Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Netzwerkprobleme mit Wireshark analysieren und beheben
Langsame Verbindungen, ständige Unterbrechungen oder unerkannte Sicherheitslücken können den Betriebsablauf stark beeinträchtigen oder sogar zu Ausfällen führen. Mit Wireshark, einem Open-Source-Tool zur Netzwerkanalyse, können Administratoren den Netzwerkverkehr in Echtzeit überwachen, Sicherheitsrisiken identifizieren und Verbindungsprobleme diagnostizieren.
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In dem praxisorientierten Workshop Netzwerkanalyse und Fehlersuche mit Wireshark erfahren Sie, wie Sie das Netzwerkanalyse-Tool Wireshark effizient einsetzen können. Sie lernen die Funktionsweise und Konfiguration von Wireshark kennen, entwickeln systematische Vorgehensweisen zur Fehleranalyse, verstehen die Bedeutung der Aufzeichnung von Netzwerkdaten und erfahren, wie Sie die Zuverlässigkeit Ihres Netzwerks steigern können.
Interaktive und praxisnahe Übungen
Der Workshop ist interaktiv gestaltet und enthält praxisnahe Übungen in einer bereitgestellten Laborumgebung. Sie werden selbstständig Netzwerkdaten erfassen, Filter setzen, Analysen durchführen und Statistiken erstellen. Anhand konkreter Anwendungsszenarien vertiefen Sie dieses Wissen und verstehen beispielsweise, wie Sie Netzwerkprotokolle analysieren, Leistungsengpässe aufspüren und Auswirkungen von Paketstaus und Paketverlusten erkennen.
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Juni 01.06. – 04.06.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 16:30 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 04. Mai 2026 |
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September 21.09. – 24.09.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 16:30 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 24. Aug. 2026 |
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November 16.11. – 19.11.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 16:30 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 19. Okt. 2026 |
Ihr Trainer Henrik Wahsner ist ein erfahrener Experte in der Performanceanalyse und Fehlersuche in IP-Netzwerken. Als technischer Leiter der NETCOR GmbH kombiniert er tiefgehendes Fachwissen mit praxisnaher Expertise, die er in zahlreichen Kundenprojekten gesammelt hat.
Der Workshop dauert dreieinhalb Tage und richtet sich an Netzwerkadministratoren und technische Mitarbeiter, die für den Betrieb von Netzwerken verantwortlich sind. Er ist ideal für Einsteiger in die Arbeit mit Wireshark, aber auch für erfahrene Anwender, die ihr Wissen vertiefen möchten. Teilnehmer, die das Tool bereits nutzen, erhalten neue Perspektiven und Workflows für die Netzwerkanalyse.
Aufgrund des interaktiven Formats ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt, um ausreichend Raum für den Austausch mit dem Trainer und den anderen Teilnehmern zu schaffen.
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(ilk)
Künstliche Intelligenz
Apple-Läden bekommen Hardware zum Zurücksetzen der Apple Watch
Wer seine Apple Watch „kaputtgespielt“ hat, steht derzeit vor einem Problem: Es gibt im Gegensatz zu den meisten anderen Apple-Geräten keine Möglichkeit, die Computeruhr in allen Fällen zurückzusetzen und einem Software-Restore zu unterziehen. Der Grund: Der physische Zugriff per Kabel ist Nutzern nicht möglich, die Apple Watch wird drahtlos aufgeladen und auch drahtlos mit Software beschickt (via WLAN oder Mobilfunk) und ist daher besonders geschützt. In der Uhr versteckte sich zwar vor einigen Jahren ein interner Anschluss, der war aber nur für Apple selbst zugänglich und soll seit der Series 7 nicht mehr existieren. Deshalb ist Spezialtechnik notwendig, die Apple bislang nur in seinen eigenen Reparaturzentren vorhielt. Weder Apples Ladengeschäfte noch autorisierte Servicepartner (ASPs) hatten die Hardware. Einem Bericht zufolge soll sich das allerdings künftig ändern.
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„Repair Dock“ im Anflug
Apple-Retail-Quellen, die mit Macrumors gesprochen haben, gaben an, dass die Computeruhr bei Software-Fehlern demnächst nicht mehr an ein Servicezentrum des Konzerns eingeschickt werden müsse, was ASPs und Apple-Läden derzeit noch zugemutet wird.
Derzeit wird demnach ein sogenanntes Repair Dock vorbereitet, das mit einem Mac verbunden wird, der dann die Software auf der Apple Watch wiederherstellen kann. „Software-basierte Reparaturen gehen so viel schneller”, hieß es. Dazu gehören Probleme bei Updates, die zum Bricking führen, Bootschleifen und andere Software-Fehler.
Wiederherstellung durch Nutzer – aber nicht immer
Zwar kann seit watchOS 8.5 und iOS 15.4 ein Drahtlos-Restore via iPhone angestoßen werden. Dieser funktioniert allerdings bei weitem nicht in allen Fällen. So muss ein spezieller Restore-Prompt auf der Watch auftauchen. Bei schwerwiegenden Problemen wird dieser aber erst gar nicht erreicht und Apples Spezialtechnik muss her. Aktuell ist noch unklar, ab wann die Repair Docks an die Apple-Läden und Reparaturpartner verschifft werden.
Nutzer dürften es merken, wenn sie plötzlich nicht mehr bis zu einer Woche (oder auch länger) warten müssen und der Apple-Supporter im Store die Wiederherstellung am selben Tag durchführen kann. Welche Hardware genau in den Geräten steckt, ist unbekannt.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
Core 300: Intel stellt Billigprozessor Wildcat Lake vor
Intel geht mit der Prozessorbaureihe Core 300 alias Wildcat Lake neue Wege. Anders als bei den Core 100 und 200 (nicht Ultra) legt der Hersteller keine alten CPUs unter neuem Namen auf. Stattdessen gibt es eine Mini-Version der großen Core Ultra 300 (Panther Lake). Das komplette Design ist auf niedrige Kosten ausgelegt und folglich für günstige Notebooks gedacht.
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Statt bis zu 16 CPU-Kerne gibt es mit Wildcat Lake nur noch maximal sechs: zwei Performance- und vier Low-Power-Effizienzkerne. Auf normale Effizienzkerne als Mittelstufe verzichtet Intel. Das Speicher-Interface ist auf 64 Bit halbiert (Single-Channel), der Level-3-Cache auf 6 MByte gedrittelt und auch die integrierte KI-Einheit (Neural Processing Unit, NPU) sowie GPU sind kompakt gehalten. Das spart Chipfläche und damit Fertigungskosten.

Links die großen Panther-Lake-Chipkonfigurationen, rechts der kleinere Wildcat Lake.
(Bild: Intel)
Die NPU schafft maximal 17 Billionen Berechnungen pro Sekunde (Tops) statt 50. Die GPU umfasst maximal zwei Xe-Kerne statt 12 wie in der Panther-Lake-Maximalkonfiguration.
Single-Channel-RAM hilft vor allem in Zeiten der Speicherkrise, die Kosten nach unten zu drücken. Für Intel ist das Timing trotzdem schlecht: Notebook-Hersteller priorisieren Oberklassemodelle, um ihre Margen zu halten. Vor allem die Einstiegs- und Mittelklasse leidet unter den immensen Speicherpreisen.
Aktueller Fertigungsprozess und Thunderbolt
Die grundlegende Technik befindet sich trotz des Kostenfokus auf aktuellem Stand. Das Compute-Die mit der CPU, GPU, NPU und dem Speichercontroller fertigt Intel mit eigener 18A-Technik. Das Platform Controller Tile fertigt TSMC im N6-Prozess. Intel begnügt sich mit sechs PCI-Express-4.0-Lanes, integriert aber weiterhin Thunderbolt 4, Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0.
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Aufbau von Wildcat Lake. Das Compute-Die stellt Intel mit 18A-Technik her.
(Bild: Intel)
Wildcat Lake kommt in Form von sechs Mobilprozessoren. Fünf Modelle unterscheiden sich nur marginal: Vom Core 7 360 bis zum Core 5 315 kommt immer der Vollausbau mit sechs CPU-Kernen und zwei GPU-Kernen zum Einsatz. Sie unterscheiden sich größtenteils durch die Taktfrequenzen und den Support für Intels Validierungsprogramm Stable IT Platform Program (SIPP). Hersteller zertifizieren dort das Zusammenspiel aus allen Komponenten; gedacht ist es für Unternehmenskunden.
Beim Core 3 304 sind ein CPU-Performance- und ein GPU-Kern deaktiviert. Er hat mit 4,3 GHz auch den niedrigsten Turbo-Takt.
Alle sechs Modelle verwenden die gleiche NPU, bloß mit unterschiedlichen Taktfrequenzen. Zudem können alle wahlweise 64 GByte DDR5-6400-RAM oder 48 GByte LPDDR5X-7467-Speicher ansprechen. Die standardmäßige Thermal Design Power (TDP) liegt bei 15 Watt, die maximale Turbo-Power bei 35 Watt.

Spezifikationen der Core 300. Fünf Modelle ähneln sich weitgehend.
(Bild: Intel)
Zahlreiche Notebooks geplant
Laut Intel planen Notebook-Hersteller über 70 Designs mit Wildcat Lake. Die ersten davon sollen zeitnah verfügbar sein. Acer bringt etwa verschiedene Aspire-Go-Notebooks, Asus Vivobooks und Expertbooks, HP ein Omnibook, Lenovo Thinkbooks, Thinkpads, Ideapads und einen Ideacentre-All-in-One-PC, und Samsung das Galaxy Book 6.
(mma)
Künstliche Intelligenz
„Replaced“: Cyberpunk-Blues in Pixel-Optik | heise online
„Replaced“ sorgte mit seinem einzigartigen Grafikstil schon bei der Ankündigung im Jahr 2021 für Aufsehen. Jetzt ist der Action-Plattformer endlich da und kann die meisten Versprechen sogar einlösen – ein ungewöhnliches SciFi-Abenteuer auf den Spuren von „Another World“ und „Inside“.
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Stellen wir uns mal vor, dass alles ganz anders gelaufen wäre. Dass es schon in den 1980er Jahren künstliche Intelligenzen und Supercomputer gab. Dass Autos fliegen können. Und dass Mensch sein noch lange nicht heißt, Mensch zu sein. Wo liegen die Grenzen zwischen Mensch und Maschine? Wofür lohnt es sich zu lieben, zu leben und zu kämpfen?
In dieser Sinnkrise steckt Wissenschaftler Warren Marsh. Der wacht nach einem missglückten Experiment auf und hat einen künstlichen Gast in seinem Körper: R.E.A.C.H. oder ausführlicher „Research Engine for Altering and Composing Humans“. Beide sind mit der Gesamtsituation nicht glücklich und wollen so schnell wie möglich die Trennung. Doch leichter gesagt als getan. Ein nahezu faschistischer Politik- und Polizeiapparat, gierige Konzerne und eine ziemlich triste Lebensperspektive machen den beiden ihren Plan beinahe zunichte.

heise medien
)
Retro-Dystopie
Was vielleicht wie Satire klingt, ist eine zutiefst bedrückende Retro-Dystopie, die ein wenig an William Gibsons Roman „Neuromancer“ oder Ridley Scotts „Blade Runner“ erinnert. Die Welt ist dunkel und trist. Aber selbst in diesem Szenario der Hoffnungslosigkeit findet das Entwicklungsstudio Zeit und Ideen, sie zum Leben zu erwecken. Gemalt im Pixellook finden sich überall kleine Details und die Synthie-Musik dröhnt wie zu besten John-Carpenter-Zeiten aus den Boxen. Das ist stilistisch ein nahezu perfekter Neo-Noir-Traum.
Spielerisch wandelt das Abenteuer in den rund 12 Spielstunden auf Pfaden großer Vorbilder. Hauptfigur Warren bewegt sich in einer 2.5D-Welt in der Seitenansicht durch dunkle Tunnel, neonleuchtende Städte und verwirrende Forschungskomplexe. Die Perspektive spielt mit uns, dreht sich manchmal oder wechselt die Blickwinkel. „Replaced“ mag zwar nur ein Sidescroller sein, sorgt aber für Tiefe und Raumgefühl.
Meist muss Warren von einer Kante zur nächsten springen. Dafür krallt er sich an Wände oder verschiebt Container, um höher zu klettern. Manchmal weicht er Überwachungskameras aus oder hackt die Sicherheitsanlagen auf seinem tragbaren Handcomputer, indem er Symbole anordnet. Simpel, mit ein bisschen Zeitdruck, aber mit endlosen Versuchen.
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Handfeste Action
Immer wieder trifft Warren auf ein paar Gegner, die er ordentlich vermöbeln darf. Zwei Nahkampfattacken, ein bisschen ausweichen und kontern. Später bekommt er noch eine Pistole, die sich bei jedem Treffer auflädt. Das wirkt in Aktion ein wenig wie „Batman: Arkham City“ in 2D. Da es oft Gegnerwellen sind und sie alle nur Geld für graue oder dunkle Klamotten haben, fällt der Überblick ein wenig schwer. Frust kommt aber selten auf. Selbst die Bosskämpfe gegen aufgepumpte Schlägertypen sind leicht zu meistern. Den Gegnern fehlt es an anspruchsvollen Angriffsmustern, die Spieler auf dem normalen Schwierigkeitsgrad fordern.
Warren ist auch ein Sammler. Überall finden sich, manchmal auch versteckt, Lebens- und Waffenupgrades. In kleinen Text- und Audiofiles wird die Hintergrundgeschichte erzählt. Wenn er dann auf einem Bahnhof für andere Ausgestoßene ein paar Aufgaben erfüllt, wird es emotional: einem Sterbenden die Bilder seiner Familie bringen, einen Hund füttern oder das Drama hinter einem ungewöhnlichen Zwillingspaar aufdecken. Witzig: An Spielautomaten darf er auch den Highscore in „Frogger“ oder „Space Invaders“ inspirierten Spielen knacken.
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So entsteht langsam das dystopische Bild einer zerstörten Gesellschaft, am Ende sogar ziemlich blutig und derb. Das ist trist und ganz bestimmt kein „Feel-Good“-Game, auch wenn am Ende Hoffnung aufkeimt. Die Geschichte erzählt von Verlust, Einsamkeit und der Menschwerdung einer Maschine. Es ist ein existenzielles Science-Fiction-Abenteuer, das Spieler mit seiner ungewöhnlichen visuellen Umsetzung anzieht und mit seiner Story zum Nachdenken anregt.
Fazit
„Replaced“ ist ein wahr gewordener Pixel-Traum. Detailverliebt spielt das Entwicklungsstudio Sad Cat mit Genre- und Spielelementen. Hektische Action-Phasen wechseln sich mit besinnlichen Momenten ab und sorgen für ein spannendes wie nachdenklich machendes Cyberpunk-Abenteuer.
Sicher gibt es auch Ecken und Kanten. Manchmal steht der Pixel-Stil der Übersicht im Weg, und die Bewegungsanimationen der Hauptfigur könnten flüssiger sein. Auch fehlt es den Gegner-Typen an Abwechslung. Wer in eine stilistisch nahezu perfekte Retro-Dystopie der 1980er eintauchen will, liegt bei diesem Indie-Abenteuer aber genau richtig.
„Replaced“ ist für Windows und Xbox Series X/S erschienen. USK ab 16. Es kostet ca. 20 €. Für unseren Text haben wir die Windows-Version durchgespielt.
(dahe)
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