabet zu zeichnen.

Doch da man Historie natürlich nicht getreu abbilden kann und erst recht nicht kreative Arbeit, ist mit der »Ege Basalt« keine Rekonstruktion, sondern eine moderne Interpretation des Originals entstanden.

Und sie ist so ausdrucksstark und kraftvoll wie Eduard Eges Arbeit und eignet sich besonders für Anwendungen in Editorial Design, Branding und visueller Kommunikation.

Auf I Love Typography ist die »Ege Basalt« gerade mit einem Discount erhältlich.

 

 

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Klug & umwerfend modern: So rebranded man einen Energieversorger! › PAGE online


Erst hat Hochburg Design die Brands schwarzwald energy, schwarzwald nature und deer Mobility entwickelt, jetzt folgte der schwierigste Teil: das Rebranding der Dachmarke ENCW. Ein entscheidendes Detail der Identity haben die Kreativen bewahrt – und neu erfunden.

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