Apps & Mobile Entwicklung
Für die neue KI-Siri: Apple soll 5 Milliarden USD für Googles Gemini zahlen

Nach einem neuen Medienbericht soll Apple für die Verwendung von Gemini fünf Milliarden US-Dollar an Google zahlen. Der neue Deal ähnelt damit dem Such-Deal in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar, soll sich aber auf die Nutzung von Gemini in der Cloud beschränken. Die ChatGPT-Integration könnte für immer verschwinden.
Apple und Google hatten den Deal diese Woche gemeinsam angekündigt. Googles Gemini soll offiziell die nächste Generation von Apples Sprachassistentin Siri aus der Cloud antreiben, wobei im iPhone auch weiter lokale Apple-KI-Modelle ausgeführt werden sollen. Bereits im vergangenen Jahr gab es Gerüchte und Medienberichte rund um einen möglichen Deal.
Fünf Milliarden US-Dollar
Nach neuen Informationen der Financial Times (Bezahlschranke), ist der Vertrag zwischen Google und Apple dabei wie ein Cloud-Computing-Vertrag aufgebaut. Apple soll laut Gene Munster von Deepwater Asset Management rund fünf Milliarden US-Dollar an Google für Gemini zahlen.
Mit einem solchen Wert erinnert das Abkommen an den Such-Deal zwischen den beiden Konzernen, der nach Gerichtsunterlagen im Jahr rund 20 Milliarden US-Dollar wert sein soll. Laut dem Bericht sollen die fünf Milliarden jedoch erst über einen längeren Zeitverlauf gezahlt werden, es handelt sich daher nicht um eine Summe, die Apple jährlich überweisen muss. Der Gemini-Deal ist dementsprechend deutlich kleiner als der Such-Deal.
Start schon in wenigen Wochen vermutet
Nutzer könnten schon zeitnah von dieser Zusammenarbeit profitieren, denn Apple will die neue (KI-)Siri noch dieses Jahr ausrollen. Gerüchte gehen sogar schon von Frühjahr aus. Mit iOS 26.4 könnte es so weit sein, das als .4-Update üblicherweise spätestens im März/April erscheint. Zur WWDC im Juni 2026 sollen zudem weitere Funktionen angekündigt werden.
Was mit OpenAI?
Das Vorgehen Apples lässt jedoch eine große Frage aufkommen: Was ist mit OpenAI? Der Entwickler von ChatGPT war Apples erster KI-Partner zum Start von Apple Intelligence und dient Siri bis heute als Stütze, um „schwierige“ Anfragen an eine echte KI auslagern zu können, wenn Siri die Antworten ausgehen. Im Bericht der Financial Times vermutet Munster, dass die Zusammenarbeit in dieser Form wohl Geschichte sein und die Integration aussterben wird. Das bezieht sich jedoch nicht zwingend auf die Integration der Modelle zur Bildgenerierung, die Apple ebenfalls in anderen Apps nutzt.
Eine Person aus dem Umfeld von OpenAI soll gegenüber der Financial Times auch betont haben, dass OpenAI selbst momentan gar nicht an einem größeren Deal interessiert war. Denn momentan arbeitet das Unternehmen an einem eigenständigen KI‑Endgerät, das womöglich in Konkurrenz zu Apples Produkten stehen könnte. An der Entwicklung beteiligt ist unter anderem Jony Ive, Apples Ex-Chef-Designer unter Steve Jobs und Tim Cook.
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Diese 4 Filme haben 2025 über 1 Mrd. Dollar eingespielt
Bisher war es nur einigen Dutzend Filmen vergönnt, das Einspielergebnis von 1 Milliarde US-Dollar zu knacken. Doch obwohl die Filmindustrie aktuell hart in der Kritik steht, gelang es auch im Jahr 2025 vier Titeln, die begehrte Marke zu erreichen. Ein Film schoss sogar weit über das Ziel hinaus.
Wann ist ein Film wirklich erfolgreich? Wenn Publikum und Kritiker diesen feiern? Wenn er viele Preise gewinnt? Oder vielleicht, wenn Filmfans ihn auch Jahrzehnte nach seinem Kinodebüt gerne an einem regnerischen Freitagabend auf der Flimmerkiste laufen lassen? Für viele Filmstudios dürfte die Antwort eine ganz andere sein und lediglich aus einem Wort bestehen: Einspielergebnis. Geht man nach dieser Definition, waren im Jahr 2025 die folgenden vier Filme am erfolgreichsten.
Platz 4: „Lilo & Stitch“
Im Jahr 2002 kam mit „Lilo & Stitch“ ein Zeichentrickfilm in die Kinos, der eine ganze Generation an Kindern in Staunen versetzte. Auf diesem Erfolg wollte die Walt Disney Company aufbauen und das tun, was sie in den vergangenen Jahren schon oft getan hat: eine Live-Action-Version produzieren. Diese kam im Mai 2025 in die Kinos und schlug ein wie eine Bombe. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von aktuell 1,038 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: „Arielle, die Meerjungfrau“ (2023) spielte „nur“ rund 570 Millionen US-Dollar ein. Während die bereits vor dem Kinostart heftig umstrittene Neuinterpretation von „Schneewittchen“ (2025) auf knapp 206 Millionen US-Dollar kam.
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Platz 3: „Avatar: Fire and Ash“
Mit einem Einspielergebnis von mittlerweile rund 1,083 Milliarden US-Dollar (laut Angaben von IMDb) katapultierte sich der dritte Teil der Avatar-Reihe von Regisseur James Cameron bereits jetzt auf den dritten Platz. Und das, obwohl der Film erst im Dezember 2025 in die Kinos kam. Interessanterweise waren die meisten Kritiker wenig begeistert von dem Streifen, wie eine Bewertung von 66 von 100 Punkten auf Rotten Tomatoes unterstreicht. Der häufigste Kritikpunkt: eine mangelhafte Kreativität bei der Handlung.
Dafür wurden wie schon bei den beiden Vorgängern ganze Lobeshymnen auf die visuelle Seite der Medaille gesungen. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass der Film eine Zuschauerwertung von 90 Prozent erhielt und die 1-Milliarde-US-Dollar-Marke geradezu spielend überschritt. Zumal die Liste der finanziell erfolgreichsten Filme aller Zeiten aktuell vom ersten Ableger der Avatar-Reihe angeführt wird, während der zweite Film die Bronzemedaille erhielt.
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Platz 2: „Zoomania 2“
Bei dem 2016 erschienenen Animationsfilm „Zoomania“ handelte es sich um eine Art Buddy-Cop-Komödie mit Tieren. Ein interessanter Ansatz, der voll ins Ziel traf. So spielte der Streifen bis heute rund 1,026 Milliarden US-Dollar ein. Doch kann eine Fortsetzung funktionieren? Diese Frage stellten sich nicht nur Kritiker, sondern auch viele Fans des ersten Films. Und die Antwort: Aber so was von! Satte 96 von 100 Prozent erhielt der Streifen von den Zuschauern, während es von den Kritikern 90 Prozent gab. Und als wäre das nicht genug: Das Einspielergebnis ist mit 1,588 Milliarden US-Dollar absolut gigantisch. Das, obwohl der Streifen aus der Feder des Regie-Duos Jared Bush und Byron Howard erst im November 2025 das Licht der Welt erblickte.
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Platz 1: „Ne Zha 2“
Er ist der finanziell erfolgreichste Film des Jahres 2025, der fünfterfolgreichste Film überhaupt und … er ist keine US-amerikanische Produktion. Mit dem Animationsfilm „Ne Zha 2“ ist dem chinesischen Regisseur Jiaozi Anfang des vergangenen Jahres beinahe schon ein kleines Wunder gelungen. Denn der Streifen spielte seither satte 2,244 Milliarden US-Dollar ein. Und die positiven Kritiken überschlagen sich ebenfalls.
Die beiden Filme basieren auf einem chinesischen Roman aus dem 16. Jahrhundert. Die Handlung wollen wir an dieser Stelle allerdings nicht spoilern. Nur so viel: Es geht um einen Dämon, der sich mit dem ihm zugedachten Schicksal nicht abfinden wollte.
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Linux Game Benchmark (LGB): Neues Analyse-Tool aus der Community misst FPS und Co

Communitymitglied derbe arbeitet am Linux Game Benchmark (LGB). Dabei handelt es sich um ein Tool auf Basis von MangoHud, das automatische Benchmarks unter Linux ermöglicht. Spiele werden automatisch erkannt, verschiedene Metriken erfasst und dann als interaktiver HTML-Report ausgegeben. Auch eine Datenbank steht bereit.
Tools sind heiß ersehnt
Für das Ermitteln von Spiele-Benchmark-Ergebnissen unter Linux gibt es MangoHud und eine händische Auswertung – danach lange Zeit nichts. Alternativen oder zumindest grafische Auswertungen sind rar. CapFrameX könnte in Zukunft die Lücke schließen. Doch auch aus der ComputerBase-Community ist Abhilfe in Sicht: Community-Mitglied derbe arbeitet an einem eigenen Benchmark-Tool für Linux, konkret dem Linux Game Benchmark (kurz: LGB).
Was kann der Linux Game Benchmark?
Die Basis zum Abrufen der Metriken bildet auch in diesem Fall MangoHud. Da von bekommt der Nutzer allerdings nicht viel mit, weil LGB alles weitere übernimmt: Angefangen bei die automatische (Steam-)Spieleerkennung bis zur Auswertung verschiedener Werte wie den Durchschnitts-FPS, 1%-Lows, Stutter und vielem mehr. Das Tool bietet auch Unterstützung für verschiedene Auflösungen sowie Multi-GPU-Support wie in Laptops bei verbauter iGPU und zusätzlicher dedizierter Grafikkarte.
Automated benchmark tool for Steam games on Linux. Measures FPS, stutter, frame pacing and more using MangoHud.
Über das Tool
Aus den Werten erstellt das Programm anschließend HTML-Dateien, die beim Aufrufen interaktive Grafiken erstellt.
Neben dem Benchmark-Tool selbst gibt es auch eine Website mit der Möglichkeit eigene Ergebnisse hochzuladen.
Umfangreiche Filter erlauben präzise Vergleiche
Doch bei Linux Game Benchmark geht es um mehr als das einfache, grafische Darstellen von Benchmark-Ergebnissen. Es geht um die Möglichkeit reproduzierbare Messergebnisse zu erhalten und sie mit anderen Spielern zu vergleichen.
Dazu bedient sich LGB einer einfachen Funktion: Per Variable wird beim Start des Benchmarks direkt das Preset mitgegeben, mit welchem das Spiel getestet wird. Auch weitere Einstellungen wie Raytracing, Upscaler oder HDR können angegeben werden. Damit generierte Ergebnisse lassen sich, zum Beispiel nach dem Hochladen, direkt durch Filter mit anderen Resultaten vergleichen.
Der aktuelle Entwicklungsstand des Tools, aber auch ausführliche Anleitungen finden sich auf GitHub. Wer sich aktiv an der Entwicklung beteiligen möchte, Feedback geben oder mit dem Entwickler interagieren, hat im ComputerBase-Forum die Möglichkeit dazu.
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Yale Linus L2 Lite im Test: DIE günstige Nuki-Kopie?
Der Markt für smarte Türschlösser hält viele Produkte zu unterschiedlichen Preisen bereit. Zahlreiche Modelle kosten weit über 100 Euro. Mit dem Linus L2 Lite versucht sich Yale an einem günstigen Gerät.
Auto-Unlock, kein Zylindertausch und ein superkompaktes Design. Im Prinzip hat das Smart Lock Yale Linus L2 Lite alles, was es braucht, um der neue Preistipp für elektronische Türschlösser zu werden. Ob das Smart Lock in der Praxis überzeugt, haben wir für Euch im Test herausgefunden.
Pros des Yale Linus L2 Lite
- Kompaktes Design
- Viele Funktionen
- Matter-kompatibel und Thread an Bord
- Kein Zylindertausch notwendig
Contras des Yale Linus L2 Lite
- Batteriebetrieben, kein Akku (Geschmackssache)
- Verarbeitung nicht so hochwertig wie bei Konkurrenten
- WLAN-Bridge notwendig für Nutzung von unterwegs
Preis und Verfügbarkeit des Yale Linus L2 Lite
Das Yale Linus L2 Lite ist bereits im Handel erhältlich und kostet nach unverbindlicher Preisempfehlung 139 Euro. Damit befindet sich das Smart Lock preislich deutlich unter vielen Konkurrenten.
Yale Linus L2 Lite: Simple Einrichtung ohne Zylindertausch
Fangen wir mit der wohl besten Nachricht an. Das Yale Linus L2 Lite erfordert keinen Zylindertausch. Im Lieferumfang findet Ihr eine klebende „Platte“ oder habt die Option, das Türschloss per Schrauben an Eurer Tür zu befestigen. Hiefür gibt es im Verpackungsinhalt auch den passenden Inbusschlüssel. Schließlich liegen auch drei Batterien bei, da Yale auf einen Akku verzichtet.

Das Linus L2 Lite überzeugt mit seinem kompakten Design. Dabei stellen wir viele Ähnlichkeiten mit Türschlössern von Nuki (Bestenliste) fest. Die Installation ist einfach. Nachdem Ihr das Smart Lock an der Tür angebracht habt, geht es in der Yale-App weiter. Hier werdet Ihr Schritt für Schritt durch den gesamten Einrichtungsprozess geführt. Abschließend wird das Linus L2 Lite kalibriert, ehe Ihr mit der Nutzung starten könnt.
Viele Funktionen in der Yale-App
Ähnlich wie die gestandene Konkurrenz bietet das Smart Lock (Bestenliste) von Yale zahlreiche praktische Features für den Alltag. So sind etwa Funktionen wie Auto-Lock, Auto-Unlock oder Tap to (Un)lock an Bord. Dagegen gibt es beim Öffnungstempo keinen Spielraum, da Yale keine Geschwindigkeitsanpassung bietet.

Das coolste Feature des Türschlosses ist „KeySense“. Hierbei schließt das Smart Lock per Knopfdruck, mit einer Verzögerung, hinter die Tür. Andersrum öffnet das Yale-Schloss die Tür, sobald Ihr Euch nähert. All das hat in der Praxis wunderbar geklappt. Wer das digitale Türschloss für Airbnbs nutzen möchte, ist mit dem Yale Linus L2 Lite ebenfalls gut bedient. Denn Nutzer können Zahlencodes mit festen Zeiträumen festlegen. Als zusätzliche Entsperroption, fungiert das Yale Smart Keypad 2, mit dem Ihr die Tür per Fingerabdruck oder PIN entsperren könnt.

Eine Stärke des Linus L2 Lite ist die Smart-Home-Integration. Denn nicht nur ist Matter an Bord, sondern auch der Thread-Standard. Damit könnt Ihr das Schloss in bekannte Smart-Home-Systeme wie Apple Home, Google Home, Samsung SmartThings oder Amazon Alexa einbinden. Somit sind auch Automatisierungen unter anderem mit intelligenten Lampen oder smarten Heizkörperthermostaten (Bestenliste) problemlos möglich, sofern sie den gleichen Funkstandard unterstützen.
Anders als die meisten Hersteller, setzt Yale auf Batterien als Stromquelle. Natürlich bietet das einerseits den Vorteil, dass Ihr bei Bedarf die Batterien einfach austauschen könnt. Allerdings sind das gleichzeitig potenzielle Mehrkosten, die Ihr im Laufe der Zeit hinnehmen müsst. Die Laufzeit gibt der Hersteller mit ca. sechs Monaten an.
Einen Nachteil gibt es dann doch. Um das Smart Lock von unterwegs zu steuern, benötigt Ihr eine WLAN-Bridge. Per Bluetooth ist die Reichweite wenig überraschend ziemlich gering, weshalb Ihr im Prinzip nur zu Hause Einstellungen vornehmen könnt.
Fazit: Lohnt sich das Yale Linus L2 Lite?
Ja, denn im Test entpuppt sich das Smart Lock (Bestenliste) von Yale als preiswerte Alternative zu Nuki und Co. Nicht nur, dass das Linus L2 Lite mit zahlreichen Funktionen überzeugt, sind auch unterschiedliche Smart-Home-Integrationen problemlos möglich. Egal, ob Ihr Hausbesitzer oder Mieter seid, die Montage stellt kein Hindernis dar. Denn Yale zwingt Euch nicht zum Zylindertausch.
Zusätzlich gibt es verschiedenes Zubehör, mit dem Ihr das Smart Lock auf andere Weisen entsperren und schließen könnt. Einzig eine WLAN-Bridge müsst Ihr zusätzlich kaufen, wenn Ihr das Linus L2 Lite von unterwegs steuern möchtet. Alles in allem können wir Euch den Kauf des Yale Linus L2 Lite bedenkenlos empfehlen. Bei Tink könnt Ihr das Türschloss für 139 Euro kaufen.
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