Künstliche Intelligenz
Saugroboter Dreame Aqua 10 Ultra Roller im Test: Klettert, fährt leise & ist gut
Der Dreame Aqua 10 Ultra Roller bringt 30.000 Pa Saugkraft, Wischwalze und 100-Grad-Reinigung mit. Wir haben den Premium-Saugroboter ausführlich getestet.
Saug- und Wischroboter werden immer ausgefeilter, und Dreame mischt mit dem Aqua 10 Ultra Roller ganz oben mit. Das Modell ist technisch eng verwandt mit dem Mova Z60 Ultra Roller des Schwesterunternehmens, unterscheidet sich aber in einigen wichtigen Details. So wäscht der Aqua 10 seine Wischwalze mit bis zu 100 Grad heißem Wasser, der Mova nur mit 80 Grad. Auch bei der Akkulaufzeit hat der Dreame mit 174 Minuten die Nase vorn.
Mit einer UVP von 1199 Euro und einem aktuellen Marktpreis von 949 Euro spielt der Aqua 10 Ultra Roller in der Oberklasse mit. Dafür liefert Dreame ein technisches Vorzeigemodell mit Wischwalze, Heißwasser-Reinigung, Doppelbürste und einer Kletterfunktion, die Hindernisse von bis zu 8 cm überwinden kann. Im Test musste der Saugroboter zeigen, ob er die hohen Erwartungen erfüllt. Wir haben den Roboter ausgiebig verwendet und zeigen, wo seine Stärken liegen und wo er noch Schwächen hat.
Design: Wie gut ist die Verarbeitung des Dreame Aqua 10 Ultra Roller?
Der Roboter selbst ist aus schwarzem Kunststoff hochwertig gefertigt. Mit einem Durchmesser von 355 mm und einer Höhe von 97,5 mm gehört er nicht zu den besonders flachen Modellen – wirklich flache Saugroboter unterschreiten die 90-mm-Marke. Der einfahrbare LiDAR-Sensor, den der Hersteller Versa-Lift nennt, ändert daran wenig: Aus einem hohen Roboter wird auch mit eingefahrenem Turm kein flacher. Unter besonders niedrige Möbel kommt der Aqua 10 deshalb nicht. Der Deckel an der Oberseite hält dank Magneten sicher, sodass beim Umdrehen nichts herausfällt.
Dreame Aqua 10 Ultra Roller – Bilderstrecke
Die Wischwalze lässt sich über einen Knopf an der Seite entriegeln und herausziehen. Praktisch: Die Motoreinheit ist beweglich und lässt sich ein Stück hochklappen, um darunter zu reinigen. Eine einzelne Seitenbürste mit drei Borstensträngen kann der Roboter ausfahren sowie hochklappen.
Die Station fällt durch ihr kantiges Design auf – statt der heute üblichen Rundungen setzt Dreame auf klare, glatte Flächen. Ihre Vorderseite ist oben mit einer dezenten Textur versehen, im unteren Bereich befindet sich eine herausnehmbare Blende. Dahinter sitzen Staubbeutel und zwei separate Reinigungsmitteltanks – etwa für ein zusätzliches Mittel gegen Tiergerüche. Hiervon legt Dreame gleich zwei Stück bei, zusätzlich zu einem normalen Reiniger. Auch sonst zeigt sich der Lieferumfang üppig: mehrere Staubbeutel, eine Ersatzwalze sowie zwei Seitenbürsten und Ersatz-Staubfilter. Mit Maßen von 420 × 505 × 440 mm und einem Gewicht von 11,1 kg ist die Station kein Leichtgewicht, wirkt aber stabil. Sie fasst 4 Liter Frischwasser, 3,5 Liter Schmutzwasser und 3,2 Liter Staub. Insgesamt ist die Verarbeitung tadellos.
Einrichtung: Wie schnell ist der Dreame Aqua 10 Ultra Roller betriebsbereit?
Die Inbetriebnahme verläuft unkompliziert. Roboter einschalten, QR-Code mit der Dreamehome-App scannen, Dock- und Punktreinigungs-Taste drei Sekunden gedrückt halten und mit dem WLAN verbinden. Schade: Der Aqua 10 unterstützt ausschließlich 2,4-GHz-Netze. Bei einem aktuellen Topmodell hätten wir uns auch eine 5-GHz-Unterstützung gewünscht – nicht dramatisch, aber bei dieser Preisklasse einfach nicht mehr zeitgemäß.
Nach der Verbindung mit dem Geräte-Hotspot folgt die App-Konfiguration. Sie fragt typische Haushaltsangaben ab: Haustiere, gründliche Kantenreinigung, Nicht-stören-Modus. Anschließend lässt sich ein Sprachassistent aktivieren – Alexa, Google Assistant und Siri werden unterstützt, ebenso Matter. Nach einem rund zehnminütigen Firmware-Update startet die Kartierung, die in unserem Test etwa 25 Minuten dauerte.
Datenschutz-kritische Funktionen sind ab Werk deaktiviert. Die fotografische Dokumentation erkannter Hindernisse muss erst explizit aktiviert werden. Dasselbe gilt für die Videofunktion, mit der man sich live auf die Roboterkamera schaltet, ihn fernsteuern oder auf Patrouille schicken kann. Aktivierbar ist sie nur nach Festlegen eines Video-Passworts – das verhindert unbemerkten Fremdzugriff. Weniger ideal: Karten- und Nutzungsdaten landen in der Hersteller-Cloud. Ohne erreichbare Server fallen smarte Funktionen wie Kartensteuerung oder Zonenreinigung aus.
Dreame Aqua 10 Ultra Roller – App & Einrichtung
Ärgerlich ist die App-Performance: Das Auswahlfeld für Zonenreinigungen ruckelt beim Verschieben, immer wieder gibt es größere Stocker. Die parallel auf demselben Gerät laufende Mova-App arbeitet hier deutlich flüssiger. Die Reinigungsoptionen sind dafür umfangreich: nur saugen, nur wischen, beides gleichzeitig, wischen nach dem Saugen oder pro Raum individuell.
Navigation: Wie gut erkennt der Dreame Aqua 10 Ultra Roller Hindernisse?
Der Aqua 10 nutzt LiDAR mit einfahrbarem Laserturm und eine Hinderniserkennung mit Doppelkamera, die über 240 Objekte unterscheiden soll. Im Test fällt das Ergebnis durchwachsen aus. Eigentlich hätte der Roboter mit seinem hochwertigen Set-up beste Karten für Top-Leistung, nutzt sie aber nicht immer konsequent und zieht nicht immer die richtigen Schlüsse aus dem Erkannten.
Auch bei Engstellen tut er sich schwer. So fuhr er im ausgewählten Bereich nicht unter unseren Küchentisch, unter dem mehrere Stühle standen. Erst nach dem Herausziehen einzelner Stühle reinigte er den Bereich. Auffällig ist auch der Umgang mit der Karte: Sobald geschlossene Türen wieder offen waren, fuhr der Roboter eigenmächtig in die Räume und erweiterte die Karte selbstständig. In Haushalten mit empfindlichen Räumen empfehlen wir daher die Einrichtung von No-Go-Zonen oder unsichtbaren Wänden.
Reinigung: Wie gut saugt und wischt der Dreame Aqua 10 Ultra Roller?
Beim Saugen auf Hartboden zeigt der Aqua 10 Ultra Roller seine Stärken. Mit 30.000 Pa Saugkraft und der Duo-Brush, einer Doppel-Hauptbürste mit zwei gegenläufig drehenden Walzen, entfernte er im Test nahezu alles des ausgebrachten Testschmutzes. Lediglich einzelne Partikel schoss die Seitenbürste aus dem Reinigungsbereich heraus. Das Problem haben viele Saugroboter, meist weil sich diese zu schnell dreht. Hilfreich wäre hier eine zweite, gegenläufig drehende Seitenbürste.
Auf Teppich sind die Ergebnisse ordentlich, aber nicht herausragend. Feine Partikel (simuliert durch Mehl) bleiben teilweise im Teppich hängen, grobe Partikel entfernt der Roboter zu rund 80 Prozent. Beim Herunterfahren vom Teppich schiebt er einiges davon herunter. Auf den Teppich kommt er überwiegend gut drauf und nutzt, wenn nötig, die Kletterfunktion mit ausfahrbarem Fahrwerk. Diese funktioniert grundsätzlich zuverlässig: Einzelne Schwellen bis 4 cm überwindet er problemlos, zwei direkt aufeinanderfolgende mit insgesamt 8 cm ebenfalls. Allerdings entscheidet sich der Roboter nicht immer für den klugen Weg. In mehreren Durchgängen probierte er es mal mit, mal ohne Kletterfunktion. Dabei faltete er einen kurzen Teppichrand mit dem Frontschild auf und blieb hängen. Ein anderes Mal sperrte er sich hinter dem Teppich ein und konnte sich nur durch Beiseiteschieben des Teppichs befreien.
Dreame Aqua 10 Ultra Roller – Reinigung
Beim Wischen punktet der Aqua 10 mit seiner Wischwalze, die der Hersteller als Aqua-Roll-Technologie bezeichnet. 24 Frischwasserdüsen befeuchten die Walze kontinuierlich, ein Schaber entfernt Schmutz, die Walze rotiert mit 100 Umdrehungen pro Minute. So verhindert der Roboter, dass Schmutz wieder auf den Boden gelangt. An der Walze sitzt zusätzlich ein sogenannter Fluffer – ein Kunststoffzylinder mit Lamellen, der die Walze durchgehend kämmt und Partikel entfernt.
Praktisch: Die Wischwalze besitzt eine Schutzkappe, die vom Hersteller als Auto-Seal bezeichnet wird. Sie fährt elektrisch über die Walze, sobald der Roboter einen Teppich erkennt oder die Wischfunktion deaktiviert ist. Der Teppich bleibt so trocken, auch wenn die Walze hochgeklappt ist. Bis 14 mm hebt der Roboter die Walze an, in Ecken kann sie nach rechts ausfahren.
Die Reinigungsstation, die Dreame Thermo-Hub nennt, wäscht die Walze mit bis zu 100 Grad heißem Wasser und trocknet sie anschließend mit 70 Grad warmer Luft. Das verhindert Gerüche zuverlässig. Die zwei separaten Reinigungsmitteltanks erlauben unterschiedliche Mittel für verschiedene Szenarien. Der Staub wird nach dem Reinigungsvorgang automatisch in den Staubbeutel der Station entleert. In Hersteller-Foren finden sich vereinzelt kritische Stimmen, die von schlechter Navigation, auslaufenden Stationen oder gar Totalausfällen der Station nach wenigen Tagen Betrieb berichten – solche Erfahrungen konnten wir im Test allerdings nicht reproduzieren.
Positiv fällt die geringe Lautstärke auf: Im leisen Modus messen wir nur 36 dB(A), bei maximaler Saugleistung 52 dB(A). Das Fahrgeräusch ist erstaunlich leise – Dreame ist hier seit einigen Modellen sehr gut unterwegs, der Aqua 10 verblüfft aber wirklich.
Akkulaufzeit: Wie lange arbeitet der Dreame Aqua 10 Ultra Roller?
Der 14,4-Volt-Akku mit 6,4 Ah Kapazität ermöglicht laut Hersteller eine Laufzeit von 174 Minuten. In unserem Test bestätigt sich das im niedrigen Saugmodus weitgehend, bei höherer Saugleistung sinkt die Laufzeit erwartungsgemäß. Für große Wohnungen reicht das problemlos. Die Ladedauer beträgt etwa 4,5 Stunden.
Preis: Was kostet der Dreame Aqua 10 Ultra Roller?
Die UVP des Dreame Aqua 10 Ultra Roller liegt bei 1199 Euro. Aktuell ist er in Schwarz für 949 Euro (-21 %) im Handel zu bekommen, der bisherige Bestpreis lag bei 849 Euro. Auch in Weiß gibt es ihn.
Fazit
Der Dreame Aqua 10 Ultra Roller ist ein technisch erstklassig aufgestellter Saug- und Wischroboter. Die Reinigung auf Hartboden ist dank 30.000 Pa Saugkraft und Wischwalze hervorragend, die Heißwasser-Wäsche der Walze bei 100 Grad sorgt für Top-Hygiene. Auch die geringe Lautstärke, die Kletterfunktion bis 8 cm und die clevere Schutzkappe für die Wischwalze überzeugen.
Schwächen zeigt der Aqua 10 bei der Navigation: Trotz hochwertiger Sensorik trifft er nicht immer die klügste Entscheidung, hat Probleme bei Engstellen und erweitert die Karte teils eigenmächtig. Auch die App ruckelt – hier ist die fast baugleiche Mova-Software weiter. Auf Teppich überzeugt die Reinigung weniger als auf Hartboden. Schade ist zudem die fehlende 5-GHz-WLAN-Unterstützung.
Wer in der Oberklasse zuschlagen will, bekommt mit dem Aqua 10 Ultra Roller ein technisches Highlight, sollte aber mit den genannten Schwächen leben können. Für 949 Euro ist er ein faires Angebot in seinem Segment.
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Electronic Arts: Werbung kommt ins Spielgeschehen
Electronic Arts bringt Werbung direkt ins Spielgeschehen, etwa als digitale Bandenwerbung und Anzeigetafeln in Sportspielen wie „EA Sports FC“. Der Publisher kündigte am Montag die Werbeplattform EA Advertising an, über die Werbepartner gezielt EA-Kunden erreichen können.
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Schon jetzt zeigt EA beispielsweise Bandenwerbung in seinen Fußballspielen. Neu ist nun vor allem die Ad-Plattform, die die Einbindung von Werbepartnern vereinfachen soll. In Titeln wie „EA Sports FC“, „Madden“ und „College Football“ können Marken Werbebanden, Anzeigetafeln und Broadcast-Einblendungen buchen, wie sie auch bei echten Sportübertragungen zu sehen sind. Die Anzeigen werden dynamisch in die 3D-Umgebung eingespielt und sollen laut EA-Mitteilung das Spielerlebnis von Nutzern dabei sogar verbessern – wohl, weil sie realistisch in die Sportspielerlebnisse eingebunden werden.
„Marken bekommen eine wertvolle Möglichkeit, auf eine Weise präsent zu sein, die einen Mehrwert schafft und das Spielerlebnis respektiert“, kommentiert EAs Chief Experiences Officer David Tinson die Ankündigung. Er verspricht, dass die Authentizität der EA-Spielwelten gewahrt werden soll.
Über den Sport hinaus
Die Werbeplattform ist aber nicht grundlegend auf die Sportspiele beschränkt. EA hat einen eigenen Ad-Server und ein SDK für seine Spiele-Engine Frostbite entwickelt. Damit reicht die technische Grundlage weit über Stadien und Spielfelder hinaus. Werbematerial von EA zeigt etwa gebrandete Handtaschen in „Die Sims“.
Werbung in EA-Spielen ist kein komplett neues Phänomen. Schon 2006 begann EA mit dynamischer Ingame-Werbung zu experimentieren. 2024 brachte EA-Chef Andrew Wilson „durchdachte“ Werbung im Spiel erneut ins Gespräch und erntete dafür Kritik.
EA wird aktuell von einem Konsortium für 55 Milliarden US-Dollar übernommen und von der Börse genommen. Dahinter stehen der saudi-arabische Staatsfonds PIF und mehrere Investmentfirmen. Die Investoren nehmen für den Deal 20 Milliarden US-Dollar an Schulden auf.
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(dahe)
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iPadOS, watchOS, macOS, tvOS: Diese Geräte fallen aus den 27er Versionen
Die gute Nachricht zuerst: Wer ein iPhone besitzt, auf dem iOS 26 bereits läuft, kann auch auf iOS 27 aktualisieren. Das kann unter anderem aufgrund von Verbesserungen bei Oberfläche und Performance sinnvoll sein, außerdem ab dem iPhone 15 Pro wegen Siri AI, sollte sich Apple mit der EU zeitnah einigen. Praktisch heißt das: Ab dem iPhone 11 darf man im Herbst noch mitspielen. Bei macOS 27, iPadOS 27, tvOS 27 und watchOS 27 ist Apple allerdings deutlich strenger und reduziert den Support deutlich. Knapp drei Hände voll Geräte sind raus, die mit macOS 26, iPadOS 26, tvOS 26 und watchOS 26 noch nutzbar waren, darunter auch vergleichsweise junge Hardware.
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Mac und iPad – was zu erwarten war
Beim Mac war bereits klar, dass nur noch Apple Silicon von macOS 27 alias Golden Gate unterstützt werden würde. Alle Macs ab dem M1 bekommen das Update. Folgerichtig fallen drei Baureihen mit Intel-Prozessor, die macOS 26 noch beherrscht hatten, aus der Unterstützung: Mac Pro von 2019, iMac von 2020 (inklusive 27 Zoll), MacBook Pro mit 16 Zoll von 2019 und MacBook Pro mit 13 Zoll von 2020 mit vier Thunderbolt-3-Ports.
Beim iPad sind Geräte aus den Jahrgängen 2018, 2019 und 2020 betroffen, die iPadOS 27 nicht mehr erhalten, iPadOS 26 aber noch nutzen konnten. Es sind das Standard-iPad der 8. Generation (2020), das iPad mini der 5. Generation (2019), das iPad Air der 3. Generation (2019) und iPad Pro mit 12,9 Zoll in der 3. Generation (2019) plus iPad Pro mit 11 Zoll der 1. Generation (2018). Sowohl bei Macs als auch iPads ist das unschön, da die 27er Updates allesamt wichtige Produktpflegeelemente enthalten, die die älteren Geräte nun nicht mehr erhalten.
Apple Watch und Apple TV
Bei der Apple Watch geht Apple in Sachen Supportende am radikalsten vor. Sechs Modelle, die vergleichsweise jung sind, können watchOS 27 nicht mehr nutzen. Das sind Series 6 (2020), 7 (2021) und 8 (2022), Ultra (1. Generation von 2022) und SE der 2. Generation (2022). Nur vier Jahre Support ist für Apple sehr ungewöhnlich, die genauen Gründe dafür hat der Konzern noch nicht ausgeführt.
Bei den Apple-TV-Modellen gibt sich Apple hingegen gemächlich mit dem Supportende: Hier fallen nur das komplett veraltete Apple TV HD (von 2015) und das nur wenig neuere Apple TV 4K der ersten Generation (2017) aus der Unterstützung für tvOS 27. visionOS 27 läuft übrigens auch auf der alten Vision Pro mit M2-Chip, nicht nur auf dem M5-Modell. Allerdings beherrscht nur die neuere Variante Apples beste lokale KI-Modelle, wie man das bereits vom iPhone sowie dem Mac kennt. Die neuen Betriebssysteme erscheinen im Herbst.
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(bsc)
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Neue Betriebssysteme: Apple verspricht „erhebliche“ Beschleunigung
Wenn Apple im kommenden Herbst seine neuen Betriebssysteme iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 herausbringt, gibt es neben Siri AI, das zunächst nicht innerhalb der EU verfügbar sein wird, vor allem Produktpflege für die Nutzer. Der Konzern will laut eigenen Angaben an vielen Stellen geschraubt haben, um neben besserer Interface-Konsistenz mehr Geschwindigkeit herauszuholen. Die angegebenen Werte lassen dabei durchaus aufhorchen, wobei es viel vom verwendeten Gerät abhängen dürfte.
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Optimierungsstift angesetzt
Zunächst wirft etwa macOS 27 einiges an Ballast ab: Routinen, APIs und sonstiger Intel-Code, der für x86-Macs vorgesehen war, können nun weggelassen werden, das Betriebssystem mit dem Codenamen Golden Gate läuft nur noch auf Apple-Silicon-Maschinen mit ARM-Architektur. Zu den Performance-Verbesserungen, die in allen neuen Betriebssystemen stecken, gehören beschleunigte AirDrop-Übertragungen, ein schnellerer Start von Songs in Apple Music, ein schnelleres Laden von Nachrichten in Apple Mail, ein Ende des lahmen HomeKit-Pairings und beschleunigte JavaScript-Verarbeitung im Browser Safari.
„Bis zu 80 Prozent“ schneller soll das alles gehen, so Apple. In iPadOS 27 wird man zudem Fenster schneller wieder los (Schließvorgang beschleunigt), in macOS ist das Erstellen von Accounts schneller geworden und in den Gesundheits- und Fitness-Apps werden Daten schneller aktualisiert beziehungsweise Workouts schneller gestartet. iOS beherrscht eine schnellere Umsetzung von Voice-Control-Befehlen (Sprachsteuerung).
Besseres Caching, überarbeiteter CPU-Scheduler
Bei iPhone und iPad sollen Apps durch ein smarteres Caching bis zu 30 Prozent schneller starten, Fotos landen bis zu 70 Prozent schneller in iCloud-Fotos. Bei der Dateien-App verspricht Apple auf dem iPhone deutlich schnellere File-Transfers (samt Dateianzeige) und ein überarbeiteter CPU-Scheduler soll wichtige Jobs bevorzugt behandeln. Je nach Gerät sind auch WLAN-Verbindungen flotter aufgebaut und ein Wechsel zwischen WLAN und 5G erfolgt schneller – insbesondere wenn im Gerät ein N1-Chip arbeitet (z.B. iPhone 17).
Praktischerweise arbeitet zumindest iOS 27 auf allen iPhones, die bereits iOS 26 beherrschen – also inklusive iPhone 11. Beim Mac fallen wie erwähnt die Intel-Maschinen aus dem Support. Die neuen Betriebssysteme testen Apple derzeit im Rahmen einer Entwicklerbeta, im Juli folgt dann eine Public-Vorschau.
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(bsc)
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