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Berühmte Smartphone-Marke vor dem Aus » nextpit


Smartphones mit Technik aus der Oberklasse zu einem kleinen Preis. Mit diesem Plan wollte OnePlus überzeugen, doch das gelang nur über kurze Zeit. Nun setzt der hinter dem Hersteller stehende Oppo-Konzern auf einen radikalen Schritt.

OnePlus gehörte längst nicht mehr zu den Pionieren, als der Hersteller 2014 mit dem OnePlus One sein erstes Smartphone vorstellte. Und doch konnte man den zu diesem Zeitpunkt etablierten Branchengrößen, allen voran Apple, HTC, LG und Samsung, Marktanteile abspenstig machen: Neben Technik aus der Oberklasse wurde auf cleveres Marketing gesetzt, etwa auf eine Android-Version, die zusammen mit der Cyanogen-Community entwickelt wurde.

Der Erfolg des Startups sorgte für Interesse etablierter Hersteller. Schließlich übernahm Oppo das Startup. Doch mit der zunehmenden Größe wuchsen die Probleme. Zuletzt blieben die Umsätze deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Erwartungen seit längerem nicht erfüllt

Selbst aus Indien, einem der wichtigsten Märkte, kamen schlechte Nachrichten. Im Mai 2024 erklärten 4.500 Einzelhändler, dass sie keine weiteren Modelle von OnePlus verkaufen würden. Als Grund wurden eine zögerliche Bearbeitung von Garantiefällen und niedrige Margen genannt. Insgesamt gingen die Auslieferungen im Jahr 2024 um mehr als 20 Prozent zurück, von etwa 17 Millionen auf 13 bis 14 Millionen. Auch die Märkte in Europa und den USA entwickelten sich nicht wunschgemäß. Bereits ab 2020 musste OnePlus sein Personal in Deutschland, Frankreich und Großbritannien reduzieren.

Der hinter der Marke stehende Oppo-Konzern versuchte zwar, dem Abwärtstrend entgegenzutreten, und investierte 2022 noch einmal 14 Milliarden Dollar. Die erhoffte Wende konnte damit jedoch nicht eingeleitet werden, sodass Oppo nun die Reißleine zieht. Selbst bereits fertig entwickelte Hoffnungsträger wie das OnePlus Open 2 Foldable oder das kompakte, aber leistungsstarke OnePlus 15s werden nicht mehr erscheinen, wie Android Headline erfahren hat.

Probleme nicht nur bei OnePlus

Allerdings kämpft Oppo nicht nur bei OnePlus mit Problemen. Zuletzt wurde auch die Konzerntochter Realme wieder eingegliedert, eine Marke, die hierzulande für günstige Modelle bekannt war. Offenbar setzt dem Hersteller der Erfolg des Konkurrenten Xiaomi zu. Und nicht nur diesem. Auch ASUS wird sich vom Smartphone-Markt zurückziehen.

Immerhin müssen sich die Besitzer aktueller OnePlus-Smartphones dem Anschein nach keine Sorgen machen: Oppo wird sowohl die versprochenen Android-Updates als auch Sicherheitsaktualisierungen ausliefern.



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Anthem: Abgeschaltetes MMO läuft dank Tüftler offline


Anthem: Abgeschaltetes MMO läuft dank Tüftler offline

Bild: EA

Seit dem 12. Januar ist BioWares MMO-Flop Anthem nach langem Siechtum Geschichte. Das vor einem halben Jahr angekündigte Abschalten der Server hat ein Tüftler als Ansporn verstanden und das Spiel lokal zum Laufen gebracht. Vom Erfolg der Bemühungen zeugt ein Video. Der Debatte um die Bewahrung von Videospielen gibt das Auftrieb.

Auf YouTube zeigt der Kanal „And799“, dass Anthem theoretisch weiter betrieben werden kann. Auf einem Rechner laufen zwei Instanzen des Spiels, die offenkundig im selben Bereich des Spiels stehen. Gameplay ist allerdings nicht zu sehen, ebenso fehlen Gegner, gezeigt werden dürfte ein Matchmaking-Gebiet.

And799 betont in der Videobeschreibung, es handle sich um eine „Machbarkeitsstudie“ ausgehend von eigenen Erkundungen. Ein Ergebnis: Die meisten Daten werden von BioWare-Servern verarbeitet und werden benötigt, um das Spiel offline zum Laufen zu bekommen. Die gezeigten Szenen repräsentieren aber ausdrücklich nicht den Fortschritt des Private-Server-Projekts. Gemeint ist Cenotaph, das einen Weg sucht, um Anthem legal weiter zu betreiben. Der Hinweis auf die Natur der Versuche als „Experiment“ sind in dieser Richtung zu verstehen. Publisher reagieren in der Regel schnell auf Fan-Projekte, die eigene Urheberrechte gefährden können. Der Versuch, Sonys Hero-Shooter Concord am Leben zu halten scheiterte daher mindestens so schnell wie das Spiel selbst.

Die grundsätzliche Möglichkeit Anthem auf lokalen Servern laufen zu lassen, hatte BioWare bereits selbst erkundet. Mark Darrah, der Executive Producer des Spiels, erwähnte in einem dreieinhalbstündigen Video auf YouTube über die Entwicklungsgeschichte des Rollenspiels, die Existenz lokaler Server. Der Code sei vorhanden gewesen und bis wenige Monate vor der Veröffentlichung in einer Entwicklerumgebung genutzt worden. Ob er noch funktioniere sei unklar, sagte Darrah.

Der Entwickler skizzierte zudem einen Plan für die Wiederbelebung Anthems: Mit einer Investition von 10 Millionen US-Dollar könne das Spiel auf aktuelle Konsolen portiert, auf lokale Server umgestellt und stärker auf Storytelling fokussiert werden, indem beispielsweise KI-Begleiter eingefügt werden. Auf diese Weise würde ein Spiel mit deutlich größerem BioWare-Feeling entstehen, während für den Betreiber gleichzeitig keine permanenten Kosten für Server anfallen.

Neues Futter für die Debatte

Wenn es so einfach ist, Spiele offline zu betreiben, dann gibt das den Bemühungen der Initiative
Stop Destroying Videogames Auftrieb. Denn genau diese Option fordert die Initiative um das Recht am erworbenen Gut zu stärken.



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Das ist der erfolgreichste Film aller Zeiten – 2,5 Mrd. Euro eingespielt


Filme gibt es wie Sand am Meer. Den Überblick zu behalten, ist schwer. Geschweige denn zu sagen, welcher Titel der erfolgreichste ist. Richtig? Falsch! Tatsächlich ist bekannt, welcher Film das meiste Geld eingespielt hat. Und der Allzeit-Sieger ist… (dramatischer Cliffhanger)

Wenn es nach den Zuschauern geht, ist „Die Verurteilten“ mit 9,3 von 10 Sternen der beliebteste Film überhaupt. Gefolgt von „Der Pate“ mit 9,2 von 10 Sternen und „The Dark Knight“ mit 9,1 von 10 Sternen. Nur sagt die Beliebtheit eines Streifens oftmals nicht viel über dessen finanziellen Erfolg aus – zumal einige Titel schon älter sind. Oder anders ausgedrückt: Alle drei Streifen finden sich weit abgeschlagen auf der Einnahmen-Liste von IMDb wieder. „The Dark Knight“ hat es mit rund 1 Mrd. US-Dollar immerhin auf Platz 59 geschafft. Ein gutes Einspielergebnis, doch es geht auch noch deutlich besser.

Der finanziell erfolgreichste Film

Mit einem Budget von 237 Mio. US-Dollar und einem überragenden Einspielergebnis von 2,92 Mrd. US-Dollar (etwa 2,5 Mrd. Euro) ist „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ der finanziell erfolgreichste Film aller Zeiten. Dieser kam im Jahr 2009 in die Lichtspielhäuser und stammte aus der Feder von Star-Regisseur James Cameron (Regie und Drehbuch).

Spannend in dem Kontext ist, dass der Film bei den Zuschauern gar nicht mal so gut ankam. So liegt die Bewertung aktuell bei 7,9 von 10 Sternen. Wie kam es also zu dem großen finanziellen Erfolg? Ganz einfach: Wenn man im Wörterbuch nach „bildgewaltiges Kino“ sucht, findet sich neben dem Eintrag das Filmplakat von „Avatar – Aufbruch nach Pandora“.

Okay, ganz so weit geht es nicht, doch der Film bot zahlreiche atemberaubende Szenen, und das in IMAX 3D. Übrigens, dass Kinotickets für 3D-Vorstellungen üblicherweise teurer sind, spielte sicherlich ebenfalls auf den Erfolg von „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ ein. Doch andererseits hat der Titel den damaligen 3D-Hype beinahe schon im Alleingang entfacht. Es lag also sicherlich nicht nur an den höheren Ticketpreisen als solche.

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Und die Story? Diese stellt den Grund dar, weshalb der finanzielle Überflieger bei den Bewertungen unterperformte. Nicht etwa, weil die Handlung schlecht ist. Sondern, weil James Cameron diese für „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ im Großen und Ganzen recycelte: Ein Außenseiter kommt als Teil einer fremden Kultur in ein neues Umfeld, verliebt sich in die Bräuche und die Menschen und kämpft deshalb gegen seine früheren Mitstreiter, um das zu bewahren, was er zu schätzen gelernt hat.

Kommt das Euch bekannt vor? Falls ja, ist es nicht weiter verwunderlich. Denn das ist die Geschichte von „Der mit dem Wolf tanzt“ (1990), „Pocahontas“ (1995), „Der letzte Samurai“ (2003) und noch vielen weiteren Filmen. Ein Kritikpunkt, den Zuschauer immer wieder aufgreifen – bis heute.

Aus einem finanziellen Hit werden viele

Über viele Jahre stand „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ als einzelner Film für sich. Doch was das moderne Hollywood nicht zu einem Remake macht, wird ein Franchise. Und so kamen in den Jahren 2022 und 2025 mit „Avatar: The Way of Water“ sowie „Avatar: Fire and Ash“ zwei Nachfolgetitel raus – vorerst. Beide wurden für genau die gleichen Dinge gelobt und kritisiert, wie schon der ursprüngliche Film. Doch schlussendlich scheint bildgewaltiges Kino einer kreativen Handlung stets überlegen zu sein. Und so findet sich der zweite Teil mit einem Einspielergebnis von knapp 2,33 Mrd. US-Dollar auf dem weltweit dritten Platz wieder. Und der zweiterfolgreichste Film aller Zeiten? „Avengers: Endgame“, mit rund 2,80 Mrd. US-Dollar.

Wenn Ihr wissen möchtet, welche vier Filme im Jahr 2025 die magische 1-Mrd.-Dollar-Marke geknackt haben, findet Ihr die Antwort im folgenden Artikel:



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LinkBuds Clip: Auch Sony hat jetzt klipsende True-Wireless-Kopfhörer


LinkBuds Clip: Auch Sony hat jetzt klipsende True-Wireless-Kopfhörer

Bild: Sony

Auch von Sony gibt es ab sofort True-Wireless-Kopfhörer, die an das Ohr „geklipst“ statt in das Ohr gesteckt werden. Damit treten die neuen Sony LinkBuds Clip in direkte Konkurrenz zu den Huawei FreeClip 2 (Test). Auch der Preis liegt mit 200 Euro auf demselben Niveau.

Clip-On liegt im Trend

So genannte Clip-On-Kopfhörer versprechen ein gutes Hörerlebnis bei gleichzeitig ungehinderter Wahrnehmung der Umweltgeräusche. Laut Sony sind die LinkBuds Clip (WF-LC900) daher ideal „um Verkehr, Durchsagen am Bahnhof und die Kinder beim Spielen oder in ruhigen Abendstunden zur Schlafenszeit zu hören, ohne die Kopfhörer herausnehmen zu müssen“.

Zu diesem Zweck werden die Kopfhörer an die Ohrmuschel „geklipst“, der Lautsprecher schwebt infolgedessen vor dem Eingang des Gehörgangs. Ein weiterer positiver Aspekt dieser Trageform: Das Ohr wird weiterhin belüftet und keinem Druck im Gehörgang ausgesetzt.

Die Sony LinkBuds Clip in „Greige“ mit Ladecase
Die Sony LinkBuds Clip in „Greige“ mit Ladecase (Bild: Sony)

Um an der Ohrmuschel Druckschmerzen zu vermeiden, bieten der Hauptkörper hinter der Ohrmuschel und das Band für die Verbindung mit der Audioeinheit laut Sony einen großen Anpassungsbereich und im Lieferumfang liegen verschiedene Passformkissen bei.

Drei Hör-Modi

Bauartbedingt bieten auch die LinkBuds Clip kein ANC, kommen aber mit drei vorkonfigurierten Hör-Modi:

  1. Standard: die Werkstabstimmung
  2. Voice Boost: Erleichtert in lauten Umgebungen wie
    Bahnhöfen das Hören. Durch die Verstärkung von Stimmen können trotz offenem Aufbau Inhalte wie Podcasts oder Videos in einer Vielzahl von Situationen weiter ohne Einschränkung
    gehört werden.
  3. Sound Leakage Reduction: Reduziert in ruhigen Räumen die Geräuschübertragung, sodass Inhalte ungestört genossen werden können, ohne andere zu stören

Damit auch Gesprächspartner den Träger gut verstehen, setzen die LinkBuds Clip auf eine Kombination aus KI-basierter Rauschunterdrückung und Knochenleistungssensor, der hilft, präzise die Stimme des Trägers und keine Unweltgeräusche zu erfassen.

Zusammen mit dem Akku im Lade-Case verspricht Sony 37 Stunden Akkulaufzeit, in nur drei Minuten soll sich eine Stunde Laufzeit im Case nachtanken lassen. Die Zertifizierung nach Schutzart IPX4 schützt vor Schweiß und Regen.

Noch im Januar verfügbar

Die neuen Sony LinkBuds Clip sollen noch im Januar auf den Markt kommen. Der UVP liegt bei 199,99 Euro. Als Farben stehen Greige (Grau und Beige), Schwarz, Lavendel und Grün zur Wahl. Die neuen, direkt konkurrierenden Huawei FreeClip 2 (Test) kosten genauso viel, Alternativen wie Anker (Soundercore AeroClip) oder EarFun (Clip) sind günstiger.

Die Sony LinkBuds Clip sind in vier Farben verfügbar
Die Sony LinkBuds Clip sind in vier Farben verfügbar (Bild: Sony)

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Sony vorab unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.



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