Künstliche Intelligenz
Die Produktwerker: Trends für Product Owner im Jahr 2026
Viele Produktorganisationen spüren es bereits: Die Rolle des Product Owners verändert sich, und 2026 wird das wahrscheinlich noch sichtbarer. In ihrer aktuellen Podcastfolge analysieren Dominique Winter und Oliver Winter, welche Trends gerade entscheidend sind und wie sich Product Ownership konkret weiterentwickelt.
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Datenkompetenz und KI
Ein zentrales Thema: Datenkompetenz. Zwar stehen in vielen Organisationen bereits umfassende Daten zur Verfügung, doch Product Owner sind zunehmend gefordert, diese auch richtig zu interpretieren und als echte Entscheidungsgrundlage zu nutzen. Dashboards reichen nicht mehr – gefragt ist das Verständnis für Wirkung, Hypothesen und kontextbezogene Metriken.
(Bild: deagreez/123rf.com)

Fachvorträge und Networking-Möglichkeiten: Die Product Owner Days am 5. und 6. Mai 2026 in Köln befassen sich in über 20 Vorträgen mit aktuellen Themen rund um Product Ownership, KI im Produktmanagement, User Research, Product Discovery und Product Economics.
Auch der Umgang mit künstlicher Intelligenz wandelt sich. Weg vom bloßen Ausprobieren einzelner Tools, hin zum strategischen Einsatz in Discovery, Analyse und Entscheidungsvorbereitung. Wer KI nutzt, muss deren Ergebnisse einordnen können – Technik ersetzt keine Verantwortung.
Outcome statt Output
Ein weiterer zentraler Wandel betrifft den Fokus auf Outcome statt Output. Es geht weniger darum, möglichst viele Features zu liefern, sondern klar nachzuweisen, welchen Nutzen ein Produkt erzeugt. Das verändert die Zusammenarbeit in Teams, stärkt die gemeinsame Verantwortung und stellt neue Anforderungen an Kommunikation und Moderation.
Kontinuierliches Feedback
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Nicht zuletzt rücken kurze Lernzyklen und kontinuierliches Feedback ins Zentrum der Produktarbeit. In einer zunehmend komplexen und unsicheren Welt behalten jene Teams die Orientierung, die bewusst Annahmen hinterfragen und schnell reagieren.
Eine Podcastfolge, die prognostiziert, dass Product Ownership 2026 anspruchsvoller, aber auch wirksamer wird. Wer die neuen Trends versteht und lebt, entwickelt nicht nur bessere Produkte, sondern übernimmt aktiv Verantwortung für ihren Erfolg.
Die aktuelle Ausgabe des Podcasts steht auch im Blog der Produktwerker bereit: „Trends für Product Owner im Jahr 2026“.
(mai)
Künstliche Intelligenz
Women in Tech: Empower and Protect
Die Veranstaltung im Hannover Congress Centrum (HCC) rückt Frauen in der IT-Security in den Fokus und verbindet fachliche Impulse mit persönlichem Austausch. Im Zentrum stehen Karrierewege in der IT-Security, aktuelle Bedrohungslagen, der Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf die Cybersicherheit sowie die Frage, wie mehr Diversität die digitale Zukunft sicherer machen kann.
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Zum Auftakt begrüßt Johanna Heise die Teilnehmenden und gibt einen Ausblick auf das Programm. Anschließend stellt Anna Göbel Neuigkeiten aus der Women in Tech Community vor und skizziert die weiteren Aktivitäten für 2026.
Darauf folgt der Votrag der Journalistin Eva Wolfangel, die das aktuelle Lagebild der Cybersecurity analysiert. Anhand konkreter Vorfälle beleuchtet sie Herausforderungen rund um Lieferketten, kritische Infrastrukturen und neue Abhängigkeiten – und plädiert für mehr Resilienz im Umgang mit digitalen Krisen.
Ein Vortrag mit anschließendem Panel zu „Karriere in der IT-Security“ diskutiert unterschiedliche berufliche Wege und Perspektiven. Mit dabei sind Sabrina Patsch (c’t), Dr. Julia Freudenberg (Hacker School) und Vanessa Barnekow (NVISO).
Am Nachmittag steht das Thema „Sicher im Netz“ im Mittelpunkt. Karin Wilhelm vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt Einblicke in die Informationsvermittlung und Sensibilisierung von Verbraucherinnen und Verbrauchern. In der anschließenden Diskussionsrunde sprechen zudem Eva-Maria Weiß (heise), Sabine Buch (T-Systems International) und Seniz Tiryaki über Verantwortung, Sicherheit und Diversität in der digitalen Gesellschaft.
Die Teilnahme an „Women in Tech – Empower & Protect“ ist für 29 Euro möglich. Tickets sind im Ticketshop der secIT by heise verfügbar: Hier buchen!
Weitere Infos rund um die Women in Tech unter: women-heise.tech
(kaku)
Künstliche Intelligenz
Autonomes Fahren: Wer haftet wann?
Parkrempler, Auffahrunfälle und Schlimmeres: In Deutschland müssen alle Fahrzeughalter eine Haftpflichtversicherung abschließen. Wer einen Schaden verursacht, beauftragt die Versicherung mit der Regulierung. Zusätzlich gibt es freiwillige Teil- und Vollkaskoversicherungen. Was aber passiert, wenn beim Crash ein Fahrautomatisierungssystem aktiviert war? Und wie sieht das aus, wenn zukünftig tatsächlich autonom gefahren werden kann?
- Grad der Automatisierung ohne Einfluss auf den Versicherungsschutz
- Hersteller haften für Produktfehler
- Grenzbereiche des assistierten Fahrens könnten entstehen
Die Antwort auf diese elementare Frage ist simpel. Zumindest aus Sicht des Gesamtverbands der Versicherer (GDV). Das geltende Haftungsrecht sei eindeutig geregelt, heißt es vom GDV: „Für die Entschädigung kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters auf – unabhängig davon, ob das Fahrzeug von einer Person gesteuert wird oder ein automatisiertes System aktiv ist.“
Der Opferschutz ist gewährleistet
„Unfallopfer sind bei assistiertem wie auch bei künftig autonomem Fahren genauso abgesichert wie heute“, stellt der GDV fest. Der Grad der Automatisierung habe keinen Einfluss auf den Versicherungsschutz. Dieses klare Haftungsprinzip gewährleiste einen hohen Opferschutz und schaffe zugleich Vertrauen und Akzeptanz für automatisierte Fahrzeuge. Im Anschluss ergänzt der Gesamtverband der Versicherer noch einen wichtigen Nachsatz: „Schadenerfahrungen und Unfallhäufigkeiten werden, wie bei allen Fahrzeugen, unter anderem über die Typklasseneinstufung abgebildet.“
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Autonomes Fahren: Wer haftet wann?“.
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Künstliche Intelligenz
Freitag: Haftstrafen für Spyware-Hersteller, HBO Max gegen Passwort-Weitergabe
In einem als „griechisches Watergate“ bekannt gewordenen Spionagefall schickt ein Gericht vier Angeklagte für mehrere Jahre hinter Gitter. Dabei handelt es sich um Führungskräfte von Intellexa, dessen Spyware Predator dazu genutzt wurde, Politiker, Journalisten, Wirtschaftsführer und hochrangige Militärs Griechenlands auszuspionieren. Derweil beginnt HBO Max die nächste Phase seines Vorgehens gegen Account-Sharing, obwohl die Zukunft des Streaming-Dienstes von Warner Bros. ungewiss ist, da der Medienkonzern verkauft werden soll. Nachdem HBO Max zuletzt weiter gewachsen ist, soll die Passwort-Weitergabe 2026 global bekämpft werden. Ein anderer Streaming-Dienst kämpft wohl mit rechtlichen Problemen. Zuerst fiel bei Disney+ im Premiumabo Dolby Vision weg, jetzt bietet der Streaming-Dienst selbst das HDR-Standardformat HDR10 nicht mehr. Eine offizielle Begründung fehlt bislang, aber Disney+ war zuvor in einem Patentrechtsstreit um dynamische HDR-Bilder unterlegen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
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Ein Gericht in Griechenland hat den Gründer von Intellexa, Tal Dilian, wegen illegaler Abhörpraktiken und Datenschutzverletzungen zu acht Jahren Haft verurteilt. Intellexa ist ein Firmenzusammenschluss mehrerer Spyware-Hersteller, der vor allem für die Spähsoftware Predator bekannt ist. Dilian, ein früherer israelischer Armeeoffizier, und drei weitere Führungskräfte von Intellexa standen wegen ihrer Rolle in einem 2022 aufgedeckten Abhörskandal vor Gericht. In dem ging es um das illegale Ausspionieren von Politikern, Journalisten, Wirtschaftsführern und hochrangigen Militärs mit der von Intellexa entwickelten Spyware Predator. Der Fall ist der erste dieser Art, der zu einer Gefängnisstrafe führt: Spyware-Hersteller in Griechenland nach Abhörskandal zu Haftstrafen verurteilt.
Der erst kürzlich auch in deutschsprachigen Ländern verfügbare Streaming-Dienst HBO Max will sein Vorgehen gegen die Weitergabe von Passwörtern verschärfen. Ähnlich wie die Konkurrenten Netflix und Disney+ sollen Nutzer aufgefordert werden, weitere (kostenpflichtige) User anzulegen. Entsprechende Maßnahmen hat nun auch HBO Max für 2026 angekündigt. Allerdings ist die Zukunft von HBO Max weiter unklar. Der Streaming-Dienst gehört zu Warner Bros. Discovery. Dieser Medienkonzern steht zum Verkauf und derzeit gibt es einen Bieterwettstreit zwischen Netflix und Paramount Skydance. Beide Bieter haben eigene Streaming-Dienste, sodass offen ist, ob Inhalte oder HBO Max nach der Übernahme komplett in den Dienst des übernehmenden Konzerns integriert werden: HBO Max geht stärker gegen Passwort-Weitergabe vor, jetzt auch weltweit.
Ein anderer Videostreamingdienst hat abermals die Leistungen seines Premiumabos reduziert. Bereits seit Ende vergangenen Jahres erhält man bei Disney+ in der höchsten Abostufe für 15,99 Euro pro Monat beziehungsweise 159 Euro pro Jahr keinen erhöhten Kontrastumfang im dynamischen Format Dolby Vision mehr, jetzt ist sogar die statische HDR-Variante HDR10 verschwunden. Somit unterscheidet sich das Premiumabo hinsichtlich der Bildqualität vom Standardabo nur noch dadurch, dass hier eine 4K- statt HD-Auflösung geboten wird und es eine Handvoll Inhalte im sogenannten „IMAX Enhanced“-Format mit einem erweiterten Seitenverhältnis von 1,90:1 gibt. Die Hintergründe sind bislang unklar, aber sie könnten einer Patentklage geschuldet sein: Jetzt ist sogar HDR weg bei Disney+.
Der Winter ist hierzulande fast vorbei, aber das nächste Schneeschaufeln kommt bestimmt. Das New Yorker Robotikunternehmen Reflex Robotics hat sich etwas Besonderes ausgedacht, um der weißen Pracht Herr zu werden, und kurzerhand seinem teilhumanoiden Reflex Robot eine Schneeschaufel in seine Roboterhände gedrückt. Der Reflex Robot ist eigentlich dafür konzipiert, um in der Logistik zu arbeiten. Der Roboter besteht aus einer beweglichen Basis mit vier Rollen. An einem Mast ist ein humanoider Oberkörper mit Kopf und Armen beweglich angebracht. Das Unternehmen hat ihn nun so modifiziert, dass er mit seinen beiden hochbeweglichen Armen eine Schneeschaufel bedienen und das Office-Gelände des Unternehmens teilweise von Schnee befreien kann: Lagerroboter greift zur Schneeschaufel für Schneeräumung.
Ein flexibler Mobilfunkvertrag, jederzeit kündbar, klingt nach maximaler Freiheit. Doch wenn der Provider die Kündigung erst verspätet akzeptiert und die Rufnummernportierung blockiert, wird es für Kunden schnell frustrierend. Für die Kündigung selbst wird ausschließlich der Weg per E-Mail empfohlen, um diese dauerhaft und beweissicher zu dokumentieren. Doch die Rufnummernmitnahme bereitet Kunden oft Kopfzerbrechen, dabei ist sie im Telekommunikationsgesetz eindeutig geregelt. Im c’t-Verbraucherschutz-Podcast besprechen wir, was „jederzeit monatlich kündbar“ wirklich bedeutet und wann die Rufnummernportierung scheitern kann. Wir klären zudem die wichtigsten Rechte beim Anbieterwechsel bei Vorsicht, Kunde: Rufnummer sichern beim Providerwechsel.
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Auch noch wichtig:
- Der Bootsbau könnte vereinfacht werden, indem ganze Bootsrümpfe im 3D-Druckverfahren ausgedruckt werden. Mit genauer Vorbereitung klappt das auch: Caracol 3D-druckt in einem Stück 6-m-Katamaran in 160 Stunden.
- Teurere Geräte, sinkende Verkäufe, weniger Einstiegsmodelle: Die Speicherkrise soll den PC- und Smartphonemarkt 2026 richtig hart treffen. Wegen Speicherknappheit erwarten Marktforscher das Ende günstiger Notebooks.
- Angreifer nutzen eine kritische Schwachstelle in Cisco Catalyst SD-WAN Controller aus. Cisco patcht noch weitere Produkte wie Nexus 9000: Angreifer dringen seit drei Jahren über Cisco-Sicherheitslücke in Netzwerke ein.
- Eigentlich gilt es als sicher, dass der Mond auch in seiner Frühzeit kein starkes Magnetfeld hatte. Dem haben aber Proben widersprochen. Jetzt ist klar, warum: Rätsel aus Apollo-Programm zum Mond mit einst starkem Magnetfeld gelöst.
- Apple plant nach glaubwürdigen Berichten erstmals MacBooks mit Touch – wahrscheinlich bereits im Herbst. Was das für die macOS-UI bedeutet: Wie sich Apple die neue Oberfläche für Touchscreen-MacBooks vorstellt.
- Microsoft kündigt an, dass die Authenticator-App Jailbreaks und Rootzugang erkennen soll. Entra-Zugänge sollen dann gelöscht werden: Microsoft Authenticator stellt Funktion bei erkanntem Jailbreak/Root-Zugriff ein.
- Wovon sollen Menschen in künftigen Kolonien auf dem Mond oder dem Mars leben? Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass dort in den Böden Pflanzen gedeihen können: Forscher verwandeln Mond- und Marsregolith in fruchtbaren Boden.
- Im npm-Ökosystem kursiert eine neue Malware, die Anmeldedaten und CI-Secrets stiehlt und sich selbstständig weiterverbreitet: Lieferketten-Wurm mit eigenem MCP-Server verbreitet sich über GitHub.
- Immer mehr Konzerne arbeiten an KI-Rechenzentren im All. Ein Gartner-Analyst listet auf, warum das unrealistisch ist und welche Folgen das Rennen haben könnte: Analyse zerpflückt Pläne für Rechenzentren im All als „Höhepunkt des Wahnsinns“.
- US-Präsident Trump ändert den E-Auto-Kurs – und der Vielmarkenkonzern Stellantis spürt die Folgen. Der neue Chef will gegensteuern: Opel-Mutter Stellantis fährt 22 Milliarden Euro Minus ein.
- Über die Plattform rentahuman.ai können KI-Agenten Menschen mit Aufgaben in der physischen Welt beauftragen. Ist das logische Arbeitsteilung oder Nonsense? Das ist rentahuman.ai: Wenn KI wen braucht, der das Gras anfasst.
- Selbst T-Shirts in DTF-Technik zu bedrucken, ergibt hervorragende Ergebnisse, ist aber wartungsintensiv. xTool verspricht eine einfach funktionierende Lösung: T-Shirt-Drucker von xTool im Test.
(fds)
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