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Was 81.000 Menschen von KI wollen


Anthropics Claude-basierter KI-Interviewer hat User weltweit gefragt, was sie von KI erwarten. In einer Riesenstudie werden Chancen und Schattenseiten beleuchtet, von hunderten gesparten Stunden bis zum Verlust von Freund:innen.

159 Länder und 70 Sprachen: Das KI-Unternehmen Anthropic geht davon aus, im Dezember 2025 eine der größten qualitativen Studien bisher im multilingualen Bereich für die Erwartungen an KI veröffentlicht zu haben. Immerhin haben knapp 81.000 (aufgerundet von 80.508) Menschen teilgenommen, 3.761 davon aus Deutschland. Sie wurden vom Anthropic Interviewer befragt. Dabei handelt es sich um eine speziell für konversationelle Interviews erstellte Claude-Version. Während Anthropic selbst fleißig neue Features für die KI-Welt bereitstellt – von interaktiven Diagrammen im Claude Chat bis hin zu leistungsfähigen Modellen wie Claude Sonnet 4.6 –, offenbart die neue Studie, was Menschen in unterschiedlichen Regionen und Kulturkreisen an der KI schätzen und fürchten. Die Ergebnisse geben Einblick in reale Prozessoptimierungen, Erfolgsgeschichten, Hoffnungen und die größten Ängste. Ein Software-Entwickler aus Südkorea sagte:

Humanity has never dealt with something smarter than itself. We need to reflect on how to prepare for the AI age.


Claude erstellt jetzt interaktive Diagramme direkt im Chat

Illustration zum Artikel über die neue Visualisierungsfunktion von Claude. Die KI von Anthropic erstellt interaktive Diagramme und Grafiken direkt im Chat, die Nutzer:innen anklicken, filtern oder mit neuen Daten erkunden können.
© Anthropic

Was KI für Menschen leisten soll und wo sie schon Erfolge bringt

Anthropic hat in einem umfassenden Beitrag aufgeschlüsselt, welche Vor- und Nachteile die Befragten in der KI-Nutzung aktuell sehen und wie sich das de facto auf ihr Leben auswirkt. Alle Teilnehmer:innen erhielten ein Fragen-Set und wurden darüber informiert, dass ihre Antworten zu Studienzwecken genutzt und dann anonymisiert werden.

Interessierte können zur Ergebniseinsicht auch eine Quote Wall einsehen, die zahlreiche Zitate von Studienteilnehmer:innen vereint. Darin finden sich Aussagen wie jene von Akademiker:innen aus den USA:

It has been like having a faculty colleague who knows a lot, is never bored or tired, and is available 24/7.

Und auch aus Deutschland gibt es Positives zur Unterstützung durch KI zu melden.

Eine Person aus Deutschland geht optimistisch an ihre Zielsetzungen heran, weil Claude die Arbeit beschleunigt, © Anthropic

Die Potentialräume, die durch den Einsatz von KI entstehen, stehen kaum in Zweifel. In der Studie werden sie vielfach betont. Ein:e Büroangestellte:r aus Kolumbien meinte etwa:

With AI I can be more efficient at work … last Tuesday it allowed me to cook with my mother instead of finishing tasks.

Vor allem die Arbeitserleichterung liegt den Menschen am Herzen. Mit 18.8 Prozent war die „Professional excellence“ der wichtigste Faktor in der Kategorie der Hoffnungen an die KI, gleich vor persönlichen Informationen und Life Management. Diese Aspekte unterstreichen, wie wichtig für Unternehmen und Publisher die GEO dieser Tage ist.

Diese Hoffnungen haben Menschen an die KI, © Anthropic
Diese Hoffnungen haben Menschen an die KI, © Anthropic

Die User erhoffen sich aber auch finanzielle Unabhängigkeit und Hilfe beim Aufbau eigener Unternehmen. Dabei variiert in unterschiedlichen Regionen die Wahrnehmung von KI. Basierend auf der Likert-Skala wurde das Sentiment der User aus verschiedenen Regionen eingeordnet. Eine positive Wahrnehmung – auf der Likert-Skala mit dem Wert 5 oder höher angegeben – zeigten in Deutschland 64 Prozent. Im Senegal beispielsweise lag der Wert gar bei 87 Prozent, in den USA nur bei 66 Prozent.

Das Sentiment gegenüber KI ist je nach Region differenziert zu betrachten, © Anthropic
Das Sentiment gegenüber KI ist je nach Region differenziert zu betrachten, © Anthropic

Dass die KI-Wahrnehmung in einigen Regionen zwar überwiegend, aber nicht durchgehend positiv ist, mag auch mit den Mängeln und Risiken der KI-Tools und -Systeme zusammenhängen. Immerhin war die zweithäufigste Antwort auf die Frage, wo KI der Vision der Teilnehmer:innen schon entgegengekommen ist, dass die KI nicht geliefert habe (18,9 Prozent). Im Bereich der Produktivität sehen aber 32 Prozent der Befragten Fortschritte.

KI hat noch Luft nach oben, wenn es um die Unterstützung der eigenen Visionen geht, © Anthropic
KI hat noch Luft nach oben, wenn es um die Unterstützung der eigenen Visionen geht, © Anthropic

Neben den vielen schon vorhandenen oder auch nur erhofften Entwicklungsmöglichkeiten führten die Teilnehmer:innen ebenfalls zentrale Ängste an.

Große Sorgen und Ängste gehen mit der KI-Entwicklung einher

Nicht selten hat ein Entwicklungskontext der KI zwei Seiten einer Medaille zu bieten. Der ökonomische Fortschritt kann Unternehmen und Selbstständigen helfen, zugleich aber auch Jobs in Gefahr bringen.

Die Möglichkeit, Claude, ChatGPT, Gemini und Co. persönliche Details anzuvertrauen kann emotionalen Support liefern, zugleich aber Abhängigkeiten von der KI schaffen.

Die emotionale Bindung an KI-Dienste hat ihr Für und Wider, © Anthropic
Die emotionale Bindung an KI-Dienste hat ihr Für und Wider, © Anthropic

Große Angst haben viele AI User vor allem vor der Unzuverlässigkeit von KI. Es kann zu Halluzinationen kommen, Inhalte werden falsch wiedergegeben und dergleichen mehr. Ein Beispiel lieferte 2025 Deloitte, das für einen Bericht für die Regierung in Australien AI-Recherchen heranzog, die allerdings fehlerhaft waren. Sorgen machen sich die Menschen des Weiteren unweigerlich über mögliche Jobverluste, bedingt durch die Produktionsoptimierung, die Governance von KI-Systemen und Fehlinformationen, Datenschutzeinschränkungen sowie Massenüberwachung.

Viele Menschen fürchten Jobverluste, die Unzuverlässigkeit und auch die Autonomie von KI, © Anthropic
Viele Menschen fürchten Jobverluste, die Unzuverlässigkeit und auch die Autonomie von KI, © Anthropic

Anthropic selbst lehnte zuletzt einen Deal mit dem Pentagon in den USA ab, weil das Unternehmen keine Massenüberwachung durch die eigenen KI-Systeme als potentiellen Nutzungskontext vor dem Gesetz zulassen wollte.


Claude toppt App Store Charts und ChatGPT vor Boykott

– mitten im Kriegstaumel

schwarzer Mauszeiger, weißes Symbol mit Punkten an Strichen, rosafarbener Hintergrund
© Anthropic via Canva

Einige Befürchtungen sind im Diagramm nicht aufgeführt, werden aber vom Unternehmen benannt. Dazu gehören die Angst vor Diskriminierung und Bias durch KI, Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die Umwelt bei der KI-Nutzung und nicht zuletzt Ängste um die Demokratie und politische Integrität.

AI poses both opportunities and risks. This is true—but also, at this point, a cliché. One of our goals for this research is to offer a complement to the abstractions we all tend to use in speaking about AI; to capture the texture that more vividly renders exactly how we are already experiencing these opportunities and risks worldwide […],

erklärt Anthropic im Beitrag zur Studie. Du kannst dir im Blog Post alle Details und zahlreiche persönliche Beispiele der Teilnehmer:innen anschauen. Oder du wirfst einen Blick auf die Quotes Wall.

Ausschnitt der Quotes Wall aus dem Anthropic Inteviewer, © Anthropic
Ausschnitt der Quotes Wall aus dem Anthropic Interviewer, © Anthropic

AI arbeitet sogar für dich, wenn du läufst:

Claude Code bekommt Fernbedienung

Laptop auf einem Schreibtisch, Logo von Anthropic ist darauf zu sehen
© Anthropic (Änderungen vorgenommen via Canva)





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W Social startet Public Beta: Europas Antwort auf X


Wie Zeiter gegenüber dem ZDF erklärte, kommt das W im Alphabet vor dem X. Ein subtiler Seitenhieb auf Elon Musks Plattform. Zudem stehe das W für die beiden Begriffe Values und Verify. Die Plattform verbindet damit ihren Fokus auf europäische Werte mit dem Anspruch, die Identität ihrer Nutzer:innen einmalig zu verifizieren.

Die verpflichtende Identitätsprüfung gehört zu den zentralen Merkmalen von W Social. Nutzer:innen müssen sich bei der Registrierung einmalig mit einem Ausweisdokument und einem Selfie verifizieren. Nach Angaben des Unternehmens werden die übermittelten Daten anschließend gelöscht. Gespeichert werde lediglich ein verschlüsselter Token, der Mehrfach-Accounts verhindern soll. Gleichzeitig sollen User weiterhin unter einem Pseudonym aktiv sein können.

AT-Protokoll, europäische Investor:innen und Micropayments

Technisch setzt W Social auf das AT-Protokoll, das auch Bluesky nutzt. Dadurch lassen sich Profile und Inhalte zwischen kompatiblen Diensten übertragen. Das zugrunde liegende Netzwerk umfasst bereits mehr als 40 Millionen Accounts weltweit.

Finanziert wird W Social derzeit von rund 80 privaten Investor:innen aus Europa. Staatliche EU-Gelder fließen nicht in das Projekt. Auch eine Übernahme durch US-Konzerne soll laut Satzung ausgeschlossen sein. Demnach darf W Social ausschließlich Kapital von europäischen Unternehmen annehmen.

Werbung soll nach aktuellem Stand frühestens ab 2028 eingeführt werden. Ergänzend plant das Unternehmen ein Micropayment-Modell, mit dem Nutzer:innen einzelne Artikel oder Inhalte gegen kleine Beträge freischalten können.

Der Artikel wurde am 26. Januar 2026 erstmals veröffentlicht.


Eine neue Social-Media-Plattform soll sich ein Europa als Gegenmodell zu den großen US Playern etablieren. W Social heißt diese Plattform, die auf Transparenz, Datenschutz, Verifizierung und freie Meinungsäußerung setzt und damit den oft regierungsnahen Plattformen der USA etwas entgegensetzen soll. Das neue Medium soll in Europa gehostet und verwaltet werden. W Social geht für erste User bereits an den Start und kommt mit einem großen Versprechen und vielen Fragezeichen daher. Wir werfen einen Blick auf die Plattform, ihren Namen und eine Bekannte als CEO.


Grok:

Nacktbild-Skandal und Top-Platzierung im App Store

Grok Imagine-Startseite
© Grok, xAI

Das ist W Social: Trust your feed

Die Abhängigkeit der Digitalwelt und des Social-Media-Kosmos von großen US-Konzernen ist unstrittig. Zugleich aber machen einige Entwicklungen auf Plattformen wie X, Instagram, TikTok und Co. Sorgen. xAI zeigte zuletzt wieder des Öfteren, dass ein Mangel an Moderation für X und Grok zu großen Problemen wie illegitimen Deepfakes und Falschaussagen führen kann – im UK stand kürzlich sogar die Abschaltung von X im Raum. In den USA klagen die User der neuen US-TikTok-Version neben technischen Problemen auch über Reichweiteneinschränkungen bei kritischen Themen und den Verlust von Monetarisierungsoptionen. Eine politische Abhängigkeit durch die Nähe zur Trump-Regierung könnte sich verschärfen.

Die gibt es auch bei Meta. CEO Mark Zuckerberg nannte X vergangenes Jahr als Vorbild und setzte europäische Gesetze mit institutionalisierter Zensur gleich. Zudem nimmt die Machtkonzentration von Google beziehungsweise Alphabet zu man denke an die Deals für die Suchmaschine und Gemini –, obwohl in der jüngeren Vergangenheit oft von Teilzerschlagungen und regulatorischen Einschränkungen die Rede war.

Deshalb ist die digitale Souveränität in Europa mehr denn je ein Thema. Schon jetzt finden User in Europa einige Tech-Alternativen, zum Beispiel Mistral AI mit le Chat anstelle von ChatGPT. Doch andere Player wie Mastodon und XING können es in vielerlei Hinsicht nicht mit X und LinkedIn aufnehmen. TikTok, YouTube und Instagram als Riesenplattformen stehen weitgehend konkurrenzlos dar. Sie sind zentral für Creator, Brands und Advertiser.

Doch in Europa soll es mit W Social eine neue Option geben, die allen Usern mehr Unabhängigkeit verleiht. Prof. Dr. Anna Zeiter, zuvor Global Chief Privacy Officer und Vice President für Privacy, Data & AI Responsibility bei eBay, gibt als neue CEO Informationen zum neuen sozialen Netzwerk preis. Auf LinkedIn betont sie, dass es einen „dringenden Bedarf für ein soziales Medium, gebaut, gehostet und verwaltet in Europa“, gebe.

Das W in W Social steht zum einen stellvertretend für den Zusammenhalt – we –, zum anderen soll es zwei V-Buchstaben darstellen. Diese stehen für Values und Verification. Denn die Plattform soll als Ort für sicheres Datenteilen, transparente Strukturen und vor allem Unabhängigkeit von mächtigen Tech-Konzernen fungieren. Das Unternehmen hinter der Plattform ist aktuell W Social AB, welches der Swedish Data Protection Authority (Integritetsskyddsmyndigheten – IMY) unterliegt. Das geht aus den Privatsphärerichtlinien der Plattform-Seite hervor. Dort wird auch erklärt, dass zunächst nur einige User über den Datenzugriff der Plattform informiert werden.

Before we launch W Social publicly, we are inviting a small group to receive early updates and confidential information about W Social. This notice explains what personal data we collect during the pre launch phase, why we collect it, how we use and store it, with whom we share it, how long we keep it, and what rights you have. A separate and more detailed privacy policy will apply once the platform is launched […].

Aktueller Zugriff und Pläne für W Social

Es gibt bereits die Website wsocial.eu. Allerdings können vorerst nur User mit einem Code für den Early Access die Plattform nutzen. Sie wird im kleinen Kreis auf Invite-only-Basis getestet. Auf der Website sehen Besucher:innen aber schon, worauf das Team hinter der Plattform abzielt: eine Alternative zu US-Netzwerken und Social Media aus Asien zu schaffen.

So sieht die W Social Website bisher aus, © W Social
So sieht die W Social Website bisher aus, © W Social

Dabei soll diese Alternative die User als Menschen identifizieren und verifizieren. So sollen Bots und AI Creator als wenig authentische Elemente minimiert werden. Außerdem soll die enge Verknüpfung an die Datenschutzregeln der EU dafür sorgen, dass die User ihre Daten möglichst frei verwalten können, auch ohne mit agressiver Werbung konfrontiert zu werden. Stattdessen sollen hochwertige Inhalte, nicht zuletzt von journalistischen Medien, im Feed auftauchen und dort für Vertrauen sorgen. Der Claim der Plattform ist: „Trust your feed“. Creator, Marken und Medien, die dort posten, könnten an Einnahmen sogar direkt beteiligt werden, wie t-online berichet.

Unterdessen ist jedoch unklar, wie W Social finanziert werden soll. Zunächst sollen 1.000 VIP Leader für das Projekt gewonnen werden. W Social AB als Unternehmen hinter der Plattform fungiert als Subunternehmen von We Don’t Have Time AB, einer freien Plattform für den Klimaschutz, die von über 750 Investor:innen aus 15 Ländern per Crowdfunding finanziert wird. Der erste Teil der Finanzierung soll durch den We Don’t Have Time AB-Initiator Ingmar Rentzhog kommen. Eine Finanzierungsrunde wird für das zweite Quartal 2026 angstrebt.

Ebenfalls offen ist derzeit, wann W Social für alle geöffnet wird und wie die Plattform schnell User gewinnen kann. Für die Entwicklung zeichnet neben Prof. Dr. Anna Zeiter ein Gremium verantwortlich, dem unter anderem der frühere FDP-Politiker und Vizekanzler Philipp Rösler angehört, die Klimaexpertin Sandrine Dixson-Declève und Cristina Caffarra von der EuroStack Foundation. Sie werden einen Fokus auf eine freie Plattform legen, die auch offene Schnittstellen fördern dürfte. Noch ist nicht öffentlich einsehbar, inwieweit das Fediverse bedient würde. Aber die Übernahme von Postings und eventuell weiteren Elementen von anderen Plattformen könnte den Wechsel zu W Social fördern.

Außerdem wirbt W Social mit einer Algorithmuskontrolle und hohen Anforderungen an die Sicherheit und Authentizität – etwa durch die Notwendigkeit, sich mit einem Ausweis zu verifizieren. Der Washinton Post-Kolumnist Ishaan Tharoor zeigt auf X einen Ausschnitt aus dem Preview-Video zur Plattform.

Ob W Social aber eine Chance hat, sich gegen die etablierten Player durchzusetzen, wird einerseits vom Monaterisierungsmodell abhängen – wird es Werbung geben? –, andererseits womöglich ebenso von den politischen Entwicklungen im Jahr 2026. Eine europäische Alternative zu X und Co. ist verlockend, kommt aber reichlich spät. Ihren Nutzen im Alltag von Millionen Usern muss diese erst beweisen, wobei gerade die hehren Ziele zu Datenschutz, Sicherheit und Co. für manche als Einstiegshürde gelten könnten. Wir dürfen auf die nächsten Schritte der Plattform gespannt sein.


Apertus LLM:

Schweiz startet offene ChatGPT-Alternative

– Europas Antwort auf Big-Tech-KI

Schweizer Flagge weht im Wind vor wolkigem Himmel, steht für den Launch von Apertus LLM, einer offenen KI-Alternative aus der Schweiz.
© Aleks M – Unsplash





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Burgergenuss auf Pferd: Burger King macht mit The BossHoss den Drive-in zum Western-Set


Alec Völkel und Sascha Vollmer alias The BossHoss reiten für Burger King

Pferde statt Autos: Burger King macht in einer neuen Digitalkampagne einen Drive-in zur Westernstation. Im Fokus stehen ein Burger aus der King’s Collection – und die zwei Cowboys von The BossHoss.

Hufe auf Kopfsteinpflaster. Sich blähende Nüstern und Lederhandschuhe am Zügel. Tumbleweed in Form einer zerknüllten Papiertüte weht vorbei. Und dann reiten sie ein: Alec Völkel und Sascha Vollmer, besser bekannt als The BossHoss. Für sie verwandelt Burger King Deutschland einen seiner Drive-ins kurzerhand in einen „Ride-in“. Inmitten der Western-Inszenierung ist die Zweimann-Band auf der Suche nach einem bestimmten Burger, dem „King’s Steakhouse“. Wieviel Kaution auf diesen „Most Wanted“ ausgesetzt ist, wird in der Kampagne nicht erwähnt. Kaum haben die zwei das gute Stück aus der King’s Collection gefunden, sind sie sowieso ganz zahm.

Burger King Most Wanted

In Szene gesetzt hat den Werbefilm, in dem die Musiker als Westernheldenn durch den Drive-in reiten, Grabarz & Partner. Die Kampagne wird seit 16. Juni auf den digitalen Kanälen des Unternehmens ausgespielt.

Ein Novum dabei: Für die nationale Kampagne arbeitet Burger King erstmals mit einer Band zusammen. Man habe mit The BossHoss „Partner gefunden, die die Idee der Kampagne perfekt tragen“, sagt Yvonne von Eyb, Chief Marketing Officer bei Burger King Deutschland. „Herausgekommen ist ein Film, der den King’s Steakhouse, BBQ und Flame-Grilling mit dem für Burger King typischen Augenzwinkern erzählt.“ #Um diesen Umstand gebührend zu feiern, wurde der Launch mit einem Event in Berlin flankiert: In einem Restaurant an der Landsberger Allee spielten Völkel und Vollmer vor ausgewählten Gästen und Fans ein Mini-Konzert – laut Unternehmen das kleinste in der mehr als 20-jährigen Bandgeschichte.



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Apple will Preise erhöhen – AI Boom als Grund


Das enorme Wachstum der KI-Lösungen und -Dienste sorgt für steigende Nachfrage nach Speicherchips, es kommt sogar zu Engpässen in der Lieferkette. Ein Grund dafür sind die großen Rechenzentren für KI-Unternehmen, die viele Chips in Anspruch nehmen. Und so könnten weltweit die Kosten für Smartphones, Laptops und andere Elektronik sowie RAM selbst deutlich steigen – nicht nur bei Apple.

Wann genau Apple die Preise erhöhen wird, welche Produkte betroffen sind und wie viel mehr die User zahlen müssen, ist noch unklar. Womöglich wird Tim Cooks Nachfolger John Ternus, bis dato Hardware-Chef des Konzerns, diese Entwicklung leiten. Ternus selbst war ein wichtiger Teil der Entwicklung des iPads und der AirPods und er verantwortet die Weiterentwicklung der Kernprodukte iPhone und Mac. Er war auch verantwortlich für den Launch des MacBook Neo, das die MacBook Experience für mehr User bereitstellen soll, da das Gerät günstiger als das klassische MacBook ist. Doch auch das MacBook Neo könnte teurer werden.

Dass Apple steigende Kosten in der Entwicklung zumindest zum Teil auch mit dem eigenen Konzerngewinn von immerhin knapp 30 Milliarden US-Dollar allein im eigenen zweiten Quartal des Fiskaljahrs, bei 111 Milliarden US-Dollar Umsatz, abfedern könnte, wird im Zuge der von Cook erwähnten Notwendigkeit nicht hervorgehoben. Allerdings möchte Apple das enorme Finanzwachstum in einem wettbewerbsstarken Tech-Markt keinesfalls gefährden. Genauso wenig wie die eigene Marktkapitalisierung, die derzeit bei über 3,8 Billionen Euro liegt.

Für noch mehr Umsatz bei Apple könnte neben den neuen iPhones, Macs, AirPods und Co. künftig auch das Werbegeschäft sorgen. Für dieses ist unter anderem die Integration von Ads in Apple Maps im Gespräch – wie es sie bei der Konkurrenz von Google Maps schon gibt.


Apple Maps wohl bald mit Werbung

Apple Logo Dark Background
© Laurenz Heymann – Unsplash

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