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Datenschutz & Sicherheit

Android 13 erreicht Support-Ende: Millionen Geräte betroffen


Seit Anfang März 2026 und damit etwa dreieinhalb Jahre nach Einführung der Android-Version im August 2022 – zunächst für Pixel-Geräte –, hat Google die Entwicklung und Verteilung von Sicherheitspatches eingestellt. Das Betriebssystem ist aber immer noch weit verbreitet – Nutzerinnen und Nutzer eines Geräts mit dem betagten OS sollten sich tendenziell nach einem neuen Gerät umsehen.

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Knapp ein Jahr nachdem Google die Verteilung von Sicherheitspatches für Android 12 und 12L beendet hat, steht nun die nächste Android-Version vor dem Aus. Das bedeutet, dass Smartphones und Tablets, für die Android 13 das letzte Update war, keine Sicherheitsupdates für das Kernbetriebssystem mehr erhalten. Schon im Sicherheitsbulletin vom März 2026 fehlte ein Hinweis auf Android 13. Und da Google seit Juli 2025 nur noch quartalsweise Sicherheitspatches ausliefert, könnte der Patch vom Dezember 2025 gar schon der allerletzte für die OS-Version gewesen sein. Eventuelle kritische Sicherheitslücken im Kern des Betriebssystems bleiben damit bestehen. Immerhin werden sowohl Google-Apps und -Dienste als auch bestimmte OS-Komponenten, die Teil von Project Mainline sind, über die Play-Dienste aktualisiert.

Die Verantwortung hinsichtlich der Sicherheit hat Google weitgehend auf die Gerätehersteller übertragen. Nutzer können optional auch auf alternative Android-Versionen wie LineageOS oder /e/OS umsteigen, die aber wiederum auf Sicherheitspatches von Google aus dem AOSP zurückgreifen.

Glaubt man den Zahlen zur Android-Versionsverteilung von Google vom Dezember 2025, liegt der Marktanteil von Android 13 noch bei 13,9 Prozent. Das klingt zwar nicht nach viel, behält man jedoch im Blick, dass über drei Milliarden Android-Geräte im Umlauf sind, laufen noch mehr als 417 Millionen auf der betagten OS-Version. Auf Deutschland bezogen, können wir nur die Annäherungswerte von Statcounter heranziehen, denen zufolge hierzulande noch 11,5 Prozent der Geräte auf Android 13 basieren.

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Für Besitzer eines Smartphones oder Tablets, das noch mit Android 13 läuft, wäre es nun angesichts des Supportendes des Betriebssystems an der Zeit, sich nach einem Gerät umzusehen, das regelmäßig mit systemrelevanten Sicherheitspatches versehen wird. Derzeit befindet sich das Update auf Android 17 in der Fertigstellung und wird im Juni 2026 erwartet.

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(afl)



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Datenschutz & Sicherheit

Florida verklagt ChatGPT-Entwickler OpenAI | heise online


Der US-Bundesstaat Florida wirft der KI-Firma OpenAI in einer Klage vor, die Nutzer ihrer Software ChatGPT zu gefährden. Der Chatbot sei eine Bedrohung für die öffentliche Sicherheit, heißt es in der von Floridas Generalstaatsanwalt James Uthmeier eingereichten Klageschrift. Darin wird auf Fälle verwiesen, in denen ChatGPT eine tödliche Medikamentenkombination empfohlen und einen für tödliche Schüsse auf einem Universitätsgelände verantwortlichen Schützen vor dessen Tat beraten haben soll. Insbesondere für Teenager sei der Chatbot problematisch, kritisierte Uthmeier. Dessen Klage richtet sich auch gegen OpenAI-Chef Sam Altman persönlich.

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OpenAI verwies in einer Reaktion auf Maßnahmen zum Schutz junger Nutzer. Dazu gehörten Mechanismen zur Alterserkennung sowie Überwachungsmöglichkeiten für Eltern. Die Maßnahmen führte OpenAI zum Teil erst nach Todesfällen und öffentlicher Kritik ein.

ChatGPT ist der Chatbot, der den aktuellen Hype um Künstliche Intelligenz auslöste und kommt inzwischen laut OpenAI auf 900 Millionen Nutzer pro Woche. Er ist das wichtigste Produkt der Firma.

Florida hatte bereits im April Ermittlungen zur Rolle von ChatGPT beim Schusswaffen-Angriff an der Florida State University im April 2025 aufgenommen. Der Schütze habe vor der Tat Ratschläge von dem KI-Chatbot eingeholt, sagte Uthmeier damals. Demnach bekam er nicht nur Empfehlungen, welche Waffe er verwenden solle und welche Munition zu welchen Waffen passe, sondern auch zu der Frage, wo und zu welcher Zeit dort die meisten Menschen anzutreffen sein würden. OpenAI beharrt darauf, dass ChatGPT nicht für die Tat verantwortlich sei, bei der zwei Menschen getötet und sechs weitere verletzt wurden.


(mho)



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Datenschutz & Sicherheit

Patchday: Kritische Lücken ermöglichen Attacken auf Android 14, 15, 16


Sicherheitslücken im Framework, Kernel und System gefährden Smartphones und Tablets mit Android 14, 15, 16 und 16-qpr2. Wer ein noch im Support befindliches Gerät besitzt, sollte sicherstellen, dass die aktuellen Sicherheitsupdates installiert sind.

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Neben Google stellen unter anderem auch Honor und Samsung monatlich für ausgewählte Smartphones Sicherheitspatches bereit (siehe Kasten). Wie aus einem Beitrag der Androidentwickler hervorgeht, haben sie diesen Monat zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, von denen 18 als „kritisch“ eingestuft sind.

Der Großteil davon betrifft das System. Hier können sich Angreifer etwa auf einem nicht näher beschriebenen Weg höhere Nutzerrechte verschaffen (CVE-2026-0043) oder via DoS-Attacke Abstürze auslösen (CVE-2026-64505). Im Framework finden sich ebenfalls „kritische“ Schwachstellen für solche Angriffe (etwa CVE-2025-65018, CVE-2025-64720). Eine Kernel-Lücke (CVE-2025-40214 „hoch“) kann ebenso als Sprungbrett für Angreifer dienen und ihnen höhere Nutzerrechte verschaffen. Die verbleibenden Schwachstellen sind größtenteils mit „hoch“ eingestuft. An diesen Stellen können auch Informationen leaken.

Überdies sind noch Komponenten von Imagination Technologies, MediaTek, Qualcomm und Unisoc verwundbar. Bislang gibt es seitens Google keine Hinweise, dass Angreifer die Lücken bereits ausnutzen. Wer Sicherheitsupdates für sein Gerät bekommt, sollte dennoch nicht zu lange mit der Installation der Patch Levels 2026-06-01 oder 2026-06-05 zögern.

Seit Juli 2025 schließt Google monatlich nur noch besonders gefährliche Sicherheitslücken und verteilt weitere Updates quartalsweise. Diesen Monat war im Vergleich zum Mai mit nur einer geschlossenen Schwachstelle schon richtig viel los.


Android-Patchday

Android-Patchday

Neben Google veröffentlichen noch weitere Hersteller regelmäßig Sicherheitspatches – aber meist nur für einige Produktserien. Geräte anderer Hersteller bekommen die Updates erheblich später oder, im schlimmsten Fall, gar nicht.


(Dennis Schirrmacher)



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Datenschutz & Sicherheit

KI-Chatbot von Meta hat Angreifern bei Übernahme von Instagram-Accounts geholfen


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Ein KI-Chatbot von Meta konnte von Dritten mit simplen Aufforderungen dazu benutzt werden, um die Kontrolle über beliebige Accounts auf Instagram zu übernehmen. Details dazu wurden jetzt bekannt, nachdem unter anderem ein altes Konto des Weißen Hauses unter Barack Obama iranische Propaganda geteilt hat. Ob es einen Zusammenhang gibt, ist aber unbekannt. Öffentlich gemacht wurde der Angriffsweg vom US-Techmagazin 404 Media, das sich auf Telegram-Gruppen von Sicherheitsforschern und Hackinggruppen beruft. Der Instagram-Konzern Meta hat bereits reagiert, der Konzernsprecher versicherte auf X: „Das Problem wurde behoben und wir sichern betroffene Accounts.“

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Für die Accountübernahme musste man dem Bericht zufolge lediglich per VPN vortäuschen, dass man sich in etwa in der Heimatregion der Person befindet, deren Instagram-Account gekapert werden soll. Als Nächstes konnte ein KI-Chatbot für Supportanfragen aufgefordert werden, den gewünschten Account mit einer neuen E-Mail zu verbinden und dann einen Code zum Zurücksetzen des Passworts dorthin zu senden. Dem sei der Chatbot nachgekommen, berichtet 404 Media. Wie oft solche Angriffe tatsächlich erfolgreich durchgeführt wurden, ist unklar. Auf dem Kurznachrichtendienst X hat aber etwa die bekannte App-Forscherin Jane Manchun Wong erklärt, dass mit dieser Methode das Passwort ihres Accounts geändert wurde.

Meta hat erst im März einen KI-Assistenten für Supportanfragen freigeschaltet, der auf Facebook und Instagram rund um die Uhr bei Problemen helfen sollte. Der Konzern hat damals erklärt, dass die KI dabei helfen soll, „dein Passwort zu aktualisieren und die Einstellungen im Profil zu verändern“. Der KI-Assistent sei darauf ausgelegt, Probleme mit einem Account zu lösen und nicht nur Vorschläge zu machen, hieß es damals. 404 schreibt nun, dass auf Telegram lange Listen mit Accountnamen herumgereicht worden seien, die angeblich über die Ausnutzung dieser Funktion übernommen wurden. Überprüfen lässt sich das aber nicht. Die Angriffsmethode zeige das enorme Risiko, das mit der Auslagerung des technischen Supports an KI-Technik verbunden sei, schreibt das Portal noch.


(mho)



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