Apps & Mobile Entwicklung
Spiele exklusiv auf PlayStation: Sony behält Einzelspieler-Titel auf der eigenen Konsole

Sony schraubt die Multiplattform-Strategie der vergangenen Jahre in weiten Teilen zurück. God of War, Horizon, Uncharted und Co gibt es künftig nicht mehr auf dem PC: Einzelspieler-Titel bleiben wieder exklusiv auf den PlayStation-Konsolen.
Intern vom CEO bestätigt
Schon im März gab es Gerüchte zu einem entsprechenden Schritt seitens Sony. Diese bestätigen sich im Grunde nun: Laut Jason Schreier habe der CEO der PlayStation Studios, Hermen Hulst, im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung angekündigt, dass Einzelspieler-Titel mit Story-Fokus künftig wieder „PlayStation exklusiv“ werden. Ghost of Yotei oder Saros wird es damit nur auf der PlayStation 5 oder einer Nachfolgekonsole geben. Das bestätigt vorherige Informationen.
Multiplayer bleibt Multi-Plattform
Ausgenommen sind Live-Service- und Multiplayer-Spiele wie das jüngst veröffentlichte Marathon. Sie werden weiterhin portiert, haben aber auch andere Voraussetzungen. Diese Art Spiel profitiert von einer möglichst großen, festen Spielerzahl, die langfristig Umsätze generieren kann.
Breit verfügbar zu sein erhöht gerade in einem mit Angeboten gefluteten Segment die Chancen auf Erfolg. Live-Service-Titel haben für die Bilanzen zudem einen anderen Stellenwert, sie versprechen bei Spieleransturm gigantische Gewinne – was zuletzt GTA Online beeindruckend belegt hat.
Bei Einzelspieler-Titeln fällt der Cut nach Death Stranding 2 und Kena: Scars of Kosmora. Hier ist die Kalkulation eine andere. Nach wie vor ist es so, dass Exklusivspiele Konsolen verkaufen, intern gab es Sorgen, die Marke und die Plattform mit Portierungen zu beschädigen. Unbegründet ist sie nicht: Microsofts nächste Konsole wird eine Art PC und Valves heiß erwartete Steam Machine positioniert sich als weiterer Konkurrent, der von Sony-Blockbustern gestärkt werden könnte. Zudem blieb der große Erfolg mit den Portierungen aus, zumindest in einem Umfang, der ein solches Risiko kompensiert hätte.
Im Trend
Im Kontext der aktuellen Entwicklungen in der Branche zeichnet sich damit ein Trend ab. Auch Microsoft wird unter neuer Führung nicht mehr alle Spiele auf jede Plattform bringen. Dort sind allerdings eher Nischentitel wie Age of Empires betroffen, die auf einer fremden Konsole, wobei dort die PlayStation gemeint ist, eine kompakte Zielgruppe haben. Der Fokus für Microsoft liegt allerdings auf der Xbox und dem PC, da Hardware für die Marke Xbox (in Zukunft XBOX) nicht die selbe zentrale Rolle einnimmt wie für Nintendo oder Sony.
Die Redaktion dankt ComputerBase-Leser „msv“ für den Hinweis zu dieser Meldung!
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Mini-PC mit Core Ultra 300: Asus NUC 16 Pro ist ab sofort für 631 bis 2.542 Euro erhältlich

Asus hat den Verkaufsstart des NUC 16 Pro mit Core Ultra 300 „Panther Lake“ bekanntgegeben. Als Barebone ohne RAM, SSD und Betriebssystem geht es mit kleinem Core Ultra 5 325 bei 631 Euro los. Das Topmodell mit Core Ultra X9 388H inklusive Arc B390, RAM, SSD und Windows 11 Pro kostet als „Kit“ 2.542 Euro.
Endlich ist der Marktstart erfolgt
Asus hat den NUC 16 Pro auf Basis der Intel Core Ultra 300-Prozessoren mit Panther-Lake-Architektur erstmals auf der CES 2026 im Januar dieses Jahres vorgestellt. Nach Beilegung des Patentrechtsstreits mit Nokia vor einer Woche kommen die Systeme jetzt auch in der DACH-Region auf den Markt.
Diese Modelle gibt es hierzulande
Asus verspricht für die neue NUC-16-Pro-Reihe einen bis zu 50 Prozent niedrigeren Stromverbrauch bis 20 Prozent mehr Leistung und eine bis zu anderthalb Mal schnellere 3D-Grafikbearbeitung verglichen mit den Vorgänger-Modellen. Auf die Modelle mit Arc B390 wird das zweifelsohne zutreffen, wie unzählige Tests dieser iGPU bereits gezeigt haben:
- iGPU vs. dGPU 2026 im Test: Intel Arc B390 vs. RTX 5060 Laptop GPU in Spiele-Benchmarks
Als Kit oder Barebone
Es gibt den NUC Pro 16 als Kit mit RAM, SSD und Windows 11 Pro, aber auch als Barebone. Bei den Modellen mit Arc B390 ist auch dann aber der RAM schon mit im Paket, da er als LPDDR5X-9600 fest verlötet werden muss.
Das Topmodell ist die Konfiguration mit Intel Core Ultra X9 388H mit Arc B390, 32 GB LPDDR5X-9600 und einer 1 TB großen PCIe-Gen4-SSD zum empfohlenen Verkaufspreis von 2.542 Euro. Der günstigste Einstiegt gelingt wiederum mit dem Barebone mit Core Ultra 5 325, hier werden 631 Euro aufgerufen.
Weitere technische Spezifikationen
Der Asus NUC 16 Pro bietet immer WiFi 7 und Bluetooth 6.0 für die drahtlose Konnektivität und ist darüber hinaus mit zwei 2,5G-LAN-Anschlüssen ausgestattet. Dank zwei HDMI-2.1-Ports und auf Wunsch verfügbarem DisplayPort kann Asus neuer Mini-PC auch in Multi-Monitor-Setups integriert werden. Ferner sind zwei USB-3.2-Gen2-Anschlüsse mit 10 Gbit/s und zwei Thunderbolt-4-Ports an der Rückseite verbaut, während sich an der Vorderseite drei weitere USB-3.2-Gen2-10-Gbit/s-Ports befinden.
Aufgrund einer Zertifizierung nach dem US-Teststandard MIL-STD-810H soll der Asus NUC 16 Pro auch unter widrigen Bedingungen mit niedrigen Ausfallzeiten aufwarten. Zudem kann das vom Format 4 × 4 auf 5 × 4 (Zoll) veränderte Gehäuse ohne Werkzeuge geöffnet werden, wodurch ein leichter Austausch von M.2-SSDs möglich ist. Hierbei misst das Gehäuse 144 × 122 × 44 mm bei einem Volumen von 0,7 Litern. Dabei sorgen drei Heatpipes, spezielle Kühlrippen und zwei Lüfter für die Wärmeableitung.
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Höchste Flächendichte: Kioxia und Sandisk lassen BiCS10-NAND bemustern

Im Tandem verkünden die Flash-Partner Kioxia und Sandisk den Beginn der Auslieferung von Testmustern der neuen Speichergeneration BiCS10. Der Name steht für die zehnte Generation 3D-NAND der beiden Hersteller. Gegenüber BiCS8 steigen Bitdichte und Durchsatz deutlich. Parallel wird BiCS9 ein günstigeres Produkt.
Höchste Flächendichte für TLC-NAND
Nicht weniger als die höchste Flächendichte für den Speichertyp 3D-TLC-NAND verspricht der neue BiCS10-NAND von Kioxia und Sandisk. Mehr als 29 Gbit/mm² werden jetzt konkret von Sandisk genannt. Bei 1 Tbit Speicherkapazität der Muster misst ein Die umgerechnet also rund 35 mm².
Die Redaktion ist aufgrund früherer Hinweise bisher von 29,1 Gbit/mm² ausgegangen, was also ziemlich genau hinkommt. Damit würde BiCS10 Samsungs kommenden V-NAND V10 bei der Flächendichte knapp schlagen, denn dieser kommt nach bisheriger Kenntnis auf 28 Gbit/mm². Das ist vor allem bemerkenswert, da Kioxia und Sandisk auf nur 332 Zellschichten (Layer) setzen, während es bei Samsung über 400 (vermutlich ~430) sind.
Samsungs Interface ist schneller
An anderer Stelle wird Samsungs V10 aber überlegen sein, nämlich beim NAND-Interface: Hier hat Samsung sehr hohe 5,6 Gbit/s in Aussicht gestellt, während es beim BiCS10 „nur“ 4,8 Gbit/s sind. Gegenüber dem BiCS8 bedeutet das aber dennoch eine Steigerung um 33 Prozent. Bei der Flächendichte ist BiCS10 dem BiCS8 sogar um 59 Prozent überlegen. Die Zahl der Layer steigt allerdings auch von 218 auf 332 und somit bereits um 52 Prozent.
Der BiCS10 TLC soll beim Lesen eine um 30 Prozent höhere Energieeffizienz aufweisen als BiCS8 TLC. Beim Schreibvorgang wird eine Verbesserung in diese Richtung um 18 Prozent versprochen.
Bei Sandisk klingen die Angaben zum BiCS10 wie folgt:
- Up to 4.8Gb/s** NAND interface speed, a 33 percent improvement.*
- 332 memory layers with optimized floor plan efficiency, improving bit density by 59 percent.*
- Enhanced data input/output power efficiency, reducing power consumption by 10 percent for input and 34 percent for output.*
- Support for Toggle DDR6.0, SCA protocol1 and PI-LTT technology2 to enable high-speed, low-power operation.
*Compared with 8th-generation 3D flash memory currently in mass production (BiCS8).
BiCS10 überholt offenbar BiCS9
Dass an dieser Stelle stets Generation 8 (BiCS8) mit Generation 10 (BiCS10) verglichen wird, liegt daran, dass die Generation 9 (BiCS9) ein Abzweigung von der eigentlich Roadmap nimmt. Das sorgte im vergangenen Jahr bereits für viel Verwirrung (auch beim Autor dieser Zeilen), sodass erst später klar wurde, dass BiCS9 ein Hybrid aus alter und neuer Technik werden wird.
- NAND-Flash von Kioxia/SanDisk: BiCS9 ist ein Hybrid aus alter und neuer Technik
Jetzt deutet sich sogar an, dass BiCS10 der 9. Generation zuvorkommen wird. Zumindest haben Sandisk und Kioxia noch keine Bemusterung für BiCS9 verkündet. Mit BiCS10 samt höchster Speicherdichte und Performance soll primär der Enterprise-Markt (Data-Center-SSDs) bedient werden. BiCS9 TLC soll dank älterer Prozesse günstiger zu fertigen sein, dürfte aber auch langsamer arbeiten und bietet mit 512 Gbit nur halb so viel Speicherkapazität pro Chip.
Wann kommt die Massenfertigung?
Am Ende stellt sich bei solchen Ankündigungen immer die Frage nach der Verfügbarkeit der neuen Speicherchips im Handel. Das kann an dieser Stelle aber nicht beantwortet werden, da weder Kioxia noch Sandisk den Termin für den Start der Massenfertigung in der Kitakami Fab2 (Japan) nennen. Branchenquellen gehen zumindest von einem Start im laufenden Geschäftsjahr von Kioxia aus, das mit dem April 2026 begann und mit dem März 2027 endet.
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Capcom: Onimusha: Way of the Sword startet 3 Wochen früher
Mit Onimusha: Way of the Sword holt Capcom eine lange ruhende Reihe zurück. Der neue Teil setzt auf Schwertkämpfe in einem von dunkler Fantasy geprägten Japan und soll nun früher erscheinen als bislang geplant: Der Start ist jetzt für den 4. September 2026 angesetzt.
Der neue Termin liegt vor dem alten
Bislang hatte Capcom den 25. September 2026 als Veröffentlichungstermin genannt. Die Verschiebung fällt damit ungewöhnlich aus, denn statt einer späteren Veröffentlichung rückt das Spiel um drei Wochen nach vorne. Einen Grund für die Änderung nennt der Publisher in der knappen Mitteilung nicht. Möglicherweise soll der Abstand zum Mitte-November erscheinenden GTA 6 vergrößert werden, bestätigt ist dies aber nicht.
Veröffentlicht wird Onimusha: Way of the Sword für PC (Steam, Epic), PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2. Damit ist der Titel nicht nur auf den großen stationären Plattformen vertreten, sondern auch für Nintendos neue Konsole eingeplant.
Rückkehr nach mehr als 20 Jahren
Onimusha: Way of the Sword ist der erste neue Teil der Reihe seit mehr als zwei Jahrzehnten. Schauplatz der Dark-Fantasy-Produktion ist ein verfremdetes Kyoto der Edo-Zeit, das von bösartigen Wolken namens Malice verändert wurde.
Im Mittelpunkt steht Miyamoto Musashi. Allzu viel zur Handlung nennt Capcom bisher nicht, der Publisher spricht aber von Schwert-Action und einer Geschichte, die von mehreren Figuren getragen wird. Die Onimusha-Reihe selbst startete 2001 und kommt laut Capcom bis Ende März 2026 auf mehr als 9,1 Millionen verkaufte Einheiten.
Demo ist bereits verfügbar
Schon Anfang Juni hatte Capcom eine spielbare Demo zu Onimusha: Way of the Sword veröffentlicht. Darin können Spieler einen Abschnitt des Kampfsystems ausprobieren, einschließlich eines Bosskampfs.
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