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GoPro im Sinkflug: Speicherpreise setzen Kamerahersteller weiter zu


GoPro gerät immer stärker unter Druck. In einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hat der Kamerahersteller erhebliche Zweifel an seinem Fortbestand offengelegt. Zugleich warnt GoPro, dass Kreditgeber den Hinweis als Verstoß gegen bestehende Kreditvereinbarungen werten könnten. Das Unternehmen führt nach eigenen Angaben bereits Gespräche mit den betroffenen Finanzierungsparteien.

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Für kommende Quartale rechnet GoPro selbst damit, bestimmte Kreditauflagen nicht einzuhalten. Im Fall eines Vertragsbruchs könnten ausstehende Beträge sofort fällig werden. GoPro kann nicht zusichern, dann genügend Vermögenswerte zur Rückzahlung zu haben, heißt es in der SEC-Mitteilung.

Die jüngsten Quartalszahlen machen deutlich, wie angespannt die Lage ist: Im ersten Quartal sank GoPros Umsatz im Jahresvergleich um 26 Prozent auf 99 Millionen US-Dollar, der Kameraabsatz ging um 29 Prozent zurück auf rund 313.000 Einheiten. Besonders drastisch war der Margeneinbruch von 32,1 auf 4,3 Prozent. Bei einem Quartalsumsatz von 99 Millionen Dollar verlor GoPro bereits im laufenden Geschäft 57 Millionen Dollar. Der Nettoverlust belief sich auf 81 Millionen Dollar.

Verschärft wird die Lage durch die angespannte Situation am Speichermarkt. GoPro verweist in seiner Erläuterung zu den Quartalszahlen auf steigende Speicherkosten und ein schwieriges Lieferumfeld für Speicherkomponenten. Beides habe die Wirtschaftlichkeit der zuvor erwarteten Stückzahlen belastet und zu einer Sonderbelastung von 24,5 Millionen Dollar beigetragen. In der letzten Quartalswoche seien die Preise für Speicherkomponenten laut GoPro um 80 bis 115 Prozent gestiegen. Nach Unternehmensangaben hätte die Bruttomarge ohne diese Sonderbelastung und den Verkauf schwer verkäuflicher Lagerbestände bei rund 31 Prozent gelegen, statt bei den ausgewiesenen 4,3 Prozent.

Neben den höheren Kosten belastet GoPro auch die geringere Verfügbarkeit: Speicherlieferanten kündigten im April Produktionskürzungen für den in GoPro-Produkten verwendeten Speicher an, weshalb der Kamerahersteller die Absatzprognosen für bestimmte Produkte senkte.

GoPros Probleme begannen lange vor der aktuellen Speicherkrise, denn der Kamerahersteller kämpft seit Jahren mit sinkender Nachfrage. Bereits 2024 hatte GoPro seine Belegschaft um rund ein Viertel reduziert, im April folgte ein weiterer Restrukturierungsplan, durch den 23 Prozent der Stellen wegfallen sollen. Ob der jüngste Vorstoß in neue Produktkategorien ausreicht, um GoPro wieder auf Kurs zu bringen, ist noch offen.

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Angesichts der zugespitzten Lage prüft GoPro laut SEC-Quartalsbericht strategische Alternativen, darunter auch einen möglichen Verkauf oder eine Fusion des Unternehmens.


(tobe)



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Von 1 bis 4 TByte: 18 SSDs mit PCIe 4.0 und 5.0 im Test


Weil Flash-Speicherchips zurzeit sehr teuer sind, halten sich SSD-Hersteller mit Neuvorstellungen zurück. In den vergangenen Jahren konnten wir alle drei Monate einen Test neuer PCIe-SSDs veröffentlichen, in diesem Jahr nicht mehr: Zum Redaktionsschluss der ursprünglich für diesen Test geplanten Ausgabe (Ende Mai 2026) hatten wir gerade einmal drei neue Modelle im Haus. Doch das Warten hat sich gelohnt. Neun neue SSDs haben wir nun versammelt: Acer FA300 und Predator GM9000, Adata XPG Mars 970 Plus, Corsair MP700 Micro, Kingspec XG7000, Kioxia Exceria G3 SSD, Lexar Ares Pro, Sandisk Optimus GX Pro 8100 und Seagate FireCuda X1070.

Die Kingspec-SSD haben wir als Vertreter günstiger China-SSDs ausgewählt – die aktuell hohen Preise verleiten so manchen Endkunden, billigere Alternativen zu suchen. Die Sandisk-SSD hingegen haben wir aus einem anderen Grund aufgenommen: Sandisk hat nach der Trennung von Western Digital die bisherigen WD-SSDs unter anderem Namen neu auf den Markt gebracht. Wir wollten schauen, ob sich die Namensänderung auf die Benchmark-Ergebnisse auswirkt.




Die Predator-SSD hat uns auf den ersten Blick überrascht. Eine SSD mit dickem Kühlkörper und einem integrierten Lüfter haben wir länger nicht mehr gesehen; wegen der energieeffizienten neuen Controller von Phison und Silicon Motion sollten diese eigentlich nicht mehr notwendig sein. Der Lüfter lässt sich über das Mainboard steuern und im normalen Betrieb dürfte er kaum stören. Bei maximaler Drehzahl aber brachte er es im Labor auf 5,5 sone – das ist laut.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Von 1 bis 4 TByte: 18 SSDs mit PCIe 4.0 und 5.0 im Test“.
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Software Testing: Patient Agilität – Liegt agiles Arbeiten im Sterben?


In diesem Interview spricht Richard Seidl mit Miriam Sasse über den „Patienten Agilität“. Die beiden stellen sich die Frage, ob Agilität in Unternehmen wirklich am Ende ist oder ob sie nur dringend Hilfe braucht. Mit anschaulichen Metaphern aus der Notfallmedizin befragt Miriam Sasse typische Symptome: Warum fallen Unternehmen in Krisen zurück in alte Muster? Weshalb scheint Agilität oft nicht Teil der Unternehmenskultur zu sein? Gemeinsam beleuchten sie, wie gezielte Diagnose und dosierte Maßnahmen helfen können, Teams und Prozesse nachhaltig zu stärken.

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Richard Seidl

Richard Seidl

Richard Seidl ist Berater, Speaker und Podcast-Host. Für ihn ist klar: Wer heute exzellente Software kreieren möchte, denkt den Entwicklungsprozess ganzheitlich: Menschen, Kontext, Methoden und Tools. Er hat seine Erfahrungen in acht Fachbüchern veröffentlicht, betreibt erfolgreich zwei Community-Podcasts und ist Beirat der heise-Konferenz betterCode() Testing.

„Bei vielen heißt es schon, oh geh‘ mir weg mit agil.“ – Miriam Sasse

Dr. Miriam Sasse ist promovierte Maschinenbauerin und zertifizierter Coach. Sie begleitet Organisationen bei agiler und digitaler Transformation, mit Fokus auf Deep-Tech-Teams und Game Design. Als TEDx-Speakerin und Autorin beschäftigt sie sich mit der Zukunft von Führung und Organisationsdesign. Sie lehrt an Hochschulen und leitet die Regionalgruppe der GPM OWL.

Dieses Format fokussiert sich auf Softwarequalität: Ob Testautomatisierung, Qualität in agilen Projekten, Testdaten oder Testteams – Richard Seidl und seine Gäste betrachten die Dinge, die die Qualität in der Softwareentwicklung steigern.

Die aktuelle Episode ist auch auf Richard Seidls Blog verfügbar.

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(mai)



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Marktübersicht: Funkgeräte für jedermann | heise online


Lizenzfreier Sprechfunk kann im privaten wie im professionellen Umfeld eine große Hilfe sein, die Prozesse dank verbesserter Kommunikation enorm beschleunigt. Doch die Auswahl an Funkgeräten ist riesig. Das fängt beim Preis an: Günstige Geräte sind schon für deutlich unter 20 Euro pro Stück erhältlich, die Spitzenmodelle von Markenherstellern kosten leicht das Zehnfache und mehr.

Eine breite Spanne gibt es auch bei der Ausstattung: Auf der einen Seite findet man einfache Geräte mit wenigen Bedienelementen, auf der anderen Geräte mit vielen Knöpfen und einem Display.

  • Die Preisspanne für lizenzfreie PMR446-Funkgeräte ist riesig.
  • Für den Einsatz auf der Baustelle sollten Sie besonders auf Robustheit und einfache Bedienung achten.
  • Neben der bewährten Analogtechnik gibt es zwei digitale Übertragungsverfahren.

Weiter variiert die technische Ausstattung: Zum seit vielen Jahrzehnten üblichen Analogfunk ist in den vergangenen Jahren der Digitalfunk hinzugetreten, hat die analoge Technik aber noch lange nicht verdrängt.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Marktübersicht: Funkgeräte für jedermann“.
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