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Update für Retro-Handheld: Ana­logue Pocket erhält erst­mals Energiesparfunktionen


Update für Retro-Handheld: Ana­logue Pocket erhält erst­mals Energiesparfunktionen

Bild: Analogue

Analogue hat das Firmware-Update 2.6.0 für den FPGA-Handheld Pocket veröffentlicht. Die neue Version bringt unter anderem erstmals Energiesparfunktionen auf die Retro-Konsole, verbessert die Bedienung, beschleunigt openFPGA und erweitert die Unterstützung des Docks um zusätzliche Controller von 8BitDo.

Neue Energieoptionen für weniger Stromverbrauch

Zu den wichtigsten Neuerungen zählen erstmals integrierten Energiesparfunktionen. Nutzer können nun festlegen, nach welcher Zeit sich das Display abdunkeln oder das Gerät vollständig ausschalten soll. Standardmäßig dimmt das System den Bildschirm nach fünf Minuten, nach zwei Stunden wird der Handheld automatisch abgeschaltet. Beide Zeitpunkte lassen sich in den Einstellungen individuell anpassen.

Zahlreiche weitere Verbesserungen

Darüber hinaus hat Analogue die Menüstruktur von PocketOS überarbeitet und nach eigenen Angaben übersichtlicher gestaltet. Zudem wurden verschiedene Fehler im Zusammenhang mit den Sleep- und Wake-Funktionen sowie der Nutzung des Docks behoben. Im Bereich des Game Boy Advance hat der Hersteller Anpassungen am Cartridge-Bus-Timing vorgenommen, die Kompatibilität und Leistung bei Spielen des Kult-Handhelds von 2001 verbessern sollen.

Auch openFPGA erhält mehrere neue Funktionen. So speichert die neue Funktion „Recent“ zuletzt verwendete Kerne und Aktivitäten, darüber hinaus kehrt das System nach dem Beenden eines Cores automatisch wieder in das openFPGA-Menü zurück. Ein verbessertes Caching soll zudem dafür sorgen, dass sich das Menü schneller als bisher öffnet.

Neue unterstützte Controller

Besitzer eines Analogue Docks, mit dem sich der Handheld in eine vollwertige stationäre Konsole für den heimischen Fernseher verwandeln lässt, erhalten ebenfalls neue Funktionen in Form des erweiterten Controller-Supports. Das Update fügt die Controller 8BitDo Pro 3 sowie 8BitDo 64 hinzu, für die gleichzeitige Nutzung der C-Tasten beim 8BitDo 64 ist allerdings eine Controller-Firmware ab Version 2.05 erforderlich.

Update ab sofort erhältlich

Eine ausführliche Übersicht aller Neuerungen und Änderungen bieten die Release Notes. Das Update ist rund 55 MB groß und kann ab sofort über die Website von Analogue heruntergeladen werden.



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Outlook für Windows 11: Offline-Funktion bleibt weit hinter klassischer Version zurück


Microsoft baut die Offline-Funktionen des neuen Outlook für Windows 11 weiter aus, kämpft jedoch weiterhin mit den Folgen des Web-basierten Ansatzes. Die jüngste Version ermöglicht nun erstmals das Anhängen von Dateien ohne Internetverbindung, bleibt in vielen Bereichen aber weiterhin hinter dem klassischen Outlook zurück.

Outlook erhält endlich grundlegende Funktion

Nachdem Microsoft die Funktion bereits seit Oktober vergangenen Jahres getestet hatte, unterstützt das neue Outlook nun auch Dateianhänge im Offline-Betrieb. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Konzern die Nutzung von E-Mails und Kalenderfunktionen ohne aktive Internetverbindung ermöglicht. Nutzer können nun Nachrichten samt Anhang offline erstellen, die automatisch versendet werden, sobald wieder eine Verbindung besteht. Voraussetzung ist, dass die Option unter „Einstellungen → Allgemein → Offline → Dateianhänge einschließen“ aktiviert wurde.

Zwar erweitert Microsoft den Funktionsumfang des E-Mail-Clients damit kontinuierlich, die Verarbeitung von Dateianhängen ohne Internetverbindung darf jedoch durchaus als Standardfunktion gelten, die bereits zum Start hätte vorhanden sein müssen. Das klassische Outlook beherrscht diese Funktion bereits seit Jahren.

Weitere Verbesserungen in der Pipeline

Darüber hinaus arbeitet Microsoft an einer Erweiterung der Offline-Synchronisation. Bislang können maximal 180 Tage an E-Mails lokal gespeichert werden, künftig sollen ein oder sogar zwei Jahre unterstützt werden. Die entsprechende Einstellung findet sich im Offline-Bereich unter „Days of email to save“. Zudem testen die Entwickler einen gemeinsamen Posteingang für mehrere Konten sowie Funktionen zum Zusammenführen von E-Mail-Konversationen.

Web-Ansatz soll Grund für viele Probleme sein

Viele der bestehenden Probleme lassen sich auf den webbasierten Aufbau des neuen Outlook zurückführen. Anders als klassische Desktop-Anwendungen läuft das Programm als WebView2-Anwendung in einem Container. Dieser Ansatz bringt zwar auch Vorteile mit sich, da unter anderem dieselben Technologien wie im Edge-Browser genutzt werden, darunter Service Worker und WebGPU. Der erweiterte Funktionsumfang geht jedoch häufig zulasten der Leistung.

So berichtete Windows Latest vor wenigen Tagen, dass das neue Outlook für zahlreiche Aktionen deutlich mehr Zeit benötige als die klassische Variante. Teilweise sollen Aufrufe bis zu 10 Sekunden länger dauern.

Auch die neue Offline-Funktion soll unter den Nachteilen des Web-Ansatzes leiden. So benötigt das Speichern von Dateianhängen offenbar deutlich mehr Speicherplatz als beim klassischen Outlook, zudem erfolgt die lokale Ablage über Browser-Daten und Datenbanken im User Data Folder.

Immer noch geringe Nutzung

Trotz der kontinuierlichen Weiterentwicklung hat das neue Outlook weiterhin mit einer geringen Akzeptanz zu kämpfen. Viele Nutzer setzen nach wie vor auf die klassische Variante, die schneller startet und bis heute einen größeren Funktionsumfang bietet.

Nach Ansicht von Kritikern verdeutlicht die langsame Einführung grundlegender Funktionen wie Offline-Anhängen die Grenzen des Web-App-Konzepts. Gerade im Unternehmensumfeld sollen die Nachteile gegenüber klassischen Desktop-Anwendungen besonders deutlich zutage treten.



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Nun auch bei Apple: Teurere iPhones und Macs wegen hoher Speicherpreise


Nun auch bei Apple: Teurere iPhones und Macs wegen hoher Speicherpreise

Bild: Apple

Preissteigerungen sind unumgänglich, erklärte Apple-CEO Tim Cook in einem Interview. Diese dürften sich durch das gesamte Portfolio ziehen, wenngleich Cook heute weder exakte Produkte benennt noch das Ausmaß der Steigerungen angibt. Am Ende dürfte es aber wohl fast jedes Produkt betreffen.

Tim Cook beschrieb die Situation nun als unhaltbar. Man habe versucht so viel wie möglich auszugleichen und aufzufangen, aber es sei der Punkt erreicht, an dem das nicht mehr geht. Apple will dabei gern Teil der Lösung sein, eigene finanzielle Reserven einsetzen. Das bedeute aber nicht, dass Apple Speicherfabriken bauen wird, obwohl die nötig sind: „Wir können nicht alles machen, wir wissen worin wir gut sind“, erklärte Cook weiter.

Apple gibt jedes Jahre bereits viele Milliarden für Speicherprodukte aus. Diese wandern dann in hunderte Millionen iPhones und viele Millionen MacBooks, entsprechend umfangreich ist das Volumen, damit aber auch die Auswirkungen der Krise. Langzeitverträge glätteten dies anfangs noch, mit dem Auslaufen dieser und Neuverhandlungen zu viel höheren Preise, weil viel zu geringer Kapazität, nun aber an dem Punkt gekommen sind, wo auch Apple das nicht mehr halten kann.

Noch kein Wann und Wieviel bekannt

Welche Produkte nun zuerst teurer werden, das erklärte Cook nicht, auch das Wann ließ er offen. Treffen dürfte es aber wohl direkt die Neuvorstellungen ab dem Herbst dieses Jahres, in dem Zuge spätestens wohl aber auch die Vorgänger teurer werden: Denn das Kunden nicht zum Neuling greifen weil der Vorgänger sehr viel günstiger ist will letztlich vermutlich auch Apple nicht. iPhone 18 Pro und vor allem das erwartete iPhone Fold dürften so kaum günstig werden.

Spannen wird es auch bei den MacBooks. Das Neo ist furios gestartet, Intel-Partner können es, wie Dell gestern gezeigt hat, eigentlich kaum angreifen, weil sie schon viel zu teuer in den Markt gehen. Klassische Notebooks dürften wie bei Lenovo und Co, die seit Wochen stetig die Preise weiter erhöhen, ebenfalls preislich deutlich anziehen, vor allem Upgrade-Konfigurationen deutlich steigen. Dieses Muster ist von vielen großen Herstellern bekannt. Der Mac mini wurde so im letzten Monat bereits teurer, Konfigurationen gestrichen.



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KI-Infrastruktur: Nokia baut ATP-Kapazitäten aus


KI-Infrastruktur: Nokia baut ATP-Kapazitäten aus

Bild: Nokia

Nokia will seinen Standort in Allentown im US-Bundesstaat Pennsylvania deutlich ausbauen. Der Konzern erhöht dort die Kapazitäten für Advanced Test and Packaging photonischer Chips, die in optischen Modulen für KI- und Telekom-Infrastruktur eingesetzt werden.

Produktion soll deutlich wachsen

Nokia kündigt eine Erweiterung seiner Advanced-Test-and-Packaging-Aktivitäten, kurz ATP, in Allentown an. Gemeint sind damit die späteren Schritte in der Halbleiterfertigung, bei denen Chips geprüft, weiterverarbeitet und in Module integriert werden. Im konkreten Fall geht es um photonische Chips, die in optischen Netzwerkmodulen für KI-Rechenzentren und Telekommunikationsnetze zum Einsatz kommen.

Der Standort in Pennsylvania zählt laut Nokia zu den wenigen Einrichtungen in den USA, die ATP für solche photonischen Chips bis hin zu optischen Modulen anbieten. Mit neuen Fertigungsanlagen und einer größeren Produktionsfläche soll die Kapazität des Standorts auf bis zu das Zehnfache des bisherigen Niveaus steigen. Die zusätzliche Kapazität soll nach aktueller Planung bis Ende des dritten Quartals verfügbar sein.

Mehr als 500 Arbeitsplätze in Pennsylvania

Mit dem Ausbau soll auch die Belegschaft in Pennsylvania wachsen. Nokia rechnet damit, die Zahl der Mitarbeiter am Standort nahezu zu verdoppeln. Künftig sollen dort mehr als 500 Arbeitsplätze in den Bereichen Engineering, Fertigung sowie Forschung und Entwicklung entstehen. Für die kommenden fünf Jahre stellt Nokia zudem einen wirtschaftlichen Effekt von mehr als 500 Millionen US-Dollar in Aussicht.

Die konkrete Investition umfasst rund 30 Millionen US-Dollar von Nokia. Hinzu kommen nach Angaben des Unternehmens rund 4 Millionen US-Dollar Unterstützung aus Pennsylvania sowie etwa 10 Millionen US-Dollar über eine Steuergutschrift im Rahmen des US-amerikanischen CHIPS-Programms.

Teil eines größeren US-Investitionsplans

Der Ausbau in Allentown ist Teil eines größeren Investitionsplans von Nokia in den USA. Der Konzern hatte im November 2025 angekündigt, über mehrere Jahre rund 4 Milliarden US-Dollar in Forschung, Entwicklung und Fertigung für KI-fähige Netzwerktechnik in den USA investieren zu wollen. Davon sollen etwa 500 Millionen US-Dollar in Fertigung sowie Forschung und Entwicklung in Bundesstaaten wie Texas, New Jersey und Pennsylvania fließen.

Mit dem Schritt will Nokia die US-Produktion optischer Netzwerktechnik stärken, die für KI-Infrastruktur und Rechenzentrumsverbindungen benötigt wird. Das Unternehmen verweist zudem darauf, dass derzeit weniger als zwei Prozent des weltweiten Advanced Test and Packaging für Halbleiter in den USA stattfinden.

Optische Technik für KI-Netze

Nokia begründet die Erweiterung mit dem wachsenden Bedarf an Netzwerk- und Verbindungstechnik für KI-Infrastruktur. Optische Module spielen dabei eine Rolle, wenn große Datenmengen zwischen Servern, Rechenzentren oder Telekommunikationsnetzen übertragen werden müssen. Nokia spricht in der Pressemitteilung außerdem noch von einem bis zu 75 Prozent geringeren Energieverbrauch, durch die eigenen optischen Technologien. Diese Angabe stammt allerdings vom Unternehmen selbst und ist nicht näher auf einzelne Produkte oder Vergleichsszenarien aufgeschlüsselt.



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