Schock-Studie offenbart die ganze Wahrheit zu Plug-in-Hybriden
Eigentlich sollen Plug-in-Hybride (PHEV) die perfekte Brücke in die E-Mobilität sein: Unter der Woche elektrisch zum Supermarkt, am Wochenende mit Benzin in den Urlaub. Eine neue Analyse von rund 1 Million Autos zeigt aber: Viele Hybride verbrauchen im Alltag viel mehr Sprit als angegeben.
Hand aufs Herz: Schaut Ihr beim Autokauf unter anderem auch zuerst auf den offiziellen Verbrauch? Dann müsst Ihr jetzt stark sein. Laut einer neuen Studie (u. a. vom Fraunhofer-Institut) schlucken Plug-in-Hybride im Schnitt 5,9 Liter auf 100 Kilometern. Offiziell stehen bei den Herstellern oft traumhafte 1,5 Liter im Datenblatt. Das bittere Fazit der Forscher: PHEVs stoßen fast genauso viel CO₂ aus wie ganz normale Verbrenner. Von wegen Klimaschutz-Bonus!
Warum ihr (vielleicht unbewusst) zu viel verbrennt
Das Problem liegt nicht nur an Eurem Gasfuß, sondern am System. Die Daten der European Environment Agency zeigen zwei bemerkenswerte Schwachstellen:
Der „Elektro-Schwindel“: Selbst wenn Ihr im „überwiegend elektrischen“ Modus fahrt, springt der Verbrenner oft an. Ergebnis: Rund 3 Liter Verbrauch, obwohl man dachte, man sei sauber unterwegs.
Lade-Muffel oder Langstrecken-Fans? Faktisch fahren PHEVs nur zu rund 28 Prozent elektrisch. Drei Viertel der Strecke rattert also doch der Benziner oder Diesel.
Die EU zieht die Zügel an – und die Industrie zittert
Bisher rechnet sich die Politik die Hybride schön, doch damit ist bald Schluss. Seit 2025 und noch einmal ab 2027 verschärft die EU die Regeln für Verbrauchswerte bei den Teilzeitstromern massiv. Die offiziellen CO₂-Werte werden dann deutlich steigen, weil man endlich mit realistischeren Elektro-Anteilen rechnet.
Die Autoindustrie würde das Ganze am liebsten stoppen oder durch „sanftere“ Methoden ersetzen, zum Beispiel durch Anzeigen im Cockpit, die Euch zum Laden ermahnen. Die Forscher sagen aber klipp und klar: Das bringt fast nichts. Ohne härtere, verpflichtende Regeln würden bis 2045 zusätzlich 25 Millionen Tonnen CO₂ in der EU ausgestoßen.
Fazit: Laden, laden, laden!
Ein Plug-in-Hybrid ist nur dann gut für die Umwelt (und Euren Geldbeutel), wenn das Kabel öfter in der Steckdose steckt als der Zapfhahn im Tank. Wenn die Politik nicht nachbessert, bleibt der Hybrid leider das, was Kritiker schon lange schimpfen: ein Mogelpaket mit zwei Motoren.
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GHS Eternal (RGB): Glorious kündigt seine ersten beiden Headsets an
Bild: Glorius
Der im Bereich PC-Hardware und Peripherie bekannte US-Hersteller Glorious hat heute erstmals eine eigene Headset-Reihe vorgestellt, die sich primär an Spieler richtet und guten Klang mit einem möglichst niedrigen Preis kombinieren soll. Das GHS Eternal ist sowohl mit als auch ohne Beleuchtung erhältlich.
In Gestaltungsfragen nur wenige Unterschiede
Äußerlich folgen beide Neuzugänge derselben Design-Sprache und unterscheiden sich entsprechend nur in wenigen Details. Zwar bewirbt der Hersteller die Modelle als hochwertige Headsets und hebt insbesondere deren Robustheit hervor, doch zeigt sich auch, dass sich der anvisierte Preis nur durch den überwiegenden Einsatz von Kunststoff realisieren lässt. Während sich das GHS Eternal insgesamt kompakt und geschlossen gibt, wirkt die RGB-Variante mit ihren Leuchtstreifen an den Ohrmuscheln deutlich luftiger, was nicht zuletzt durch den offenen Kopfbügel unterstrichen wird. Die Version ohne Beleuchtung wird ausschließlich über einen 3,5-mm-Klinkenstecker mit Quellen wie PC, Xbox, Switch, PlayStation oder Mobilgeräten verbunden, wohingegen das GHS Eternal RGB zusätzlich einen Anschluss per USB-C unterstützt. Die Beleuchtungseffekte stehen ausschließlich bei letzterem zur Verfügung.
Klanglich eher gewöhnlich
Klanglich gibt es zwischen beiden Headsets keine Unterschiede, da dieselbe technische Basis zum Einsatz kommt – Experimente geht Glorious hierbei nicht ein. Die verbauten 40-mm-Treiber decken einen üblichen Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz ab, die Impedanz liegt bei 32 Ohm. Deutlich eingeschränkter fällt der Frequenzgang der abnehmbaren Mikrofone aus, die trotz kabelgebundener Umsetzung lediglich einen Bereich von 70 Hz bis 10 kHz abdecken. Eine Stummschaltung für die Mikrofone ist vorhanden. Mit einem Gewicht von 255 g beziehungsweise 280 g bei der RGB-Variante sollten beide Headsets bequem auf dem Kopf sitzen. Die Ohrpolster aus dickem Memory-Foam sollen sich an unterschiedliche Kopfformen anpassen und zugleich über längere Zeiträume hinweg für einen bequemen Sitz sorgen, was auch Brillenträgern zugutekommen soll.
Das Glorious Eternal ist auch als reines Modell mit Klinkenanschluss erhältlich (Bild: Glorius)
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Das Glorious Eternal RGB mit USB-C-Anschluss (Bild: Glorius)
Mit und ohne Lichtspiele
Die per USB-C angebundene Variante bietet dem Träger zusätzliche Bedienelemente für Lautstärke, Wiedergabe und Pause, einen Chat-Mix sowie einen Wahlschalter für die RGB-Beleuchtung. Darüber hinaus sollen sich verschiedene Profile speichern lassen. Beim regulären GHS Eternal beschränkt sich die Ausstattung hingegen auf die Steuerung der Lautstärke und der Wiedergabe.
Ab sofort erhältlich
Beide Headsets werden ab sofort in den Farben Schwarz und Weiß angeboten. Für die RGB-Variante ruft Glorious eine unverbindliche Preisempfehlung von 89,99 Euro auf, während die Version ohne Beleuchtung bereits für 59,99 Euro erhältlich sein soll.
iPhone „Fold“: Apples erstes Foldable soll im Zeitplan sein
Das iPhone „Fold“ soll entgegen jüngster Gerüchte weiter im Zeitplan liegen und noch im September vorgestellt werden. Aufgrund neuer Materialien könnte die Verfügbarkeit des voraussichtlich sehr teuren iPhones dennoch eingeschränkt sein. Apples erstes Foldable soll in direkte Konkurrenz mit anderen Vollformat-Foldables gehen.
Apple sei im Zeitplan
In den vergangenen Tagen hatte ein Bericht von Nikkei Asia, einer großen japanischen Zeitung, Sorgen verbreitet, dass die Veröffentlichung des ersten Apple-Foldables nach hinten verschoben sein könnte. Wie nun Marc Gurman von Bloomberg berichtet, sei daran jedoch nichts dran: Der Konzern aus Cupertino halte weiter am Zeitplan fest, noch dieses Jahr ein iPhone „Fold“ vorzustellen und auf den Markt zu bringen. Den im Bericht geschilderten Schwierigkeiten bei Tests zur Qualitätssicherung widerspricht Gurman jedoch nicht.
Das neue Modell soll mit einer besseren Haltbarkeit und einer besseren Bildschirmqualität ohne sichtbare Falte die Konkurrenz übertrumpfen und für den Konzern nach dem iPhone Air im vergangenen Jahr eine weitere Produktkategorie erschließen. Das Foldable soll aufgeklappt eine größere Bildschirmdiagonale bieten und so besser für Medienkonsum geeignet sein.
Verfügbarkeit könnte eingeschränkt sein
Ganz rund wird der Start wohl aber dennoch nicht laufen, denn wie Bloomberg weiter berichtet, könnte es in den ersten Wochen zu Lieferengpässen kommen. Zu komplex seien das neue Display und weitere benötigte Materialien. Diese Vorhersage könne sich jedoch noch ändern, denn noch laufe die Produktion ein weiteres halbes Jahr. Abschließend beurteilen will auch Gurman den Sachverhalt nicht.
Vorstellung im September
Die Vorstellung eines iPhone „Fold“ wird im September dieses Jahres zusammen mit dem iPhone 18 Pro erwartet. Wie viel das neue Premium-Modell kosten soll, ist noch unklar. Vergleichbare Modelle von Samsung, wie das Galaxy Z Fold 7 (Test), starten mit einer UVP von 2.099 Euro. Dass auch bei Apple die Brandmauer von 2000 Euro für das Einstiegsmodell überschritten wird, vermutet auch Bloomberg.
Starfield: Free Lanes: Freie Fahrt durchs All mit kostenlosen Inhalten und PS5-Support
Free Lanes stellt das größte Update für Starfield seit fast einem Jahr dar. Spieler können nun das All freier erkunden, Außenposten einfacher aufstellen, neue Quests absolvieren, eine neue Raumstation besuchen und vieles mehr. Starfield gibt es jetzt zudem für die PlayStation 5 (Pro).
Freie Fahrt mit Free Lanes
Free Lanes stellt einen großen Schritt für Starfield dar und geht gleich zu Beginn auf jahrelange Kritik am SciFi-Epos ein: Bisher waren Flugreisen nur der Weg bis zum nächsten Ladebildschirm, mit Free Lanes können Spieler während der Reise im Weltraum im Schiff umherlaufen (F gedrückt halten), das Schiff umgestalten, mit Crewmitgliedern sprechen und per Autopilot trotzdem von einem Planeten zum anderen reisen. Auf dieser Reise sollen zudem Events beziehungsweise Orte prozedural generiert werden, der Spieler soll darüber benachrichtigt werden. Im All gibt es zudem nun eine neue Raumstation namens „Anchorpoint“ mit Händlern und Quests.
Ganz so frei ist die Fahrt jedoch nicht, wie ComputerBase feststellen konnte. Zwar bringt der Autopilot den Spieler von einem Planeten zum anderen, doch Landen ist weiterhin einer Animation vorbehalten. Hier kann Starfield weiterhin nicht ganz an No Man’s Sky heranreichen. Eine Verbesserung ist der Autopilot sowie die freie Bewegung im Schiff jedoch allemal.
Starfield: Free Lanes (Bild: Bethesda)
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Starfield: Free Lanes
X-Tech bringt legendäre Mods
Das Update geht jedoch über die All-Erkundung hinaus und liefert mit der Resource „X-Tech“ einen neuen Upgrade-Baustein, der Waffen, Ausrüstung und Schiffe verbessert und neue „legendäre“ Modifikationen ermöglicht. X-Tech gibt es für das Besiegen von Bossen, in Truhen oder in Raumschiffwracks.
Mehr Details zu X-Tech
Legendäre Waffeneffekte können mit X-Tech immer wieder neu gewürfelt werden.
Legendäre Gegenstände der Stufe 3 können mit X-Tech und Credits auf die neue Stufe 4 verbessert werden. Darunter auf Saboteur, Leichtsinn und Rätselhaft.
Mit „hochwertig“ und „außergewöhnlich“ gibt es nun zwei neue Qualitätsstufen über „Modern“.
Mit einem neuen Terminal können Spieler auch Schiffsmodule und damit Schildstärke, Waffen, Antrieb oder Grav-Antrieb mittels X-Tech verbessern.
Bei einem neuen Spiel+ (NG+) kann bisherige Ausrüstung zudem jetzt mitgenommen werden, wenn zuvor ein Modul dafür gebaut wurde. Sternenblutkräfte lassen sich fortan ohne ein NG+ verbessern.
Außenposten: Jetzt mit Haustier und neuem Fahrzeug
Die Außenposten hat Bethesda ebenfalls angepasst: Es gibt nun einen gemeinsamen Container, der sich wie eine Enderchest mit allen anderen Außenposten synchronisiert – dort abgelegte Inhalte stehen Spielern deshalb in jedem Außenposten zur Verfügung. Eine neue Datenbank verschafft zudem einen Überblick über alle Außenposten, aber auch über alle Orte, an denen der Spieler jemals war. Abschließend gibt es noch ein neues Haustier, das einem riesigen Tausendfüßler ähnelt, aber nur zehn Füße hat.
Starfield: Free Lanes – Das neue Haustier (Bild: Bethesda)
Auf Planeten steht mit dem Mondspringer zudem ein neues Fahrzeug zur Erkundung zur Verfügung. Letztere soll zudem mit einer „größeren Vielfalt an Orten“ spannender werden.
Weitere Änderungen
Es gibt neue Quests, ein neues Elite-Crewmitglied und neue Schiffsmodule.
Vorgefertigte Gebäude/Module sollen das Bauen im Außenposten erleichtern.
Spieler können jetzt 27 Actionfiguren in der Galaxis sammeln. Jede Figur gibt dem Spieler einen permanenten passiven Buff. (Ähnlich wie Wackelfiguren in Fallout; Anm. d. Red.)
Das Update fügt neue Skins für ausgewählte Waffen im Constellation- und Neon-Stil hinzu.
Starfield: Free Lanes – Die neuen Sammelfiguren (Bild: Bethesda)
Probleme mit Mods zu erwarten
Ganz glatt läuft der Launch unterdessen jedoch nicht für Freunde des Moddings: Vorerst werden beliebte Modifikationen wie „StarUI Inventory“ Probleme verursachen, zu groß sind die Umbauten unter der Haube. Auch der oftmals notwendige Starfield Script Extender (SFSE) funktioniert wie üblich nach einem solch großen Patch noch nicht, wie die Redaktion bestätigten konnte.
In wenigen Tagen, vereinzelt auch Wochen, sollten die Mods jedoch durch Anpassungen durch die Mod-Ersteller wieder funktionieren.
Kostenloses Update kommt mit DLC
Alle Inhalte von Free Lanes sind heute zeitgleich mit dem neuen Story-DLC „Terrain Armada“ erschienen, der für 9,99 Euro (Steam) als zweite kostenpflichtige Erweiterung erworben werden kann. Mit dem heutigen Update werden alle DLCs und kostenfreien Inhalte auch erstmals für Sonys PlayStation 5 (Pro) veröffentlicht – Starfield ist damit offiziell auf dem Windows-PC, der Xbox und PlayStation verfügbar.