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Künstliche Intelligenz

VMware wird zur KI-Plattform | heise online


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Broadcom hat die Verfügbarkeit von VMware Cloud Foundation (VCF) 9.1 offiziell bekanntgegeben – die Ankündigung erfolgte am 5. Mai, seit dem 12. Mai steht die Plattform zum Download bereit. Das Minor-Release konzentriert sich auf drei Schwerpunkte: Infrastruktur-Effizienz, Kubernetes-Skalierung und Lateral Security. Damit positioniert sich VCF klar als On-Premises-Plattform für produktive KI-Workloads.

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Im Mittelpunkt steht das überarbeitete NVMe Memory Tiering: ESXi verlagert „kalte“ Speicherseiten transparent auf NVMe-SSDs, während DRAM für „heiße“ Daten reserviert bleibt – alles ohne Einfluss auf die Betriebssysteme. Neu in 9.1 sind ein natives Software-Mirroring für die NVMe-Tier-Redundanz sowie eine vereinfachte Konfiguration auf Cluster-Ebene. Broadcom sieht hier bis zu 40 Prozent niedrigere Serverkosten bei höheren Konsolidierungsraten.

Auf der Storage-Seite hat vSAN ESA spürbar zugelegt. Die globale Deduplizierung arbeitet nun clusterweit und ist mit Data-at-Rest-Encryption kompatibel. Der Standard-Kompressionsalgorithmus wechselt von LZ4 auf Zstd, was deutlich höhere Kompressionsraten ermöglicht. Als Technology Preview liefert vSAN erstmals nativen S3-kompatiblen Objektspeicher mit – Block, File und Object koexistieren damit auf demselben Cluster. Hinzu kommt Data-in-Transit-Verschlüsselung für vSAN-Storage-Cluster.

Bei vDefend ändert sich am meisten: Der neue IDPS Turbo Mode verdreifacht den Durchsatz pro Host von 3 auf 9 Gbit/s, pro VCF-Domain sind bis zu 9 Tbit/s möglich. Die Distributed Firewall identifiziert fünfmal mehr Anwendungen auf Layer 7, und identitätsbasierte Firewall-Regeln lassen sich erstmals standortübergreifend konsistent durchsetzen.

Architektonisch erstreckt sich die hypervisor-native IDS/IPS-Engine über eine CNI-Integration nun auch auf Workloads des vSphere Kubernetes Service – Inspektion auf Pod-Ebene inklusive, im Mixed-Mode mit klassischen VMs. Mandanten-Administratoren erhalten ein Self-Service-Modell direkt aus VCF Automation; Micro-Segmentierung und Compliance-Tags werden über „Privileged Labels“ automatisiert orchestriert.

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Der vSphere Kubernetes Service rückt in Version 3.6 auf Kubernetes 1.35; ein Supervisor verwaltet bis zu 500 Cluster. Mit VKS Fast Deploy via Linked Clones sinkt die Bereitstellungszeit eines 100-Knoten-Clusters laut Broadcom von 37 auf 11 Minuten, Upgrades von 414 auf 103 Minuten. Worker Nodes unterstützen mehrere vNICs zur Trennung von Management-, Storage- und Anwendungs-Traffic.

Im Netzwerk-Stack führt Version 9.1 EVPN-VXLAN-Interoperabilität mit dem physischen Fabric ein – kompatibel mit Arista UCN, Cisco Nexus ONE und SONiC. Damit unterstützt VCF auch eine verteilte Architektur ohne Edge-Nodes. VPCs und Workloads erhalten damit eine vorkonfigurierte externe Anbindung, ohne dass Admins tief in die Netzwerkkonfiguration einsteigen müssen.

Eine VCF-Instanz verwaltet jetzt bis zu 5.000 Hosts; parallele Upgrades von 256 Clustern verkürzen die Wartungsfenster um den Faktor vier. Live Patching ohne Reboot der Systeme unterstützt erstmals auch TPM-aktivierte Hosts, und ein neuer API-Call erlaubt das Resizing des vCenter mit einem einzigen PATCH-Request.

Encrypted vMotion lagert die Kryptografie auf Intel QAT aus und gibt CPU-Kerne an die Workloads zurück. On-Prem-Ransomware-Recovery integriert CrowdStrike Falcon, Continuous Compliance Enforcement liefert kontinuierliche Audit-Bereitschaft. Für KI-Workloads unterstützt VCF Nvidias ConnectX-7-NICs und BlueField-3-DPUs mit Enhanced DirectPath I/O; bei GPUs stehen AMD und Nvidia zur Wahl.

Groß vermarktet wird der ARM-Support in VCF 9.1 nicht – in der Ankündigung des neuen Release hat der Hersteller ihn nicht explizit erwähnt. William Lam, Distinguished Platform Engineering Architect bei Broadcom und in der VMware-Community für seine Laborskripte bekannt, hat den Support zumindest auf X verkündet. Entsprechend stehen die Downloads nun bereit.

Der Upgrade-Pfad von VCF 9.0 auf 9.1 ist als In-Place-Upgrade vorgesehen. Release Notes, Kompatibilitätsmatrix und das Bill of Materials stehen im Broadcom Support Portal bereit.

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(fo)



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Erdbeben in Venezuela: Android-Geräte haben über 11 Millionen Menschen gewarnt


Vor und während der heftigen Erdbeben in Venezuela vorige Woche haben Android-Smartphones Warnungen an 11,4 Millionen Menschen geschickt und damit möglicherweise Leben gerettet. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf Zahlen und Daten von Google. Demnach haben die Beschleunigungssensoren der Smartphones die Erschütterungen drei Sekunden nach Beginn des Erdbebens erkannt, sechs Sekunden später seien die ersten Warnungen an Geräte in jenem Gebiet versandt worden, wo das Beben am stärksten war. Noch einmal sechs Sekunden später sei ein deutlich größeres Gebiet gewarnt worden, darunter auch die Hauptstadt Caracas. Millionen Geräte seien dann weitere sechs Sekunden später erreicht worden. Was genau das gebracht hat, ist aber unklar.

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Google hat das Android-Erdbebenwarnsystem (AEA) 2020 vorgestellt, es beruht auf Sensoren, die standardmäßig in jedem Smartphone verbaut sind. Die können Signale erkennen, die auf ein Erdbeben hinweisen, das Gerät schickt sie mit einer ungefähren Ortsangabe an Googles Server. Dort werden die Informationen von einem Algorithmus ausgewertet, gibt es genügend Hinweise auf ein Erdbeben, werden die Warnungen an Geräte im betroffenen Gebiet verschickt. Während die für Menschen im Epizentrum zumeist nicht rechtzeitig kommen, können solche weiter abseits dadurch gewarnt werden, bevor die Erschütterungen beginnen. So sei das auch in Venezuela gewesen, schreibt die New York Times. Das Land hat kein nationales Erdbebenwarnsystem.

Venezuela wurde am frühen Mittwochabend (Ortszeit) von zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 erschüttert. Offiziell liegt die Zahl der Todesopfer bislang bei 1450, laut einer inoffiziellen Plattform für die Suche nach Vermissten gelten derzeit aber noch mehr als 47.000 Menschen als vermisst, berichtet die dpa. Mehr als 70.000 Familien sind nach der Katastrophe auf humanitäre Hilfe angewiesen. Zahlreiche Menschen schlafen im Freien oder in Notunterkünften. Venezuela befand sich vor der Naturkatastrophe in einer schwierigen Lage, im Januar hat das US-Militär den autoritären Machthaber Nicolás Maduro gefangen genommen und außer Landes gebracht. An der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez gab es zuletzt immer mehr Kritik.


(mho)



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Montag: Apple für chinesischen Speicher, Warnung vor Datenklau durch eSIMs


Der chinesische Chiphersteller CMXT steht auf einer Sanktionsliste der USA. Apple möchte dort dennoch Speicher kaufen, wird jetzt berichtet. Damit versucht Apple offenbar, einen Zulieferer günstigerer Speicherbausteine zu gewinnen, nachdem sich die RAM-Preise zuletzt vervielfacht haben. China wird von Taiwan aber kritisch beäugt und so warnt das taiwanische Digitalministerium, dass günstig für den Urlaub erworbene eSIMs Datenverkehr durch China leiten könnten. Dabei könnten Daten abgegriffen werden. Reisenden wird empfohlen, eSIM-Angebote genau zu prüfen oder auf eSIMs zu verzichten. Kritisch hinterfragen wir die jeden Sommer auftauchenden Werbebanner, Videos und Spam-Mails, die Linderung bei Hitze versprechen. Doch was und wer steckt hinter Klimageräten, die Raumtemperaturen in Minuten um etliche Grade senken sollen? Bei der Recherche stellte sich heraus, dass dahinter etwa billige chinesische Heizlüfter stecken – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Apple betreibt seit Wochen Lobbyarbeit, um von der US-Regierung eine Freigabe für Einkäufe bei dem chinesischen Unternehmen CXMT zu erhalten, schreibt die Financial Times. Bisher ist das riskant, weil ChangXin Memory Technologies auf einer schwarzen Liste des US-Verteidigungsministeriums steht. Das Unternehmen soll auch das chinesische Militär beliefern. Wie alle anderen Hardwarehersteller leidet auch Apple unter den vervielfachten Preisen für Speicherbausteine und hat deshalb kürzlich die Preise einiger Produkte angehoben. Weitere Zulieferer, mit dann günstigeren Preisen, könnten die Situation für Apple wieder lindern. Es gibt zwar kein direktes Kaufverbot chinesischer Chips für Apple, aber ohne Genehmigung durch die US-Regierung droht Ärger, so der Bericht: Apple bemüht sich um Speicher von CXMT.

Ärger für Handy-Nutzer vermeiden will die taiwanische Cybersicherheitsbehörde, die vor Risiken von eSIMs warnt. Eine eSIM ist eigentlich eine einfache Lösung, um möglicherweise teures Daten-Roaming zu verhindern, wenn damit eine lokale Verbindung genutzt werden kann. Doch insbesondere zu niedrigen Preisen angebotene eSIMs weitgehend unbekannter Anbieter könnten Mobilfunkdaten durch die Netze von Drittanbietern leiten, einschließlich chinesischer Telekommunikationsnetze, erklärt die zu Taiwans Digitalministerium gehörende Abteilung. Das berge die Gefahr von Überwachung. So könnten unverschlüsselte Daten in Netzen, die überwacht werden können, abgegriffen werden. So könnten etwa der Browser-Verlauf oder Zugangsdaten abgefangen werden: Taiwanische Cybersicherheitsbehörde warnt vor Überwachung durch billige eSIMs.

Aus China kommen viele Klimaanlagen und andere Kühlgeräte, die bei der derzeitigen Sommerhitze in Europa reißenden Absatz finden. Aggressive Anzeigen bewerben sie als „revolutionär“. Vor allem Videos versprechen Wundertaten, die mit den Gesetzen der Thermodynamik schwer in Einklang zu bringen sind. Eines dieser Zaubergeräte namens „Epicooler“ kostet knapp 140 Euro und soll in der Lage sein, ein Schlafzimmer im Spitzboden binnen 20 Minuten von 29 auf 23 Grad herabzukühlen. Bei der Recherche nach den wahren Herstellern der Geräte auf der Großhandelsplattform Alibaba fällt auf, dass es sich bei Epicooler offenbar nicht um ein Klimagerät, sondern um einen Heizlüfter mit 1800 Watt Leistung handelt. Angesichts des Großhandelspreises von 12 Euro ist dies ein lukratives Sommergeschäft: Wie Geschäftemacher an Fake-Klimaanlagen verdienen.

Es gibt Konsolen, die erfolgreich waren. Konsolen, die technisch beeindruckten. Und Konsolen, die ganze Generationen geprägt haben. Das N64 war all das und noch viel mehr. Genau 30 Jahre nach seinem Erscheinen steht Nintendos grauer Kasten nach wie vor für einen wichtigen Wendepunkt – nämlich den Moment, in dem Videospiele lernten, sich frei im Raum zu bewegen. Die Ära zweidimensionaler Sprites war vorüber, die Zukunft gehörte texturierten Polygonen und dreidimensionalen Welten. Auch Sonys Playstation setzte nicht mehr auf aufwendig gepixelte Sprites, sondern konzentrierte sich auf eindrucksvoll inszenierte 3D-Welten. Das Problem war nur: Niemand wusste so richtig, wie man darin eigentlich spielen soll. Doch das änderte sich 1996 mit Nintendo 64, schreibt Missing Link: 30 Jahre N64 – Nintendos 3D-Wunderkiste.


Hach, das N64. Optisch und inhaltlich noch bis heute eine ganz besondere Konsole. (Bild:

Paul Kautz

)

Nicht durch ein Dekret von Präsident Trump, sondern per Brief von Handelsminister Howard Lutnick kann Anthropic sein KI-Modell Claude Mythos wieder anbieten. Dies berichten mehrere US-Medien unabhängig voneinander, nachdem sie Einblick in das Schreiben erhalten hatten. So zitiert CNBC den Minister aus dem Brief: „Ich habe festgestellt, dass geeignete Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, um bestimmten vertrauenswürdigen Partnern den Zugriff auf das Claude Mythos 5 Modell zu ermöglichen.“ Im Original schreibt Lutnick hier von „Safeguards“, also einer Art Leitplanken, die es KI-Modellen verbieten sollen, gefährliche Aufgaben nach einem Jailbreak zu erledigen. Das Modell Fable 5, das eine entschärfte Version von Mythos sein soll, bleibt vorerst aber gesperrt: US-Regierung hebt Sperre von Claude Mythos per Brief auf.

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Auch noch wichtig:


(fds)



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Taiwanische Cybersicherheitsbehörde warnt vor Überwachung durch billige eSIMs


Eine eSIM ist eine einfache Lösung, um möglicherweise teures Daten-Roaming zu verhindern, wenn damit eine lokale Verbindung genutzt werden kann. Es gibt aber auch Risiken, warnt die zu Taiwans Digitalministerium gehörende Cybersicherheitsbehörde. Insbesondere zu niedrigen Preisen angebotene eSIMs weitgehend unbekannter Anbieter könnten Mobilfunkdaten durch die Netze von Drittanbietern leiten, einschließlich chinesischer Telekommunikationsnetze. Das berge die Gefahr von Überwachung.

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Eine eSIM kann nützlich sein und hat zahlreiche Vorteile. Sie ersetzt die physische SIM-Karte durch eine fest im Gerät eingelötete und enthält die gleichen Daten wie eine konventionelle SIM-Karte. eSIMs lassen sich über eine Internetverbindung herunterladen, auf dem entsprechenden Chip speichern und dann genau wie in einer herkömmlichen SIM-Karte verwenden. Wer eine eSIM für den Urlaub erwirbt, kann die heimatliche SIM deaktivieren und das eSIM-Profil eines Netzes vor Ort verwenden.

Allerdings werden dabei nicht ausschließlich lokale Netze verwendet, wie Taiwans Cybersicherheitsbehörde laut lokaler Medien im Vorfeld der Sommerferien erklärt. Vor allem billige eSIMs könnten die Daten auch durch chinesische Netze leiten. Hier wird Taiwans Misstrauen gegenüber China deutlich. Denn die Abteilung des Digitalministeriums warnt, dass unverschlüsselte Daten in Netzen, die überwacht werden können, abgegriffen werden könnten. Damit könnten etwa der Browser-Verlauf oder Zugangsdaten abgefangen werden.

Reisende sollten besonders vorsichtig sein, wenn eine eSIM eine gesonderte App zur Aktivierung benötigt. Ein eSIM-Profil speichert nur die Nummer sowie verschlüsselte Telekommunikationszugangsdaten und kann selbst keine auf dem Smartphone gespeicherten Daten lesen. Apps, die Zugriff auf Kontakte, Bilder, Bluetooth oder den Standort verlangen, sollten genau geprüft und nur über Googles Play-Store oder Apples App-Store heruntergeladen werden.

Auch sollten eSIMs nur von Plattformen bezogen werden, die Kontaktinformationen deutlich darstellen, einen Kunden-Support bieten und einen guten Ruf besitzen. Wenn möglich, sollten Kunden nach dem Mobilfunk-Provider fragen, der das Netz betreibt. Grundsätzlich empfiehlt die taiwanische Cybersicherheitsbehörde das internationale Roaming über den heimischen Mobilfunkvertrag, was beim lokalen Provider angemeldet und erworben werden kann. Falls eine eSIM trotzdem gewünscht ist, sollte diese einen großen Mobilfunkbetreiber im Zielland nutzen.

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Im Ausland sollten Nutzer wie üblich darauf achten, nur gesicherte HTTPS-Verbindungen zu verwenden. Zu den Anzeichen einer Überwachung oder des Datenverlusts zählen demnach deutlich zugenommener Datenverkehr, fehlende Chats, Log-in-Warnungen von unbekannten Standorten oder Meldungen über Kennwort-Änderungen. In diesen Fällen sollten Anwender die eSIM und Roaming abschalten, das eSIM-Profil und eine damit verbundene App löschen, erteilte Berechtigungen widerrufen, den Cache löschen, wichtige Passwörter ändern und alle Geräte vorsorglich ausloggen.

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(fds)



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