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Künstliche Intelligenz

Windows 11: Desktop und Explorer anpassen


Wenn Sie Windows 11 hochfahren, dann üblicherweise nicht, um sich mit Desktop und Explorer zu beschäftigen. Doch mit einigen Anpassungen und etwas Wissen können Sie sich schneller dem widmen, was Sie eigentlich erledigen wollen. Sparen Sie Zeit und Mausklicks mit Tastenkombinationen. Verschaffen Sie sich schnelleren Überblick durch Umkonfigurieren von Scrollbalken und Mauszeiger. Reduzieren Sie das Einblenden nutzloser Hinweise. Entfernen Sie Überflüssiges wie die Widgets. Reanimieren Sie Bewährtes wie die klassischen Kontextmenüs und Desktopsymbole.

Die nachfolgende Tipp-Sammlung erhebt zugegebenermaßen keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vermutlich ist nicht mal jeder der vorgestellten Tricks für Sie ein Treffer. Aber wenn Sie in der Kollektion wenigstens ein oder zwei Perlen für sich entdecken, sparen Sie allein damit schon Zeit und Nerven.

  • Mit Tastenkombinationen sind Sie oft viel schneller am Ziel als per Maus; picken Sie sich die Perlen raus.
  • Nicht jede Neuerung gefällt allen. Macht nichts: Reaktivieren Sie das gewohnte Kontextmenü, lassen Sie die Scrollbalken wieder erscheinen, deinstallieren Sie die Widgets …
  • Reg-Dateien von c’t reduzieren den Aufwand zum Umsetzen von fummeligen Registry-Eingriffen auf einen Doppelklick.

Windows 11 kennt so viele Tastenkombinationen, dass einerseits für so ziemlich jeden etwas dabei ist, es andererseits aber viel zu viele zum Auswendiglernen sind. Wie im vorigen Absatz schon gesagt: Picken Sie sich Ihre persönlichen Highlights heraus. Die Tabelle dokumentiert im Wesentlichen jene Kombis, bei denen die Windows-Taste eine Rolle spielt.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Windows 11: Desktop und Explorer anpassen“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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Projektmanagement: Demontage oder wie groß ist dein Silo?


Wenn die Rede davon ist, dass Unternehmen Silos abbauen müssen, sind meist Barrieren zwischen Abteilungen gemeint, die Kommunikations- und Kollaborationshürden darstellen. Dahinter steht das vage Ziel einer einfachen, schnellen, hochwertigen Zusammenarbeit wie in einem Bienenstock oder Ameisenhaufen. Tolle Idee, klappt nur nicht ohne Weiteres.

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Escape the Feature Factory: Stefan Mintert

Escape the Feature Factory: Stefan Mintert

(Bild: 

Stefan Mintert

)

Stefan Mintert arbeitet mit seinen Kunden daran, die Unternehmenskultur in der Softwareentwicklung zu verbessern. Das derzeit größte Potenzial sieht er in der Leadership; unabhängig von einer Hierarchieebene.

Die Aufgabe, dieses Potenzial zu heben, hat er sich nach einem beruflichen Weg mit einigen Kurswechseln gegeben. Ursprünglich aus der Informatik kommend, mit mehreren Jahren Consulting-Erfahrung, hatte er zunächst eine eigene Softwareentwicklungsfirma gegründet. Dabei stellte er fest, dass Führung gelernt sein will und gute Vorbilder selten sind.

Es zeichnete sich ab, dass der größte Unterstützungsbedarf bei seinen Kunden in der Softwareentwicklung nicht im Produzieren von Code liegt, sondern in der Führung. So war es für ihn klar, wohin die Reise mit seiner Firma Kutura geht: Führung verbessern, damit die Menschen, die die Produkte entwickeln, sich selbst entwickeln und wachsen können.

Für Heise schreibt Stefan als langjähriger, freier Mitarbeiter der iX seit 1994.

Wenn man im Netz nach „Silos abbauen“ sucht, findet man Blogartikel in Hülle und Fülle. Ich habe das probehalber gemacht, als ich anfing, diesen Beitrag zu schreiben. Da ist die Rede von den „x best practices, um Silos abzubauen“ oder „Silodenken auflösen und Zusammenarbeit verbessern“ oder „x strategic ways to avoid silos“ und so weiter.

Ein Suchtreffer hat meine Aufmerksamkeit gecatcht. Das stand nur ein Wort: Demontage. Und ich dachte: Wow. Das bringt es auf den Punkt. Kein Gequatsche von Best Practices, sondern ein ganz einfacher Ansatz: Demontage. Alles wegreißen und ordentlich neu bauen. Radikaler Approach mit sofortiger Wirkung.

Erst auf den zweiten Blick habe ich gesehen, worum es da geht. Nämlich um den „Abriss von industriellen Anlagen, Kränen, Hallen, Silos, Maschinen und vielem mehr“. Die Rede ist also von echten Silos. Schade, oder? Trotzdem habe ich geklickt und gleich die nächste Aussage gefunden, die mir gefällt: „Mit dem Schneidbrenner unter dem Kopfkissen“.

Ich mag die Kompromisslosigkeit, die in den gewählten Formulierungen enthalten ist. Das brauchen viele Unternehmen. Keine Samthandschuhe, sondern handwerkliche Umsetzung von Veränderungen. Leider sehe ich die nur, wenn es darum geht, Mitarbeiter zu feuern, die für eine Krise nicht maßgeblich verantwortlich sind.

Und wenn es um die metaphorischen Silos geht, begegnen mir zuletzt immer mehr Firmen, in denen die Silo-Größe gerade in eine erstaunliche Richtung geht, nämlich gegen Eins (in Zahlen: 1). Ich spreche von sogenannten Teams, in denen jeder und jede allein für etwas zuständig ist. Das bedeutet im Umkehrschluss natürlich, dass man für alle anderen Themen des „Teams“ nicht zuständig ist. Wenn es dann ums Verteilen von (neuen) Aufgaben geht, ducken sich alle weg, weil sie schon „voll“ sind. Der Ansatz ist ein gutes Rezept für Misstrauen („ich arbeite mehr als die anderen“), Missgunst („wieso darf die/der X machen, aber ich muss Y machen“), Verantwortungsvermeidung („nicht mein Thema“) und andere Phänomene, die wir in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht brauchen können; in anderen Zeiten übrigens auch nicht, nur dass es dann weniger auffällt.

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Um solch ein Vorgehen zu vermeiden, braucht es mutige Führung von irgendeinem Beteiligten, der es schafft, das Team zusammenzuschweißen, um gemeinsame Verantwortung zu übernehmen. Keine einfache Aufgabe, aber machbar. Das Motto könnte hier lauten: mit dem Schweißbrenner unter dem Kopfkissen. Sozusagen radikal konstruktiv, statt radikal destruktiv.

Wenn du die Themen, die ich im Blog anspreche, in deiner Firma verbessern möchtest, komm in unsere Leadership-Community für Softwareentwicklung. Sie wirkt auch ohne Führungsposition. Mit dem Code „heisedev“ gibt es den Heise-Rabatt für Interactive Members.


(rme)



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OpenProject 17: Projektmanagement-Tool ermöglicht Kollaboration in Dokumenten


Die Entwickler des quelloffenen Projektmanagement-Tools OpenProject haben Version 17.0 veröffentlicht. Das Update umfasst einen neuen Editor, mit dem nun mehrere Nutzer gleichzeitig an Dokumenten arbeiten können. Alle Änderungen lassen sich in Echtzeit verfolgen und werden automatisch gespeichert. Weitere Neuerungen gibt es bei der Organisation von Besprechungen und der Projektstrukturierung.

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Für die Echtzeit-Kollaboration setzen die Entwickler auf den Open-Source-Editor BlockNote, den auch die vom Bundesinnenministerium geförderte Office-Suite openDesk verwendet. Neben der gemeinsamen Arbeit an Dokumenten mit einer Live-Ansicht aller aktiven Nutzer ermöglicht er auch das Anhängen von Dateien per Drag-and-Drop. Ebenfalls lassen sich Arbeitspakete mit einer Live-Vorschau verlinken oder einbetten.

Diese Neuerungen gelten jedoch nur für Dokumente, die mit BlockNote in Version 17 erstellt wurden. In bestehenden Dokumenten ist keine Kollaboration möglich. OpenProject markiert diese mit einem „Legacy“-Label und öffnet sie im bisherigen CKEditor, der als Fallback weiterhin enthalten ist.

In der von OpenProject gehosteten Cloud-Variante und in containerbasierten On-Premises-Installationen ist die Echtzeit-Kollaboration automatisch aktiv, lässt sich aber nachträglich deaktivieren. Zwischenzeitlich erstellte Dokumente lassen sich danach allerdings nicht mehr abrufen, sodass die Entwickler davon abraten, die neue Funktion abzuschalten. Paketbasierte Installationen nutzen standardmäßig den alten Editor. Hier müssen Administratoren zunächst einen eigenen Hocuspocus-Server einrichten, um das neue Feature aktivieren zu können.

Für eine automatische Synchronisation von Terminen in Kalender-Apps umfasst OpenProject 17.0 jetzt eine iCal-Anbindung. Zudem können Nutzer in einem Entwurfsmodus gemeinsam eine Tagesordnung vorbereiten, in einem Präsentationsmodus schrittweise durch die Agenda führen und mehrere Ergebniseinträge zu einer Besprechung anlegen. Außerdem gibt es eine neu gestaltete Projekt-Startseite und einen überarbeiteten Prozess zur Erstellung von Projekten aus Vorlagen.

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Neben diesen kostenfrei zugänglichen Neuerungen erweitern die Entwickler mit OpenProject 17.0 auch ihr Angebot an kostenpflichtigen Enterprise-Erweiterungen. So verfügt das Projektmanagement-Tool jetzt über getrennte Anbindungen an die M365-Speicherdienste OneDrive und SharePoint, sodass Administratoren nun restriktivere Berechtigungen festlegen können.

Ebenfalls lassen sich zusammenhängende Projekte in sogenannte Programme zusammenfassen und gemeinsam koordinieren. Insgesamt umfasst das Update mehr als 90 Bugfixes und 75 Funktionserweiterungen. Alle Änderungen finden sich in den Release-Notes von OpenProject.


(sfe)



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Google verlagert Smartphone-Entwicklung von China nach Vietnam


Ähnlich wie Apple seine Lieferkette von China nach Indien umsiedelt, verlagert Google nun laut einem Medienbericht seine Entwicklung und Produktion nach Vietnam. Es soll schon in diesem Jahr losgehen.

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Google wird laut einem Bericht von Nikkei Asia in diesem Jahr in Vietnam mit der Entwicklung und Herstellung von High-End-Smartphones beginnen. So plane Google mit der Einführung neuer Produkte (New product introduction – NPI) für seine Geräte Pixel, Pixel Pro und Pixel Fold in Vietnam zu beginnen. Die Entwicklung der günstigeren Pixel-A-Serie wird laut einer der Nikkei-Quellen vorerst in China bleiben.

„NPI“ umfasse die Entwicklung, Überprüfung und Feinabstimmung von Produktionsprozessen. Es handelt sich laut Nikkei um die kritischste Phase, wenn ein Unternehmen ein neues elektronisches Gerät auf den Markt bringt. Hunderte von Ingenieuren des Unternehmens und seiner Zulieferer seien daran beteiligt, und es seien hohe Investitionen in Testgeräte und Werkzeugmaschinen erforderlich, um sicherzustellen, dass ein neues Design gemäß den Entwürfen hergestellt werden könne, heißt es.

Vollkommen neu ist Vietnam nicht für Google: Der Konzern lässt dort bereits High-End-Smartphones produzieren und führt auch Tests durch, so der Bericht. Somit sei es für das Unternehmen auch möglich, in diesem Land neue Smartphones von Grund auf aufzubauen.

Diese mutmaßlichen Schritte Googles erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die Technologiebranche sich mit zunehmenden Unsicherheiten hinsichtlich der Zollpolitik unter der Regierung von Donald Trump konfrontiert sieht. Sie sorgt seit April 2025 immer wieder für erhebliche Turbulenzen und Unsicherheiten in der Lieferkette. Aus diesem Grund hat Apple seine Kapazitäten etwa auch in Indien und Vietnam ausgebaut.

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„Das Ziel ist es, Funktionalität, Kompatibilität und Zuverlässigkeit zu erreichen, die für die Massenproduktion geeignet sind. Wenn die NPI fehlschlägt, bedeutet dies, dass es in diesem Jahr kein neues Produkt geben wird. Aber glücklicherweise ist so etwas bisher noch nie vorgekommen“, sagte eine Quelle bei einem Apple-Zulieferer über die Strategie des iPhone-Bauers. In Indien schuf Apples Lieferkette in den vergangenen fünf Jahren über 350.000 Jobs – ein Hinweis darauf, welche Dimensionen solche Verlagerungen annehmen können.

„Sollten Google und Apple Smartphones auch außerhalb Chinas erfolgreich entwickeln, wäre dies ein großer Erfolg in ihren Bemühungen, die Produktion aus der weltweit größten Fertigungsmacht zu verlagern, da dies eine erhebliche Verbesserung des Lieferkettennetzwerks und der Kapazitäten außerhalb Chinas bedeuten würde“, schreibt Nikkei.

Es ist nicht das erste Mal, dass über Googles Verlagerung aus China berichtet wird: Schon 2022 hieß es, dass der Konzern erwog, einen Teil der Produktion seiner Pixel-Smartphones nach Indien zu verlagern – damals ging es um 500.000 bis eine Million Einheiten, also 10 bis 20 Prozent der Jahresproduktion. Grund für die Überlegungen waren damals die starken Corona-Beschränkungen in China und die zunehmenden handelspolitischen Spannungen zwischen Washington und Peking.


(afl)



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