Apps & Mobile Entwicklung
Wochenrück- und Ausblick: In Forza das Auto vom Balkonkraftwerk laden!?

Im wöchentlichen Rückblick auf die vergangenen sieben Tage steht heute die 20. Woche 2026 im Fokus. Es sind 85 News und Notizen und 2 Tests erschienen. Welche davon haben die ComputerBase-Leser besonders interessiert? Was empfiehlt sich als Wochenendlektüre?
Alexa, lade mein Auto für den Japan-Trip
ComputerBase hatte diese Woche die PC-Version von Forza Horizon 6 im Test. Neben Grafikkarten-Benchmarks mit Nvidia GeForce, AMD Radeon und Intel Arc stehen Analysen zu DLSS 4 und FSR Upscaling 4.1 sowie Raytracing im Fokus. Die Technik des Rennspiels weiß zu gefallen. Wer die höchste Grafik haben möchte, braucht aber eine schnelle Grafikkarte.
ComputerBase konnte weiterhin Alexa+ im Early Access ausprobieren und schildert ein paar erste Eindrücke mit dem neuen KI-Assistenten von Amazon. Noch nicht alles funktioniert dabei wie es soll, und nicht alle Befehle werden so schnell verarbeitet wie mit der alten Alexa, doch der Schritt ist enorm – der „dumme Assistent“ wird schlau.
Meistgelesene Tests & Berichte
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Test -

Bericht
Der Sommer steht vor der Tür, die Tage mit den meisten Sonnenstunden stehen in den kommenden Wochen an. Mit der Solarbank 4 Pro erhöht Anker Solix passend dazu die Leistung und Kapazität des Balkonkraftwerks mit Akku erneut. Das System bietet nun 5 kWh statt der 2,7 kWh der Solarbank 3 Pro (Test). Über 4 MPPT können bis zu 5.000 Watt Solarenergie aufgenommen werden, über eine zusätzliche AC-Steckdose stehen 2.500 Watt Off-Grid bereit.
Der Podcast der Woche
Jan und Fabian besprechen diese Woche ausführlich die Technik von Forza Horizon 6 und blicken auf die Benchmarks von Wolfgang. Im Anschluss geht es um das Thema Community-Benchmarks, das die Redaktion demnächst auf ein ganz neues Level heben wird. Los geht es nächste Woche mit Forza Horizon 6.
Ausblick
In der kommenden Woche blickt die Redaktion außerdem auf zwei Tastaturen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Zudem wird es einen aktuellen Grafikkartentest von Lösungen bis 300 Euro geben. Und ein CPU-Kühler sowie ein USB-4.0-Gehäuse warten auch schon auf Leserschaft.
Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!
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Splatoon Raiders: Spieler erwarten Salmoniden und Tinten-Kämpfe
Am 23. Juli bekommt Splatoon den ersten Einzelspieler-Titel. Was Spieler in Raiders erwartet, hat Nintendo auf der jüngsten Direct gezeigt: Einen linearen Third-Person-Shooter mit Vier-Spieler-Koop-Modus, der auf Bildern eine Menge typischen Nintendo-Charm versprüht.
In Raiders geht es auf den Spiralit-Inseln in verschiedenen Biomen auf Schatzjagd. Die läuft natürlich nicht wie geplant: Beim Anflug stürzt der Trupp Abenteuer, ein Musiker-Trio, mit dem Hubschrauber ab. Spieler übernehmen hiernach als Mechanikerin die Suche nach Wertvollem und basteln im McGyver-Stil neue Ausrüstung.
Schätze mit Wächtern
Ganz so einfach gestaltet sich das Erlangen der Schätze nicht. Auf den Inseln wohnen Salmoniden, die Wertvolles horten und verteidigen. Standard-Salmoniden tun dies, indem sie Pfannen schwingen, explodieren oder weit springen um dann zuzuschlagen. Daneben warten besondere Varianten. Der Boss Pfanndit ist frontal unverwundbar, Pfanndit, Boss , frontal unverwundbar, Happsa, sein stärkerer Kollege Happsschnappsa oder Schlabbar machen etwa das, was der Name verspricht – genau wie beim Räucherlax, der Giftwolken einsetzt. Hochstapla wiederum tritt als Turm auf, der mit Lasern schießt.
Salmoniden verlieren zudem Energie-Eier. Mit ihnen kann der Erkundungs-Robo, der Spieler begleitet, betrieben werden um tiefer in die Erde zu bohren. Dort lagern Salmoniden größere, stärker bewachte Schätze, die von „Salzmoniden“ beschützt werden – in Salz gehüllte, mächtigere Kreaturen. Sie zu besiegen, liefert spezielle Artefakte, die neue Fähigkeiten freischalten.
Ausrüstung ist die Klasse
Zwischen Kämpfen können Spieler im Basiscamp Ausrüstung verbessern, etwa die über 100 Waffen mit elf Typen, deren Stärke über ihr Level bestimmt wird. Geschossen wird – es ist schließlich Splatoon – mit Tinte aus einem Tank, den die Protagonistin auf dem Rücken trägt. Hier gibt es drei Varianten, die quasi als Charakterklasse den Spielstil und die Auswahl von Gadgets, im Endeffekt Fertigkeiten, definieren. Welche Gadgets ausgewählt wurden, zeigt das Spiel direkt an: Sie hängen am Tank. Über Amiibos aus der Splatoon-Serie kann außerdem das Aussehen der Hauptfigur geändert werden.
Splatoon Raiders wird am 23. Juli für rund 50 Euro exklusiv auf der Nintendo Switch 2 erscheinen.
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Gaming-Benchmarks mit der Intel Pro B70
ComputerBase hat die Arc Pro B70 mit 32 GB VRAM im Test. Auch wenn es sich primär um eine Profi-Grafikkarte handelt, konzentriert sich die Redaktion auf Gaming-Benchmarks. Der Test zeigt damit, wie schnell eine Arc B770 im Vergleich zu GeForce RTX 5060 Ti und Radeon RX 9060 XT mindestens gewesen wäre.
Intel Arc Pro B70 im Test: So schnell wäre eine potenzielle Arc B770
Auf die Ende 2024 veröffentlichte Intel Arc B580 (Test) mit Battlemage-Architektur hätte im Jahr 2025 eigentlich die Arc B770 mit der größeren BMG-G31-GPU folgen sollen. Doch die Arc B770 erschien nicht – und wird es mit großer Sicherheit auch nicht mehr.
- Alle Meldungen zum Hin und Her um die Intel Arc B770 im Überblick
Die BMG-G31-GPU fuhr ohne die Gaming-Grafikkarte jedoch nicht aufs Abstellgleis, stattdessen nutzt sie Intel auf den „AI-Beschleunigern“ Arc Pro B70 (Vollausbau) und Arc Pro B65 (beschnitten).
Die Arc Pro B70 trägt dabei den Vollausbau, so wie ihn wohl eine Arc B770 getragen hätte; allerdings in Kombination mit nicht ans Limit getriebenen Taktraten und 32 statt vermutlich 16 GB VRAM beim Gaming-Modell. Einsatzzweck und 32 GB Speicher sorgen für einen hohen Kaufpreis der Arc Pro B70 von mindestens 1.200 Euro. Das ist bedeutend mehr als eine Arc B770 gekostet hätte beziehungsweise kosten hätte dürfen. Spiele kann das Profi-Produkt aber dennoch ganz normal darstellen.
Und da kommt es genau richtig, dass das Community-Mitglied msv der Redaktion eine Arc Pro B70 für einen Test zur Verfügung gestellt hat – und passend dazu auch Intel wenige Tage später noch ein Muster anbot.
Im nachfolgenden Test wird es auch einige wenige AI-Benchmarks geben, der Fokus ist aber klar: Die Antwort auf die Frage, wie gut „Big Battlemage“ einer Gaming-Grafikkarte gestanden hätte. Konsequenterweise sind die Spiele-Benchmarks mitsamt der sonstigen Testreihen inklusive Lautstärke und Leistungsaufnahme der Schwerpunkt des Tests.
Wie schnell ist die Arc Pro B70 und damit die potenzielle Arc B770 also in Spiele-Benchmarks? Zeigt sich vielleicht auch ein weiterer Grund, warum es die Grafikkarte in dieser Form nicht für Spieler gibt? Und wie schlägt sich das Modell gegen die GeForce RTX 5060 Ti und die Radeon RX 9060 XT – die vermutlichen Gegenspieler für eine Arc B770? Das alles zeigt sich auf den kommenden Seiten.
Die Technik der Intel Arc Pro B70
Die Architektur der Intel Arc Pro B70 ist identisch mit der der Arc B580 – es handelt sich um Battlemage ohne jegliche Modifikationen. Neben der Technik ist ebenso die Fertigung gleich. Die einzigen Unterschiede zwischen der kleineren BMG-G21- und der größeren BMG-G31-GPU der Arc Pro B70 sind die Chipgröße und damit die Anzahl der Ausführungseinheiten.
Die BMG-G21-GPU kommt mit 20 Xe-Cores und damit 2.560 FP32-ALUs daher, beim BMG-G31, der auf der Arc Pro B70 im Vollausbau zum Einsatz kommt, sind es deren 32 Xe-Kerne und 4.096 ALUs. Damit gibt es 60 Prozent mehr Ausführungseinheiten. Da der offiziell angegebene Takt der großen Grafikkarte bei 2.800 MHz anstatt bei 2.670 MHz liegt, hat die Arc Pro B70 zumindest in der Theorie eine um 67 Prozent höhere Rechenleistung als die Arc B580.
Auch beim Speichersystem geht es nach vorne. Anstatt eines 192-Bit-Interfaces gibt es beim größeren BMG-G31 ein 256-Bit-Interface. Da die Speichergeschwindigkeit weiterhin bei 19 Gbps liegt, steigt die Speicherbandbreite analog um 33 Prozent an. Das ist nur halb so viel wie die Rechenleistung, was potenziell einen Engpass bedeuten kann, aber nicht muss. Das ist von der Software abhängig und natürlich davon, ob die Arc B770 überhaupt von der Bandbreite eingebremst wird oder ob diese im Überfluss vorhanden ist.
Mehr Ausführungseinheiten benötigen auch mehr Energie. Die TDP hebt Intel bei der Arc Pro B70 von 190 Watt bei der Arc B58 allerdings nur auf 230 Watt an. Die Differenz von 40 Watt ist erstaunlich gering, sodass auch hier ein potenzieller Engpass besteht – allerdings ist die Arc Pro B70 eben auch eine Workstation- und keine Gaming-Grafikkarte. In diesem Punkt dürfte eine „Arc B770“ wohl noch etwas mehr geboten haben.
Erwähnenswert ist zudem, dass das PCIe-Interface von acht PCIe-4.0-Lanes auf 16 PCIe-5.0-Lanes aufgebohrt worden ist. Auch die Arc B580 beherrscht eigentlich PCIe 5.0, mittels Firmware wurde dies jedoch auf PCIe 4.0 beschränkt.
Die höhere Anzahl an Einheiten benötigt natürlich auch Platz. Die Chipfläche steigt von 272 mm² auf 368 mm² an, was einem Plus von 35 Prozent entspricht. Auch bei Intels Architektur sind die einzelnen Xe-Kerne damit verhältnismäßig klein, da 60 Prozent mehr Einheiten und ein um ein Viertel vergrößertes Speicherinterface gerade einmal 35 Prozent mehr Chipfläche benötigen.
Der Vergleich zu Blackwell und RDNA 4
Im direkten Vergleich zu den aktuellen Architekturen von AMD und Nvidia zeigt sich, dass Intels Ausführungseinheiten dennoch massiv größer als die der Konkurrenz sind. Um eine Rechenleistung von knapp 23 TFLOPs zu erreichen, benötigt Intel 368 mm². Nvidia benötigt bei Blackwell für 23,7 TFLOPs gerade einmal 181 mm², während AMD bei RDNA 4 für leicht höhere 25,6 TFLOPs auf 199 mm² kommt. Ja, AMD und Nvidia benutzen mit (einem modifizierten) N4-Prozess eine leicht bessere Fertigung als Intel mit N5. Die Unterschiede sind aber sehr gering. Für eine theoretisch vergleichbare Rechenleistung benötigt Battlemage schlicht massiv mehr Chipfläche als Blackwell und RDNA 4.
Die Intel Arc Pro B70 im Detail
ComputerBase kann für diesen Test auf zwei Intel Arc Pro B70 zurückgreifen, beide von Intel und damit quasi „Referenzdesign“. Insgesamt vier Modelle sind aktuell im deutschen Handel verfügbar: Eins von Intel, eins von ASRock sowie zwei von Sparkle. Diese orientieren sich allesamt an der Intel-Karte, die wiederum eine klassische Profi-Karte ist. Damit unterscheiden sich alle Modelle deutlich von einer klassischen Gaming-Grafikkarte. Ab 1.210 Euro ist die Intel Arc Pro B70 aktuell zu haben. Der tiefstpreis der Serie liegt bei 1.200 Euro.
Die Intel Arc Pro B70 erinnert an ein Referenzdesign von AMD oder Nvidia von vor rund 15 Jahren: Die Grafikkarte ist im Dual-Slot-Design gehalten und wird von einem im Durchmesser 65 mm breiten Radiallüfter gekühlt. Erfahrungsgemäß sind diese zwar laut und kühlen in einem klassischen Gehäuse deutlich schlechter als Axial-Lüfter, haben aber den Vorteil, dass auch der Betrieb mehrere Grafikkarten direkt nebeneinander noch gut funktioniert. Da die Grafikkarte im AI-Segment platziert ist, kann so ein Szenario anders als im Gaming-Umfeld vorkommen. Der Lüfter kann die erhitzte Luft durch die Slotblende und durch Löcher in der Backplate direkt hinter dem Lüfter wieder herausblasen. Im klassischen Server-Einsatz bleibt der Radiallüfter auch nicht stehen: Selbst im Leerlauf arbeitet dieser noch mit 770 Umdrehungen pro Minute munter weiter.
Die Referenzkarte kommt auf eine Länge von 29 cm, die Breite beträgt 12 cm. Für eine moderne Grafikkarte sind dies geringe Ausmaße. In Verbindung mit dem Dual-Slot-Kühler wird es also generell keine Probleme beim Einbau geben. Optisch ist die Grafikkarte einfach gehalten und besteht zu einem Großteil einfach nur aus einer schwarzen Kühlerummantelung sowie einer blauen Backplate. Dennoch ist das Modell optisch sowie haptisch auf einem ordentlichen Niveau.
Kein OC, Spezifikationen gerissen
Die Intel Arc Pro B70 hält sich wenig verwunderlich an die eigenen Referenzvorgaben. Die GPU arbeitet mit einem Takt von 2.800 MHz, der Speicher mit 9.500 MHz. Die TDP der Karte beträgt 230 Watt. Und hier kommt nun die nächste „Server-Eigenart“: Taktraten und Board Power lassen sich in keiner Weise beeinflussen. Der Intel-Treiber bietet die entsprechenden Menüpunkte gar nicht erst an. Das ist vielleicht aber auch gut so, denn der eine Acht-Pin-Stromstecker würde mehr innerhalb der Spezifikationen auch gar nicht mehr ermöglichen. Schon mit maximal 230 Watt arbeitet die Grafikkarte bereits leicht außerhalb der Spezifikationen. Maximal 150 Watt durch den PCI-Stromstecker sowie 75 Watt über den PCI-Slot lassen eigentlich nicht mehr als 225 Watt zu. Eine doch ungewöhnliche Wahl, sei es bei einem Consumer- oder einem Profi-Produkt.
Einen etwas anderen Weg geht die Intel Arc Pro B70 auch bei den Monitorausgängen: Vier DisplayPort-Ausgänge sind vorhanden, wobei einer UHBR13.5 und die drei übrigen UHBR10 entsprechen. HDMI gibt es dagegen gar nicht erst.
Testsystem und Testmethodik
ComputerBase nutzt für Grafikkarten-Tests mit dem Ryzen 7 9800X3D einen der aktuell schnellsten Gaming-Prozessoren. Auch die restliche Hardware sowie die Software sind darauf optimiert, die höchste Spieleleistung abliefern zu können. Details dazu folgen weiter unten in einer Tabelle. Alle folgenden Grafikkarten-Artikel werden auf diesem System basieren. Darüber hinaus wird das Testsystem bei regulären Spiele-Benchmark-Tests zum Einsatz kommen.
Sämtliche Benchmarks wurden mit aktuellen Treibern auf moderner Hardware neu erstellt, zusätzlich kommen neben älteren auch ein paar der neuesten Spiele zum Einsatz. Der neue Testparcours wurde darauf ausgelegt, sinnvolle Ergebnisse für alle aktuellen Gaming-Grafikkarten zu produzieren, und eignet sich damit sowohl für High-End-Beschleuniger wie die GeForce RTX 5090 als auch für langsame Exemplare wie die GeForce RTX 5060.
ComputerBase hat die Intel Arc Pro B70 drei Tage lang ausführlich getestet. Zum Einsatz kam das folgende Testsystem.
Als Prozessor wird die schnellste Gaming-CPU verwendet: der AMD Ryzen 7 9800X3D (Werkseinstellung). Er verrichtet auf einem MSI MPG X870E Carbon WIFI seinen Dienst. 48 GB Speicher (2 × 24 GB DDR5-6000, 30-38-38-96) stehen dem Prozessor zur Verfügung. Als Betriebssystem ist Windows 11 25H2 mitsamt allen verfügbaren Updates auf einer NVMe-SSD (PCIe 4.0) installiert. Resizable BAR ist auf allen Grafikkarten aktiviert. Wie unter Windows 11 auf modernen Systemen mit aktuellen BIOS-Versionen üblich, ist damit die Kernisolierung (VBS) plus Speicher-Integrität (HVCI) automatisch angeschaltet. Als Netzteil fungiert ein Asus ROG Thor Platinum III mit 1.200 Watt, das mit einem 12V-2×6-Stecker daherkommt. Falls die Grafikkarte so einen Anschluss bietet, wird er entsprechend genutzt.
Beim Gehäuse setzt die Redaktion auf ein Fractal Design Torrent, das einen maximalen Luftfluss bietet. Es wird die werkseitig verbaute Lüfterbestückung verwendet. Die Drehzahlen wurden aber deutlich reduziert, um die Lautstärke in Zaum zu halten. Genauere Details dazu und zum Testsystem allgemein finden sich in der folgenden Tabelle.
Treiber für die Grafikkarten
Als Treiber kam für Radeon-Grafikkarten der Adrenalin 26.3.1 zum Einsatz. Bei den GeForce-Beschleunigern wurde der GeForce 596.21 installiert. Die Intel Arc B580 wurde mit dem 8629 getestet, die Arc Pro B70 wiederum mit dem 8826.
Der Testparcours eignet sich für alle aktuellen Gaming-Grafikkarten
Der Testparcours muss auf allen aktuellen Gaming-Grafikkarten funktionieren, was gar nicht so einfach ist. Denn ob ein Spiel auf einer Radeon RX 7600 oder auf einer GeForce RTX 5090 läuft, macht nun mal einen großen Unterschied aus. Doch auch bei den schnellsten Grafikkarten gibt es Unterschiede, die Radeon RX 9070 XT ist eben keine GeForce RTX 5070 Ti und keiner hat etwas davon, wenn erstere in Ultra HD gerade mal 30 FPS oder weniger abliefert. Aus diesem Grund nutzt die Redaktion durchweg Super-Resolution-Techniken wie AMD FSR, Nvidia DLSS oder Intel XeSS in der Super-Resolution-Ausführung standardmäßig im Testparcours. Je nach Spiel kommt entweder der Quality-Modus oder die native Auflösung in Verbindung mit dem Upsampling-Algorithmus zum Einsatz. Welcher Modus genau in welchem Spiel genutzt wird, findet sich in der folgenden Tabelle.
Upsampling ist qualitativ aber sehr verschieden, vor allem DLSS 4(+) und FSR 4(+) sind der Konkurrenz weit voraus. Sogar so weit, dass beide Technologien im Quality-Modus meistens besser aussehen als mit nativer Auflösung inklusive der spieleigenen Kantenglättung und selbst im Performance-Modus noch vergleichbare Ergebnisse abliefern. DLSS 3, XeSS 2 und allen voran FSR 3.1 können diesbezüglich nicht im Ansatz mithalten. Da die qualitativen Ergebnisse von FSR 3.1 derart weit gegenüber DLSS 4 und FSR 4 zurückliegen, kennzeichnet die Redaktion entsprechende Grafikkarten, die mit dieser Technologie arbeiten müssen – da FSR 4 nicht offiziell unterstützt wird. Da in den Reviews Grafikkarten getestet werden, arbeiten alle GPUs mit derselben Render-Auflösung. Auf Frame Generation verzichtet die Redaktion derzeit noch im Parcours, DLSS/FSR Ray Reconstruction sind dagegen, wenn vorhanden und Leistungsvorteile gegeben sind, aktiviert.
Unterstützt ein Spiel Hardware-Raytracing, gibt es für diesen Titel einen separaten Rasterizer-Lauf, der wohlgemerkt Software-Raytracing wie bei fast allen Unreal-Engine-5-Spielen (Lumen) enthalten kann, sowie einen Lauf mit Hardware-Raytracing. Pathtracing nimmt in dem Parcours dagegen keine Rolle ein. Details zu den verwendeten Grafikeinstellungen in den einzelnen Games finden sich in der nächsten Tabelle.
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Versal Premium Gen 2 MoP: AMD packt LPDDR5X statt HBM direkt auf das Package

AMDs Embedded-Sparte erhält mit dem Versal Premium Gen 2 Memory on Package (MoP) ein neues Flaggschiff-Produkt – ohne HBM. Herausragend ist, dass vier Speicherchips mit 32 GByte LPDDR5X direkt neben dem Chip auf demselben Package untergebracht sind und so 288 GByte/s Bandbreite ermöglichen – und dabei auch noch Platz sparen.
HBM ist teuer und hat auch Nachteile
Die Versal-Serie nutzte unter Xilinx, das von AMD für 49,8 Milliarden US-Dollar übernommen wurde, auch schon einmal HBM2e. Doch die Preise und Verfügbarkeit neuerer HBM-Chips beschreibt AMD heute diplomatisch als eher schwierig, weshalb ein neuer Ansatz mit LPDDR5X verfolgt wurde. Das daraus resultierende neue Produkt hebt zudem einige Limitierungen von HBM als Speicherlösung auf, bietet nun sowohl sehr lange Support-Zeiträume als auch ein deutlich erweitertes Temperaturspektrum von -40 °C bis 110 °C. HBM wurde offiziell nicht für Temperaturen unter 0 °C freigegeben, 15 Jahre lang denselben HBM zu beziehen ist quasi auch unmöglich.
Günstigeres Packaging ohne CoWoS
Und wenn auf HBM verzichtet werden kann, entfällt auch das teure und extrem begehrte CoWoS-Packaging von TSMC, das bisher genutzt wurde – das wird dann beispielsweise für die kommenden Instinct-Beschleuniger frei. Klassisches Packaging auf ein ganz normales Substrat ohne Interposer wiederum können viele andere Firmen umsetzen und ist dabei deutlich günstiger.
AMD verbaut daher in Zukunft beim Versal-Chip insgesamt 32 GByte LPDDR5X-9000 direkt mit auf das Package. Für Kunden hat es den Vorteil, dass die nun benötigte Fläche auf Mainboards deutlich verringert werden kann, da der Speicher ja bereits verbaut ist. Dies wiederum führt zu geringeren Kosten, es können Platinen mit weniger Layern genutzt werden, was auch das ganze Design und die Zertifizierung vereinfachen kann.
Klassische Lösungen mit DIMM weiterhin ebenfalls verfügbar
AMD unterstreicht dabei aber auch, dass die regulären Varianten aber weiterhin ebenfalls verfügbar bleiben. Nicht nur die mit LPDDR5X auf der Hauptplatine, sondern auch eine Variante mit DDR5-6400-DIMMs. Diese kann dann einen Kapazitätsvorteil ausspielen: In vier Slots werden hier schnell 512+ GByte als RDIMM unterstützt.
Die Varianten ohne integrierten Speicher auf dem Package sind bereits als Sample verfügbar und sollen im vierten Quartal regulär erhältlich sein. Die MoP-Variante geht erst Ende dieses Jahres in den Sample-Status, die Massenproduktion startet dann Mitte 2027 für eine Verfügbarkeit ab dem dritten Quartal 2027. Als Zielgruppe sieht AMD ein breites Feld vom Audio- und Videobereich über Netzwerkumgebungen bis zu Rechenzentren, aber auch Testzentren sowie das Militär und die Luft- und Raumfahrt.
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