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Künstliche Intelligenz

Windows 11: Desktop und Explorer anpassen


Wenn Sie Windows 11 hochfahren, dann üblicherweise nicht, um sich mit Desktop und Explorer zu beschäftigen. Doch mit einigen Anpassungen und etwas Wissen können Sie sich schneller dem widmen, was Sie eigentlich erledigen wollen. Sparen Sie Zeit und Mausklicks mit Tastenkombinationen. Verschaffen Sie sich schnelleren Überblick durch Umkonfigurieren von Scrollbalken und Mauszeiger. Reduzieren Sie das Einblenden nutzloser Hinweise. Entfernen Sie Überflüssiges wie die Widgets. Reanimieren Sie Bewährtes wie die klassischen Kontextmenüs und Desktopsymbole.

Die nachfolgende Tipp-Sammlung erhebt zugegebenermaßen keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vermutlich ist nicht mal jeder der vorgestellten Tricks für Sie ein Treffer. Aber wenn Sie in der Kollektion wenigstens ein oder zwei Perlen für sich entdecken, sparen Sie allein damit schon Zeit und Nerven.

  • Mit Tastenkombinationen sind Sie oft viel schneller am Ziel als per Maus; picken Sie sich die Perlen raus.
  • Nicht jede Neuerung gefällt allen. Macht nichts: Reaktivieren Sie das gewohnte Kontextmenü, lassen Sie die Scrollbalken wieder erscheinen, deinstallieren Sie die Widgets …
  • Reg-Dateien von c’t reduzieren den Aufwand zum Umsetzen von fummeligen Registry-Eingriffen auf einen Doppelklick.

Windows 11 kennt so viele Tastenkombinationen, dass einerseits für so ziemlich jeden etwas dabei ist, es andererseits aber viel zu viele zum Auswendiglernen sind. Wie im vorigen Absatz schon gesagt: Picken Sie sich Ihre persönlichen Highlights heraus. Die Tabelle dokumentiert im Wesentlichen jene Kombis, bei denen die Windows-Taste eine Rolle spielt.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Windows 11: Desktop und Explorer anpassen“.
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Disney+ in Deutschland: Keine 3D-Filme mehr auf der Vision Pro


Wenn es eine Killer-App für die Vision Pro gibt, dann ist es die Wiedergabe von Videos: Man kann sich darüber in ein virtuelles Kino versetzen lassen, das man sich in dieser Leinwandgröße im eigenen Heim kaum einrichten könnte. Besonders spannend sind dabei natürlich immersive Inhalte sowie 3D-Filme. Während erstere vor allem von Apple vorangetrieben werden, gibt es bei den 3D-Filmen nun einen Rückschlag: Disney+, einer der ersten Streamingdienste, die unter visionOS an Bord waren, hat in Deutschland das gesamte Angebot gestrichen.

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Derzeit ist noch unklar, warum dies erfolgt ist. Disney+ selbst bestätigt dies in einem Supportdokument. „HINWEIS: 3D-Inhalte sind in Deutschland zurzeit nicht auf Disney+ verfügbar“, heißt es dort nur lapidar. Stattdessen interessiert sich der Unterhaltungskonzern offenbar mehr für Hochkantvideos, mit denen man jüngere Zielgruppen erreichen möchte.

Schon zuvor waren die Offerten hierzulande eher gering. Während es in den USA mehrere Dutzend 3D-Filme für die Vision Pro gibt, gab es in Deutschland vielleicht zwei Handvoll. Verwirrend: Die speziellen, Disney-eigenen immersiven Environments, darunter Tatooine aus „Star Wars“ und der Avengers Tower aus dem Marvel-Universum, sind nach wie vor vorhanden, man schaut in diesen jetzt aber eben nur noch 2D-Inhalte.

Disney+ kostet in Deutschland zwischen 7 und 16 Euro, wobei nur das teuerste Niveau (Premium) 4K UHD und HDR ermöglicht – 3D gehörte hier dazu. Viele Nutzer, die eine Vision Pro besitzen, dürften Premium auch wegen des 3D-Contents erworben haben. Sie schauen nun in die Röhre. Verwirrenderweise ist es dennoch möglich, Disney+-3D-Content zu schauen: Man muss dem Dienst nur vormachen, dass man „reist“. Dazu reicht ein VPN, bei dem man einen US-Ort auswählt. Schon ist das Gesamtangebot aus den Staaten zu sehen. Wie lange dies funktioniert und ob man dadurch Probleme mit dem Abo bekommt, wenn man die Zugriffsart dauerhaft nutzt, bleibt allerdings unklar.

Mac & i hat bei Disney nachgefragt, warum die 3D-Abschaltung in Deutschland erfolgt ist. Die Rechte dürfte das Unternehmen eigentlich haben – je nach kooperierender Produktionsfirma könnte dies aber anders sein. Es kommt aber vor, dass einst verfügbare 3D-Filme nach wie vor in 2D vorhanden sind. Qualitativ waren die 3D-Filme ordentlich, wenn auch nicht ideal für die hochauflösende Vision Pro: Das verwendete Format sorgt technisch bedingt für recht pixelige Bilder. Es bietet sich an, die Filme zuvor herunterzuladen. Die 3D-Effekte sind je nach Streifen ebenfalls unterschiedlich gut.

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(bsc)



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Das Rezept für eine bessere ePA: mehr Ehrlichkeit


Die elektronische Patientenakte (ePA) ist im Jahr 2025 in der Versorgung angekommen – jedenfalls gesetzlich. Sie wurde bundesweit gestartet, Ärztinnen und Ärzte müssen sie für ihre gesetzlich Versicherten Nutzen. Millionen Akten wurden angelegt. Jedoch ist ein Jahr „ePA für alle“ keine ungetrübte Erfolgsgeschichte. Nicht, weil die ePA grundsätzlich gescheitert wäre, sondern weil ihre öffentliche Kommunikation vielfach mehr versprochen hat, als sie halten konnte.

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Dr. Christina Czeschik

Dr. Christina Czeschik

Dr. Christina Czeschik ist Ärztin und Medizininformatikerin. Sie schreibt als freie Autorin über Digitalisierung, neue Technologien und Informationssicherheit im Gesundheitswesen und in anderen Bereichen.

Der Start der ePA im Januar 2025 ist ein gutes Beispiel. Kommuniziert wurde eine „ePA für alle“. Tatsächlich begann der praktische Einsatz zunächst in Modellregionen – in Franken, in Hamburg und Umland sowie in Teilen Nordrhein-Westfalens. Das ist weder ungewöhnlich noch verwerflich. Im Gegenteil: Für ein System dieser Größenordnung ist ein gestufter Rollout vernünftig.

Problematisch war nicht der Weg, sondern die Wortwahl. Wer von einer ePA „für alle“ spricht, weckt Erwartungen an eine sofortige, flächendeckende Verfügbarkeit. Werden diese Erwartungen anschließend relativiert, entsteht unnötig der Eindruck von Intransparenz – und genau der untergräbt Vertrauen. Gerade bei sensiblen Gesundheitsdaten ist Vertrauen jedoch keine Nebensache, sondern Voraussetzung.

Ähnlich verhält es sich mit der Aufklärung der Versicherten. Formal wurde informiert: durch Schreiben der Krankenkassen, durch Webseiten, durch FAQs. Inhaltlich blieb vieles vage. Was bedeutet es konkret, eine ePA zu haben, ohne je eine App zu nutzen? Wer kann wann welche Daten sehen? Welche Zugriffsmöglichkeiten habe ich – und welche nicht mehr?

Viele Versicherte erfuhren erst spät oder gar nicht, dass mit der ePA 3.0 die feingranulare Zugriffskontrolle zurückgebaut wurde. Dass sie einzelne Dokumente nicht mehr gezielt für bestimmte Ärztinnen oder Fachrichtungen sperren können. Dass die elektronische Medikationsliste immer entweder vollständig sichtbar ist oder gar nicht genutzt werden kann. Wer solche Einschränkungen erst im Nachhinein entdeckt, fühlt sich nicht ernst genommen – selbst dann, wenn die Regelungen rechtlich wasserdicht sind.

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Schon in den ersten Tagen des Jahres 2025 begann die Kommunikation rund um die ePA auf dem falschen Fuß: Die ePA starte ohne „Restrisiko“ für einen großen Hackerangriff, sagte der damalige Bundesgesundheitsminister. Man weiß nicht, ob solche Aussagen in gutem Glauben an ihre Wahrheit gemacht werden oder nur, weil sie gesprochen und gedruckt einen guten Eindruck machen. Aber man weiß: jedes technische System hat Restrisiken.

Die ePA ist nicht perfekt. Sie war es nie, und sie wird es auch nicht werden. Es gab Sicherheitslücken, Ausfälle der Telematik-Infrastruktur, nicht ausgerollte Software-Module, eine Verfügbarkeit, die deutlich unter dem liegt, was man von kritischer Infrastruktur erwarten würde. All das ist bekannt – und nicht überraschend für ein System dieser Komplexität. Man kann Probleme nach und nach beheben, neue möglichst frühzeitig aufspüren und pragmatische Lösungen finden.

Problematisch wird es erst, wenn diese Schwierigkeiten, diese Lernaufgaben kleingeredet oder als Randerscheinungen behandelt werden. Denn genau dann entsteht der Eindruck, es solle etwas verborgen werden. Dabei wäre das Gegenteil sinnvoller: eine offene Benennung von Risiken, Einschränkungen und offenen Baustellen.

Die zentrale gesellschaftliche Frage lautet nicht, ob die ePA nur Vorteile hat. Das hat sie natürlich nicht. Die Frage sollte vielmehr lauten, ob wir bereit sind, bestimmte Risiken in Kauf zu nehmen, um andere Vorteile zu erreichen: bessere Verfügbarkeit von Informationen, effizientere Versorgung, weniger Doppeluntersuchungen. Diese Abwägung lässt sich jedoch nur treffen, wenn die Fakten offen auf dem Tisch liegen.

Transparenz heißt in diesem Kontext nicht, Angst zu schüren oder Technik schlechtzureden. Sie heißt, ehrlich zu kommunizieren, was ein System leisten kann – und was noch nicht. Sie heißt, Probleme nicht als nebensächliche Störgeräusche abzutun, sondern als Teil eines Lernprozesses zu begreifen, an dem Versicherte, Leistungserbringer, Entwickler und Politik gleichermaßen beteiligt sind.

Die ePA braucht weniger Marketing und mehr Ehrlichkeit. Weniger Superlative, mehr Präzision. Weniger Versprechen, mehr Einordnung. Eine digitale Patientenakte kann nur dann Akzeptanz finden, wenn diejenigen, deren Daten sie enthält, das Gefühl haben, informiert und beteiligt zu sein – nicht überrascht oder übergangen.

Nach einem Jahr „ePA für alle“ ist klar: Die technische Grundlage ist gelegt. Ob daraus ein langfristig akzeptiertes Instrument wird, entscheidet sich nicht an den Details der nächsten Version, sondern daran, ob Transparenz zum Leitprinzip der weiteren Entwicklung wird.


(axk)



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VLC mit offizieller Windows-on-ARM-Version | heise online


Der VLC Media Player ist in Version 3.0.23 erschienen. Die Fassung korrigiert mehrere sicherheitsrelevante Fehler, hat jedoch auch einige bedeutende Verbesserungen und Neuerungen zu bieten.

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Die Entwickler haben das Release zunächst laut eigener Einstufung nur als „kleine Verbesserung“ nachgeschoben und das Changelog fällt auch eher kurz aus. Die Release-Ankündigung auf der VLC-Webseite hat jedoch auch Knüller zu bieten.

Besonders sticht die Unterstützung für Windows auf ARM-Prozessoren hervor. Und zwar nicht nur für aktuelles Windows 11, sondern bis zurück zu Windows 10 RS5 17763, besser als Build 1809 bekannt und somit bereits 7 Jahre alt. Für viele vermutlich überfällig ist zudem die Unterstützung des Dark Mode für eine augenschonende Anzeige – sowohl für Linux als auch für Windows. Wer VLC unter Windows nutzt, kann die gerade wiedergegebene Datei nun währenddessen umbenennen, verschieben oder sogar löschen.

Ohne ins Detail zu gehen, nennen die VLC-Programmierer verbesserte Wiedergabe von diversen Formaten sowie bestimmte Untertitel. Die Codecs dav1d, ffmpeg und libvpx sind auf aktualisiertem Stand, ebenso „die meisten“ Drittanbieter-Bibliotheken. Die Demuxer zum Verarbeiten der verschiedenen Datenströme haben durch Berichte der Ruhr-Universität Bochum und von oss-fuzz eine große Anzahl von Stabilitätsverbesserungen erhalten.

Die Weiterentwicklung der Software wird durch eine „generöse Sponsorenschaft“ des Sovereign Tech Fund unterstützt, teilen die VLC-Entwickler mit. Die aktuelle Version enthält zudem einige Sicherheitsupdates. Im Vergleich zur Version 3.0.22 bessert VLC 3.0.23 weniger Schwachstellen aus. Dazu zählen jedoch eine korrigierte „Null Deref“ in libass, was anscheinend eine Null-Pointer-Dereferenzierung meint oder ausgebesserte „undefinierte Shifts“ in Theora und CC-708. Eine potenzielle Endlosschleife des h264-Parsers sowie einen Pufferüberlauf in der PNG-Verarbeitung und mehrere „Format-Überläufe“ sind mit der aktuellen VLC-Fassung ebenfalls Geschichte.


(dmk)



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