Apps & Mobile Entwicklung
Gaming-Grafikkarten werden 2026 wieder deutlich teurer
Es ist wieder einmal so weit. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Speicherkrise und des von Big Tech forcierten KI-Booms steigen jetzt auch die Preise von Gaming-Grafikkarten. Seit dem Jahreswechsel ziehen die Preise für aktuelle GeForce- und Radeon-Modelle an, wobei insbesondere teurere Grafikkarten betroffen sind.
Die Preise für Grafikkarten ziehen im Januar ordentlich an
Das generelle Preisgefüge aktueller Gaming-Grafikkarte kannte in den vergangenen zehn Jahren nur eine Richtung: Eine Krise, eine Knappheit und eine GeForce-Generation nach der anderen etablierten ein neues Kostenniveau für PC-Spieler. Nach dem Mining von Kryptowährungen rund um die Jahre 2018 und 2021 sowie Nvidias verschobenem Namensschema mit RTX 40 und RTX 50 deutet sich jetzt der nächste Schub an. Aktuelle GeForce- und Radeon-Modelle werden im Januar 2026 teurer, wie der Blick in den Preisvergleich oder die seitens des ComputerBase-Bots von beobachteten Händlern abgeleiteten Preisdiagramme verraten.
Bei Nvidia ist besonders die RTX 5090 betroffen
Angefangen hat die Entwicklung bei der GeForce RTX 5090 (Test). Im Median über die verschiedenen Custom-Designs und Angebote geht es beim Topmodell schon seit dem frühen Herbst preislich wieder aufwärts. Nachdem über den Sommer eigentlich beständig Modelle ab rund 2.000 Euro verfügbar waren, sind es in den vergangenen Wochen im Schnitt rund 2.500 Euro, die interessierte Käufer für die günstigste verfügbare Neuware aufbringen müssen. Im Median ist der Preis sogar auf rund 3.400 Euro geklettert. Das bedeutet, dass die Hälfte der vom Bot gefundenen Angebote preislich darunter liegt, die andere Hälfte darüber. Damit ist inzwischen wieder das Niveau vom Februar 2025 erreicht, als die Grafikkarte gerade neu auf den Markt kam.
- Deals und Tiefstpreise: Hier gibt es die GeForce RTX 5090 noch für unter 3.000 Euro
Seit Weihnachten klettert im Median auch der Preis der GeForce RTX 5080 (Test), gemittelt kostet ein Custom-Design derzeit knapp 1.400 Euro. Bei den günstigsten Angeboten und gemeinhin der GeForce RTX 5070 Ti (Test) geht es seit dem Jahreswechsel aufwärts.
Bei den kleineren Modellen gibt es aktuell noch tagtäglich Bestpreise auf Sommer-2025-Niveau, im Median sind aber inzwischen auch GeForce RTX 5070 (Test) und die GeForce RTX 5060 Ti 16 GB (Test) teurer geworden. Bei der Variante mit nur 8 GB VRAM sind es wiederum insbesondere günstige Angebote um oder unter 300 Euro, die es im November zuhauf gab, jetzt aber gar nicht mehr. Gegenwärtig müssen hier mindestens 365 Euro gezahlt werden.
Auch bei Radeon-Grafikkarten steigen die Preise
Im roten Lager ist der Preisanstieg bei Radeon RX 9070 und RX 9070 XT(Test) besonders deutlich. Die Preise der jeweils günstigsten Angebote und auch der preisliche Median beider Grafikkarten waren über das gesamte Jahr 2025 beinahe monoton fallend; ein Sommer-Plateau wie bei GeForce RTX 50 gab es nur im Ansatz. Erst im Dezember stagnierten die Preise, ehe sie zum Jahreswechsel abrupt zu steigen begannen. Für die Radeon RX 9070 XT müssen derzeit mindestens 660 Euro aufgebracht werden, für die Standardvariante knapp 600 Euro. Im Median ist die Radeon RX 9070 aktuell gar so teuer wie vor zwei Wochen noch das leistungsstärkere XT-Modell – Tendenz steigend.
Bei der 60er-Klasse fällt die Teuerung analog zur GeForce RTX 5060 Ti noch nicht ganz so drastisch aus. Im Median ging es um rund 50 Euro rauf auf gegenwärtig rund 530 Euro, die ein Custom-Design mit 16 GB VRAM im Mittel kostet. Wer es nicht auf ein bestimmtes Modell abgesehen hat, sondern zum günstigsten Custom-Design greift, spürt aber Mitte Januar 2026 noch keinen signifikanten Preisanstieg.
Das ist der Hintergrund: Speicher wird teurer
Hochleistungscomputer und Rechenzentren für das Training und den Betrieb von generativen KI-Modellen benötigen nicht nur schnelle Prozessoren und Grafikkarten, sondern damit einhergehend auch immer mehr Speicher. Steigende Preise für insbesondere DRAM-Bausteine dominierten bereits die Berichterstattung im späten Herbst 2025, von einem „historischen Speicherengpass“ war schon im Oktober die Rede, der schlimmstenfalls bis ins Jahr 2028 anhalten könnte, heißt es aus Kreisen der Hersteller. Die Preise für DDR-RAM haben sich in den letzten Monaten bereits mehr als verdreifacht, seit den Jahreswechsel geht es auch bei SSDs spürbar nach oben. Parallel folgen jetzt auch GDDR-Module – also der VRAM für Gaming-Grafikkarten.
Hier hat es mutmaßlich länger gedauert, bis die Auswirkungen der KI-induzierten Speicherkrise Endverbraucher erreichen, weil die Hersteller von Grafikkarten-Custom-Designs in größeren Zyklen planen und produzieren als bei Arbeitsspeicher-Riegeln. Außerdem ist es seit langem üblich, dass Nvidia und AMD ihre GPU-Chips im Bündel mit passendem, zuvor in großer Stückzahl eigens erworbenem GDDR-Speicher an die Boardpartner weiterverkaufen, um in Preisverhandlungen mehr Gewicht zu haben als viele kleinere Produzenten. Hier gab es also ordentlich Vorlauf, um die Preise an der Speicherbörse vorerst abzufedern.
Nvidia und AMD passen Produktion und Preise an
Bei AMD hieß es allerdings schon Ende November 2025, dass der teure Speicher auch Radeon-Grafikkarten verteuern werde. Und Nvidia hat im Dezember die Produktion von RTX-50-Grafikkarten mit viel Speicher zurückgefahren, aufgrund teurer werdender GDDR7-Module. Abseits dessen habe man die Produktion der 8-GB-Modelle schon im Oktober gezügelt, angeblich wegen stark rückläufiger Nachfrage. Der Hersteller denke laut Gerüchten sogar darüber nach, GPU und zugehörigen Speicher in Zukunft nicht mehr gebündelt zu verkaufen. Gerade für kleinere Boardpartner mit wenig Marktmacht wären die Folgen fatal. Bislang gibt es dafür aber keine handfesten Belege.
KI-Boom hat Priorität
Die Speicherkrise ist dabei nur ein Puzzleteil, denn der KI-Boom allgemein macht Gaming-PCs zu schaffen. Die gesamte Branche priorisiert in den letzten Jahren massiv Produkte im professionellen Geschäft, die für den Einsatz in KI-Rechenzentren geeignet sind, weil es hier im Vergleich zum Privatkunden-Geschäft schier gigantische Margen gibt. Gaming-Grafikkarten haben nur eine geringe Priorität, was zu einer bevorstehenden Knappheit beitragen könnte. Das Ausmaß, in dem der KI-Boom für den Absatz im Privatkundenmarkt nicht nur nicht verkaufsfördernd, sondern effektiv geschäftsschädigend ist, weitet sich damit nach Arbeitsspeicher, SSDs, Festplatten sowie im Allgemeinen Notebooks und Fertig-PCs auf eine weitere konkrete Produktkategorie aus: Grafikkarten.
Es droht eine längere Durststrecke
Für PC-Spieler kommt hinzu, dass es bis ins zweite Halbjahr 2027 voraussichtlich keine neuen diskreten Gaming-Grafikkarten geben wird – zumindest nicht oberhalb des Budget-Segments. Den im Sommer 2025 noch für die CES und später im Herbst 2025 immerhin für das 2. Quartal oder das 3. Quartal 2026 kolportierte Marktstart eines RTX-50-Super-Refreshs hat Nvidia Gerüchten zufolge gestrichen. Das passt ins Bild, denn das Letzte, was aus betrieblicher Perspektive angesichts des immer teurer werdenden DRAMs und des nach wie vor florierenden KI-Geschäfts mit schier gigantischen Margen Sinn ergibt, sind vergleichsweise günstige Gaming-Grafikkarten mit mehr VRAM. Und auch von AMD wird es nach aktuellem Kenntnisstand im laufenden Jahr 2026 keine neuen Gaming-Grafikkarten geben.
Insbesondere im High-End-Bereich und in der von Leistungsstagnation geplagten Mittelklasse droht folglich eine mindestens eineinhalb Jahre anhaltende Durststrecke. Im Budget-Segment könnten wiederum neu aufgelegte ältere Produkte den Preisanstieg dämpfen – zuletzt stand eine Wiederaufnahme der Fertigung der GeForce RTX 3060 (Test) von Anfang 2021 im Raum. Wer oberhalb dieser Leistungsregion am PC spielen will, sollte allerdings bestenfalls bereits versorgt sein.
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Ja, auf jeden Fall. Meine Grafikkarte ist (noch) so stark, dass für mich mittelfristig ohnehin kein stärkeres Modell in Frage kommt bzw. existiert.
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Ja, ich werde schon zurecht kommen. Zwar hätte ich (schon seit längerem) Lust auf ein Upgrade, aber das war für mich schon zur Marktlage im Herbst 2025 nicht attraktiv.
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Na ja, eigentlich wollte ich zeitnah aufrüsten. Wenn die Preise jetzt aber steigen, werde ich das wohl oder übel aussitzen oder in den sauren Apfel beißen müssen.
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Nein, gar nicht. Meine Grafikkarte pfeift aus dem letzten Loch oder ist gerade erst kaputt gegangen – ich brauche alsbald eine neue und habe jetzt Sorgen.
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So einfach habt Ihr Eure Haustür immer im Blick » nextpit
Pros der Yale Smart Video Doorbell
- Intuitive Yale-Home-App
- Nachtsichtmodus
- Kompatibel mit Smart-Home-Diensten wie Google und Amazon Alexa
- Hervorragende Bildqualität
- Kamera mit Full-HD-Auflösung
- Echtzeit-Ruf-Funktion
Contras der Yale Smart Video Doorbell
- Abo-Modell für viele Funktionen
- Akku nicht wechselbar
- bedingt diebstahlsicher
- Chime nicht inbegriffen
Kurzfazit und Preis
Die Yale Smart Video Doorbell ist ein leistungsstarkes Smart-Home-Gadget, das durch eine schnelle Reaktionszeit und eine intuitive App-Anbindung überzeugt. Das hochwertige Design und die simple Einrichtung machen sie zu einer attraktiven Lösung für moderne Eingangsbereiche.
Kritisch zu betrachten ist jedoch der fest verbaute Akku, da für den Ladevorgang die gesamte Hardware demontiert werden muss. Zudem sind intelligente Zusatzfunktionen wie die Paket- oder Fahrzeugerkennung an ein kostenpflichtiges Abonnement gebunden. Da auch die Unterstützung für mechanische Bestands-Gongs fehlt, ist der Kauf des digitalen Yale Chime meist unumgänglich. Dennoch bietet das Modell eine sehr solide Performance bei Bild und Benachrichtigung. Mit einer UVP von 159,99 Euro positioniert sich Yale preislich im Mittelfeld der Anbieter.
Vom Karton zum Einsatz
Lieferumfang
Die Yale Smart Video Doorbell präsentiert sich in einem funktionalen, zweifarbigen Gehäuse mit weißem Korpus und einer schwarzen Frontpartie, in welche die Kamera, der Bewegungssensor sowie der Klingelknopf bündig integriert sind. Mit den Maßen von 146 × 54,5 × 34 mm ist das Gerät zwar voluminöser als klassische Klingelsysteme, ordnet sich jedoch im Marktdurchschnitt moderner Video-Türklingeln ein. Trotz des Gewichts von lediglich 220 Gramm hinterlässt die Konstruktion aus hochwertigem Kunststoff einen wertigen und soliden Eindruck.

Der Lieferumfang ist umfassend gestaltet, sodass für die Inbetriebnahme kein zusätzliches Montagematerial erworben werden muss. Neben dem USB-Ladekabel und den Anschlusskabeln für eine optionale Festverdrahtung legt der Hersteller sowohl eine flache als auch eine gewinkelte Montageplatte bei. Letztere ist besonders nützlich, um das Sichtfeld der Kamera bei einer seitlichen Platzierung optimal auf den Besucher auszurichten.
Flexible Montage und Inbetriebnahme
Bei der Installation lässt Yale Euch die Wahl zwischen verschiedenen Befestigungsmethoden, die je nach Beschaffenheit des Untergrunds variieren. Während die Klingel an Hauswänden klassisch über Bohrungen stabil verankert werden kann, bietet sich für glatte Türrahmen die Verwendung einer Klebeplatte an. Diese Flexibilität erlaubt es zudem, die Video-Doorbell entweder als vollständigen Ersatz für eine bestehende Anlage zu nutzen oder sie als Ergänzung parallel zur vorhandenen Klingel zu platzieren, da die Einbindung ins Netzwerk kabellos via 2,4-GHz-WLAN erfolgt.
Obwohl eine gedruckte Schnellstartanleitung beiliegt, empfiehlt sich die Einrichtung über die Yale-Home-App. Die dort hinterlegte Schritt-für-Schritt-Anleitung nutzt Fotos und Videosequenzen, um Euch sicher durch den Prozess zu führen. Dabei wird auch entschieden, ob das Gerät über den integrierten Akku betrieben oder dauerhaft mit dem Klingeldraht verbunden werden soll. Es ist jedoch zu beachten, dass ein akustischer Türgong für den Innenraum (Yale Chime) nicht Teil des Standard-Lieferumfangs ist und bei Bedarf separat für etwa 30 Euro erworben werden muss.

App und Bedienung
Die Yale-Home-App bietet Euch eine ausreichende Tiefe an Konfigurationsmöglichkeiten. Neben der intuitiven Benutzerführung besticht die Anwendung vor allem durch ihre Schnelligkeit bei der Übertragung von Ereignissen auf Euer Smartphone. Die Bildqualität ist mit 1080p Full-HD absolut zeitgemäß und sorgt dafür, dass Ihr Euren Eingangsbereich stets klar im Blick behaltet. Sobald Ihr die App öffnet, stellt Ihr fest, wie geradlinig das System arbeitet. Wenn es an Eurer Tür klingelt, habt Ihr die Wahl zwischen einem direkten Anruf oder einer Text-Benachrichtigung.

Sobald Ihr die App öffnet, landet Ihr direkt in der Schaltzentrale für den Live-Moment. Da die Klingel im Standby-Betrieb Energie spart, weckt die App das Gerät beim Start kurz aus dem Stromsparmodus auf, was Euch transparent im Display angezeigt wird.

Im Live-Feed stehen Euch dann vier zentrale Funktionen zur Verfügung, um sofort auf Besucher zu reagieren. Über das Mikrofon-Symbol hebt Ihr die Stummschaltung auf, um die Gegensprechanlage zu nutzen und mit Eurem Besuch zu sprechen. Parallel dazu könnt Ihr jederzeit manuell Videos drehen oder Schnappschüsse als Foto sichern. Falls Ihr die Situation lieber diskret beobachten wollt, lässt sich zudem der Ton der Kamera für Euch stummschalten.
Gehen wir einen Schritt weiter in die Einstellungen für die Bewegungserkennung. Es zeigt sich, wie präzise Ihr die Yale-Klingel an Eure Umgebung anpassen könnt. Ihr habt hier die Wahl bei den Filter-Optionen: Die Kamera kann entweder auf jede Bewegung reagieren oder gezielt nur bei Personen einen Alarm auslösen. Um Fehlalarme durch wehende Blätter oder vorbeifahrende Autos zu minimieren, lässt sich die Bewegungsempfindlichkeit in fünf Stufen von „Sehr niedrig“ bis „Sehr hoch“ justieren. Beachtet dabei jedoch, dass eine höhere Empfindlichkeit die Batterielebensdauer beeinflussen kann. Spezielle Filter-Features für Haustiere, Pakete oder Fahrzeuge sind als Premium-Optionen klar gekennzeichnet und erfordern ein monatliches Abonnement.

Ein echtes Highlight für Eure Privatsphäre ist die Konfiguration der sogenannten „Privacy Zones“. Da die Kamera einen weiten Winkel von 154 Grad abdeckt, ist dies besonders wichtig, um gesetzliche Anforderungen zur Überwachung zu erfüllen. Über die Funktion „Erkennungsbereich bearbeiten“ könnt Ihr im Kamerabild rote Zonen über Bereiche legen, die von der Erkennung ausgeschlossen werden sollen. Wie etwa den öffentlichen Gehweg oder das Nachbargrundstück. Auch beim Nachtsicht-Feintuning habt Ihr volle Kontrolle: Die Infrarot-Nachtsicht lässt sich automatisieren oder manuell steuern. Falls Eure Kamera durch eine Scheibe nach draußen blickt, könnt Ihr die Infrarot-LEDs separat deaktivieren, um störende Reflexionen im Bild zu vermeiden.

Yale nimmt Euch mit smarten Automatismen lästige Handgriffe ab, damit die Technik für Euch arbeitet. Durch Geofencing erkennt Euer Handy mit der Funktion „Ankommen & Verlassen“ Euren Standort. So kann sich der Privatsphäre-Modus, in dem die Kamerafunktionen deaktiviert sind, automatisch einschalten, wenn Ihr nach Hause kommt, und beim Verlassen des Hauses wieder ausschalten. Alternativ könnt Ihr individuelle Kamera-Zeitpläne erstellen. Damit legt Ihr feste Zeiträume fest, in denen die Türklingel aktiv sein soll oder Benachrichtigungen für alle Nutzer im Haushalt lautlos bleiben.

Abschließend entscheidet Ihr selbst, wie die Klingel mit Euch kommuniziert. Ihr könnt wählen, ob die Benachrichtigung beim Klingeln als eingehender Videoanruf auf Eurem Smartphone erscheint oder ob Ihr lediglich eine Text-Nachricht erhalten möchtet. Besonders komfortabel ist die Einstellung „Zuhause & Unterwegs“, die basierend auf Eurem Standort automatisch zwischen diesen Profilen wechselt. Ergänzt wird dies durch proaktive Sicherheitsalarme, die Euch sofort informieren, sollte die Kamera offline gehen oder ein Manipulationsversuch am Gerät erkannt werden.

Fazit
Nach dem Praxistest lässt sich festhalten, dass Yale mit dieser Video-Türklingel ein technisch ausgereiftes Produkt liefert, das vor allem durch seine Performance überzeugt. Das Gerät fügt sich durch sein dezentes Design unaufdringlich in jeden Eingangsbereich ein und punktet mit einer Verarbeitungsqualität, die den täglichen Witterungsbedingungen problemlos standhält. Beeindruckt hat vor allem die nahtlose Verzahnung mit der Yale-Home-App. Die Einrichtung ist innerhalb weniger Minuten abgeschlossen, und die Geschwindigkeit, mit der Benachrichtigungen auf dem Smartphone landen, setzt Maßstäbe in dieser Preisklasse.

Auf der Kehrseite der Medaille stehen die konstruktionsbedingten Kompromisse. Der fest verbaute Akku zwingt Euch dazu, das gesamte Gerät zum Laden zu demontieren, was im Alltag weniger komfortabel ist als ein System mit Wechselakkus. Zudem solltet Ihr Euch bewusst sein, dass für die volle „Intelligenz“ der Klingel, wie die Unterscheidung zwischen Paketen und Tieren, zusätzliche monatliche Kosten anfallen. Auch beim physischen Diebstahlschutz gibt es noch Luft nach oben.
Wenn Ihr bereits im Yale-Ökosystem unterwegs seid oder eine verlässliche smarte Türklingel sucht, macht Ihr mit der Yale nichts falsch. Sie ist ein zuverlässiger digitaler Türsteher, der seine Kernaufgaben mit Bravour meistert.
Habt Ihr schon mal mit dem Gedanken gespielt, Eure Haustür mit einer smarten Video-Klingel aufzurüsten? Welche Funktionen sind für Euch im Alltag unverzichtbar? Schreibt uns Eure Meinung und Fragen gerne unten in die Kommentare!
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Die neuen Samsung-Handys sind da
Alle Jahre wieder sprechen wir früh im neuen Jahr über die neuen Samsung-Handys, die uns durchs Jahr begleiten. In der Casa Casi dreht sich heute also alles umd das Samsung Galaxy S26 Ultra und seine kleineren Brüder S26 und S26+.
Richtig fies, meine Arbeitskollegen! Ich spreche in der Casa Casi heute mit Stefan und Timo, die jeweils auf Reisen sind. Timo ist als unser Smartphone-Experte jetzt schon nach Barcelona geflogen, wo bekanntlich der MWC bald startet. Und Stefan war direkt bei Samsungs Unpacked-Event in San Francisco und mir somit aus Kalifornien zugeschaltet.
Das nicht ganz so große Produktfeuerwerk
Ganz ehrlich: Mir fehlte vorab ein wenig die Fantasie, welchen großen Aufhänger Samsung für seine neuen Smartphones wählen würde – also jenseits von KI. Und in der Tat liegt der Fokus bei der Galaxy-S26-Reihe auf den neuen KI-Features, die Samsung zusammen mit Google entweder neu erdacht oder verbessert hat.
Ich bin damit einverstanden, dass externer Inhalt geladen wird. Personenbezogene Daten werden womöglich an Drittplattformen übermittelt. Nähere Informationen enthält die Datenschutzerklärung.
Aber tatsächlich tut sich auch bei der Hardware immer noch was: Der Akku lädt plötzlich mit schwindelerregenden 60 W (okay, ich sollte mir den Zynismus verkneifen). Außerdem erhält das Display ein wirklich praktisches Update, das verhindert, dass Euch Euer Sitznachbar oder der Typ, der neben Euch in der U-Bahn steht, frech aufs Display starrt. Wie dieses „Privacy-Display“ funktioniert, erklären mir und Euch meine beiden Experten im Podcast.
Die Zeit der fetten Produktevents ist vorbei, oder?
Trotzdem muss ich zugeben, dass ich ein klitzekleines bisschen unterwältigt bin. Dabei möchte ich Samsung gar keinen Vorwurf machen. Ja, Unternehmen wie Xiaomi präsentieren sich weniger geizig, was neue Hardware bei neuen Flaggschiff-Modellen angeht. Aber im Grunde ist das Smartphone auserzählt. Der Akku hält ein bisschen länger, das Display ist ein bisschen heller, der Prozessor ein wenig flotter oder effizienter. Das sind nun mal die Updates, die uns erwarten.
Von daher glaube ich, dass Samsung durchaus alles richtig macht, wenn man voll auf die Software-Schiene setzt. Nicht zuletzt haben die Koreaner mit der Galaxy AI den Erzfeind Apple mächtig unter Druck gesetzt.
Wenn Euch interessiert, was Stefan und Timo sonst noch zu den neuen Samsung-Handys zu sagen haben, solltet Ihr dringend in unsere Podcast-Folge reinhören. Wie immer freuen wir uns riesig über ein bisschen Podcast-Liebe. Teilt die Folge, empfehlt uns weiter, vergebt Sterne, wo es geht – und schreibt uns Euer Feedback. Viel Spaß mit der 182. Ausgabe der Casa Casi!
Show Notes 182:
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Amazon, Nvidia und SoftBank: OpenAI erhält 110 Mrd. Dollar bei Finanzierungsrunde

OpenAI hat die lang erwartete Finanzierungsrunde abgeschlossen und sammelt insgesamt 110 Milliarden US-Dollar ein. Von Amazon stammen voraussichtlich 50 Milliarden US-Dollar, jeweils 30 Milliarden kommen von Nvidia und SoftBank. Mit Amazon geht OpenAI auch eine strategische Partnerschaft ein.
Weitere Investoren werden im Verlauf der Finanzierungsrunde erwartet. Die Bewertung vor dieser Runde („pre-money“) lag laut OpenAI bei 730 Milliarden US-Dollar.
Mit den 110 Milliarden US-Dollar verzeichnet OpenAI einen Rekord. Es ist die größte Summe, die ein Unternehmen bislang bei einer privaten Finanzierungsrunde eingenommen hat. Der alte Bestwert lag bei 40 Milliarden US-Dollar, die OpenAI im März 2025 erhalten hatte.
Volle Summe von Amazon noch nicht gesichert
Interessant ist vor allem die strategische Partnerschaft mit Amazon. Der AWS-Konzern zahlt zunächst aber nur 15 Milliarden US-Dollar, weitere 35 Milliarden US-Dollar sollen in den nächsten Monaten folgen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Im Rahmen des Abkommens werden OpenAIs Modelle in Amazons GenAI-Plattform Bedrock integriert. AWS wird zudem der exklusive externe Cloud-Anbieter für Frontier – das ist OpenAIs Plattform, über die Unternehmen die KI-Agenten erstellen, betreiben und verwalten können. OpenAI erhält zudem Trainium-Kapazitäten in Höhe von 2 Gigawatt und will angepasste Modelle für Amazon entwickeln.
Bereits im November hatten OpenAI und Amazon ein Abkommen mit einem Wert von 38 Milliarden US-Dollar angekündigt. Dieses wird erweitert. OpenAI verpflichtet sich nun, in den nächsten acht Jahren zusätzliche AWS-Dienste in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar zu nutzen. Der Einsatz der Trainium-Chips ist Teil dieses Deals.
Nvidia ist an Bord
Ursprünglich stand ein Abkommen in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar zwischen OpenAI und Nvidia im Raum. Dass es final auf 30 Milliarden US-Dollar hinausläuft, hatte sich aber in den letzten Tagen bereits abgezeichnet.
Das Abkommen beinhaltet Systeme mit einer Leistung von 3 Gigawatt für Inferenzberechnung – also den Betrieb der KI-Dienste – sowie 2 Gigawatt an Trainingsleistung auf kommenden Vera-Rubin-Systemen.
Partnerschaft mit Microsoft bleibt bestehen
Wer in der Finanzierungsrunde fehlt, ist Microsoft. In einer Mitteilung erklärt der Konzern aber, dass die enge Partnerschaft mit OpenAI weiterhin bestehen bleibe. Unberührt bleiben sowohl die Lizenzvereinbarungen rund um OpenAIs Modelle als auch die Umsatzbeteiligung.
Microsoft Azure bleibt auch der exklusive Cloud-Anbieter für die Standard-API. Wenn Nutzer also über die API auf Modelle von OpenAI zugreifen, laufen diese in Azure – unabhängig davon, ob der Zugang bei OpenAI oder Microsoft gekauft wird.
ChatGPT hat 900 Millionen wöchentlich aktive Nutzer
Gemeinsam mit den Investmentzahlen verkündete OpenAI neue Nutzungsstatistiken. So kommt ChatGPT mittlerweile auf 900 Millionen wöchentlich aktive Nutzer – im Oktober wurde bereits die Marke von 800 Millionen Nutzern erreicht. Bei den privaten Nutzern werden mittlerweile mehr als 50 Millionen Abonnenten verzeichnet, im Unternehmensgeschäft kommt OpenAI auf über 9 Millionen Abonnenten. OpenAIs Agenten-Lösung Codex kommt mittlerweile auf 1,6 Millionen wöchentlich aktive Nutzer.
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