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Künstliche Intelligenz

Probebohrung: Deep Fission will unterirdische Atomkraftwerke bauen


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Atomkraftwerke sollen den Energiehunger der Hyperscaler stillen. Eine Reihe von Start-ups in den USA entwickelt kleine, modular aufgebaute Atomkraftwerke, die Strom für Rechenzentren für Künstliche Intelligenz liefern sollen. Das Unternehmen Deep Fission will seine Reaktoren in der Erde versenken.

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Das 2023 gegründete Start-up will Druckwasserreaktoren (Pressurized Water Reactor, PWR) mit einer Leistung von 300 Megawatt bis 1,5 Gigawatt bauen. Diese sollen in Bohrlöchern mit einem Durchmesser von etwa einem Meter installiert werden. Die Bohrlöcher sollen etwa anderthalb bis zwei Kilometer in die Tiefe reichen.

Das Unternehmen hat bereits mit den Vorarbeiten begonnen: Es führt nach eigenen Angaben eine erste Probebohrung in Parsons im US-Bundesstaat Kansas durch. Der Schacht hat demnach einen Durchmesser von etwa 20 Zentimetern und soll rund 1,8 Kilometer tief ins Erdreich vordringen.

Zweck der Bohraktion ist, „wichtige geologische, hydrologische und thermische Daten“ zu sammeln. Diese sollen in die technische Planung, die Sicherheitsanalyse sowie die Anträge für die Genehmigung des Projekts eingehen. Neben dieser sind zwei weitere Bohrungen geplant.

Die Bohrung sei ein wichtiger Schritt für das Unternehmen, sagte Liz Muller, Chefin und Mitgünderin von Deep Fission. „Sie ist der Übergang vom Konzept zur Umsetzung und demonstriert einen komplett neuen Ansatz in der Atomenergie.“

Die Idee von Deep Fission ist: Befindet sich der Druckwasserreaktor tief unter der Erde, erübrigt sich eine Abschirmung weitgehend oder vollständig. Das soll die Baukosten deutlich senken – sie sollen laut Deep Fission nur etwa 20 bis 30 Prozent derer eines konventionellen Atomkraftwerks betragen.

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Sollte zu einem Unfall kommen, dann soll die Strahlung dort unten bleiben und kann dort eingeschlossen werden. Zudem soll der Reaktor so vor Katastrophen, etwa einem Flugzeugabsturz, Angriffen oder Terrorismus, geschützt sein. Dadurch soll die Stromerzeugung sehr günstig sein: Deep Fission strebt Gestehungskosten von 5 bis 7 US-Cent pro Kilowattstunde an. Dem Unternehmen liegen nach eigenen Angaben bereits Absichtserklärungen für den Bau von Kraftwerken von insgesamt 12,5 Gigawatt vor.


(wpl)



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Künstliche Intelligenz

WhatsApp testet Textnachrichten zum einmaligen Betrachten


WhatsApp testet eine Funktion, mit der Nutzer Textnachrichten nur zum einmaligen Betrachten versenden können. Das Feature ergänzt vorhandene Einmal-Funktionen im Messenger, die bereits für Fotos, Videos und Sprachnachrichten existieren. Eine offizielle Verlautbarung dazu gibt es noch nicht. Die Funktion wurde aber in einer aktuellen Testversion für das iPhone entdeckt, die über Apples Beta-Plattform TestFlight verbreitet wird. Vor einiger Zeit war sie auch bereits in einer Android-Testversion gesichtet worden.

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Laut der Website WABetaInfo haben sich Nutzer bislang oft mit einem Workaround beholfen, um Textnachrichten zu versenden, die vom Empfänger nur einmal angesehen werden können. Sie verschickten diese einfach als Bildunterschrift zu einem Foto. Dadurch, dass Fotonachrichten zur einmaligen Betrachtung versendet werden können, war es so möglich, auch den Text zu schützen. Die neue Funktion macht diesen Umweg überflüssig. Bislang wurde das Feature in Einzel- und Gruppenchats gesichtet. Für Channels ist es offenbar nicht vorgesehen.

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Nutzer müssen zum Versenden solcher Nachrichten lange auf den Sende-Button drücken. Daraufhin öffne sich ein Drop-down-Menü, das einen Eintrag enthält, um die Nachricht zum einmaligen Ansehen zu verschicken. WhatsApp schütze die Nachrichten zudem vor Bildschirmvideos und Screenshots. Auch das Kopieren, Weiterleiten und Speichern sind gesperrt. Letztlich kann die Meta-Tochter aber das Risiko, dass solche Nachrichten weiterverbreitet werden, nur minimieren. Es bleibt zum Beispiel möglich, den Bildschirm des Geräts einfach mit einem zweiten Gerät abzufilmen.

WhatsApp würde mit der neuen Textfunktion eine überfällige Lücke in seinem bisherigen Paket der Schutzmaßnahmen schließen. Hierzu gehört neben den vorhandenen Optionen zum Versenden solcher Einmal-ansehen-Nachrichten auch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Ebenfalls zum Schutzpaket gehört die kürzlich angekündigte Advanced Chat Privacy, die etwa das Exportieren von Chats und den automatischen Medien-Download unterbindet. Ob und wann die Funktion an alle Nutzer verteilt wird, ist gegenwärtig jedoch noch unklar.


(mki)



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Künstliche Intelligenz

Operation Endgame: Ermittler säubern tausende Blogs von SocGholish


In einer neuen Ausgabe der „Operation Endgame“ haben internationale Ermittler Erfolge gegen die Malware „SocGholish“ erzielt. Sie reinigten fast 15.000 infizierte WordPress-Blogs und nahmen Botnet-Infrastrukturen vom Netz. Betreiber der kriminellen Netzwerke ist eine Bande namens „Evil Corp“, die seit mehr als einem halben Jahrzehnt aus Russland mit Cybercrime ihr Geld verdient.

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Wie die niederländische Polizei nun bekannt gab, haben Ermittler dort gemeinsam mit kanadischen, US-amerikanischen und deutschen Strafverfolgern 106 Server und Domains des SocGholish-Backends vom Netz genommen und 14.971 Webseiten repariert. Die nicht weiter ausgeführte „Säuberung infizierter WordPress-Seiten“ ging mit einer Benachrichtigung der Opfer einher und umfasste auch eine dringende Ermahnung, Updates der populären Blogsoftware künftig schneller einzuspielen.

Zudem stießen die Ermittler auf über 1,4 Millionen Zugangsdaten zu Blogs, deren Eigentümer sie mittels Diensten wie HaveIBeenPwned benachrichtigen wollen. Sie rufen zudem WordPress-Admins auf, ihre Zugangsdaten zu ändern, unbekannte oder ungenutzte Konten im Blog zu löschen und ihre WordPress-Installation stets aktuell zu halten.


KI-generierter Ermittler bei Operation Endgame

KI-generierter Ermittler bei Operation Endgame

Mit Schlapphut und Trenchcoat: Der KI-Ermittler der Operation Endgame trinkt offenbar bei der Arbeit Hochprozentiges. Ist nüchtern alles schwer zu ertragen.

(Bild: operation-endgame.com)

„Operation Endgame“ ist der Name einer großangelegten Aktion gegen Cyberkriminelle, das Schadsoftware-Ökosystem und digitale Erpressung. Die Ermittler haben sie im Stil einer TV-Serie in Staffeln unterteilt und veröffentlichen häufig kurze KI-generierte Videos, mit denen sie Kriminelle unter Druck setzen und zum Verrat ihrer Spießgesellen auffordern. So auch dieses Mal: Ein schwarz-weißes Video im Stil der Comicverfilmung „Sin City“ zeigt einen Ermittler in Schlapphut und Trenchcoat, der die SocGholish-Gangster jagt.


(cku)



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50Hertz vergibt Auftrag für Offshore-Anlage nach Rostock


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Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz hat den Bau einer Konverterplattform für einen Offshore-Windpark in Auftrag gegeben. Teile der etwa 20.000 Tonnen schweren Plattform werden in Rostock-Warnemünde gebaut. Es ist laut 50Hertz die erste Offshore-Konverterplattform des neuen 2-Gigawatt-Standards, die „überwiegend in Deutschland gebaut“ wird. Ein zweiter Auftrag soll folgen.

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Die Offshore-Konverteranlage soll etwa 200 Kilometer westlich der Insel Sylt installiert werden. Sie werde Teil des Offshore-Netzanbindungsprojekts North Sea Connector 2, das Strom aus einem Windpark etwa 120 Kilometer nordwestlich von Helgoland an Land transportieren werde, teilte 50Hertz mit. Der auf See erzeugte Wechselstrom wird in Gleichstrom gewandelt, der mit weniger Verlusten über große Strecken transportiert werden kann.

Die Gleichstromverbindung NordOstLink zwischen Nordseeküste und Mecklenburg-Vorpommern endet in einem neuen Umspannwerk bei Mühlenbeck, nahe der Landeshauptstadt Schwerin. Dort wird ein landseitiger Konverter gebaut, der Gleichstrom wieder in Wechselstrom wandelt und ins Stromnetz einspeist.

Das Konvertersystem wird von einem Konsortium gebaut, dem Siemens Energy und Neptun Smulders Offshore Renewables angehören. Letzteres ist ein Joint Venture der Neptun Werft, die zur Meyer Gruppe aus Papenburg gehört, und dem belgischen Konstruktionsunternehmen Smulders, einem Tochterunternehmen der Group Eiffage mit Sitz in Rostock.

Das System wird verteilt gefertigt: Die Plattform baut Smulders in den Niederlanden. Auf der Rostocker Neptun Werft entstehen die Aufbauten, in denen die Technik untergebracht wird, also die Transformatoren, Schaltanlagen und Konverter. Diese liefert Siemens Energy. Der Großteil der Konstruktion und Fertigung soll in Rostock erfolgen.

Über ein zweites Projekt verhandelt 50 Hertz noch. Dabei geht es um ein Konvertersystem für das Offshore Netzanbindungssystem North Sea Connector 1, dessen landseitige Konverteranlage ebenfalls in Mühlenbeck entstehen soll. Durch die Aufträge könnten in Rostock laut dem Energieunternehmen langfristig mehr als 500 Arbeitsplätze entstehen.

„Das ist eine hervorragende Nachricht für Mecklenburg-Vorpommern. Die beiden konkreten Großprojekte stehen für industrielle Wertschöpfung, gute Arbeitsplätze und Zukunftstechnologien“, sagte Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern. „Sie stärken unser Land als bedeutenden Werften- und Industriestandort und zeigen, dass Mecklenburg-Vorpommern bei der Energiewende eine wichtige Rolle spielt.“

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Es sind die ersten Anlagen des neuen 2-Gigawatt-Standards, die in Deutschland gebaut werden. Zuletzt seien 2018 Offshore-Konverteranlagen bis 900 Megawatt hierzulande gefertigt worden, teilte die Stiftung Offshore Windenergie mit. Danach seien Aufträge unter anderem nach Spanien, Singapur, Indonesien und in die Vereinigten Arabischen Emirate vergeben. Die Vergabe an deutsche Unternehmen sei „ein wichtiger Meilenstein für […] die gesamte deutsche Offshore-Windenergiebranche“, kommentierte Karina Würtz, Geschäftsführerin der Stiftung.


(wpl)



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