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Die EC-Karte kann plötzlich mehr als gedacht
EC-Karte, Girocard, Sparkassen-Card – die Plastikkarte im Portemonnaie trägt viele Namen, erfüllt aber seit Jahrzehnten denselben Zweck: Bargeld ziehen, im Supermarkt bezahlen, Alltag erledigen. Bis jetzt.
Der Geldbeutel, ohnehin überfüllt mit Personalausweis, Führerschein und Gesundheitskarte, trägt zusätzlich die Last verschiedenster Bonus- und Mitgliedskarten. Payback hier, Mitgliedsausweis dort – ein Sammelsurium aus Plastik, das sich bei jedem Kassenvorgang rächt. Die Sparkasse sagt jetzt: Schluss damit. Und erstmals klingt es tatsächlich nach einem Plan, der das Portemonnaie nicht nur ausmistet, sondern produktiv entschlackt.
Sparkasse: Neue Funktion für die EC-Karte
Rund 50 Millionen Sparkassen-Kunden können ihre Girocard seit Kurzem direkt mit Payback verknüpfen. Der Vorgang ist nüchtern-technisch: einmalig in der App oder im Online-Banking aktivieren und das war’s. Beim Bezahlen werden die Punkte automatisch gutgeschrieben, ganz ohne Zusatzkarte und ohne das ritualisierte „Haben Sie Payback?“ an der Kasse. Ein kleiner Minimalismus-Befehl an die Brieftasche.
Zunächst war die Funktion nur bei lokalen Partnern nutzbar: der Bäckerei nebenan, dem Friseur, dem Café. Praktisch, aber nicht flächendeckend. Jetzt folgt der Skalierungsschritt: Edeka, Netto, Marktkauf und Trinkgut sind hinzugekommen. Und sogar Galeria ist wieder dabei – ja, jener Warenhauskonzern, der seit Jahren mit bemerkenswerter Ausdauer am Existenzminimum entlangbalanciert.
→ Neue Geldautomaten kommen nach Deutschland: Das wird beim Geldabheben anders
Edeka-Vorstand Markus Mosa spricht von einem handfesten Mehrwert: „Einfach bezahlen und zeitgleich Punkte sammeln – das macht den Einkauf im Edeka-Verbund noch attraktiver.“ Die Sparkasse legt nach: Dies sei lediglich der Auftakt. Rund 12.000 Geschäfte sollen bundesweit folgen, später auch dm und Aral. Für Kunden bleibt es kostenfrei, ohne Abo, ohne versteckte Mechanik. „Wir schaffen Mehrwert, ohne dass sich für die Leute etwas ändert,“ erklärte ein Sparkassen-Vorstand kürzlich. Übersetzt klingt das wie eine charmante Bitte: Bleibt bei uns, auch wenn Neobanken und Broker im Netz inzwischen an jeder Ecke blinken.
Und die Konkurrenz?
Payback lebt davon, Konsumprofile zu analysieren: was wir kaufen, wie häufig und ob es eher Hafermilch oder Hack ist. Die Sparkasse versucht zu beruhigen. Es würden nur die nötigsten Daten geteilt: Payback-Nummer, Datum der Zahlung, eingelöste Coupons, Punktehöhe. Keine weiteren Zahlungsdetails, keine privaten Konsumgeheimnisse. So lautet das Versprechen.
Unterdessen beobachtet die Konkurrenz das Feld. Weder Volksbanken noch ING oder Deutsche Bank integrieren Payback bislang direkt in ihre Karten. Die Sparkasse zeigt hier seltenen Innovationselan. Fast revolutionär für ein Institut, dessen Filialarchitektur gelegentlich wirkt, als sei WLAN noch ein Zukunftsthema. Der Chef der Sparkasse räumt ein: „Kunden werden nicht allein wegen der Payback-Kooperation ein Konto bei einer Sparkasse eröffnen, aber es spielt eine Rolle, wenn man auf das Gesamtangebot eines Kontos schaut.“ Eine ehrliche Analyse: Bequemlichkeit regiert und die Sparkasse hat beschlossen, sie strategisch zu nutzen.
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AI Storage Core: Lexar erklärt Designansatz für Speicherprodukte der Zukunft
Ziemlich geheimnisvoll gab sich Lexar bisher zu seinem Konzept des AI Storage Core. Daher hatte ComputerBase um Datenblätter gebeten. Doch diese gibt es nicht, denn wie der Hersteller erklärt, handelt es sich nicht um ein einzelnes Produkt, sondern vielmehr um einen Designansatz für kommende Produkte.
Der AI Storage Core ist ein Designansatz
Den ersten Bericht über den AI Storage Core betitelte die Redaktion mit den Worten „Lexars KI-Speicherkern ist eine Micro-SSD mit Gehäuse“. Das ist einerseits nicht ganz falsch, denn dieses Format ist durchaus vorgesehen, andererseits aber auch nicht ganz richtig, geht das Konzept doch weit darüber hinaus.
„AI Storage Core ist kein einzelnes Produkt. Es handelt sich um einen Designansatz, der definiert, wie Speicher für den Betrieb unter KI-Workloads ausgelegt ist“, erklärte Lexar auf Nachfrage von ComputerBase. Diese kontinuierlichen und datenintensiven KI-Workloads werden zunehmend lokal statt in der Cloud verarbeitet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Speichern, die „für kurze Bursts optimiert sind“, konzentriere sich AI Storage Core „auf nachhaltigen Durchsatz, vorhersehbare Latenz, Effizienz bei lang laufenden Workloads und Flexibilität über verschiedene KI-fähige Geräte hinweg“.
Der KI-Speicherkern, wenn man den Namen direkt übersetzt, diene dabei „als Grundlage für mehrere Formfaktoren, und die Spezifikationen variieren je nach Produkttyp, Anwendungsfall und Veröffentlichungszeitpunkt“. Daher gebe es auch kein Datenblatt.
Im Rahmen der CES 2026 wird der Ansatz nun deutlicher als noch im Dezember, denn Lexar beschreibt nun die ersten konkreten Produktrichtungen, die auf AI Storage Core basieren. Darunter ist nicht nur das bereits gezeigte kompakte M.2-2230-Modul mit Gehäuse, sondern auch eine längere Version für den M.2-2280-Slot als „AI-Grade SSD“. Zudem wird jetzt ein „AI-Grade Stick“ beschrieben, der an eine SIM-Karten-Schublade erinnert. Außerdem sei auch eine Speicherkarte, die „AI-Grade Card“ angedacht.
AI-Grade Storage Stick
Laut Lexar werden schon heute „viele PCs aufgrund steigender NAND-Kosten mit reduziertem internem Speicher ausgeliefert“. Gleichzeitig würden neue Anforderungen wie lokale KI-Modelle und On-Device-Inferenz „deutlich mehr Hochgeschwindigkeitskapazität erfordern“. Mit dem AI-Grade Storage Stick wolle man einen standardisierten und leistungsstarken externen Erweiterungspfad speziell für KI-Workloads anbieten. Die externe Speichererweiterung, in der Abbildung von Lexar für ein Notebook symbolisiert, sei hot-plug-fähig und könne das System entsprechend einfach aufrüsten, wenn die Anforderungen durch KI-Workloads dies erforderlich machen. Lexar will damit „eine neue Erweiterungsoption“ ermöglichen, „die es heute noch nicht gibt“.
AI-Grade Card
Noch nicht grafisch gezeigt, aber beschrieben wird derweil die sogenannte AI-Grade Card. Hier untersuche Lexar derzeit „wie dieselbe Grundlage auf Kartenformate der nächsten Generation ausgeweitet werden kann“. Dabei würden Durchsatzraten angestrebt, die „weit über die heutigen CFexpress-Karten hinaus“ gehen sollen, „um 8K-Videoaufnahmen und Echtzeit-KI-Bildgebungs-Pipelines zu unterstützen“. CDexpress 4.0 Typ B erreicht immerhin schon 3.700 MB/s beim Lesen und bis zu 3.500 MB/s beim Schreiben. Allerdings nicht dauerhaft. Eine garantierte Dauerschreibrate von 800 MB/s ist da schon viel.
Noch ist viel zu tun
Alle genannten Produkte oder vielmehr Konzepte befinden sich aber laut Lexar noch in der Entwicklung. Daher sollen die endgültigen Spezifikationen und die Verfügbarkeit erst kurz vor der Markteinführung bekannt gegeben werden. Wann das soweit ist, bleibt aber zunächst offen. Der Zeitpunkt könne „je nach Formfaktor und Region variieren“, wird abschließend noch angemerkt.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Lexar unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Smartphone-Überraschung über 300 Euro billiger
Ein Smartphone-Tipp, der besonders mit seinem Design prahlen kann, ist bei Amazon gerade für einen echt guten Preis zu haben. Wenn Ihr also ein starkes Gesamtpaket sucht, und ein Faible für ungewohnte Tech-Ästhetik habt, dann solltet Ihr unbedingt weiterlesen.
Welches Handy bei Amazon für Aufsehen sorgt, fragt Ihr euch? Die Antwort lautet: das Nothing Phone (3) mit 512 GB Speicherplatz. Dafür, dass das Handy noch nicht allzu lange auf dem Markt ist, wird es dort deutlich günstiger angeboten als erwartet. Es setzt auf ein auffälliges Design, moderne Hardware und ein bewusst reduziertes Software-Erlebnis. Warum der Preissturz so spannend ist, und für wen sich das Angebot lohnt, schauen wir uns genauer an.
Futuristische Optik und starke Technik: Nothing Phone (3)
Das Nothing Phone (3) setzt auf ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Display mit 120-Hz-Adaptive-Refresh-Rate und einer beeindruckenden Spitzenhelligkeit von bis zu 4.500 Nits. So läuft alles flüssig, und Ihr könnt auch bei grellstem Sonnenschein alles lesen.
Für die nötige Leistung sorgen der Snapdragon 8s Gen 4, kombiniert mit 512 GB internem Speicher und 16 GB RAM. Vor allem der extragroße Speicher ist mit Blick auf den aktuellen Amazon-Preis echt beachtlich und ein klarer Pluspunkt. Auf der Rückseite befindet sich währenddessen ein Triple-Kamerasystem aus drei 50-Megapixel-Sensoren: eine lichtstarke Hauptkamera mit OIS, ein Teleobjektiv mit 3-fach optischem Zoom, sowie eine Weitwinkelkamera. Auch die Frontkamera bietet 50 Megapixel, eine ungewöhnlich hohe Auflösung für Selfie-Kameras. Ein echter Hingucker wird das Nothing Phone durch das markentypische, transparente Design der Rückseite, mit integrierter Benachrichtigungs-LED.
Der 5.150-mAh-Akku unterstützt Schnelladen, kabelloses Laden sowie Reverse Charging. Moderne Standards wie Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, NFC und ein Fingerabdrucksensor im Display sind ebenfalls an Bord. Das Handy ist nach IP69 zertifiziert und verfügt über Stereo-Lautsprecher. Softwareseitig läuft das Nothing Phone mit Android 15 samt Nothing OS und erhält fünf Jahre Betriebssystem-Updates sowie sieben Jahre Sicherheitsupdates, ein starkes Versprechen.
Tiefstpreis geknackt, also jetzt zuschlagen?
Wie schon gesagt: Das Nothing Phone (3) ist aktuell bei Amazon stark reduziert. Normalerweise kostet das Handy mit 512 GB Speicher fast 900 Euro, was im oberen Preisbereich liegt. Nun sorgt Amazon aber für einen Preissturz und verkauft den Smartphone-Tipp dank 34 Prozent Rabatt für nur noch 596 Euro. Dadurch wird sogar der Tiefstpreis geknackt – günstiger als jetzt, war das Handy also noch nie.
Wenn Ihr also ein ausgefallenes Smartphone mit besonderem Design, schlichter Software, aber trotzdem starker Leistung sowie einem extragroßen Speicher sucht, könnte das Nothing Phone (3) bei Amazon genau richtig für euch sein. Aber Achtung: Das Angebot ist nur noch bis zum 11. Januar verfügbar.
Wie findet Ihr dieses Angebot? Würdet ihr bei diesem Preis zuschlagen? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!
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Intel im Interview: Linux-Gaming nicht im Fokus

Im Rahmen der CES von Digital Foundry interviewt, antwortete Intels Tom Petersen auf das Verhältnis von Arc und Linux. Petersen sieht Linux aktuell als System für Compute-Aufgaben und nicht im Gaming, entsprechend liegt der Fokus seitens Intel. Dennoch äußerte er den Wunsch, dass Linux zukünftig eine größere Rolle spielt.
Digital Foundry im Gespräch mit Tom Petersen
Im Rahmen der CES 2026 hat Digital Foundry ein längeres Interview mit Tom Petersen von Intel geführt. Neben verschiedenen, Intels Techniken wie XeSS 3 betreffenden Themen, befragte Alex Battaglia den Intel-Repräsentanten auch zum Thema Linux.
Wie steht es um Linux?
Ab Minute 27:47 kommt die Frage auf, wer eigentlich den Support für Linux-Gaming bereitstellen soll – Intel oder Valve. Petersens Antwort darauf lautet, dass sich Intel in einer guten Lage befindet. Die Grafik-Implementierung unter Linux sei gut.
Doch daraufhin merkt er an, dass Linux-Gaming nicht der primäre Fokus von Intel ist. Linux ist aus Intels Sicht das Compute-Betriebssystem. Produkte von Intel adressieren entsprechend speziell Szenarien mit GPU-Compute unter Linux. Doch für Gaming ist Linux aktuell nicht das Wichtigste.
Der Marktanteil ist schlichtweg zu gering zum jetzigen Zeitpunkt.
Eine größere Verbreitung wäre großartig
Abschließend merkt Petersen an, dass eine größere Verbreitung von Linux im Gaming gut wäre.
Anschließend widmet sich das Interview dem nächsten Thema.
Aktuell lässt sich der Zustand von Intels Arc-Grafikkarten als durchaus nutzbar im Linux-Gaming zusammenfassen. In der Regel laufen viele Spiele, auch wenn manchmal Leistung im Vergleich zu Windows eingebüßt wird. Auch Hardware-Features wie das Encoding lassen sich vernünftig nutzen und kleinere Arc-Karten können beispielsweise als Encoder für OBS verwendet werden.
Bei den getätigten Aussagen handelt es sich um freie Übersetzungen aus dem Englischen durch den Autor.
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