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Wie „Too Good To Go“ vom Startup zum Millionen-Business wurde


Mette Lykke war zunächst Investorin bei Too Good To Go bevor sie CEO des Unternehmens wurde.

Mette Lykke war zunächst Investorin bei Too Good To Go bevor sie CEO des Unternehmens wurde.
Too Good To Go

In dem gelben Backsteingebäude aus dem 19. Jahrhundert sprühten einst die Funken einer Berliner Blechschweißerei. Heute sitzt hier eine blonde Frau an einem langen Besprechungstisch, die den Kapitalismus mit kapitalistischen Mitteln reparieren will. Mette Lykke hat eine Mission: „Ich träume von einem Planeten, auf dem keine Lebensmittel mehr im Abfall landen“, sagt sie und klingt dabei nicht marktschreierisch, sondern nachdenklich.

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Die 45 Jahre alte Dänin, die bereits das zweite Millionen-Unternehmen aufgebaut hat, trägt bei dem Treffen im deutschen Firmensitz des dänischen Unternehmens Too Good To Go Jeans und Jeanshemd unter einer dunkelblauen Wollweste. Die blonden, langen Haare sind unkompliziert zum Zopf gebunden. Fragen beantwortet Lykke freundlich, aber zurückhaltend. Sie beschreibt sich selbst als introvertierten Menschen. Führung und Auftritte vor Publikum habe sie erst lernen müssen. 





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+++ Cortea +++ Causa Prima +++ OpenAI +++ Ona +++ DeepL +++ Mixhalo +++ Angel Invest +++ Empovver +++ Metaloop +++


#StartupTicker

+++ #Wochenrückblick +++ Cortea +++ Causa Prima +++ OpenAI +++ Ona +++ DeepL +++ Mixhalo +++ Angel Invest +++ Empovver +++ Metaloop +++

+++ Cortea +++ Causa Prima +++ OpenAI +++ Ona +++ DeepL +++ Mixhalo +++ Angel Invest +++ Empovver +++ Metaloop +++

Was gibt’s Neues? In unserem #Wochenrückblick liefern wir einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#Wochenrückblick – Was zuletzt wirklich wichtig war!

STARTUP-RADAR

Brandneu
+++ In den vergangenen Tagen haben wir folgende Startups vorgestellt: Open Wonder, Badger, Ledumi, Phronora, Charly, Lockaly, Constrct, mindocu, HappySupport, Clera, baugenic, Qurie, Qorelo, IB-7 und offgen. Mehr im Startup-Radar

Newsletter
+++ Im Startup-Radar-Newsletter, unserem kostenpflichtigen Newsletter, berichten wir über diese Startups: Tokura, OB7, Lexaru, hey mela, Netz & Werke, Carl, Kontori, Arctory, StaySOTA, Coback, raaaw, KLAO, azuza, goal100.studio und ShopAgentic. 30 Tage kostenlos testen

INVESTMENTS

Cortea
+++ Der englische Investor Dawn Capital, der Berliner Geldgeber Cherry Ventures, Mosaic Ventures, Discovery Ventures sowie Business Angels wie Larry Bradley investieren 12 Millionen Euro in Cortea. Mehr über Cortea

Causa Prima 
+++ Der schwedische Early-Stage-Investor Creandum sowie Business Angels wie Mario Götze und André Schürrle investieren 10 Millionen US-Dollar in Causa Prima. Mehr über Causa Prima

MERGERS & ACQUISITIONS

OpenAI – Ona
+++ Der amerikanische ChatGPT-Entwickler OpenAI schnappt sich das Kieler KI-Unternehmen Ona, das früher als Gitpod bekannt war. Der Kaufpreis ist bisher nicht bekannt. Mehr über Ona

DeepL – Mixhalo
+++ Das Kölner KI-Unternehmen DeepL übernimmt das Team sowie die Technologie des 2016 gegründeten US-Audio-Spezialisten Mixhalo. Mehr über DeepL

Venture Capital

Angel Invest
+++ 250 Startups und kein Ende! Der Berliner Frühphasen-Investor Angel Invest verkündet das Final Closing seines dritten Fonds (40 Millionen). Mehr über Angel Invest

OFFLINE

Empovver
+++ Aus für Empovver! Das Wiener E-Commerce-Startup Empovver stellt seinen Online-Marktplatz Ende Juni ein. Mehr über Empovver

Metaloop
+++ Bitter! Das Grazer Recycling-Scaleup Metaloop, früher als Schrott24 bekannt, ist insolvent und hat ein Sanierungsverfahren beantragt. Mehr über Metaloop

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock



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8 To-dos an Merz – mit freundlichen Grüßen, die Startup-Szene


Mehr als 100 Gründer wenden sich mit einem Brandbrief an Friedrich Merz – und fordern weniger Bürokratie und einen Kurswechsel.

8 To-dos an Merz – mit freundlichen Grüßen, die Startup-Szene

Post aus der Startup-Szene: Friedrich Merz hat derzeit einiges zu lesen.
Picture Alliance

Mehr als 100 Gründer und Manager deutscher Tech-Unternehmen wenden sich mit einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz. Ihre Botschaft: Deutschland verliere im internationalen Wettbewerb zunehmend an Boden und brauche dringend Reformen, um wieder attraktiver für Gründer, Investoren und Talente zu werden.

Initiiert wurde der Brief vom Startup-Verband. Zu den Unterzeichnern gehören Vertreter einiger der bekanntesten deutschen Technologieunternehmen, darunter Flix, Zalando und Home24. Sie eint die Sorge, dass hohe Energiekosten, ausufernde Bürokratie und langsame Behörden den Standort Deutschland ausbremsen.

Was die Gründer von Merz wollen

Die konkreten Forderungen an die Bundesregierung:

  • Rente investiert in Startups: Wer fürs Alter spart, soll sein Geld künftig auch in junge Wachstumsunternehmen stecken dürfen.
  • Mehr Großinvestoren ins Boot: Banken, Versicherungen und Fonds sollen leichter in Startups investieren können.
  • Flexiblere Kündigungsregeln für Topverdiener: Startups sollen Spitzenkräfte leichter einstellen und bei Bedarf auch kündigen können.
  • Mitarbeiter zu Miteigentümern machen: Wer im Startup arbeitet, soll unkompliziert Firmenanteile bekommen. Heute sei das steuerlich viel zu kompliziert.
  • Weniger Bürokratie, schnelleres Gründen: Neue Belastungen stoppen, alte abbauen. Firmengründungen sollen in 24 Stunden möglich sein.
  • Mehr Ausgründungen aus Uni und Forschung: Deutschlands Labore stecken voller Ideen, so die Gründer. Die müssen raus in den Markt – mit besseren Anreizen für Startups.
  • Staat kauft bei Startups ein: Die öffentliche Hand soll innovative Unternehmen gezielt als Auftragnehmer wählen.
  • Eigene KI-Infrastruktur aufbauen: Deutschland braucht eigene Server, eigene Rechenkapazitäten, eigene KI-Modelle – unabhängig von US-Konzernen.

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Die Forderungen selbst sind in der Startup-Szene nicht neu und richten sich dabei nicht ausschließlich an die aktuelle Bundesregierung. Sie beschreiben Probleme, die sich über Jahre aufgebaut hätten – von den Folgen der Corona-Pandemie über den Ukraine-Krieg bis hin zu neuen Handelskonflikten und dem internationalen Wettbewerb mit China. Deutschland drohe, wichtige Zukunftsbranchen an andere Standorte zu verlieren, wenn Reformen weiter aufgeschoben würden. Ob die Politik daraus konkrete Maßnahmen ableitet, wird sich zeigen.





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„So schlimm kann Berlin gar nicht sein“: Kai Wegners Spitze gegen Söder


Kaum eine deutsche Stadt wird so oft kritisiert wie Berlin. Im Royal-GS-Podcast wehrt sich Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner dagegen.

„So schlimm kann Berlin gar nicht sein“: Kai Wegners Spitze gegen Söder

Berlins Bürgermeister Kai Wegner.
picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH

Kaum eine deutsche Stadt wird so oft kritisiert wie Berlin. Zu viel Bürokratie, zu viele Baustellen, zu wenig Wohnungen, zu langsame Verwaltung. Für Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner greift dieses Bild jedoch zu kurz.

Im Podcast Royal GS rechnete der CDU-Politiker mit dem aus seiner Sicht übertriebenen Berlin-Bashing ab. Besonders deutlich wurde er mit Blick auf Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.

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„So schlimm kann Berlin gar nicht sein, du hast doch selbst zweimal versucht, hierherzukommen“, sagte Wegner in Richtung Söder.

Für ihn sei die Debatte symptomatisch für ein größeres Problem. Während innerhalb Deutschlands oft vor allem über die Schwächen Berlins gesprochen werde, nehme er international ein völlig anderes Bild wahr. Im Ausland werde Berlin weiterhin als kreative, internationale und dynamische Metropole wahrgenommen.

Tatsächlich wächst die Hauptstadt weiter. Die Bevölkerung nähert sich der Marke von vier Millionen Einwohnern, die Stadt bleibt Deutschlands wichtigster Startup-Standort und zieht weiterhin internationale Talente an.

Wegner fordert deshalb einen Perspektivwechsel. Natürlich gebe es Probleme bei Wohnungsbau, Infrastruktur oder Verwaltung. Gleichzeitig werde zu selten über die Stärken gesprochen: die Hochschulen, die Startup-Szene, die Kreativwirtschaft und die internationale Anziehungskraft.

Für den Regierenden Bürgermeister ist klar: Berlin müsse selbstbewusster werden. Nicht trotz seiner Probleme, sondern gerade weil die Stadt trotz dieser Herausforderungen weiterhin Menschen aus aller Welt anzieht.





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