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7 VCs mit frischem Kapital für heiße Deals


#VentureCapital

Frisches Kapital für aufstrebende Startups! Namen wie Earlybird, BMW i Ventures und neoteq ventures sollten sich alle Gründerinnen und Gründer merken. Diese Investoren haben prall gefüllte Geldspeicher und investieren somit derzeit Millionen in aufstrebende Startups.

7 VCs mit frischem Kapital für heiße Deals

Millionen liegen bereit! Die Kapitaltöpfe vieler deutscher Investoren füllen sich wieder! Auch in den vergangenen Wochen haben sowohl junge als auch etablierte Venture-Capital-Unternehmen wieder neue Fonds aufgelegt.

Hier ein schneller Überblick über alle neuen und etablierten Geldgeber sowie Inkubatoren und Brutkästen, die zuletzt neue Geldtöpfe oder ihren Start verkündet haben.

Neue und alte VCs mit fetten Geldtöpfen

Earlybird
+++ Der Berliner Investor Earlybird verkündete zuletzt das Final Closing seines achten Fonds (360 Millionen Euro). Trotz der derzeit schwieriges Lage ist es der „bislang größte Fonds“ in der Geschichte des Investors, der 1997 an den Start ging. Im fünften Fonds (2022) waren 350 Millionen. Insgesamt verwaltet das Team nun 2,5 Milliarden. Mit dem frischen Geld plant das Team rund 35 Investments. In der Regel investiert Earlybird initial zwischen 1 und 12 Millionen (Pre-Seed, Seed, Series A). Mehr über Earlybird

BMW i Ventures
+++ BMW i Ventures, die Beteiligungstochter des Autobauers BMW, legte zuletzt ihren dritten Fonds auf (300 Millionen US-Dollar). Insgesamt verwaltet BMW i Ventures nun 1,1 Milliarden US-Dollar. BMW i Ventures mit Hauptsitz im Silicon Valley (Mountain View), unterstützt seit 2011 junge und aufstrebende Startups. Im Portfolio des Geldgebers befinden sich Unternehmen wie Lime, RideCell, Parkopedia, Tekion, Solid Power und AutoBrains. Mehr über BMW i Ventures

Bosch Business Innovations
+++ Bosch Business Innovations, der Corporate Venture Builder der Bosch Gruppe, möchte bis 2030 mit Unterstützung von „externen Gründer:innen“ insgesamt 20 neue Startups außerhalb des Bosch-Kerngeschäfts aufbauen. Dafür nimmt der Technologiekonzern rund 200 Millionen in die Hand. Thematisch interessiert das Unternehmen sich für die drei Bereiche medizinische Fernüberwachung, softwaregesteuerte Fertigung und Carbon Capture. Mehr über Bosch Business Innovations

TT49
+++ Mit TT49 ist ein neuer Early-Stage-Investor für DeepTech-Startups am Start. Hinter dem Geldgeber steckt die Fraunhofer-Gesellschaft. TT49 tritt dabei die Nachfolge des Fraunhofer-Technologietransfer-Fonds (FTTF) an. TT49 positioniert sich als „Pre-Seed-Fonds, der sich auf die Finanzierung von Ausgründungen und Spin-offs aus der Fraunhofer-Gesellschaft sowie erstmals auch aus anderen außeruniversitären Forschungseinrichtungen konzentriert“. Beim First Closing sind bereits 70 Millionen Euro im Topf. Die Zielgröße liegt bei 90 Millionen. Mehr über TT49

neoteq ventures
+++ Der 2020 gestartete Kölner Frühphasen-Investor neoteq ventures verkündete zuletzt das First Closing seines zweiten Fonds. Im Topf sind inzwischen über 25 Millionen Euro (Zielgröße: 50 Millionen). In den vergangenen Jahren investierte das Team rund um B.J. Park und Simon Schneider mit seinem ersten Fonds (40 Millionen schwer) in 17 Startups. neoteq investiert deutschlandweit, das Rheinland ist und bleibt dabei aber ein Schwerpunkt. Mehr über neoteq ventures

Marvelous Scito Fund
+++ Der Berliner DeepTech-Investor Marvelous, 2023 gestartet, legte zuletzt gemeinsam mit der Joachim Herz Stiftung den Marvelous Scito Fund auf. Der Fonds investiert „in technologieorientierte Ausgründungen und Startups in frühen Entwicklungsphasen“. Zu den Schwerpunkten gehören Advanced Materials, Waste Valorization und Robotics. Die Joachim Herz Stiftung investiert 20 Millionen Euro in den neu aufgelegten Fonds. Mehr über Marvelous

EKK & Co.
+++ Die Stuttgarter Beteiligungsgesellschaft EKK & Co. verkündete zuletzt das First Closing ihres dritten Fonds (EKK & Co. III Early Growth). Im Topf sind derzeit 15,1 Millionen Euro (Zielvolumen: 75 Millionen). Zuletzt investierte EKK & Co. in smartvillage. Beim Unternehmen aus München, 2018 von Lukas Koppitz und Gerd Krohn gegründet, dreht sich alles um Räume und die Services drumherum. Mehr über EKK & Co.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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+++ Neura Robotics +++ Isar Aerospace +++ fonio.ai +++ Galvany +++ Ona +++ Gaius Capital +++ Kloster Kitchen +++


Was gibt’s Neues? In unserem #Wochenrückblick liefern wir einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#Wochenrückblick – Was zuletzt wirklich wichtig war!

STARTUP-RADAR

Brandneu
+++ In den vergangenen Tagen haben wir folgende Startups vorgestellt: tvently, Carbony, SilverFriend, QUCOXX, Kai Karosse,  AITHEA, ioncentric, Elephant, caremare, Invertix, BeatSquares, Execurater, Leadary, Rethinking Job und Lumina. Mehr im Startup-Radar

Newsletter
+++ Im Startup-Radar-Newsletter, unserem kostenpflichtigen Newsletter, berichten wir über diese Startups: bayshore, INXM, Luure, AIceFlow, Optohive, Mirel, SYLO, VPATH AI, senaya.AI, Neura Space, Shark Finance, Patronus Protect, Velth, IX Gruppe und Flowstate. 30 Tage kostenlos testen

INVESTMENTS

Neura Robotics
+++ US-Konzerne wie Tether, Amazon, NVIDIA und Qualcomm sowie imec.xpand, Bosch, Schaeffler, Lingotto, InterAlpen Partners und Co. investieren – wie bereits erwartet wurde – bis zu 1,4 Milliarden US-Dollar (eine absolute Rekordsumme) in Neura Robotics. Mehr über Neura Robotics

Isar Aerospace
+++ Der US-Investor Island Green und der britische Geldgeber Molten Ventures sowie Altinvestoren wie HV Capital, Lakestar, UVC Partners und KfW Capital investieren 270 Millionen Euro in Isar Aerospace. Die Firmenbewertung soll bei rund 2 Milliarden Euro liegen. Mehr über Isar Aerospace

fonio.ai
+++ Der Londoner Investor 20VC (Harry Stebbings) und Altinvestoren investieren im Rahmen einer Seed-Investmentrunde 14,6 Millionen Euro in fonio.ai. Die Bewertung liegt bei 120 Millionen Euro. Mehr über fonio.ai

Galvany
+++ Der niederländische EnergyTech-Investor SET Ventures und der Berliner ClimateTech-Geldgeber AENU investieren im Rahmen einer Seed-Investmentrunde 10 Millionen Euro in Galvany. Mehr über Galvany

Tawo
+++ Die Unternehmensgruppe Centrotec, die sich um nachhaltige Gebäudetechnik kümmert, das Unternehmen Leadership Datacenter (Rechenzentren), OBI SQUARED Venture Capital, die Handwerksgruppe HPM, H2 Ventures (Michael Haufler, Andreas Haufler) und weitere Business Angels investieren 4,5 Millionen Euro (darüber 500.000 Euro Fremdkapital) in Tawo. Mehr über Tawo

MERGERS & ACQUISITIONS

NexDash – March Transporte
+++ Der Berliner Neo-Carrier NexDash übernimmt die Rheinbacher Lkw-Spedition March Transporte.  Mehr über NexDash

DeepIP – PatentMaker
+++ Das umtriebige Startup DeepIP (Paris, New York), eine KI-Plattform für Patentausarbeitung, kauft das 2020 gegründete Münchner Unternehmen PatentMaker, eine KI-gestützte Software für Patentanmeldungen und Patentausarbeitung. Mehr über PatentMaker

Infomedia – veact
+++ Das australische Unternehmen Infomedia, ein Anbieter für Datenlösungen im Automotive Aftersales, übernimmt die Münchner Jungfirma Veact, eine „Automotive Marketing Plattform“. Mehr über veact

MoleQlar – Tomorrowlabs
+++ Das Berliner Longevity-Unternehmen MoleQlar übernimmt im Rahmen eines Asset Deals das 2016 gegründete Wiener BioTech- und Skincare-Unternehmen Tomorrowlabs. Mehr über MoleQlar

Bose – StreamUnlimited
+++ Der amerikanische Kopfhörer-Gigant Bose übernimmt das 2005 gegründete Wiener Unternehmen StreamUnlimited, das „integrierte Lösungen für Connected Audio“ entwickelt. Mehr über StreamUnlimited

OpenAIOna
+++ Der amerikanische ChatGPT-Entwickler OpenAI schnappt sich das Kieler KI-Unternehmen Ona, das früher als Gitpod bekannt war. Der Kaufpreis ist bisher nicht bekannt. Mehr über Ona

VENTURE CAPITAL

Generation Tech Partners
+++ Mit Generation Tech Partners starten Sebastian Herfurth (Friendsurance), Daniel Szabo (Körber Digital) und Elias Bitzer (Afinum, Liqid) eine neue Beteiligungsgesellschaft, die auf die Konsolidierung mittelständischer Unternehmen setzt. Mehr über Generation Tech Partners

Gaius Capital
+++ Der junge Berliner Investor Gaius Capital verkündet das First Closing seines ersten Fonds (Gaius Nachfolgekapital I). Im Topf sind zunächst 40 Millionen Euro. Die Beteiligungsgesellschaft tritt an, um mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer bei der Regelung ihrer Nachfolge zu unterstützen. Mehr über Gaius Capital

OFFLINE

neosfer
+++ Die Frankfurter Commerzbank macht ihren Frühphaseninvestor neosfer, der zugleich als Innovationseinheit fungierte, dicht. Als Corporate Venture Capitalist investierte neosfer seit 2013 in „Gründer:innen, deren Geschäftsmodelle und Teams das Potenzial haben, zu skalieren und einen Mehrwert für die Gesellschaft und Anwender:innen zu liefern“. Mehr über neosfer

Kloster Kitchen
+++ Bereits im April schlitterte das Ingwer-Shot-Startup Kloster Kitchen in die Insolvenz. Wie zu vernehmen war, konnten sich die Gesellschafter des Unternehmens nicht auf eine weitere Finanzierung einigen. Mehr über Kloster Kitchen

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Foto (oben): Shutterstock



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Als Berlin für einen Abend zum Startup-Wohnzimmer wurde


The Delta und Axel Springer brachten vor der BAD1-Konferenz die Berliner Startup-Szene an einen Tisch. Hier sind die Bilder des Abends.

Als Berlin für einen Abend zum Startup-Wohnzimmer wurde

Hier wird sich vernetzt.
Martin Lengemann

Der Journalistenclub im Axel-Springer-Hochhaus hat schon Staatschefs, Politiker und Mediengrößen gesehen. Am Mittwochabend gehörte die Bühne der Berliner Startup-Szene.

Noch vor dem offiziellen Start der BAD1-Konferenz kamen rund 60 Gründerinnen, Gründer und Investoren zum exklusiven Vordinner bei Axel Springer (Gründerszene gehört zu Axel Springer) zusammen. Mit dabei: Delivery-Hero-Gründer Niklas Östberg, Felix-Capital-Gründer Frederic Court, SAP-Signavio-Mitgründer Gero Decker, Moss-Mitgründer Ante Spittler und viele weitere bekannte Gesichter der Tech-Szene.

Bei Drinks, Dinner und Blick über Berlin wurde diskutiert, genetzwerkt und darüber gesprochen, was es braucht, um Berlin wieder ganz nach vorne in Europa zu bringen. Die Bilder des Abends gibt es hier.

Deutschlands Tech-Bubble bei uns im 19. Stock

Axel-Springer-CEO Mathias Döpfner im Gespräch mit Deutschlands-Top-Investoren.

Axel-Springer-CEO Mathias Döpfner im Gespräch mit Deutschlands-Top-Investoren.
Martin Lengemann

Die Zukunft gehört uns: Daniel Mladenov (Founders Associate The Delta), Moritz Holländer (Almedia-Gründer) und Bulletpoint-Gründerin Linda Büscher (sie hat bei DHDL teilgenommen!).

Die Zukunft gehört uns: Daniel Mladenov (Founders Associate The Delta), Moritz Holländer (Almedia-Gründer) und Bulletpoint-Gründerin Linda Büscher (sie hat bei DHDL teilgenommen!).
Marc Angeloff

Wer findet Delivery-Hero-CEO Niklas Östberg?

Wer findet Delivery-Hero-CEO Niklas Östberg?
Marc Angeloff

Kurze Generalprobe vor der Eröffnungsrede: Head of Venture bei Axel Springer, David Döpfner, und The-Delta-Chef Julian Teicke.

Kurze Generalprobe vor der Eröffnungsrede: Head of Venture bei Axel Springer, David Döpfner, und The-Delta-Chef Julian Teicke.
Marc Angeloff

Bitte lächeln: World Fund-Partner Danijel Višević, Nala-Earth-Gründerin Anna Alex, Julian Teicke und Carbon-Equity-Partnerin Saskia Brysten

Bitte lächeln: World Fund-Partner Danijel Višević, Nala-Earth-Gründerin Anna Alex, Julian Teicke und Carbon-Equity-Partnerin Saskia Brysten
Marc Angeloff

Investorin Kimberley Breuer im Fokus, Signavio-CEO Gero Decker (links) unscharf.

Investorin Kimberley Breuer im Fokus, Signavio-CEO Gero Decker (links) unscharf.
Marc Angeloff

Schönes Licht.

Schönes Licht.
Martin Lengemann

VC-Kenner erkennen Antler-Partner Alan Poensgen (weißes Hemd).

VC-Kenner erkennen Antler-Partner Alan Poensgen (weißes Hemd).
Marc Angeloff

Wären doch ein gutes Podcast-Duo, oder? The-Delta-Chef Julian Teicke und Journalist Ulf Poschardt.

Wären doch ein gutes Podcast-Duo, oder? The-Delta-Chef Julian Teicke und Journalist Ulf Poschardt.
Martin Lengemann

Dealmaker unter sich: Kommunikationsprofi Tilo Bonow (r.) mit B2Venture-Partner Mathias Ockenfels.

Dealmaker unter sich: Kommunikationsprofi Tilo Bonow (r.) mit B2Venture-Partner Mathias Ockenfels.
Martin Lengemann

Berater Ole Tillmann hat sich hochgehumpelt.

Berater Ole Tillmann hat sich hochgehumpelt.
Martin Lengemann

Locked in: Tech.Europe-Gründer und Hackathon-Versteher Bela Wiertz im konzentriertem Gespräch mit Gründerszene-Chef Leo Ginsburg.

Locked in: Tech.Europe-Gründer und Hackathon-Versteher Bela Wiertz im konzentriertem Gespräch mit Gründerszene-Chef Leo Ginsburg.
Martin Lengemann

Die Kappe gabs gratis: Nilo-Gründerin Kimberley Breuer mit Ulf Poschardt, seit neuestem „Freiester Mitarbeiter von Axel Springer“ (echter Titel!).

Die Kappe gabs gratis: Nilo-Gründerin Kimberley Breuer mit Ulf Poschardt, seit neuestem „Freiester Mitarbeiter von Axel Springer“ (echter Titel!).
Marc Angeloff

Wohin mit dem Geld? Deutsche-Ventures-Partner Gunnar Graef und Tio-Holdings-Investor Jonathan Teklu.

Wohin mit dem Geld? Deutsche-Ventures-Partner Gunnar Graef und Tio-Holdings-Investor Jonathan Teklu.
Martin Lengemann





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Unternehmer arbeitet bis zum Umfallen – „Ich sterbe so oder so“


Der KI-Unternehmer Nico Laqua schläft oft im Büro, arbeitet sieben Tage die Woche und kommt mit nur drei Stunden Schlaf aus.

Unternehmer arbeitet bis zum Umfallen – „Ich sterbe so oder so“

Arbeiten bis an die Grenze der Belastbarkeit? Für Nico Laqua ist das kein Problem. (Symbolfoto)
Westend61 / GettyImages

Nico Laqua würde nach eigenen Worten lieber Jahre seines Lebens opfern, als sein Startup scheitern zu sehen.

Der US-Unternehmer gründete 2024 das KI-Versicherungs-Startup Corgi mit. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Im Mai wurde das Unternehmen zum Einhorn und erreichte in einer Series-B-Finanzierungsrunde eine Bewertung von 1,3 Milliarden Dollar. Nur drei Wochen später verdoppelte sich diese in einer weiteren Finanzierungsrunde sogar auf 2,6 Milliarden Dollar.

Um sein Startup voranzubringen, lebt Laqua nach einem extremen Arbeitsrhythmus: Er arbeitet sieben Tage die Woche, schläft oft im Büro und kommt nach eigenen Angaben mit rund drei Stunden Schlaf pro Nacht aus.

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In einer Folge des „20VC“-Podcasts fragte Moderator Harry Stebbings Laqua: „Hättest du lieber, dass Corgi ein Billionen-Dollar-Unternehmen wäre, du aber mit 50 stirbst, oder dass es scheitert und du bis 80 lebst?“

„Die Antwort darauf ist ziemlich einfach“, sagte Laqua. „Ich sterbe so oder so.“

Mit seiner Haltung steht Laqua nicht allein da. In der Tech-Branche feiern viele Gründer den sogenannten „Grindset“ – eine Kultur, die maximale Leistung und Arbeit bis an die Belastungsgrenze verherrlicht. Beliebt ist etwa der „996“-Rhythmus: von 9 bis 21 Uhr arbeiten, sechs Tage die Woche. Manche verzichten dafür sogar auf Alkohol oder Sex.

Aber Laqua treibt es auf die Spitze. Hier ist, was er Stebbings im Podcast erzählte:

Das Büro als Schlafzimmer

Laqua sagte, er habe eine Matratze auf dem Boden des Corgi-Büros. Seine Mitarbeiter nennen es „Nicos Zimmer“.

„Ich verbringe nicht mehr jede einzelne Nacht dort“, sagte er. „Früher habe ich im Equinox eine Straße weiter geduscht, aber die schließen sehr früh, freitags schon um 20 Uhr. Das war also unangenehm.“

Als wir im September junge Gründer besuchten, zeigten mehrere ganz selbstverständlich auf Sofas oder Luftmatratzen in ihren Büros, für manche gehört das längst zum Startup-Alltag.

Doch die enge Vermischung von Arbeit und Privatleben hat ihre Schattenseiten. Was für manche funktioniert, kann auf Dauer auch zu Erschöpfung oder Burnout führen.

Laqua sagte außerdem, dass er nicht viel schläft. Er erklärte, dass er pro Nacht nur drei bis vier Stunden Schlaf bekommt. „Ich würde meine Lebensspanne lieber in Siegen als in Jahren messen“, sagte er.

Wochenende? Eher nicht

Manche Führungskräfte wollen eine Vier-Tage-Woche. Laqua strebt eine Sieben-Tage-Woche an. „Was auch immer du in fünf Tagen schaffst, ich verspreche dir, dass du in sechs und sieben Tagen noch mehr schaffen wirst“, sagte Laqua. „Du solltest alles geben.“

Laqua sagte, dass wachstumsstarke Startups in San Francisco an den Wochenenden voll besetzt sind. „Ich glaube nicht, dass das ein Zufall ist.“ Das bedeutet nicht, dass Corgi-Mitarbeiter keinen Ruhetag nehmen können. Laqua sagte, dass seine Mitarbeiter „ab und zu“ einen Tag frei nehmen – aber dass sie kein festes Wochenendprogramm haben. „Wenn deine freien Tage zufällig jede Woche Samstag und Sonntag sind, dann hast du bei Corgi keinen Platz“, sagte er.

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Karri Saarinen, Mitbegründer von Linear, schrieb auf X, dass Laquas Denkweise die vieler junger Gründer widerspiegele, „für die das Startup zu ihrer Identität wird“.

„Es fällt ihnen schwer, etwas anderes zu tun, und sie können nicht verstehen, dass deine Arbeit nicht die Person ist, die du bist“, schrieb Saarinen. „Aber Aktivitäten außerhalb der Arbeit können dich auch als Person wachsen lassen und dazu führen, dass du bessere Arbeit leistest.“ Laqua antwortete: „Wenn man von einem Problem besessen ist, arbeitet man hart.“

 





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