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Zum dritten Mal: AB InBev wird Creative Marketer of the Year bei den Cannes Lions


AB InBev wird eine große Auszeichnung zuteil

Anheuser-Busch InBev wird in diesem Jahr bei den Cannes Lions als Creative Marketer of the Year ausgezeichnet. Damit erhält der weltweit größte Brauereikonzern die Ehrung bereits zum dritten Mal in der Festivalgeschichte.

Als Grund für diese besondere Ehrung nennt der Veranstalter die konsequente Verankerung von Kreativität als Wachstumstreiber im gesamten Markenportfolio des Konzerns, zu dem unter anderem Budweiser, Bud Light, Corona, Stella Artois und Beck’s gehören. Die Auszeichnung wird traditionell an Markenverantwortliche vergeben, die über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig preisgekrönte, ikonische Kreativarbeit vorweisen können. Beim Festival 2025 hatte AB InBev insgesamt 37 Löwen gewonnen und damit seine starke Wettbewerbsposition im kreativen Marketing untermauert.

Auch die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns wird von den Cannes Lions als Teil der Entscheidung hervorgehoben. In den veröffentlichten Geschäftszahlen für das erste Quartal 2026 weist AB InBev eine starke globale Dynamik mit Rekordumsätzen und steigenden Bierabsätzen aus. Die Strategie fokussiert sich auf konsumentengetriebenes Markenwachstum und umfasst mittlerweile 20 Marken mit jeweils mehr als einer Milliarde US-Dollar Umsatz.

Auch auf der Festivalbühne selbst ist AB InBev seit Jahren präsent. Die Jury der Cannes Lions zeichnete im Vorjahr Arbeiten aus zehn Ländern und in 15 Kategorien aus. Ergänzend dazu bestätigt der Effie Global Index das Unternehmen erneut als weltweit effektivsten Marketer. Im Kantar BrandZ Ranking dominieren AB-InBev-Marken zudem die Liste der wertvollsten Bier Brands: Acht der Top 10 stammen aus dem Anheuser-Busch-Portfolio, Corona führt das Ranking seit zwei Jahren an.

Simon Cook, CEO der Cannes Lions, ordnete die Entscheidung als strukturellen Wandel im Unternehmen ein. Er sagt: „AB InBev hat Kreativität nicht nur in der Marketingfunktion verankert, sondern in der gesamten Unternehmenssteuerung. Das Unternehmen übertrifft dadurch konstant seine Ziele. Indem Kreativität auf Vorstandsebene priorisiert und durch ein internes System zur kreativen Wirksamkeit operationalisiert wird, zeigt AB InBev den klaren Zusammenhang zwischen kreativer Exzellenz und Geschäftserfolg. Dies ist ein historischer Erfolg für ein Unternehmen, das Kreativität skalierbar, messbar und nachhaltig über hunderte Marken hinweg umgesetzt hat.“

Zum zweiten Mal

Cannes Lions zeichnen Apple als Creative Marketer of the Year aus

Große Auszeichnung für Apple: Die wertvollste Marke der Welt wird bei den Cannes Lions 2025 als Creative Marketer of the Year ausgezeichnet. Es ist bereits das zweite Mal, dass Apple diese Würdigung beim größten Kreativfestival der Welt zuteil wird.

Für Marcel Marcondes, Global CMO von AB InBev, steht vor allem die Verbindung von Kreativität und Wachstum im Fokus. Er erklärt: „Kreativität dient immer dem Ziel, Wachstum zu schaffen. Dass wir zum dritten Mal in fünf Jahren als Creative Marketer of the Year ausgezeichnet werden, zeigt unseren konsequenten Ansatz beim Aufbau von Marken, die Menschen lieben. Gleichzeitig ist es ein Verdienst unserer Teams und Agenturpartner weltweit, die diese Ergebnisse ermöglichen. Wir stoßen auf alle an, die diese historische Anerkennung möglich gemacht haben.“

AB InBev eröffnet das Cannes-Lions-Programm 2026 mit einer Keynote am 22. Juni im Lumière Theatre. Die offizielle Ehrung als Creative Marketer of the Year erfolgt dann im Rahmen der finalen Awardshow am 26. Juni in Cannes. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr war noch Apple erneut in den Olymp erhoben und zum zweiten Mal zum kreativsten Werbungtreibenden durch das Kreativfestival ernannt worden.



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CMC PRINT MAILING STUDIE 2026 : Plus 25 Prozent im Warenkorb: So pushen Print-Mailings den Umsatz


Die neue CMC Print-Mailing-Studie 2026 beweist es mit Zahlen: Wer Bestandskunden per Werbebrief anspricht, steigert seinen Warenkorb um durchschnittlich 25 Prozent. Hier erfahren Werbungtreibende und E-Commerce-Marketer, was hinter diesem Effekt steckt – und was sich daraus lernen lässt.

35.000 Mailings. Ein Gutschein. Und eine Zahl, die das eigene Marketing-Team überrascht hat: Als Hemden.de seine Bestandskunden mit einem Print-Mailing anschreibt, steigt der durchschnittliche Warenkorbwert rasant um 24,66 Prozent. Und damit also das, was Kundinnen und Kunden tatsächlich kaufen, wenn sie im Online-Shop landen.

Dies ist kein Einzelfall. Die CMC Print-Mailing-Studie 2026, die Collaborative Marketing Club (CMC) in Kooperation mit Deutsche Post erhebt, kommt zum neunten Mal zu einem klaren Befund: Print-Mailings sind ein starker Hebel für den Abverkauf. Über 35 Online-Shops hinweg steigert das physische Mailing den Wert im Warenkorb im Durchschnitt um knapp 25 Prozent. Der Return on Advertising Spend (ROAS) liegt studienübergreifend bei 961 Prozent.

Warum der Warenkorb über Kampagnenerfolg entscheidet

Im E-Commerce ist der Warenkorbwert (Average Order Value, AOV) eine der wichtigsten Kenngrößen überhaupt. Der AOV entscheidet, wie schnell Fixkosten – Lagerhaltung, Versand, Retourenmanagement – amortisiert werden. Und sie bestimmt, wie effizient Werbeausgaben sind. Ein durchschnittlicher ROAS von 961 Prozent wie in der CMC Print-Mailing-Studie klingt beeindruckend. Noch beeindruckender wird er, wenn man bedenkt, dass er auf Basis eines durchschnittlichen Warenkorbs von 118,79 Euro errechnet wird – einem Warenkorb, der durch das Print-Mailing um ein Viertel gesteigert wurde.

Das ist aus zwei Gründen relevant. Erstens wird Werbung in digitalen Kanälen teurer. Klickpreise steigen und organische Reichweite schwindet. Zweitens: Bestandskunden zu aktivieren ist günstiger als Neukunden zu gewinnen – vorausgesetzt, man tut es mit dem richtigen Instrument. Die Studie zeigt: Print-Mailings sind genau das.

Hemden.de: Der richtige Anreiz für jeden Kunden

Hemden.de versendet im Rahmen der Studie 35.000 Mailings an seine Bestandskundschaft und erzielt dabei einen ROAS von 759 Prozent und eine Steigerung des Warenkorbwertes von 24,66 Prozent. Der entscheidende Unterschied zur einfachen Massenmailing-Logik: Die Gutscheinhöhe ist nicht pauschal, sondern am individuellen Kundenwert ausgerichtet. High-Value-Kunden erhalten geringere Rabatte, um die Marge zu schützen. Kunden mit mittlerem oder niedrigem Kaufpotenzial werden mit stärkeren Anreizen aktiviert.

Am meisten überrascht hat uns, dass sich mit Print nicht nur Kunden reaktivieren lassen, sondern auch der Bestellwert deutlich steigt – mit einer Warenkorbsteigerung von 24,66 Prozent bei gleichzeitig hoher Effizienz.

Lisa Kraus, Online Marketing Managerin, Hemden.de

Otto Gourmet: 43 Prozent mehr im Warenkorb – eine Überraschung

Beim Feinkost-Versender Otto Gourmet fällt die Steigerung des Warenkorbwertes noch spektakulärer aus: 43,25 Prozent mehr als bei der letzten Bestellung – das ist das Ergebnis nach Versand von knapp 19.200 Mailings. Der ROAS für Otto Gourmet liegt bei 2.020 Prozent, die CVR bei 4,53 Prozent. Head of Marketing Jill Herfs sagt dazu, dass das Ausmaß selbst das eigene Team überrascht habe.

Paul Schrader: Jeder fünfte Top-Kunde kauft

Paul Schrader ist ein Online-Shop für Tee, Kaffee und Feinkost. Der Anbieter erzielt im Rahmen der Studie mit 10.000 Mailings eine individuelle CVR von 9,98 Prozent. Das bedeutet: Nahezu jeder zehnte Angeschriebene bestellt. Unter den Top-Kunden ist die Quote sogar höher: Über 21 Prozent konvertieren. Auch die Steigerung des Warenkorbwertes und der Werbeertrag liegen weit über dem Durchschnitt der Studie: Der Warenkorbwert steigt um 28,9 Prozent, der ROAS liegt bei 1.412 Prozent. Bei den aktivsten Kunden sogar knapp 4.000 Prozent.

Die Kombination aus Haptik und persönlicher Ansprache schafft offenbar eine Verbindlichkeit, die digital schwer zu erreichen ist.

Natalie Beusse, Marketing Koordinatorin Printmedien, Paul Schrader

Was die Studie insgesamt zeigt

Die CMC Print-Mailing-Studie 2026 ist die neunte Ausgabe dieser Art. 35 Online-Shops haben dafür insgesamt 858.490 Print-Mailings an ihre Bestandskundschaft versandt – zwischen September 2025 und Februar 2026.

Dabei bestätigt sich auch eine wichtige Erkenntnis der vorangegangenen CMC Print-Mailing-Studien: Fast die Hälfte der durch Print-Mailings ausgelösten Bestellungen gehen erst ab der fünften Woche nach Versand ein. Das Mailing wirkt also lange nach – weit über den klassischen Kampagnenzeitraum hinaus.

Fazit: Physisch schlägt digital – zumindest beim Warenkorb

Briefe sind Umsatztreiber mit messbarer Wirkung. Konkret, wer Bestandskunden per Werbebrief anspricht, holt mehr aus jedem Kontakt heraus: mehr Conversion, mehr im Warenkorb, mehr Werbeertrag.

Für Marketingverantwortliche bedeutet das: Der Kanal ist nicht nur wirtschaftlich – er ist auch strategisch. Die Kombination aus langer Wirkungsdauer, hohem ROAS und der Möglichkeit zur individuellen Kundenansprache macht Print-Mailings zu einem starken Instrument im Bestandskundenmarketing.

Mehr erfahren: weitere Insights und Know-how zur Wirkung von Print-Mailings in der Bestandskundenaktivierung? Dann laden Sie hier die CMC Print-Mailing-Studie 2026 herunter.

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OMR 2026 State of Internet: Drei Tipps, wie Marken in der AI-Welt sichtbar bleiben können


OMR-Chefredakteur Roland Eisenbrand präsentiert „State of Internet“

In der mit Spannung erwarteten Keynote „State of Internet“ greift OMR-Chefredakteur Roland Eisenbrand das Thema auf, das gerade allen unter den Nägeln brennt: Wie können Marken in AI-Suchen präsent bleiben? Eisenbrand hat drei Tipps.

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Instagram testet AI Creator Label: Schluss mit versteckter KI?


Instagram testet ein neues AI Creator Label, das KI-Content direkt im Feed, in Reels und im Explore Bereich sichtbar macht. Ergänzend zum bestehenden AI Info Label soll es mehr Transparenz schaffen und Creator stärker in die Kennzeichnung einbinden.

KI-generierte Fotos, Videos und Texte gehören inzwischen zum Alltag auf Social Media. Doch nicht alle KI-Inhalte sind gekennzeichnet, denn bisher gibt es keine Verpflichtung dazu. Erst ab August 2026 tritt die EU-Verordnung über Künstliche Intelligenz (KI-VO oder AI Act) mit der Pflicht zur Kennzeichnung von KI-Inhalten und Deepfakes für Anbieter:innen und Betreiber:innen in Kraft. Ausnahmen gelten nur für kleine Unternehmen.

Im Zuge der Herausforderung bei der Erkennung von KI-Inhalten stehen jedoch auch Social-Plattformen in der Verantwortung – nicht nur Gesetzgeber:innen. Instagram testet daher ein neues Konto-Label, mit dem sich User selbst als AI Creator kennzeichnen können. Ab sofort können Nutzer:innen, die häufig KI-Content veröffentlichen, damit für mehr Transparenz sorgen. Bislang läuft die Funktion noch als Test und ist nicht für alle verfügbar.

AI Creator Label: Mehr Transparenz ohne Einfluss auf die Reichweite

Wie Instagram zeigt, erscheint die Kennzeichnung AI Creator sowohl in der Profil-Bio als auch im Feed, in Reels oder im Explore-Bereich. Nutzer:innen sollen so auf einen Blick erkennen können, ob Inhalte überwiegend mit KI erstellt wurden. Existiert bereits eine automatische AI Info-Kennzeichnung für einzelne Posts, hat diese Vorrang vor dem Creator Label.

Das AI Creator Label steht bereits einigen Usern zur Verfügung, © Instagram

Wer sich als AI Creator kennzeichnet, signalisiert Transparenz und kann so langfristig eine glaubwürdigere Beziehung zur eigenen Community aufbauen. Auch die Aktivierung ist niedrigschwellig: Das Label lässt sich direkt im Profil über die Bearbeitungsfunktion einschalten und wird anschließend automatisch in der Bio sowie im Content-Umfeld angezeigt. Creator behalten damit die Kontrolle darüber, ob und wie sie ihre Inhalte als KI-basiert kennzeichnen.

Die Nutzung des Labels hat laut Instagram keinen Einfluss auf die Reichweite oder Distribution von Inhalten. Stattdessen steht die Funktion im Zeichen von Transparenz. Accounts, die regelmäßig KI-generierte Inhalte posten, werden aktiv dazu ermutigt, die Kennzeichnung zu nutzen.

Das neue Label AI Creator soll das bereits bestehende AI Info Label ergänzen, das Creator bereits freiwillig nutzen können und das Meta zusätzlich automatisch anzeigt, wenn der Einsatz von KI-Tools im Herstellungsprozess erkannt wird.


Instagram-Logo auf violettem Farbverlauf und Text „Original Content Guidelines: Dos and Don’ts.
© Instagram via Canva





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