Künstliche Intelligenz
Evoli, Pikachu und Co.: Lego stellt erste Pokemon-Sets vor
Im März vergangenen Jahres angekündigt, hat Lego nun die ersten drei Pokémon-Bausteinsets vorgestellt. Sie richten sich an ein erwachsenes und liquides Publikum und stellen fünf der bekanntesten Monster in den Mittelpunkt. Pikachu, Evoli, Bisaflor, Glurak und Turtok können Fans der japanischen Taschenmonster ab sofort vorbestellen – ab Ende Februar liefert Lego die Bausätze aus.
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Das kleinste der drei Sets bringt ein Evoli mit knapp 600 Teilen nach Hause und kostet knapp 60 Euro. Das braune Taschenmonster kann mit den Ohren und dem Schwanz wackeln, den Kopf drehen und ist auch anderweitig posierbar. Minifiguren sind in Set 72151 genauso wenig enthalten wie in den anderen Pokémon-Sets.
Nur ein Bausatz für unter 100 Euro
Bereits beim nächstgrößeren Bausatz, dem Pikachu und Pokéball (Set-Nummer 72152), ist der Preis mit 199,99 Euro deutlich dreistellig, dafür verfügt er neben einer Grundplatte und dem erwähnten Pokéball auch über 2050 Teile. Das Trio Bisaflor, Glurak und Turtok komplettiert die erste Welle der Lego-Pokémons, schlägt aber mit 649,99 Euro ein großes Loch in die Geldbörse des Trainers. Der bekommt dafür jedoch 6838 Teile nebst Wasser-, Land- und Vulkandiorama, sollte aber etwas Platz in der Vitrine schaffen. Aufgebaut misst das Set 50 cm in jeder Dimension.

Lego-Evoli
Lego
)
In der Übersicht:
- Evoli, Set-Nummer 72151, 587 Teile, € 59,99,
- Pikachu und Pokéball, Set-Nummer 72152, 2050 Teile, € 199,99 und
- Bisaflor, Glurak und Turtok nebst Diorama-Platte, Set-Nummer 72153, € 649,99
Kästchen mit Orden als Zugabe
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Abzeichenkiste: Wer tief in die Tasche greift, erhält als „Gift with Purchase“ dieses Set zu seinem Pokemon-Diorama dazu.
(Bild: Lego)
Wer das größte der drei Sets vorbestellt, der hat sich eine Auszeichnung verdient. Die „Kollektion mit dem Orden der Kanto-Region“ beinhaltet acht aus Bausteinen gebaute Abzeichen – dem Anschein nach mit reichlich Aufklebern für die Details – und ein blaues Aufbewahrungskästchen. Die insgesamt 312-teilige Box mit der Set-Nummer 40892 ist, wie bei Legos Dreingaben (im Jargon „GWP – Gift with Purchase“) üblich, nicht separat erhältlich.
Vorbesteller können zudem jeden Bausatz nur einmal bestellen – vermutlich, um übereifrigen Wiederverkäufern und Spekulanten die Arbeit etwas zu erschweren. Die Lieferung erfolgt dann ab dem 27. Februar – so lange müssen sich Pokémon-Fans noch gedulden.
Um die beliebten Klemmbausteine in Pokémon-Form zu verkaufen, ging Lego im vergangenen Jahr eine mehrjährige Partnerschaft mit der Pokémon Company ein. Zuvor hatte Mattel seit 2017 die Lizenz für seine Klemmbaustein-Marke Mega Construxx inne und bot Bausätze zum Spielen und als Display-Modell an. Auch Dioramen wie eine Pokémon-Arena gab es von Mattel – hier kamen auch junge Fans auf ihre Kosten. Der dänische Hersteller setzt nun zumindest im ersten Schritt andere Prioritäten: Lego-Abenteuer, coole Konstruktionen, geradezu erschwingliche Sets – offenbar finden Finanzchefs einiges nützlicher. Denn die zahlungskräftige erwachsene Zielgruppe beschert dem Konzern Rekordumsätze und -gewinne.
(cku)
Künstliche Intelligenz
Das Metaverse muss sparen: Echte Kündidungen bei der virtuellen Realität
Der Abgesang auf das Metaverse geht in den zweiten Akt: Meta Platforms soll noch diese Woche zehn Prozent der Belegschaft der Metaverse-Abteilung Reality Labs feuern, vielleicht sogar mehr. Dies berichtet die Zeitung New York Times unter Berufung auf drei Eingeweihte. Auf Anfrage heise onlines dementierte Meta Platforms den Bericht nicht und lehnte lediglich jeden Kommentar ab.
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Die Reality Labs haben demnach rund 15.000 Mitarbeiter, Meta Platforms insgesamt rund 78.000. Andrew Bosworth, Technikchef Metas und Leiter der Reality Labs, hat für Mittwoch zu einem Abteilungstreffen der gesamten Reality Labs eingeladen. Aber nicht irgendein Treffen, sondern das angeblich wichtigste des Jahres. Laut einem Bericht Business Insiders drängt er die Mitarbeiter dazu, unbedingt persönlich zu erscheinen. Für ein der Virtual Reality verschriebenen Organisation ist schon das alleine eine Niederlage.
Doch zwölf Jahre voller Milliardenverluste des Metaverse haben Spuren hinterlassen. Oder wie viel Reklame haben Sie in den Horizon Worlds schon angeklickt? Eben. Meta Platforms hat seit 2014 über 100 Milliarden US-Dollar für das Metaverse springen lassen und alleine in den letzten sechs Jahren um 73 Milliarden US-Dollar mehr ausgegeben als Umsatz gemacht. Das kann sich Meta nicht länger leisten, schüttet es doch jetzt enorme Summen in das Rennen um die erste superintelligente KI.
Business Insider zitiert zudem aus einem anderen Rundschreiben Bosworths von vor knapp einem Jahr. Damals bezeichnete der Manager 2025 als das „entscheidendste” Jahr seines Wirkens als Chef der Reality Labs: 2025 „wird wahrscheinlich bestimmen, ob das gesamte Unterfangen als die Arbeit von Visionären in die Geschichte eingeht oder als legendäres Missgeschick.”
VR wird gekürzt, AR wohl nicht
Im April folgten Kündigungswellen beim konzerneigenen VR-Spielestudio Oculus Games und der VR-Fitness-Anwendung Supernatural. Das war die Ouvertüre. Im Dezember verfügte Konzernchef Mark Zuckerberg einen generellen Sparkurs: Alle Abteilungen, außer der KI-Sparte TBD Labs, sollten ihre Budgets für das neue Jahr um zehn Prozent kürzen.
Nur die Reality Labs müssen gleich 30 Prozent kürzen. Der erste Akt schloss mit dem Jubel der Börse über diese Kursänderung weg von VR hin zu KI. Der zweite Akt dürfte am Mittwoch mit der Kündigungswelle beginnen.
Sie wird aber nicht alle Teile der Reality Labs gleichermaßen treffen. Während Virtual Reality weiterhin auf der Suche nach dem Massenmarkt ist, wofür Preiserhöhungen bei der VR-Brille Meta Quest nicht förderlich sind, rechnet sich Zuckerberg mit Augmented Reality (AR) bessere Chancen aus. Jener Teil der Reality Labs, der vernetzte Brillen und am Körper getragene Computer entwickelt, wird von den Stellenstreichungen voraussichtlich weitgehend verschont bleiben. Schließlich sollen sich die Ray-Ban-Sonnenbrillen mit Kamera und KI-Assistent besser verkaufen als VR-Kopfaufsätze. Entsprechend schärfer werden die Einschnitte in die VR-Belegschaft.
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(ds)
Künstliche Intelligenz
Forscher entschlüsseln Struktur von superionischem Wasser mit Röntgenlaser
Eine internationale Forschergruppe hat eine bis dato unbekannte Form von superionischem Wasser entdeckt. Der experimentelle Nachweis wurde unter anderem am European XFEL erbracht, wie die Forschungsanlage in Hamburg mitgeteilt hat.
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Das Team der Universität in Rostock, des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf und des Centre national de la recherche scientifique (CNRS) Ecole Polytechniques in Palaiseau hat mithilfe der Röntgenlaser des European XFEL und der Linac Coherent Light Source (LCLS) am Stanford Linear Accelerator Center (SLAC) superionisches Wasser erzeugt. Das ist eine exotische, elektrisch hochleitfähige Phase des Wassers, die möglicherweise im Inneren von Eisriesen wie Uranus und Neptun vorkommt. Die Ergebnisse hat das Team in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
Superionisches Wasser entsteht nur unter extremen Temperaturen und Drücken. In diesem Zustand bewegen sich Wasserstoffionen durch ein festes Gitter aus Sauerstoffarmen. Das Wasser ist in diesem Zustand besonders gut elektrisch leitfähig.
Röntgenlaser beschießen Wasser
Die Forscher versetzen Wasserproben am XFEL und der LCLS in diesen Zustand. Dazu wurde das Wasser mit Drücken von mehr als 1,5 Millionen Atmosphären komprimiert und auf tausend Grad Celsius aufgeheizt. Dank der ultrakurzen Röntgenblitze konnten sie die atomare Struktur innerhalb von Billionstel Sekunden aufzeichnen.
So konnten die Forscher die Struktur des superionischen Wassers entschlüsseln. Dabei ordnen sich die Sauerstoffatome sowohl kubisch flächenzentriert als auch als dicht gepackte Stapel in sechseckigen Mustern an. Da beide Formen zusammen auftreten, bilden die Sauerstoffatome eine hybride, fehlstrukturierte Abfolge. Dieses Muster kann nach Angaben der Forscher mithilfe von Hochleistungsröntgenlasern wie dem XFEL sichtbar gemacht werden.
Es wird vermutet, dass superionisches Wasser im Innern von Eisriesen wie Uranus und Neptun in unserem Sonnensystem vorkommt. Durch seine hohe Leitfähigkeit könnten ihre ungewöhnlichen Magnetfelder entstanden sein. Wegen der großen Menge an Wasser im Inneren von Uranus und Neptun könnte superionisches Wasser damit die häufigste Form von Wasser in unserem Sonnensystem sein.
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Bemerkenswerte Eigenschaften des Wassers
Die Ergebnisse zeigten, dass superionisches Wasser eine strukturelle Vielfalt aufweisen könne, die der von festem Eis ähnele, teilten die Forscher mit. Eis bildet je nach Druck und Temperatur sehr viele unterschiedliche Kristallstrukturen aus. Wasser offenbare „unter extremen Bedingungen immer wieder neue und bemerkenswerte Eigenschaften“.
Der XFEL ist derzeit einer der leistungsfähigsten Röntgenlaser der Welt. Er ist zugleich gigantisches Mikroskop und gigantische Kamera und ermöglicht es, zeitlich und räumlich hochaufgelöste Beobachtungen durchzuführen, etwa chemische Reaktionen in Echtzeit abzubilden oder die Zustände im Inneren von Planeten oder Sternen zu simulieren.
Seit Anfang Dezember wird die Anlage nach einer sechsmonatigen Wartungsphase wieder auf Betriebstemperatur heruntergekühlt. Wir waren vorher noch einmal dort.
(wpl)
Künstliche Intelligenz
Blaues Blütenmeer überzeugt: Gewinner des c’t Fotografie-Wettbewerbs stehen fest
Die Redaktion der c’t Fotografie gratuliert den Gewinnern des c’t Fotografie-Fotowettbewerbs. Unter dem Motto „Die Farbe Blau“ haben registrierte Nutzer der heise-Fotogalerie ihre Interpretationen des Themas eingereicht und einander bewertet.
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Leberblümchen im Bokeh-Rausch
Den ersten Platz und damit ein 2-Jahres-Abo der c’t Fotografie sicherte sich Nutzer Finn (3) mit seinem Bild Blaues Blütenmeer. Die Aufnahme zeigt eine Hepatica nobilis – ein Leberblümchen – vor einem verschwommenen, harmonischen Hintergrund in einem faszinierenden Spiel aus Licht und Schatten.

(Bild: Finn (3))
Architektur und Experiment auf den Podiumsplätzen
Platz zwei geht an Karsten Gieselmann für sein Werk Treppenhaus Blues. Die architektonische Aufnahme weckte bei manchen Betrachtern Assoziationen an ein Auge – ein Beweis für die vielschichtige Wirkung des Motivs.

(Bild: Karsten Gieselmann)
Den dritten Platz holte sich rrh_007 mit Experiment – einer kreativen Umsetzung eines klassischen Schulversuchs. Das Bild zeigt eine ursprünglich weiße Tulpe, die durch das Aufsaugen von blauem Wasser ihre Farbe verändert hat und so Wassertransport in Pflanzen sichtbar macht.
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(Bild: rrh_007)
Vielfalt auf den weiteren Plätzen
Die Plätze vier bis zehn zeigen die thematische Bandbreite der Einsendungen: von detailreichen Quallen über Eisformationen bis zu Meereslandschaften mit Treibholz. Auch Aufnahmen, bei denen Menschen auf individuelle Weise mit blauem Licht interagieren, haben die Community überzeugt.
Die Gewinner der Plätze zwei und drei erhalten jeweils einen Bildband. Alle zehn bestplatzierten Bilder werden in der Ausgabe 02/26 der c’t Fotografie vorgestellt. Die vollständige Übersicht aller eingereichten Werke finden Sie in der Bilderstrecke:

Platz 10: Blaupause von Hora42
Hora42
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(cbr)
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