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Wenn die KI über uns richtet – neuer Gänsehaut-Film auf Prime Video
Gerade noch im Kino und jetzt schon bei Prime Video: Eine aktuelle Amazon MGM Studios-Produktion ist bereits die Nummer 3 auf der Streaming-Plattform. Mit „Mercy“ ist ein Sci-Fi-Thriller hinzugekommen, der zum Nachdenken anregt und ganz besonders den Nutzen von KI für die Gesellschaft hinterfragt.
Am 22. Januar 2026 ins Kino gekommen ist „Mercy“ ab sofort bei Amazon Prime Video im Streaming-Abo enthalten – ohne Aufpreis. Die Sci-Fi-Dystopie mit Chris Pratt („Guardians Of The Galaxy“, „Passengers“) und Rebecca Ferguson („Dune“) eröffnet eine Welt, in der eine Künstliche Intelligenz über die Menschheit richtet. In einer Zukunft voller Armut, Arbeitslosigkeit, mit hoher Kriminalitätsrate, in der zahlreiche Polizisten sterben und das Rechtssystem zu kollabieren droht, soll die KI nun für eine Lösung sorgen. Denn die KI lügt nicht, hat Zugriff auf alle Datenbanken, Überwachungskameras, Soziale Netzwerke und und und. Wer könnte besser die Wahrheit herausfinden? Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht…
Darum geht’s bei „Mercy“
Das muss Chris Raven alias Chris Pratt am eigenen Leib feststellen. Vorsicht, Spoiler! Einst lieferte der Detective den ersten Verdächtigen für das „Mercy“-Programm, jetzt sitzt er selber gefesselt auf einem Stuhl und muss der KI-Richterin gegenüber seine Unschuld beweisen. Der Vorwurf: Er soll seine Frau erstochen haben. Die Beweislast ist immens und alle Fakten deuten gegen ihn. Jetzt hat Chris 90 Minuten Zeit die Wahrscheinlichkeit für seine Schuld auf unter 92 Prozent zu senken, sonst wird er automatisch exekutiert.
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Während Chris natürlich komplett emotional reagiert, bleibt die KI sachlich und rational. Sie will Fakten und fordert Beweise von ihm. Dafür stehen ihm sämtliche Ressourcen von Mercy zur Verfügung. Zum Glück ist Chris Detektiv, ordnet seine Gedanken und beginnt, den Mordfall an seiner Frau zu lösen. Dabei deckt er allerhand Geheimnisse auf: über seine Frau, ihre Arbeit, seine Tochter – und auch über ihn selbst erfährt man so einiges.
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„Mercy“ jetzt #3 bei Prime Video
Eben noch ein Kino-Flop, der nicht einmal die Produktionskosten einspielen konnte und jetzt ein absoluter Hit bei Amazon Prime Video. „Mercy“ ist nicht nur ein Blockbuster mit Action, Sci-Fi-Elementen und dem ein oder anderen sarkastischen Spruch von Chris Pratt, der für Zeitvertreib am Sonntagabend sorgt. Es ist eine dystopische Zukunftsversion: Was wäre, wenn wir statt Menschen eine KI als Richter einsetzen würden?
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Das würde die Art und Weise, wie wir Fälle aufklären, grundlegend verändern. Im Film ist die KI genauestens programmiert, hat also ihre Grenzen, über die hinaus sie nicht eingreifen kann. Sie soll die Wahrheit ans Licht bringen, basierend auf den harten Fakten. Sie hat kein Einfühlungsvermögen, macht keine Fehler, ist nicht beeinflussbar und frei von menschlichen Verfehlungen wie der Fähigkeit zu lügen. Doch sie hat nur Zugriff auf das, was wir ihr gewähren. Alles, was offline geschieht, bleibt ein blinder Punkt.
Wer ist also besser als Detektiv und Richter? Der Mensch, die KI? Oder am Ende doch ein unschlagbares Team aus beiden? Eine Mischung aus menschlicher Intuition und den nahezu grenzenlosen Möglichkeiten einer KI? Der Ex-Kinofilm „Mercy“ gibt auf jeden Fall zu denken und sorgt gleich für mehrere Gänsehautmomente. Wie unfehlbar ist KI wirklich und ist eine komplett entmenschlichte Rechtsprechung wirklich gerecht? Schwierige Fragen, auf die der Film natürlich keine abschließende Antwort geben kann. Doch einen Blick riskieren, schadet nicht.
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Nvidia zur ISC 2026: 35 Supercomputer in Europa und FP64 lebt mit Vera Rubin

Supercomputer in Europa mausern sich, auch dank Nvidia. Das Unternehmen wirbt zur ISC 2026 zudem erstmals auch wieder mit FP64, denn mit FP8 oder noch kleinerem Format ist in der Wissenschaft oft nicht viel anzufangen – hier braucht es doppelte Genauigkeit. 35 neue Supercomputer von klein bis groß entstehen in Europa.
Es tut sich was in Europa. In 23 Ländern entstehen aktuell 35 Supercomputer, von einem relativ kleinen System noch in der Planung bis hin zu gewaltigen Servern mit Tausenden GPUs und CPUs, die sich schon in der finalen Phase befinden, ist alles vertreten. Und wie ein Blick auf die Karte zeigt, ist vor allem auch Deutschland gut dabei, herausstechen die neuen Systeme HammerHAI am HLRS in Stuttgart und der im April bewilligte Blue Swan mit 1.024 GPUs via NVIDIA GB200 NVL4 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und am LRZ. Am LRZ wird bekanntlich auch bereits Blue Lion mit Vera Rubin für das Jahr 2027 errichtet. Und ganz oben thront natürlich Jupiter.
Auch in Italien und Spanien entstehen an den größeren Standorten zusätzliche Rechenkapazitäten. Barcelona Supercomputing Centers EuroHPC MareNostrum5 AI Upgrade soll mit einer Mischung aus NVIDIA GB300 NVL72 und NVIDIA GB200 NVL4 zusätzliche Rechenleistung bieten. IT4LIA wird zu einer AI-Factory mit über 8.000 GPUs via NVIDIA GB200 NVL4.
Mit Nvidia geht auch FP64 (eher gemächlich)
Nachdem insbesondere Nvidia das FP64-Datenformat zuletzt kaum noch erwähnte, rückt der Konzern das Thema zur ISC 2026 dann interessanterweise wieder zurück in den Fokus. KI-Beschleuniger kannten zuletzt nur noch den Weg zu kleineren Formaten, schon AMD erkannte aber mit der Instinct MI430X, die in rund einem Monat offiziell enthüllt werden dürfte, dass es aber weiterhin auch Beschleuniger für FP64 braucht.
Fortan bewirbt Nvidia das Vera-Rubin-Rack nicht nur mit über 7 ExaFLOPS KI-Leistung, sondern auch 5 PetaFLOPS an nativer FP64-Leistung, primär realisiert durch die 144 Rubin-GPUs. Das zeigt aber auch: Rubin ist kein reiner FP64-Beschleuniger, mit nur 33 TFLOPS pro GPU entspricht die Leistung dem Stand von H100 und liegt de facto sogar unter der B200 mit 40 TFLOPS.
AMDs Instinct MI430X wiederum wird irgendwo in der Region von bis zu 204 TFLOPS pro GPU eingeordnet. AMD erklärte kürzlich deshalb bereits, man sei mehr als sechsmal schneller als Rubin. In den letzten Wochen entbrannte dabei in der HPC-Community erneut ein Streit, wohin die Reise denn gehen soll, wie HPCwire letzte Woche zusammengefasst hat.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nvidia unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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World of Warcraft: Sonnenwendfest 2026 bringt neue Flugquests & Belohnungen
In World of Warcraft ist das Sonnenwendfest zurück. Vom 21. Juni als längstem Tag des Jahres und noch bis zum 5. Juli können Spieler in Azeroth an saisonalen Aktivitäten teilnehmen, Brandblüten sammeln und sich neue Belohnungen sichern. Das Event findet in den Hauptstädten von Horde und Allianz sowie in neutralen Städten statt.
Neue Flugquests führen durch Regionen von Azeroth
Zu den Neuerungen des diesjährigen Sonnenwendfests gehören zusätzliche Flugquests über Kalimdor und die Östlichen Königreiche. Dabei geht es weniger um klassische Rennen, sondern stärker um erzählte Routen und die Geschichte der jeweiligen Gebiete. Die Einführung beginnt in Sturmwind oder Orgrimmar, weitere tägliche Aufgaben führen unter anderem nach Silbermond.
Als Belohnung gibt es Brandblüten, die als Währung des Events dienen. Beim ersten Abschluss gibt es höhere Belohnungen, während Spieler bei Wiederholungen reduzierte Mengen an Brandblüten erhalten.
Frostfürst Ahune kehrt zurück
Auch Frostfürst Ahune ist wieder Teil des Sonnenwendfests. Über den Dungeonbrowser können Spieler den Feiertagsboss herausfordern. Eine neue Quest mit dem Titel „Die Geschichte vom Frostfürsten“ soll den Einstieg in die Begegnung erleichtern. Als mögliche Beute nennt Blizzard unter anderem das neue Reittier „Bemalter Rokh des Sonnenfests“.
Kosmetik, Haustiere und Erfolge
Bei den Festtagshändlern können Spieler neue kosmetische Gegenstände kaufen, darunter Sonnenfest-Gewänder, Waffenillusionen und verschiedene bemalte Ausrüstungsteile. Einige dieser Gegenstände können auch als Beute von Frostfürst Ahune erhalten werden.
Darüber hinaus gibt es neue Fraktionserfolge für die Gebiete von Midnight sowie bereits bekannte Aktivitäten wie das Ehren oder Entweihen von Freudenfeuern, tägliche Quests, Haustiere, Spielzeuge und Sommerkleidung. Und auch in WoW Classic findet das Sonnenwendfest im gleichen Zeitraum statt, also vom 21. Juni bis 5. Juli 2026.
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Steam Machine: Verkauf startet mit über 1.000 Euro und Losverfahren
Valve hat die Pforten für den Kauf einer Steam Machine geöffnet. Die zwei Varianten der Steam Machine sind ab 1.039 Euro erhältlich. Wer eine kaufen möchte, hat bis zum 25. Juni Zeit, sich zu bewerben. Ja, richtig gelesen, alle Interessenten landen im Lostopf und können mit Glück eine Steam Machine kaufen.
Zwei Varianten mit oder ohne Controller
Vor knapp einer Woche haben sich via frischen Geekbench-Ergebnissen die Hinweise verdichtet, dass die Steam Machine vermutlich schon in Kürze erscheinen wird. Nun ging die offizielle Bestellseite der Steam Machine online. Erhältlich ist die Steam Machine in zwei verschiedenen Varianten, jeweils mit und ohne Steam Controller.
Das kleinere Modell besitzt eine 512 GB große NVMe-SSD und kostet 1.039 Euro. Die größere Version mit 2 TB hat mit 1.359 Euro einen über 300 Euro höheren Preis. Die beiden Angebote mit Steam Controller sind mit 1.108 Euro und 1.428 Euro jeweils rund 70 Euro teurer. Im Vergleich zum Einzelkauf des Steam Controllers können somit 30 Euro gespart werden. Neben dem größeren Speicher besitzt die Variante mit 2 TB zwei zusätzliche, abnehmbare Frontblenden aus rotem Stoff und massivem Walnussholz.
Teilnahme an Verlosung notwendig
Für alle Interessenten gilt, dass nicht einfach eine Steam Machine bestellt werden kann. Unabhängig von der gewünschten Variante haben alle interessierten Spieler bis 19:00 Uhr am 25. Juni Zeit, ihren Hut in den Ring zu werfen. Die Variante kann nachträglich nicht mehr geändert werden. Wer sich bis zur Deadline registriert, erhält per Zufallsverfahren einen Platz auf der Reservierungs- respektive Warteliste zugewiesen.
Der jeweilige Steam-Account muss ein paar Anforderungen erfüllen. Er „darf nicht negativ aufgefallen sein“ und muss bereits vor dem 27. April 2026 einen Kauf bei Steam getätigt haben. Je Haushalt ist jeweils nur eine Bestellung gestattet.
Tragen Sie sich bis zum 25. Juni um 19:00 Uhr MESZ in die Liste ein. Alle Einträge werden nach Ablauf der Frist per Zufallsgenerator gemischt. Das Ergebnis wird Ihnen kurz darauf per E-Mail mitgeteilt. Eine Teilnahme nach Ablauf der oben genannten Frist ist nicht möglich.
Steam
Sobald das Zeitfenster geschlossen ist, erhalten alle eingetragenen Spieler eine von zwei möglichen E-Mails. Die Glücklichen erhalten eine E-Mail, in der sie eine Bestätigung erhalten, dass sie auf die Warteschlange hinzugefügt worden und eine Steam Machine für sie reserviert wurde. Diese E-Mail enthält die tatsächliche Kaufoption. Erste Geräte sollen ab dem 29. Juni versendet werden. Alle anderen Spieler werden danach beliefert. Die zweite E-Mail vertröstet die Spieler mit der Information, dass sie eine Benachrichtigung erhalten, sobald wieder Geräte verfügbar sind. Der Versand der Steam Machines erfolgt in der EU sowie USA, Kanada, UK und Australien direkt von Steam. In Japan, Taiwan und Hongkong ist Komodo der offizielle Händler.
Steam Machine mit RDNA 3
Die Steam Machine ist ein kleiner, kompakter Würfel mit einer ungefähren Kantenlänge von 15 Zentimetern. Sie wird mit Steam OS 3.8 ausgeliefert und soll laut Valve flüsterleise und kühl betrieben werden können. Dabei soll sie mit Hilfe von AMD Zen 4 mit 6 Kernen und AMD RDNA 3 mit 28 CUs Spiele in 4K mit 60 FPS unter Einsatz von FSR darstellen können. Da kommt es gerade passend, dass AMD FSR 4.1 für Grafikkarten des Typs Radeon RX 7000, ebenfalls RDNA 3, veröffentlicht hat.
Das Netzteil ist in den kleinen Würfel integriert, und zur Konnektivität besitzt die Steam Machine Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3. Ein bisschen bunt kann sie auch sein, an der Front ist ein kleiner LED-Streifen montiert.
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