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VR Games Showcase Sommer 2026: „Transformers“ kommen auf die Meta Quest


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Squido Studio kündigte während der Sommerausgabe des VR Games Showcase an, dass der On-Rails-Shooter „Transformers: Beyond Reality“ nach fast vier Jahren seine Sony-Exklusivität verliert. Die neue „Redux“-Version soll noch dieses Jahr für Meta Quest erscheinen. Außerdem präsentierte ein Münchner Indie-Studio einen kooperativen Extraction-Shooter für Meta Quest und SteamVR und die Flugsimulation „Korea“ aus der IL-2-Reihe erhält einen VR-Modus.

Mit „Drifters: Blackout Crew“ wagt sich das Münchner Studio Salmi Games nach ihrem letzten Titel „Sweet Surrender“ an ein deutlich größeres Projekt. Dieses Mal soll es ein Extraction-Shooter im Stile von Bungies „Marathon“ oder „Arc Raiders“ werden, nur eben in Virtual Reality. Eine Crew hängt auf einem havarierten Mutterschiff im All fest. Energie gibt es nur, wenn Spieler sie aus feindlichen Strukturen zurückerobern. Dabei müssen sie stets entscheiden, ob sie für bessere Beute noch tiefer vordringen oder lieber lebend zurückkehren und das Eingesammelte sichern. Bis zu vier Personen sollen gemeinsam die außerirdischen Tempel stürmen, Ressourcen finden und rechtzeitig den Absprung schaffen, bevor die verteidigenden Roboter die Oberhand gewinnen.

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Drifters: Blackout Crew

Interessant ist die Finanzierungsgeschichte hinter „Drifters: Blackout Crew“. Studio-Gründer Yacine Salmi erklärte gegenüber heise online, dass die öffentliche Förderung den Grundstein dafür gelegt habe. Erste Bundesmittel aus den Jahren 2022 und 2023 ermöglichten frühe Prototypen, mit denen das Team anschließend Meta als weiteren Geldgeber gewinnen konnte. Nach dem Ausbau der Gamesförderung im Frühjahr 2025 flossen schließlich zusätzliche Gelder der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. „Ohne diese Unterstützung wäre ‚Drifters‘ entweder ein viel kleineres Spiel oder es würde gar nicht existieren“, so Salmi.

Beim Gameplay setzt das Team auf typische Interaktionen, die nur in VR funktionieren. Spieler laden manuell nach, greifen Beute physisch und bewegen sich per Jetpack fort. Gesammelte Ressourcen fließen in Ausrüstung, kosmetische Anpassungen und Verbesserungen am Mutterschiff. Wie schon bei ihrem letzten Titel „Sweet Surrender“ wollen Salmi Games die Community über geschlossene Testphasen und Discord-Feedback eng in die Entwicklung einbinden. Ein konkreter Erscheinungstermin steht bisher nicht fest.

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Hasbros legendäre Spielzeugmarke kehrt im Herbst zurück in die Virtual Reality, denn neu ist „Transformers: Beyond Reality“ eigentlich nicht. Ursprünglich ist das Spiel schon 2022 erschienen, damals noch exklusiv für die Playstation VR. Die Geschichte dreht sich um eine instabile Energiequelle, mit der die Decepticons Cybertron und die Erde bedrohen.

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Transformers: Beyond Reality – Redux

Spieler schlüpfen in einen Kampfanzug, der cybertronische mit menschlicher Technologie kombiniert, und stellen sich an die Seite der Autobots. Der klassische On-Rails-Shooter bewegt Spieler auf vorgegebenen Pfaden durch die Level, damit die sich auf Schießen und Ausweichen konzentrieren können. Squido Studio bringt den Titel am 3. September auf Meta Quest. Entwickelt haben ihn META4 Interactive und Illogika.

Die IL-2-Reihe genießt unter Flugsimulations-Fans einen hervorragenden Ruf. Mit „Korea“ verlegt 1C Game Studios das Geschehen in den Koreakrieg der frühen 1950er-Jahre. Sämtliche Instrumente arbeiten in Echtzeit, was vor allem in der VR-Umgebung für ein realistisches Cockpit-Gefühl sorgen dürfte.

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Korea IL-2 Series VR Mode

Unterstützt werden laut Hersteller alle gängigen VR-Brillen via OpenXR und OpenVR. Erstmals in der Seriengeschichte gibt es außerdem vollständige Controller-Unterstützung. Wer möchte, greift aber weiterhin zu Joystick oder HOTAS, also einer spezialisierten Flugsteuerung mit separatem Schubregler. Die Spielwelt soll sich über mehr als 200.000 Quadratkilometer erstrecken und bildet die koreanische Halbinsel anhand historischer Karten nach.

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Neben Einzelmissionen kündigen die Entwickler auch einen Karrieremodus an, in dem Spieler ein ganzes Regiment führen. Sie verwalten Personal, planen Operationen und entscheiden, ob sie selbst ins Cockpit steigen oder vom Boden aus koordinieren. Hinzu kommt ein virtuelles Museum, in dem sich alle Flugzeuge, Bodenfahrzeuge und Schiffe im Detail inspizieren lassen. Die PC-Version ist für den 4. August angekündigt, die VR-Version startet aber schon ab dem 25. Juni in den Early Access.

Spiel Genre Kurzbeschreibung VÖ-Datum
Breachers: Outbreak Co-op Zombie Extraction Shooter 4-Spieler-Koop-Shooter im Breachers-Universum. 2026
LANESPLIT Racing VR-Motorradrennen mit Gegenverkehr und Wetter. 23. Juni 2026
The Rifted Skies Roguelite Action / Parkour Akrobatisches Parkour-Roguelite. Herbst 2026
Maestro (Attack on Titan DLC) Simulation / Musik Orchestersimulation mit Hand-Tracking 17. Oktober 2024
Skeleton Crew Co-op Action Adventure Physikbasierte Piraten-Action allein oder im Koop 23. Juni 2026
EXOSHOCK (Multiplayer-Ankündigung) Co-op PvE Shooter Squad-basierter Sci-Fi-Shooter im Weltraum Juli 2026
Wizherd (Neues Update) Dungeon Crawler VR-Magie-Action mit Zauberei und Bosskämpfen. Q4 2026
Outlanders VR Strategie / Aufbau Cozy-Städtebau mit Fokus auf Ressourcen & Bevölkerung. Q4 2026
Nomsters Social / Pet Collector Free-to-play Sammelspiel mit virtuellen Haustieren. Sommer 2026
Roar Social Adventure Open-World-Abenteuer, in dem Spieler als Drache fliegen und kämpfen. Q4 2026
The Lightkeepers Co-op Adventure Koop-Survival-Abenteuer, bei dem Spieler einen alten Leuchtturm beschützen müssen. 10. September 2026
Transformers Beyond Reality: Redux On-Rails Shooter Neuauflage des PSVR-Spiels für Meta Quest 3. 3. September 2026
Sol Protocol (Early Access) Co-op Roguelike / Space Sci-Fi-Koop in einem Raumschiff, das durch prozedurale Systeme fliegt. Sept. 2026 (Quest) Okt. 2026 (Steam)
FlatOut 4: Total Insanity VR Racing Neue Updates angekündigt. bereits erschienen (Early Access)
R.A.I.D Co-op Shooter / Simulation Sci-Fi-Zollkontrolle kombiniert mit Kämpfen. Herbst 2026
Primal Rumble (Closed Beta-Anmeldung eröffnet) Card Battler Chaotisches VR-Kartenspiel mit Deckbuilding. unbekannt
VRacer Hoverbike (Neue Strecken & DLCs) Racing Futuristisches Hoverbike-Rennen mit Combat und Multiplayer. bereits erschienen
Trombone Champ: Unflattened (Disney Movie Magic DLC) Rhythmus / Musik Humorvolles Trompetenspiel erhält neue DLC-Inhalte. 26. November 2026
I Am Your Beast VR Roguelike Shooter VR-Umsetzung des schnellen Stealth-Action-Shooters. 2026
Guardians Planetfall Co-op Shooter Squad-basierte Kämpfe gegen Aliens auf verschiedenen Planeten. Nachfolger von Guardians Frontline. Q4 2026
INWIGO Co-op Horror Horror-Extraction-Abenteuer in einem verfluchten Herrenhaus. 23. Juni 2026 (EA)
DRIFTERS: Blackout Crew Co-op Extraction Shooter Raids in Alien-Tempeln für Ressourcen. unbekannt
Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades 2 Sandbox FPS Neuer Feature-Trailer für die Shooter-Sandbox mit absurdem Hotdog-Setting. 2026
Korea. IL-2 Series Flight Simulator Realistischer Luftkampf im Koreakrieg bekommt VR-Modus. 4. August 2026 (EA ab 25. Juni)
Payday: Aces High Co-op Heist Shooter Neuer Feature-Trailer für die VR-Raubüberfälle im Payday-Universum. 2026


(joe)



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Canyon V2X-Technik: E-Bikes kommunizieren mit Autos und Infrastruktur


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Der Koblenzer Fahrradhersteller Canyon will die aus der Automobilbranche bekannte Vehicle-to-Everything-Kommunikation (V2X) auf Fahrräder bringen. Auf der Eurobike 2026 in Frankfurt präsentiert das Unternehmen mit dem Roadlite:ON V2X ein Konzept-E-Bike, das direkt mit Autos und vernetzter Verkehrsinfrastruktur kommunizieren kann. Technisch bemerkenswert ist dabei vor allem der Versuch, etablierte Car2X-Standards der Automobilindustrie in ein seriennahes Fahrradsystem zu integrieren.

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V2X steht für Kommunikation zwischen Fahrzeugen und was-auch-immer, also beispielsweise von Fahrzeugen unter einander, zwischen Fahrzeugen und Straßeninfrastruktur, zwischen Fahrzeugen und Fußgängern oder Radfahrern, etc. Die EU-Kommission bevorzugt den Begriff Cooperative Intelligent Transport Systems (C-ITS). Während moderne Fahrzeuge zunehmend Daten über Position, Geschwindigkeit oder Gefahrenlagen austauschen, bleiben Fahrräder dabei bislang außen vor. Canyon sieht darin eine Lücke im Sicherheitskonzept zukünftiger Verkehrssysteme und hat gemeinsam mit Partnern aus der Automobilbranche einen Prototypen entwickelt.

Kernstück des Systems ist ein am Unterrohr montiertes V2X-Nano-Board des Unternehmens Nfiniity. Ergänzen ist im Steuerohr eine kombinierte V2X- und GPS-Antenne verbaut. Die Hardware sendet kontinuierlich Positions- und Bewegungsdaten des Fahrrads an andere Verkehrsteilnehmer sowie an kompatible Infrastruktur.

Laut Canyon wurde die Lösung mit Unterstützung der Volkswagen Group erprobt. Für die Entwicklung und Validierung kam unter anderem die Car2X-Testumgebung CANoe.Car2x von Vector zum Einsatz, die in der Automobilbranche zu Simulation und Analyse von V2X-Kommunikation verwendet wird. In Deutschland gehört Car2X beispielsweise beim Volkswagen ID.7 zur Serienausstattung und ist als Option für den Golf sowie weiteren elektrischen Modellen erhältlich.

Die Idee dahinter: Vernetzte Autos sollen Radfahrende auch dann erkennen können, wenn diese durch Gebäude, parkende Fahrzeuge oder andere Hindernisse verdeckt sind. Nähert sich beispielsweise ein Auto einer unübersichtlichen Kreuzung, kann das Fahrzeug bereits vor dem Sichtkontakt über die Anwesenheit des Fahrrads informiert werden.

Die Kommunikation funktioniert nicht nur in Richtung Auto. Erkennt das System ein potenziell kollisionsrelevantes Fahrzeug, erhält auch die Radfahrerin oder der Radfahrer eine Warnung. Die Warnung erfolgt laut Canyon über eine haptische Rückmeldung im Lenkergriff. Zusätzlich können visuelle Hinweise auf einem verbundenen Smartphone, einer Smartwatch oder einem Fahrradcomputer angezeigt werden.

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Schwarzes Kästchen an weißem Fahrradrahmen

Schwarzes Kästchen an weißem Fahrradrahmen

Konnektivitätsmodul im Rahmen

(Bild: Steffen Herget / heise medien)

Für den Einsatz im Fahrrad stellt insbesondere die Miniaturisierung der Komponenten eine Herausforderung dar. Im Gegensatz zu Autos stehen deutlich weniger Bauraum und Energiereserven zur Verfügung. Canyon zufolge mussten sowohl die Funktechnik als auch die Positionierungssysteme so kompakt ausgelegt werden, dass sie sich in einen Fahrradrahmen integrieren lassen.

Das Konzept geht über die Kommunikation zwischen Auto und Fahrrad hinaus. Das Roadlite:ON V2X soll auch mit vernetzter Verkehrsinfrastruktur kommunizieren können. Als Beispiel nennt Canyon Ampelanlagen, die Radfahrenden eine sogenannte grüne Welle ermöglichen sollen.

Derartige Infrastrukturprojekte werden bereits in mehreren europäischen Städten erprobt, unter anderem in Darmstadt in Deutschland, Spanien und den Niederlanden. Voraussetzung ist allerdings, dass die verwendeten Kommunikationsstandards zwischen Fahrzeugen, Fahrrädern und Infrastruktur interoperabel bleiben.

Als technische Basis dient ein Roadlite:ON-E-Bike mit Carbonrahmen, Riemenantrieb und dem neuen Bosch-Nabenmotor Hub Line. Der Bosch-Akku übernimmt dabei nicht nur die Versorgung des Antriebssystems, sondern speist auch die Kommunikationshardware. Nach Angaben von Canyon bleibt genügend Energiereserve für die V2X-Funktionen verfügbar, selbst wenn die Motorunterstützung aufgrund eines niedrigen Ladezustands bereits eingeschränkt wird.



Smarter Fahrradhelm mit Display

(Bild: Steffen Herget / heise medien)

Zusätzlich integriert das Konzept weitere Assistenzsysteme. Dazu gehören ein dynamisches Bremslicht sowie ein Radarsystem, das den Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern überwacht und Informationen über Fahrmanöver bereitstellen soll.

Die technische Grundlage für eine breitere Einführung existiert bereits. Nach Angaben von Canyon sind in Europa inzwischen mehrere Millionen V2X-fähige Fahrzeuge unterwegs, in Deutschland sollen es alleine mehr als zwei Millionen VW-Fahrzeuge sein. Allerdings entfaltet die Technik ihren Nutzen abhängig von der Zahl teilnehmender Verkehrsteilnehmer.

Genau darin liegt derzeit die größte Herausforderung. Solange nur wenige Fahrräder und Autos entsprechende Funktechnik besitzen, haben Hersteller kaum Anreiz, spezielle Schutzfunktionen für Radfahrende zu priorisieren. Canyon versteht das Roadlite:ON V2X daher ausdrücklich als Technikdemonstrator und als Einladung an weitere Fahrradhersteller, kompatible Systeme zu entwickeln.

Ob und wann die V2X-Technik den Weg in Serienfahrräder findet, ließ das Unternehmen offen. Denkbar ist ein Markteinstieg im kommenden Jahr, denn im Prinzip ist das System serienreif, wie Canyon im Gespräch mit heise auf der Eurobike betont hat. Die präsentierte Hardware basiert auf seriennahen Komponenten und soll zeigen, dass eine Integration der Technik in Alltagsfahrräder technisch möglich ist.


Weißes Fahrrad mit Sportlenker von schräg vorne, dahinter sitzt auf einer Büste ein weißer Helm

Weißes Fahrrad mit Sportlenker von schräg vorne, dahinter sitzt auf einer Büste ein weißer Helm

Canyon Predict

(Bild: Steffen Herget / heise medien)

Mit dem Predict-Bike, einem weiteren Konzept, verfolgt Canyon einen anderen Ansatz als beim Roadlite:ON V2X. Predict kombiniert Kameras, Radar, Bewegungssensoren und eine lokal arbeitende, selbst entwickelte KI, die kontinuierlich die Umgebung des Fahrrads analysiert. Die Software soll potenzielle Gefahren frühzeitig erkennen, das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer bewerten und Warnungen über ein integriertes Display, haptische Signale am Lenker oder einen vernetzten Smart-Helm ausgeben. Anders als klassische Assistenzsysteme beschränkt sich Predict nicht auf die Erkennung einzelner Objekte, sondern soll aus den Sensordaten ein umfassendes Situationsmodell erzeugen und Risiken vorhersagen. Dazu können auch etwa Neigung des Rades und Lenkeinschlag zählen, um zu bewerten, wohin man das Rad derzeit steuert.

Das System im Roadlite:ON V2X setzt dagegen mit der Fahrzeug-zu-X-Kommunikation nicht auf Vorhersagen, sondern Erkennung der aktuellen Situation im Verkehr. Mittels Funk lassen sich auch Gefahren erkennen, die von den bordeigenen Sensoren nicht erfasst werden können, etwa Fahrzeuge hinter Gebäuden, an verdeckten Einmündungen oder außerhalb der Sichtlinie von Kamera und Radar.


Detailaufnahme der Sensoreinheit am vorderen Ende des Rahmens, Aufschrift "Cognitive Core Road Safety Assistant"

Detailaufnahme der Sensoreinheit am vorderen Ende des Rahmens, Aufschrift "Cognitive Core Road Safety Assistant"

Radar- und Kameraeinheit des Canyon Predict

(Bild: Steffen Herget / heise medien)

Nach Angaben von Canyon sind beide Systeme nicht als konkurrierende Lösungen gedacht, sondern können als Ganzes oder in Teilen in einem einzigen Fahrrad zusammengeführt werden. Auch der vernetzte Helm mit kleinem Display und motorisiertem Visier samt Reinigungsfunktion kann separat verwendet werden. Ein Fahrrad, das Predict und V2X kombiniert, könnte sowohl sehen, was um es herum passiert, als auch erfahren, was hinter der nächsten Häuserecke oder an der kommenden Kreuzung geschieht. Die Kombination aus Edge-KI und V2X-Kommunikation gilt bei Canyon daher als langfristige Vision für eine neue Generation vernetzter Fahrrad-Sicherheitsassistenten.

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(sht)



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Bahnverkehr wegen Funkstörung deutschlandweit eingestellt


Die Züge stehen an Deutschlands Bahnhöfen still, die Reisenden sitzen fest: Der Bahnverkehr ist wegen eines Ausfalls des digitalen Bahnfunks GSM-R bundesweit eingestellt.

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Das hat ein Lokomotivführer in einem Online-Posting mitgeteilt. Demnach sollte das Umschalten auf ein Backup-System rund eine halbe Stunde dauern. Dennoch dürften Züge und Reisende wesentlich länger aufgehalten werden, weil die Wiederinbetriebnahme des Bahnverkehrs schrittweise erfolgen muss.

Probleme mit GSM-R haben in Deutschland schon mehrfach für Großstörungen im Bahnverkehr gesorgt. Betroffen sind diese Nacht jedenfalls die Deutsche Bahn sowie ihrer Mitbewerber Metronom und Erixx, aber wohl auch alle anderen, die Infrastruktur der Deutschen Bahn nutzen. Die Züge werden aus Sicherheitsgründen angehalten, möglichst im nächsten Bahnhof.

Den GSM-R-Ausfall hat auch ein Sprecher der Deutschen Bahn am Abend auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa bestätigt. „Unsere Techniker sind mit Hochdruck daran, die Störung zu beheben“, sagte er. Weitere Informationen gäbe es sobald möglich.


(nie)



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Oracle streicht alle 25 Minuten einen Arbeitsplatz


Mit manischem Tempo investiert auch Oracle in Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Nicht nur möchte Oracle dieses Jahr 50 Milliarden US-Dollar durch Schuldscheine und neu gedruckte Aktien aufstellen, auch intern schichtet der Konzern fleißig um: von Menschen zu Maschinen. Im Ende Mai abgelaufenen Geschäftsjahr hat Oracle nicht weniger als 21.000 Stellen gestrichen.

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Frühere Berichte über eine Kündigungswelle finden sich in dem am Montag bei der US-Kapitalmarktbehörde SEC (Securities Exchange Commission) hinterlegten Jahresbericht Oracles bestätigt. Ende 2024 zählte Oracle 159.000 Mitarbeiter, Ende Mai 2025 162.000 Arbeitsplätze, doch Ende Mai 2026 waren es nur noch 141.000 – 13 Prozent oder 21.000 weniger als ein Jahr zuvor. Auf das Jahr umgelegt ist also rechnerisch alle 25 Minuten ein Job weggefallen.

Die Angaben beziehen sich auf Vollzeitäquivalente; da nicht alle Mitarbeiter Vollzeit beschäftigt sind, ist die Zahl der betroffenen Menschen jeweils höher. Nach wie vor sind Oracles verbliebene Mitarbeiter seit durchschnittlich acht Jahren bei dem Datenkonzern beschäftigt.

„Keine unserer Mitarbeiter in den USA sind durch Gewerkschaften vertreten”, weist Oracle aus. „Bei bestimmten ausländische Tochtergesellschaften vertreten Gewerkschaften oder Betriebsräte manche unserer Mitarbeiter.” Daher überrascht nicht, dass die Kündigungswelle US-Mitarbeiter Oracles überproportional trifft. Dort sind fast 16 Prozent gegangen worden (9.000 von zuvor 58.000), in anderen Ländern nicht ganz elf Prozent (12.000 von zuvor 104.000).

Wer meint, für den Aufbau von KI-Infrastruktur brauche Oracle mehr Hardware-Spezialisten, irrt: Dort wurde von zuvor 3.000 Stellen gleich jede Dritte gestrichen, so viel wie in keiner anderen Sparte.

Da die Nachfrage nach KI-Dienstleistungen derzeit das Angebot übersteigt, kann Oracle Vertrieb und Marketing zurückfahren. Dort sind von zuvor 31.000 Stellen 6.000 verschwunden, also knapp ein Fünftel. Die Forschung und Entwicklung ist um fast ein Siebtel von zuvor 50.000 auf nunmehr 43.000 geschrumpft worden.

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„Cloud services and license support operations” heißt nun „Cloud and software” und hat statt 29.000 nur noch 26.000 Stellen. Und bei „Services” sind von zuvor 37.000 noch 34.000 da. Den geringsten Einschnitt hat das Management in der allgemeinen Verwaltung gewagt, wo jede zwölfte von zuvor 12.000 Stellen fehlt.


(ds)



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