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The Talos Principle 3: Teil 3 kommt bald und schließt die Puzzle-Serie ab
The Talos Principle kombiniert eine bildhübsche Reise in philosophische Überlegungen mit epischen Rätseln, die dazu ermutigten, Denkmuster und Annahmen in Frage zu stellen. Teil Drei soll die Serie nun endgültig abschließen.
Darum geht es
Erneut werden Spieler an eine andere Stelle verfrachtet. Sie wachen auf einer fremden Welt auf, die von fremden Gewächsen, verfallenen Tempeln und verlassenen Forschungsstationen bedeckt ist. Dort stoßen sie auf die „Anomalie“, an der physikalische Gesetze anders als sonst wirken. Was sie dort wollen, wissen Spieler nicht, ihre Erinnerungen sind bruchstückhaft.
Vor diesem Hintergrund gilt es im Spiel wie in den vorherigen Teilen, immer anspruchsvollere Rätsel zu lösen. Dazu versprechen die Entwickler von Croteam bekannte und neue Mechanismen – eine Stärke der Serie – sowie eine erneut freiere Vorgehensweise. Ob alle Rätsel oder nur die wichtigsten gelöst werden, liegt in der Hand des Spielers. Damit will das Autorenteam „eine philosophische, charakterorientierte Erkundung von Leben, Tod und dem Erhabenen“ verbinden, die eine Vision ferner menschlicher Zukunft entwerfe, verrät die Produktseite, bei der mehr als ein Dutzend verschiedener Welten bereist werden dürfen.
Systemanforderungen und Erscheinungstermin
The Talos Principle 3 versteht Croteam dabei tatsächlich als Ende der Reihe, das macht der Teaser klar: Eine Geschichte habe Anfang, Mitte und Ende. Für das Ende sorgt Teil 3, der für den PC und die PlayStation 5 angekündigt wurde. Einen Erscheinungstermin gibt es noch nicht, es solle aber „bald“ soweit sein.
Systemanforderungen gibt es schon jetzt. Zum Spielen werden mindestens vier Rechenkerne ab AMDs Ryzen-Generation, acht Gigabyte RAM und eine alte Mittelklasse-GPU mit vier Gigabyte Videospeicher benötigt. Dass die genannte GeForce GTX 970 0,5 Gigabyte nur sehr langsam adressiert, ist eine andere Geschichte.
Optimal ist die Hardware, die 2026 in der Mittelklasse erwartet werden kann: Sechs oder acht Kerne, 16 Gigabyte RAM und eine GeForce RTX 3070 oder Radeon RX 6800 sind recht zügig, aber eben keine High-End-Produkte.
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Kingdom Come Deliverance 2: Mehr als 6 Millionen Verkäufe für das Mittelalter-Rollenspiel
Kingdom Come: Deliverance II (Test) bleibt für Warhorse Studios und Deep Silver ein Verkaufserfolg. Wie die Unternehmen mitteilen, wurde das historische Mittelalter-Rollenspiel seit Februar 2025 weltweit mehr als sechs Millionen Mal verkauft.
Noch einmal eine Million seit Februar
Damit verkauft sich Kingdom Come: Deliverance II weitererhin sehr gut. Erst im Februar, ein Jahr nach dem Start, hatte Warhorse Studios die Marke von fünf Millionen verkauften Exemplaren gemeldet. Rund vier Monate später kommt nun die nächste Million hinzu. Für ein Rollenspiel, das bewusst nicht auf Fantasy, Drachen oder Magie setzt, sondern auf ein möglichst bodenständiges Böhmen des 15. Jahrhunderts, ist das ein beachtlicher Wert.
Zum Vergleich: Das erste KCD (2018) kommt nach acht Jahren auf rund zehn Millionen verkaufte Exemplare, Baldur’s Gate 3 (2023) liegt bei 20 Millionen und The Witcher 3: Wild Hunt (2015) wurde mehr als 65 Millionen Mal verkauft.
Der zweite Teil führt die Geschichte von Heinrich fort, der sich in einer offenen Spielwelt zwischen politischen Konflikten, persönlichen Rachemotiven und dem eher unbequemen Alltag des Mittelalters behaupten muss. Im Vergleich zum Vorgänger fällt Kingdom Come: Deliverance II deutlich größer aus, bleibt aber dem Ansatz treu, Spieler nicht an jeder Ecke mit Komfortfunktionen zu überschütten. Gerade das macht den Reiz der Reihe aus.
Warhorse arbeitet bereits an neuen Projekten
Spannend ist der Erfolg auch mit Blick auf die Zukunft des Studios. Warhorse Studios gehört zur Embracer-Gruppe und arbeitet laut früheren Angaben nicht nur an einem weiteren Kingdom-Come-Projekt, sondern auch an einem Open-World-Rollenspiel im „Herr der Ringe“-Universum. Konkrete Termine für diese Projekte gibt es bislang nicht.
Rabatt zum Steam Summer Sale
Zum neuen Verkaufsmeilenstein beigetragen hat vermutlich auch die Rabattaktion im Rahmen des Steam Summer Sales. Neben Kingdom Come: Deliverance II ist auch der erste Teil bis zum 9. Juli auf Steam stark rabattiert.
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Windows Insider Program: Neue Optionen für die Größe der Taskleiste unter Windows 11

Microsoft arbeitet derzeit an neuen Optionen für die Taskleiste und das Startmenü in Windows 11. Nutzer erhalten mehr Spielraum und die Bedienung wird intuitiver. Im Windows Insider Program testet Microsoft nun neue Einstellungsoptionen.
Die Neuerungen schaffen es über die Preview Build 26300.8758 zuerst in den Experimental-Kanal. Mit diesen ist es präziser möglich, die Größe der Taskleiste anzupassen. Dazu gibt es nun eine separate Einstellungsoption.
Verfeinert wurden zudem die Abstufungen zwischen den einzelnen Taskleistengrößen, damit der Übergang geschmeidiger aussieht.
Die neuen Taskleisten-Einstellungen ergänzen die Upgrades der letzten Monate, durch die es etwa möglich ist, die Taskleiste an die linke, rechte oder obere Seite des Bildschirms zu verschieben. Somit ist es etwa möglich, die Taskleiste samt Beschriftung an die linke Seite des Desktops zu packen und das Startmenü oben anzuordnen.
Neben den Neuerungen bei der Taskleiste behebt Microsoft einige Fehler im Datei-Explorer. Das betrifft etwa Vorschaubilder für Cloud-Dateien und OneDrive-Verknüpfungen. Verbessert wurden die Systemsounds, wenn der Darkmode aktiviert ist.
Im Beta-Kanal (Preview Build 26220.8754) behebt Microsoft vor allem Fehler. Neben den OneDrive-Verknüpfungen und dem System-Sound-Update für den Darkmode setzt Microsoft bei der Zuverlässigkeit der Taskleiste an.
Neben der Taskleiste überarbeitet Microsoft auch das Startmenü. Der Plan ist, dass Nutzer bei sämtlichen Abschnitten entscheiden können, ob diese dargestellt werden. Was mit den neuen Startmenü-Optionen möglich ist, hat ComputerBase bereits analysiert.
Noch sind die entsprechenden Optionen selbst im Windows Insider Program nicht freigeschaltet. Der Code ist aber integriert. Somit lassen sich die Funktionen mit Apps wie ViVeTool als versteckte Features aktivieren.
All das sind Bausteine für die Runderneuerung von Windows 11, die Microsoft seit dem Frühjahr vorantreibt.
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Turtle Beach KB5 im Test
Display war gestern, bei Turtle Beach hat die Zukunft der Tastatur einen Touchscreen. Die Command Series KB5 verspricht gleichzeitig von Mini-Formaten geplagten Spielern Erlösung: Endlich ein volles Layout mit Makrotasten und Drehregler. Das sieht doch mal richtig gut aus – und genau das ist am Ende im Test das Problem.
Auf dem Papier sieht das Konzept vielversprechend aus, auf dem Schreibtisch ebenfalls. Man kann der KB5 vieles vorwerfen, aber nicht, dass es ihr an Hingucker-Faktor fehlen würde. Dahinter verbirgt sich jedoch nur eine mäßige Tastatur, die alle Karten auf das Display setzt – und ausgerechnet dort strauchelt. Kann doch nicht sein? Alle Details liefert der Test.
- Flache Bauweise
- Handballenauflage
- Viel Zusatzausstattung
- Software fehlerhaft
- Touchscreen hakelig
- Taster brauchen Einlaufzeit
- Mäßige Akustik
Die KB5 im Überblick
Das Rezept der KB5 ist seit der Jahrtausendwende etabliert und geht auf die Logitech G15 (Test) zurück. Es beinhaltet ein volles, beleuchtetes Layout, links eine Reihe Makrotasten, dazu ein Drehregler für die Lautstärke und ein 2,4″-Display, um Daten über System und Sprachchat auszugeben.
Die Anzeige befördert Turtle Beach im Jahr 2026 nun zum Touchscreen. Er dient je nach Konfiguration beziehungsweise Anzeigeseite der Mediensteuerung und als Panel mit sechs „Extratasten“. Status-Funktionen wie Capslock gibt das Display ebenfalls aus. Maximal drei „Seiten“ lassen sich individuell konfigurieren.
Daten sendet die KB5 per USB-C-Kabel und mit fester, nicht reduzierbarer 8.000-Hz-Polling-Rate an den Rechner, die Shooter-Hilfe „ReacTap SOCD“ priorisiert zwischen zwei Tasten die zuletzt gedrückte. Zur Anpassung muss trotz Display auf Roccats Swarm-Software zurückgegriffen werden, die es ausschließlich für Windows gibt.
Taster: Flach und gemächlich
Die KB5 liefert Turtle Beach mit fest verlöteten Titan-Tastern der ersten Generation in der Variante Red aus. Da es sich um Low-Profile-Switches handelt, verkürzt sich ihr Hub auf 3,2 Millimeter, ausgelöst wird nach 1,2 Millimetern Eindrücken bei 42 Gramm Widerstand. Entsprechend zackig wirken Eingaben.
So tippen Titan Red
Initial geben Titan-Switches eine zwar über alle Taster hinweg gleichmäßige, aber leicht raue Rückmeldung beim Eindrücken. Besserung, wenn auch keine vollständige Kur, stellt sich nach ein paar Stunden Nutzung ein, bleibt logischerweise aber auf die am häufigsten genutzten Tasten beschränkt. Auf Tasten mit 1,5er-Kappen wie „Strg“ steigt der Widerstand zudem an, wenn nicht mittig eingedrückt wird. In diesem Fall verkanten die Kappen den Stempel etwas. In Relation zum Kaufpreis darf man mehr erwarten.
Ohne Gewöhnung geht es damit nicht, die Taster wollen lieber mit etwas mehr Tiefe eingedrückt werden, um trotz variierender Widerstände sicher ausgelöst zu werden und das „Verschlucken“ von Tasten zu vermeiden.
Am Ende bleibt der Eindruck eines relativ schlichten Tasters, den man eher unter 100 Euro verorten würde. Zum Spielen mag das gehen, wirkt aber aus der Zeit gefallen. Auch Low-Profile-Taster im mittleren Preissegment können mittlerweile mehr als das. Eine Logitech G515 oder Keychron K3 beispielsweise, die es auch im Vollformat gibt, leisten bessere Arbeit. Dazu kommt: Sie arbeitet mit höherer Federspannung, ihre Taster wirken strammer beim Ausfedern und damit agiler, bei Turtle Beach bleibt das Feedback entspannter, aber auch indifferenter. Turtle Beach bewirbt zwar eine „ultra-schnelle Rückmeldung“ mit „geschmeidigen, befriedigenden Tastendrücken“ beim Ausfedern, das Produkt scheitert aber daran, diese Ansprüche in Gänze abzubilden.
Beleuchtung
Die Beleuchtung entspricht dem Klassenstandard. Sauber angestrahlte Tasten und PBT-Kappen lassen keine Wünsche offen, Sekundärfunktionen sind allerdings nur auf der Oberfläche der Tasten aufgetragen.
Alltag & Akustik
Das Bild mauer Technik zieht sich bei der KB5 weiter und prägt gewissermaßen am Ende den Gesamteindruck. Auf dem Papier wirkt das Konzept durchaus durchdacht, das Problem ist die Umsetzung.
Akustik: Klingt nach Gaming
Freistehende Taster und ein Kunststoff-Gehäuse sind für die Akustik ein Malus, die flache Bauweise ein Bonus. Trotzdem kommt dafür erstaunlich wenig heraus, denn Geräuschdämpfung baut Turtle Beach nur zwischen Switch Plate, die gleichzeitig das Chassis abdeckt, und PCB, darunter herrscht Leere. Viele Schrauben, aber wenig Inhalt und das hört man in Form recht heller und klackriger Rückmeldungen.
Erneut muss man sich in der Preisklasse nicht weit umschauen: Die Keychron K3 kann das Ganze dumpfer, die Asus ROG Falchion FX Low Profile sehr viel satter. Beides klingt hochwertiger als die Sparkur bei Turtle Beach – und schlicht weniger nach günstig klackerndem, hallendem Kunststoff. Dieses Klangbild ordnet sich ein Stück weit in das Gaming-Segment ein, wo Lifestyle-Marken diesem Aspekt geringere Bedeutung beimessen.
Alltag: Grundlage passt
Aus der Belanglosigkeit retten müssen die KB5 deshalb das Display und der Alltag. Angelegt ist sie genau dafür und gut: Die Makrotasten liegen vernünftig und lassen sich vom Tastenfeld differenzieren, der Regler wunderbar zügig bedienen. Von der flachen Bauweise und der großen Handballenauflage profitieren Ergonomie und Bedienbarkeit des Touchscreens. Bingo!
Zumindest fast. Die fummelige Montage der Handballenauflage sägt an den Nerven, zumal sie sich recht leicht löst. Magnete sind in der Mittelklasse längst angekommen und selbst darunter gibt es bessere Lösungen. Am Anfang mochte die Software nicht, Eingaben wurden teils zeitverzögert wiedergegeben oder nicht korrekt registriert. Ein zweites Firmware- und Software-Update schuf Abhilfe und sorgte dafür, dass sich die Tastatur beim Herunterfahren oder im Standby korrekt deaktiviert.
Von der Polling-Rate, die sich per Software nicht ändern lässt, merkt man im Alltag nichts. „Bis zu 8-mal schneller“ reagiere die Tastatur damit, verspricht der Hersteller zwar, aber nur in Bezug auf den Übermittlungszeitpunkt. Die Abfragerate ist jedoch nur ein Punkt der Signalkette bis zur Ausgabe eines Bildes auf dem Monitor – insgesamt acht Mal schneller kann die KB5 damit nicht sein. Im Gegenteil: Eingespart wird im Optimalfall weniger als eine mess-, aber nicht spürbare Millisekunde im Tausch gegen höhere CPU-Last.
Was kann das Display?
Der Hase liegt also dort im Pfeffer, wo man ihn nicht direkt sieht, das gilt auch für das Display. „Extrem reaktionsschnell“ fühlt es sich nicht an, eine halbe Sekunde Verzögerung beim Tastendruck ist nicht dramatisch langsam, aber auch nicht unmittelbar „sofortig“. Dazu kommt: Beim Seitenwechsel fehlt es an einer Wischanimation, die KB5 lässt damit unklar, ob die Eingabe erfolgreich ist. Nicht jeder Seitenwechsel gelingt in Konsequenz. Und der Lautstärkeregler bewegt sich ruckelnd.
Angezeigt werden können darauf Systeminformationen, wenn die Software im Hintergrund läuft. Spielspezifische Angebote gibt es nur für Counter-Strike 2, ihr Nutzen hält sich in Grenzen, dazu kommen drei Apps: Streamlabs, OBS und Discord. In der Hauptsache dient es als Panel für weitere Makrotasten, für Hotkeys, Shortcuts wie Ausschneiden oder App-spezifische Funktionen.
Auch hier schwankt der Mehrwert: Vieles besteht aus vordefinierten Tastenkombinationen, die sich auch selbst erstellen lassen – und im Alltag ist ‚Strg + C‘ schneller, als die Hand zu einer „Kopieren“-Schaltfläche auf einem Touchscreen zu bewegen. Tasten schlagen Bildschirm, das gilt in der Autoindustrie wie hier. Nützlich wird der Bildschirm also erst, wenn er über solche bereits gut abgebildeten Funktionen hinausgeht. Einen Mehrwert kann er außerdem Nutzern bieten, die mit dem Lernen von Belegungen fremdeln.
Entwicklungsarbeit scheint also dringend nötig, das sieht man an vielen Ecken. Profilfarben und Namen auf dem Display stimmen nicht mit der Software überein, konfigurieren lässt sich die KB5 nur über Swarm und nicht über das Display, die beworbene Spotify-Integration bedeutet (mit recht kleinen Buttons versehene) Mediensteuerungselemente – bei denen man über einen kleinen Button rechts unten in der Software überhaupt erst einmal die zu steuernde App auswählen muss, ansonsten funktioniert das Medien-Widget nicht oder produziert Fehler. Wohlgemerkt: Das Medien-Widget aus dem Zusatzangebot, denn das normale von Seite 1 funktioniert immer.
Am Ende wirkt das noch ziemlich wild. Der kleine Touchscreen bleibt hinter Corsairs Elgato-Move zurück, der tatsächlich viel weitergehende Dinge machen kann. Ist das die Revolution? Nein, es sieht vor allem ganz nett aus und bietet hier und da ein wenig mehr Komfort.
Software: Als Anfang okay
Die Software-Seite hat damit noch Potential nach oben, das gilt auch für ihren Aufbau. Konfigurationsoptionen erschließen sich nicht immer logisch, neu belegte Tasten werden nicht gesondert markiert. Man muss sich damit merken, was wo geändert wurde. An sich ist alles da und möglich, man stolpert nur immer wieder und muss sich einarbeiten.
Auch hier gilt also: Auf den ersten Blick sieht alles gut aus, dahinter hakt es noch ein wenig. Ein Problem war auch das Firmware-Update, das im ersten Versuch scheiterte. Bei der Wiederherstellung wurde die Tastatur auf das US-Layout umgestellt. Die Folge: Zwei Tasten, die die ANSI-Firmware nicht kennt, leuchten nun in unveränderlicher Farbe. An Abhilfe wird gearbeitet.
Fazit: Display über alles
Auf dem Papier sieht das Konzept vielversprechend aus, auf dem Schreibtisch ebenfalls. Man kann der KB5 vieles vorwerfen, aber nicht, dass es ihr an Hingucker-Faktor fehlen würde. Dahinter verbirgt sich jedoch eine mäßige Tastatur, die alle Karten auf das Display setzt – und ausgerechnet dort strauchelt.
Die Turtle Beach KB5 bietet eine Menge Gamer-Swag zum noch nicht ganz abgehobenen Preis. Am Ende ist sie aber ein Looksmaxxer – oder ein wenig zu sehr Blender, denn gerade rund um das Display funktioniert die KB5 erst rudimentär und scheitert daran, seinen Mehrwert voll auszuschöpfen; von einer sauberen, flüssigen und leicht zu bedienenden Umsetzung ganz zu schweigen. Die grundsätzliche Idee stellt das nicht in Frage, sie hat Potential. Das muss aber erst noch vernünftig realisiert werden. Und der Rest?
Als reine Tastatur passt das Layout, qualitativ gibt es jedoch schöner tippende, leisere, akustisch bessere Lösungen. Dazu muss man nicht einmal rund 160 Euro ausgeben. Eine be quiet! Light Mount (Test) erscheint als insgesamt harmonischere Alternative. Corsair ist mit Vanguard Air 99 Wireless (Test) und Corsair Galleon 100 SD (Test) zwar rund 120 und 190 Euro teurer(!), aber dank Elgato-Integration an der Display-Front vorne.
- Flache Bauweise
- Handballenauflage
- Viel Zusatzausstattung
- Software fehlerhaft
- Touchscreen hakelig
- Taster brauchen Einlaufzeit
- Mäßige Akustik
ComputerBase hat die KB5 von Turtle Beach leihweise zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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