Connect with us

Online Marketing & SEO

Social Ads: Meta definiert Link-Metrik neu


Besser messen: Meta vereinfacht die Analyse von Klicks und anderen Social-Media-Interaktionen wie Shares mit neuen Metrikbezeichnungen. Das optimiert auch den Vergleich mit Dritt-Tools wie Google Analytics.

Nach Angaben des World Advertising Research Center (WARC) sind soziale Medien inzwischen der führende Kanal für Werbeausgaben – sogar vor Search-Umgebungen. Das nimmt kaum wunder, immerhin bringen TikTok, YouTube, Instagram, Facebook, aber auch Reddit, Pinterest, Snapchat und Co. immerzu neue Werbelösungen auf den Markt. Gerade Meta fördert die Werbemonetarisierung in Social Media extrem. Jüngst wurden zum Beispiel die Threads Ads weltweit ausgerollt. Und auf WhatsApp werden User demnächst allerorten im Updates Tab Werbung neben Status-Meldungen und bei den Channels sehen. Doch die Messung des Werbeerfolgs von Social-Media-Kampagnen birgt immer Herausforderungen. Wie können Advertiser und Social Media Manager bestmöglich evaluieren, welchen konkreten Einfluss eine Anzeige gehabt hat? Auf diese Frage gibt Meta jetzt neue Antworten und ändert die Definition von Click-Through-Attribution und Engaged-Through-Attribution. Immerhin sind die Interaktionsmöglichkeiten mit Anzeigen in den sozialen Medien besonders vielfältig.


Meta launcht Threads Ads weltweit

Threads vor dem Brandenburger Tor
© Meta

Keine Unklarheit mehr bei Klicks: Meta passt Click-Through-Attribution an und vereinfacht Vergleich zu Google Analytics und Co.

Bisher hat Meta bei der Attribution von Links diverse Link-Interaktionen mit den Ads in sozialen Medien berücksichtigt. Neben Klicks auf Links wurden zum Beispiel Likes, Saves und Shares mitgezählt. Da aber aber viele andere Third-Party-Dienste zum Reporting in diesem Kontext einzig und allein Klicks auf Links attribuieren, kann es zu unterschiedlichen Messwerten und Verwirrung bei Advertisern kommen. Diese Ungereimtheiten zwischen dem Meta Ads Manager und Third Party Tools möchte Meta jetzt aber ausräumen. Deshalb wird die Klickmessung angepasst. Neuerdings werden nur noch Klicks auf Links als Click-Through bei Website und In-Store Conversions attribuiert. Das soll die Vergleichbarkeit bei der Analyse optimieren, etwa wenn über Meta und Dienste wie Google Analytics ein Reporting erstellt wird. Vinee McCracken, Director of Social bei Mpix, sieht darin Vorteile:

I’m glad that Meta is making this change to help me see customer behaviors more cleanly, as opposed to everything being lumped into one bucket. I understand why click attribution was what it was, but this change makes a ton of sense and gives us a bit more information and granularity to help us understand what we’re seeing, which ultimately gives me a stronger level of confidence in understanding the impact of my Meta ads.

Die Änderung wird im Laufe des Monats ausgerollt und nach und nach bei den Advertisern auftreten. Sie sehen dann eine Anpassung im Meta Ads Manager. Eine Änderung der Kosten gibt es nicht, es handelt sich nur um eine neue Kategorisierung der Messgröße.

Engaged-View-Attribution zeigt auf, welchen Einfluss Social-Interaktionen für Ads haben

Damit fortan auch die Interaktionen abseits der Link Klicks klar definiert als Messgröße eingeordnet werden können, subsumiert Meta diese unter der Engaged-View-Attribution. Allerdings wird diese in Zukunft Engage-Through-Attribution heißen, um dem Namen nach der gleichen Systematik wie Click-Through-Attribution zu folgen. Die Attribution betrifft Shares und Likes sowie Saves und Kommentare. Außerdem werden sogenannte Engaged Views miteinbezogen. Dabei handelt es sich um Videoansichten von mindestens fünf Sekunden. Zuvor lag der Wert bei zehn Sekunden, doch Meta meint:

Our belief is that this shorterwindow will provide a more accurate indicator of an engaged view, which should ultimately help improve advertiser performance as they use this for optimization.

So gibt der Tech-Konzern an, dass 46 Prozent der Online-Kauf-Conversions bei Reels inzwischen innerhalb der ersten zwei Sekunden Aufmerksamkeit für Video-Ads von Meta zustande kommen. Die Daten für die Erkenntnis stammen allerdings aus einer Erhebung von 2024; heute könnte es schon anders aussehen. Als View-Through wird schließlich eine einfache Impression eingeordnet.

So sieht die neue Attributionsaufteilung für Meta Ads aus, © Meta
So sieht die neue Attributionsaufteilung für Meta Ads aus, © Meta

Aktuell arbeitet der Tech-Konzern mit Third Party Analytics Providern wie Northbeam und Triplewhale, um sowohl Klicks als auch Views als Metrik in deren Attributionsmodelle zu integrieren, sodass Advertiser besser erkennen können, welche Interaktion spezifischen Einfluss auf den Kampagnenerfolg hat. Das Update zur Messung soll Meta Advertisern dabei helfen, ihre Werbeerfolge im gesamten digitalen Ökosystem besser analysieren zu können.


Don’t do it perfect:

Instagrams neue Dos und Don’ts für Reels

Oranges Instagram Creator Visual mit der Aufschrift „FYI: Understanding Reach on Instagram“, das Hinweise zu Reichweite und Content-Strategien zeigt.
© Instagram via Canva





Source link

Online Marketing & SEO

Claude Opus 4.7 ist da: Das kann Anthropics stärkstes Modell


Claude Opus 4.7 liefert präzisere Ergebnisse, verarbeitet Bilder in deutlich höherer Qualität und übernimmt komplexe Tasks zuverlässiger. Gleichzeitig steigen Token-Kosten und Sicherheitsregeln werden strenger.

Mit Claude Opus 4.7 kommt etwa zwei Monate nach dem 4.6-Update ein Modell, das genau dort ansetzt, wo viele Teams mit KI noch kämpfen – bei der Verlässlichkeit im Alltag. Erste Tests zeigen, dass Tasks stabiler durchlaufen und weniger Nacharbeit erfordern. In internen Evaluierungen auf Basis von SWE-bench Pro und OSWorld erreicht Opus 4.7 beispielsweise 64,3 Prozent bei agentischer Codierung und 78 Prozent bei agentischer Computerarbeit.

Tabelle mit Benchmark-Ergebnissen von Claude Opus 4.7 im Vergleich zu Opus 4.6, GPT-5.4, Gemini 3.1 Pro und Mythos Preview, inklusive Werte für Coding, Tool Use, Reasoning und visuelle Aufgaben.
Leistungsübersicht von Claude Opus 4.7, © Anthropic

Opus 4.7 ist ab sofort breit verfügbar und läuft auf claude.ai, über die Claude-Plattform sowie in allen großen Cloud-Umgebungen. Für User heißt das, die neue Version lässt sich ohne Umwege in bestehende Workflows einbauen. Gleichzeitig bleibt es nicht bei Anthropics eigenen Umgebungen. Auch bei Perplexity übernimmt Opus 4.7 die Rolle des Standardorchestrierungsmodells für komplexe Computer-Tasks und ist für Max-Abonnent:innen auf Web, iOS und Android verfügbar.


Anthropic erweitert Claude Code um Channels für Messenger

Grafik mit der Aufschrift „Computer Use“ und stilisiertem Icon, das die neue Funktion in Claude Code visualisiert, mit der KI Apps bedienen und Prozesse ausführen kann
© Anthropic via Canva

Die wichtigsten Upgrades von Opus 4.7

Claude Opus 4.6 hat im Februar die Basis gelegt. Mehr Kontext, stabilere agentische Abläufe und erste Ansätze zur Selbstprüfung machten längere Tasks verlässlich umsetzbar. Mit Opus 4.7 knüpft Anthropic genau daran an. Das Modell arbeitet bei langlaufenden Aufgaben konsequenter, setzt Anweisungen exakter um und überprüft eigene Ergebnisse, bevor sie zurückgegeben werden. Anspruchsvolle Tasks lassen sich damit mit weniger Kontrolle übergeben, auch wenn es weiterhin wichtig bleibt, KI-Ergebnisse zu prüfen, um möglichen Fehlern oder Halluzinationen entgegenzuwirken.

Der Fortschritt zeigt sich besonders bei visuellen Aufgaben. Opus 4.7 verarbeitet Bilder mit mehr als dreifacher Auflösung und erkennt Details, die zuvor oft verloren gingen. Interfaces, Präsentationen und Dokumente wirken dadurch sauberer ausgearbeitet, weil das Modell feiner auf Layout und Struktur reagiert.

Mit der neuen xhigh-Effort-Stufe ergänzt Anthropic die bisherigen Optionen high und max und schafft eine Zwischenstufe für den Rechenaufwand. Aufgaben lassen sich damit gezielter zwischen Geschwindigkeit und Gründlichkeit austarieren. Ergänzend führen Task Budgets in der Beta einen klaren Rahmen für längere Prozesse ein und helfen, Ressourcen besser zu planen. Der neue /ultrareview-Befehl prüft Änderungen Schritt für Schritt und markiert Schwachstellen ähnlich wie ein Review im Team. Gleichzeitig läuft der erweiterte Automatikmodus länger durch, ohne ständig nach Bestätigung zu fragen. Gerade bei komplexeren Tasks sorgt das für deutlich weniger Unterbrechungen. Zudem wurde der Automatikmodus auf Max User ausgeweitet.

Teurer im Einsatz, strenger im Zugriff

Die Preise bleiben unverändert bei fünf US-Dollar pro Million Input-Token und 25 US-Dollar pro Million Output-Token. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Tokens pro Aufgabe, weil Opus 4.7 Inhalte detaillierter verarbeitet. Durch den neuen Tokenizer und intensiveres Reasoning können laut Anthropic je nach Use Case bis zu 1,35-mal mehr Tokens anfallen. Einzelne Tasks werden damit potenziell teurer, obwohl sich am Preismodell nichts geändert hat. Umso wichtiger wird es, Prompts und Workflows effizient aufzusetzen.

Mit dem Glasswing-Projekt testet Anthropic, wie sich neue KI-Modelle schrittweise und kontrolliert veröffentlichen lassen. Opus 4.7 dient dabei als erstes Testmodell, an dem neue Sicherheitsmechanismen erprobt werden. Bestimmte Cyber-Fähigkeiten wurden bewusst eingeschränkt, gleichzeitig erkennt das System riskante oder missbräuchliche Anfragen und blockiert sie automatisch. In den Sicherheitsbewertungen, die auf Anthropics eigenen Evaluierungen basieren, gilt das Modell als „weitgehend gut abgestimmt und vertrauenswürdig“, zeigt aber weiterhin Schwächen in sensiblen Bereichen. Positiv fällt die verbesserte Widerstandsfähigkeit gegen Prompt-Injection-Angriffe auf, also Versuche, das Modell absichtlich durch eingeschleuste Vorgaben zu manipulieren, die Sicherheitsregeln umgehen sollen. Für erlaubte Sicherheitsanwendungen wie das Testen eigener Systeme oder das Finden von Schwachstellen setzt Anthropic auf ein Verifizierungsprogramm statt offenen Zugriff.





Source link

Weiterlesen

Online Marketing & SEO

Aprilscherz wird Realität: Ikea bringt Köttbullar-Lolli an den Start


Den Köttbullar-Lolli gibt es bald in ausgewählten Einrichtungshäusern.

Lidl hat es vorgemacht, jetzt zieht Ikea nach: Aus einem Aprilscherz wird ein echtes Produkt. Das schwedische Möbelhaus bringt den Köttbullar-Lolli in ausgewählte Filialen.

Schon allein das Auspacken wird ein Erlebnis werden. Der Genuss vielleicht auch. Ikea bringt gemeinsam mit Chupa Chups einen limitierten Köttbular-Lolli in ausgewählte Märkte in Deutschland, Schweiz, Österreich, Polen und Italien. Kostenlos und zum Entdecken. „Diese ungewöhnliche Kreation vereint einen schwedischen Klassiker mit der verspielten Kreativität von Chupa Chups und verleiht Aromen eine witzige Note“, erklärt das Unternehmen. Süß, am Stiel. Und ebenso wichtig: Der Lolli wird komplett vegan sein und soll das herzhafte Fleischaroma mit den süßen Noten der Preiselbeere verbinden. #

Apple-Moment am Dönerimbiss

Lidl: So lief das Döner-Croissant-Event mit Muca Kebap

Döner-Croissant, T-Shirts und eine lange Schlange. Der Aprilscherz von Lidl wurde am vergangenen Samstag in Berlin zu einem Happening. Die Discounter-Marke profitiert – mal wieder.

Eigentlich war die Idee nur als Aprilscherz gedacht. Doch wie beim Döner-Croissant von Lidl waren die Reaktionen der Netzgemeinde so positiv, dass sich das Möbelhaus jetzt traut, sein klassisches Tellergericht mal anders zu servieren. „1000 Likes, dann machen wir es vielleicht wirklich“, hatte das Möbelhaus in einem weiteren Post nach dem Aprilscherz versprochen. Und die sammelte das Unternehmen mal eben locker auf Instagram und Co. ein. Ikea bleibt sich als Marke dabei durchaus treu: Augenzwinkernd und überraschend.
Jetzt muss man nur auf die ersten Erlebnisberichte auf Instagram und Tiktok warten. Und die werden kommen. Da kann man fast drauf wetten. .



Source link

Weiterlesen

Online Marketing & SEO

Ist das die Wende?: Deutscher Werbemarkt dreht im März deutlich ins Plus


Die Außenwerbung boomt – selbst bei denen, die sie ablehnen

Na bitte, geht doch! Die deutsche Werbekonjunktur kommt allmählich doch noch in Schwung. Darauf deutet zumindest die Entwicklung der Brutto-Werbeausgaben hin. Nachdem es im Februar um gut 3 Prozent bergab gegangen war, gab es im März nun ein deutliches Plus. Vor allem zwei Gattungen konnten kräftig zulegen.

Gut 3 Milliarden Euro brutto haben Unternehmen in Deutschland im März für TV-und Kino-Spots, Printanzeigen, Außenwerbung, Radio-C

Jetzt Angebot wählen und weiterlesen!

1 Monat

29 €

  • zum Testen
  • danach 36,50 € mtl.

12 Monate

329 €

  • anstatt 439 €
  • 110€ sparen

24 Monate

529 €

  • anstatt 878 €
  • 349 € sparen

HORIZONT Digital

  • Vollzugriff auf HORIZONT Online mit allen Artikeln
  • E-Paper der Zeitung und Magazine
  • Online-Printarchiv

HORIZONT Digital-Mehrplatzlizenz für Ihr Team



Source link

Weiterlesen

Beliebt