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Project Silica: Microsofts gläserner Archivspeicher bald in Pilotprojekten


Unter dem Namen Project Silica läuft bei Microsoft Research die Entwicklung eines gläsernen Archivspeichers mit hoher Flächendichte und extremer Langlebigkeit. Jetzt gibt es ein Update zum Stand der Entwicklung. Schon bald soll der Speicher in Pilotprojekten eingesetzt werden. Frühestens 2027 erfolge der kommerzielle Start.

Neue Roadmap für Project Silica

Der etwas an die Speicherkristalle aus Superman-Filmen erinnernde Massenspeicher, der daher zu Beginn auch „Superman-Speicher“ genannt wurde, soll laut Aussagen von Mahabir Bisht, einem technischen Berater bei Microsoft, in naher Zukunft seinen Weg in Pilotprojekte finden. Bis zum Jahr 2027 sei der versuchsweise Einsatz in spezialisierten Anwendungsbereichen wie staatlichen Archiven, in der Forschung, bei Nachrichtendiensten oder auch der Unterhaltungsindustrie denkbar.

Die kommerzielle Verfügbarkeit prognostiziert Bisht für die Jahre 2027 bis 2030, dann sollen Unternehmen den Speicher in eigenen Archiven einsetzen können. Die breitere Einführung für Rechenzentren erwartet er in den Jahren 2030 bis 2035, während Verbraucher erst ab 2035 darauf setzen könnten.

So lautet also die aktuelle, grobe Roadmap für Project Silica, vorausgesetzt, die Entwicklung schreitet entsprechend erfolgreich voran. Ebenfalls bleibt abzuwarten, ob die Nachfrage am Ende groß genug ist, dass Microsoft dieses inzwischen seit acht Jahren bestehende Forschungsprojekt auch wirklich in ein fertiges Produkt umsetzt. Mit Cerabyte gibt es inzwischen sogar ernste Konkurrenz, die bis 2030 ein fertiges System mit Glas-Keramik-Speicher für 100 Petabyte Daten für Cloud-Anwendungen bereitstellen will. Auch von dessen Erfolg oder Misserfolg könnte letztlich die Zukunft von Project Silica abhängen.

Das ist aktuell mit Project Silica möglich

Auf einer 2 mm dicken Scheibe Quarzglas in der Größe einer DVD werden mit Hilfe eines Femto­sekunden­lasers in mehreren Schichten die Daten „geschrieben“. Nach derzeitigem Stand können darauf mehr als 7 TB Daten gespeichert werden. Mit umgerechnet etwa 1,75 Terabyte pro Quadratzoll ist die Flächendichte sehr hoch. Der Schreibvorgang dauert allerdings mit weniger als 1 MB/s extrem lange, weshalb auch nur Archivzwecke – Stichwort „Write Once, Read Many“ alias WORM-Speicher – überhaupt in Frage kommen.

Project Silica im Vergleich mit anderen Massenspeichern
Project Silica im Vergleich mit anderen Massenspeichern (Bild: Blocks and Files)

Während das Material günstig und abgesehen von der physischen Zerbrechlichkeit äußerst widerständig gegen Umwelteinflüsse ist, stellt jener Femto­sekunden­laser allerdings einen hohen Kostenfaktor dar, der in die Hunderttausende US-Dollar geht.

Noch ist viel zu tun

Auf dem Weg zur möglichen Kommerzialisierung gilt es noch, die Kosten der Lasersysteme zu reduzieren, schnellere Lesesysteme zu schaffen und letztlich auch bestehende Software abzugleichen und für Standards zu sorgen, berichtet Blocks and Files.

Ab 2030 wolle Microsoft ultimativ „mehrere Petabyte pro Glaseinheit“, einen „ultraschnellen Datenzugriff“ sowie einen „selbstorganisierenden Speicher“ schaffen.

In dem Bericht wird gemutmaßt, dass Microsoft die Technik zum Beispiel in seinen Cloud-Archivdiensten (Azure) einsetzen könnte. Für die Massen­produktion sei eine Partnerschaft mit Anbietern von Band­bibliothek­systemen wie Quantum oder Spectralogic denkbar. Ähnlich wie dort sorgen Roboter für den Zugriff in einer großen Bibliothek, die in diesem Fall aber aus Glasscheiben statt Bandspeicherkassetten besteht.



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Epic Games Store: „Nobody Wants to Die“ und ein Pixel-Detektivspiel gratis


Epic Games Store: „Nobody Wants to Die“ und ein Pixel-Detektivspiel gratis

Bild: Critical Hit Games

Bis nächsten Donnerstag um 17 Uhr können Nutzer des Epic Games Store die beiden Spiele „Nobody Wants to Die“ und „The Darkside Detective: A Fumble in the Dark“ kostenlos zu ihrer Bibliothek hinzufügen und behalten.

Bei „Nobody Wants to Die“ handelt es sich um einen interaktiven Thriller, dessen Handlung in einem dystopischen New York im Jahr 2329 spielt. Als Detektiv gilt es, einen Serienmörder zu schnappen. Der erstmals am 17. Juli 2024 erschienene Einzelspieler-Titel vom polnischen Studio Critical Hit Games wurde vielfach ausgezeichnet und hält aktuell einen Metascore von 75 Prozent bei Metacritic. Auf Steam wird der Titel von Spielern als „Sehr positiv“ bewertet.

Das im April 2021 erschienene Point-and-Click-Adventure „The Darkside Detective: A Fumble in the Dark“ ist die Fortsetzung des ersten Teils aus dem Jahr 2017. Auch hier spielt ein Detektiv die Hauptrolle, doch finden dessen Fälle eher in der Gegenwart in Retro-Pixel-Optik statt. Das von Akupara Games entwickelte Spiel besitzt einen Metascore von 84 Prozent und wird auf Steam sogar als „Äußerst positiv“ empfunden.

Als Werbung für den eigenen Shop verschenkt Epic Games jeden Donnerstag um 17 Uhr eines oder mehrere Spiele über den Epic Games Store. Nächste Woche folgt mit „Return to Ash“ ein relativ neues Spiel, das zur Gattung der Visual Novels zählt und eine emotionale Geschichte erzählt.



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Dieses Modell ist irre billig


Möchtet Ihr am Wochenende lieber die Füße hochlegen, statt Euch mit der Hausarbeit zu beschäftigen, kann ein Saugroboter zum echten Helden werden. Vor allem dann, wenn Ihr nicht viel zahlen müsst, wie es jetzt bei einem Roborock-Modell der Fall ist.

Genauer gesagt könnt Ihr Euch jetzt den Roborock Qrevo zum Spitzenpreis abgreifen. Das QV 35A Set, wie es exakt heißt, fällt beim Versandriesen gerade deutlich im Preis. Satte 42 Prozent zieht Amazon von der UVP ab, wodurch Ihr deutlich weniger als 400 Euro zahlen müsst. Ob sich das lohnt, schauen wir uns jetzt an.

Roborock Qrevo Serie: Es muss nicht immer Premium sein

Der Saugroboter bietet eine Leistung von 8.000 Pa. Somit sind auch Kleinstpartikel kein Problem für das Gerät. Tierbesitzer können sich über eine Anti-Verfilzungs-Seitenbürste freuen, die Tierhaare effektiv entfernt. Ein LiDAR-Turm übernimmt die Navigation. Bis zu vier Karten kann das Gerät einspeichern und es bietet zudem eine 3D-Kartenanzeige. In der App lassen sich darüber hinaus auch No-Go-Zonen oder Zeitpläne einrichten, um die Reinigung möglichst effektiv zu gestalten.

Roborock Qrevo S von oben
Der Roborock Qrevo S (hier im Bild) sieht dem Nachfolger zum Verwechseln ähnlich. / © nextpit Bildquelle: nextpit

Neben der soliden Saugleistung bietet der Qrevo auch eine richtig starke Wischfunktion. Zwei rotierende Wischmopps übernehmen die Reinigung und lassen sich sogar auf bis zu 10 mm anheben, um nasse Teppiche zu verhindern. In der All-in-One-Station werden diese nach getaner Arbeit automatisch gereinigt und getrocknet. Auch eine Staubentleerung und Wasserbefüllung findet hier statt. Habt Ihr also wenig Zeit, übernimmt der Saugroboter die meiste Arbeit für Euch und hält somit die Eigenaufwand recht gering.

Saugroboter unter 400 Euro: Lohnt sich das?

Im Angebot befindet sich das QV 35A Set. Dieses unterscheidet sich hauptsächlich in der Saugleistung und der Ausstattung zu anderen Modellen der Qrevo-Serie. Regulär werden hier 599,99 Euro fällig. Doch jetzt bekommt Ihr den Roborock-Saugroboter bereits für 349,98 Euro – günstiger war das Modell bisher nie. Das Modell ist allerdings immer wieder zu diesem Preis bei Amazon erhältlich und sichert sich somit den Platz als Bestseller in der Saugroboter-Kategorie.

Das Angebot ist vor allem für Menschen spannend, die nicht zwingend 20.000-Pa-Saugleistung benötigen und einen günstigen Einstieg in die Welt der Saugroboter suchen, dabei jedoch nicht auf eine gute Qualität verzichten möchten. Die Wischfunktion ist ebenfalls recht spannend und war schon im Vorgänger, dem Qrevo S (Test), ein klarer Pluspunkt.

Was haltet Ihr von dem Angebot? Ist der Roborock-Saugroboter interessant für Euch oder fehlt Euch ein Feature? Lasst es uns wissen!





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AirConsole: In-Car-Gaming kommt zu Skoda, exklusiv mit Tetris


AirConsole: In-Car-Gaming kommt zu Skoda, exklusiv mit Tetris

Bild: AirConsole

Nach BMW, Mercedes-Benz, Porsche und Volkswagen kommt die In-Car-Gaming-Plattform AirConsole nun auch zu Skoda. Vorerst werden aber nur die rein elektrischen Fahrzeuge Elroq und Enyaq bedacht. 14 Casual-Games umfasst der Katalog. Neu hinzu kommt Tetris, das es vorerst exklusiv bei Skoda gibt.

Mit der von N-Dream entwickelten Software-Plattform AirConsole wird das Infotainment-System des Autos praktisch zur Spielkonsole, nur ohne eigene Hardware und so auch mit limitierter Leistung. Daher beschränkt sich das Angebot auf technisch wenig aufwendige Titel im Stile klassischer Browser-Games. Gesteuert werden die Games mit dem eigenen Smartphone, das via QR-Code zum Controller wird.

Per QR-Code wird das Smartphone zum Controller
Per QR-Code wird das Smartphone zum Controller (Bild: AirConsole)
UNO Car Party! auf AirConsole
UNO Car Party! auf AirConsole (Bild: AirConsole)

AirConsole kommt zu Skoda

Deutsche Automobilhersteller wie BMW, Mercedes-Benz, Volkswagen und zuletzt Porsche setzen bereits auf die Software aus der Schweiz. Jetzt kommt Skoda hinzu.

Nur für Enyaq und Elroq

Das Angebot gibt es aber nur für die rein elektrischen Skoda-Modelle und nur in EU-Ländern, wie der Anbieter erklärt. Für die Serie Skoda Enyaq gibt es AirConsole ab Software-Version 4.0, was für die ab Oktober 2023 produzierten Modelle gilt. Zudem wird der jüngere Skoda Elroq damit bedacht. Die App soll fortan vorinstalliert und über das Medien-Streaming-Paket abrufbar sein.

Tetris als exklusiver Launch-Titel

Mit Tetris gibt es einen exklusiven Launch-Titel, was schon an Gebaren aus dem Bereich der PC- und Konsolenspiele erinnert. Für sechs Monate wird Tetris nur bei Skoda über AirConsole spielbar sein. Danach dürfte es für alle Hersteller mit Unterstützung der Plattform zur Verfügung stehen.

Die auf das Infotainment-System im Auto angepasste Version von Tetris soll eine Einzel- und Mehrspielerfunktion bieten. Andere Spiele sollen sogar bis zu 5 Spieler unterstützen. Zum Katalog gehören unter anderem das Quiz „Wer wird Millionär?“ sowie das Kartenspiel „UNO“.

AirConsole ist prinzipiell kostenlos und finanziert sich unter anderem durch Werbung. Wer diese meiden und volle Funktionalität erhalten will, muss allerdings ein Abo (AirConsole Hero) abschließen, das derzeit 1,99 Euro Pro Monat kostet.



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