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Digital Business & Startups

Ich liebe dich. Wollen wir ein Startup gründen?


Liebe und Leadership - kann das funktionieren? Diese Tipps gibt ein Psychotherapeut und Gründer.

Liebe und Leadership – kann das funktionieren? Diese Tipps gibt ein Psychotherapeut und Gründer.
AI Bonding. Collage: Dominik Schmitt/ Gründerszene

Ein Startup gemeinsam mit dem Partner zu gründen klingt romantisch – ist aber auch ein enormer Stresstest. In der deutschen Szene gibt es bekannte Gründerpaare, etwa hinter dem Food-Startup 3Bears aus München oder dem Gewürz-Startup Ankerkraut. Doch ist es wirklich klug, Liebe und Business zu vermischen?





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Diese zwei deutschen Unicorns stellen jetzt extrem viel ein


Diese zwei deutschen Unicorns stellen jetzt extrem viel ein

Einmal im Monat fasst Gründerszene den Jobmarkt der deutschen Einhörner zusammen.
Generative Illustration: Dominik Schmitt/Gründerszene

Die deutschen Unicorns wachsen – und suchen weiter Personal. Wer stellt ein, welche Spezialisierungen sind besonders gefragt? Gemeinsam mit den Arbeitsmarktexperten von Indeed zeigt Gründerszene euch einmal im Monat, wo eure Chancen auf einen Job bei den Einhörnern besonders gut stehen.

Eine Indeed-Analyse für Gründerszene zeigt: Über insgesamt 1700 offene Stellen schreiben Unicorns im Februar 2026 aus.

„Die Unicorns senden dabei ein bemerkenswertes Signal: Während der allgemeine Arbeitsmarkt seit Jahren stagniert oder rückläufig ist, übertreffen sie mit aktuell 1700 offenen Stellen sogar das Niveau des Jobboom-Jahres 2022“, sagt Frank Hensgens, Geschäftsführer von Indeed Deutschland. Zum Vergleich: 2022 habe es rund 1400 Stellen offene Stellen gegeben.





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Elon Musks KI-Startup xAI ist ein Geldgrab


Wie viel Geld verdient Elon Musk mit seinen Firmen? Belastbare Zahlen gibt es nur von Tesla. Und nun beendet er die Produktion zweier Modelle.

Elon Musks KI-Startup xAI ist ein Geldgrab

Elon Musk ist der reichste Mensch der Welt, doch es kommen Zweifel an seinen Geschäften auf.
Getty Images / Fabrice Coffrini

Tesla stellt die Produktion des Model S und des Model X ein. Offiziell benötigt Tesla den Platz in der Fabrik für Optimus, den humanoiden Roboter. Inoffiziell sagt dieser Schritt etwas anderes: Die alten Geschichten tragen nicht mehr und Musk gehen die Ideen im Autosegment aus.

Zwar ist Tesla mit dem Model 3 und Y längst Massenhersteller, doch die dringend benötigten neuen Modelle sind nicht in Sicht. Für die Börse aber braucht es mehr als solide Autos. Es braucht Visionen. Und genau die sollen jetzt Roboter und Autonomie liefern.

Tesla-Chef Elon Musk stellt das Model X vor.

Tesla-Chef Elon Musk stellt das Model X vor.
Justin Sullivan/Getty Images

Doch diese Visionen funktionieren bislang vor allem als Erzählung und nicht in der Realität. Elon Musk musste zuletzt selbst einräumen, dass der Optimus-Roboter in Teslas Fabriken noch keine „nützliche Arbeit“ verrichtet.

Das ist bemerkenswert, weil der Roboter seit Monaten als nächste industrielle Revolution verkauft wird. Früher konnte Musk auf reale Produkte verweisen, heute spricht er über Roboter, die noch nicht arbeiten.

Das alte Geschäftsmodell ist Vergangenheit

Das ist mehr als ein Entwicklungsproblem. Es ist ein Rollenwechsel. Tesla wird nicht mehr als Autobauer geführt, sondern als Zukunftswette. Die Produktion von Fahrzeugen wird geopfert, um Raum für neue Narrative zu schaffen. Autonomie statt Absatz. Roboter statt Rendite. Wer das kritisch sieht, bekommt schnell den alten Musk-Reflex zu hören: Man müsse nur Geduld haben. Doch Geduld ist kein Geschäftsmodell.

Das ist der gefährliche Moment für jeden Unternehmer mit Mythos: Wenn Produkte nicht mehr im Zentrum stehen, sondern Erzählungen.

Noch deutlicher wird das bei xAI, Musks KI-Firma. Sie ist das klassische Versprechen unserer Zeit: künstliche Intelligenz als neue universelle Infrastruktur. Nur: xAI veröffentlicht keine regulären Jahresberichte, ist nicht börsennotiert und lebt von Finanzierungsrunden und Visionen. Medienberichte sprechen von hohen Verlusten und einem enormen Cashburn von bis zu 1 Milliarde Dollar pro Monat. Das klingt nach viel, liegt aber im Rahmen dessen, was andere AI-Unternehmen an Geld verbrennen.

Der Deal soll ermöglichen, xAI mit SpaceX-Milliarden zu versorgen.

Der Deal soll ermöglichen, xAI mit SpaceX-Milliarden zu versorgen.
Getty Images

Das Problem von xAI ist bisher allerdings, dass es wenig genutzt wird und höchstens von sich reden macht, wenn User sexualisierte Bilder von Prominenten erstellen. xAI wirkt daher weniger als ein Unternehmen und mehr wie eine Wette mit sehr hohem Einsatz. Und das in einem äußerst kompetitiven Umfeld, in dem Investoren langsam nervös werden und Ergebnisse verlangen.

xAI ist ein Geldgrab

Dass xAI nun unter SpaceX gezogen wird, ist deshalb kein strategischer Geniestreich, sondern ein Schutzmechanismus. Das Imperium wächst nicht mehr durch Produkte, sondern durch Zusammenlegung. Wenn sich einzelne Teile nicht selbst tragen, werden sie in größere Konstrukte integriert. Nicht Marktlogik stabilisiert das System, sondern eine Neustrukturierung, die Investoren beruhigen soll.

So verändert sich auch Musks Rolle. Er war erfolgreich, solange seine Firmen sichtbar Dinge bauten: Autos, Raketen oder Batterien. Heute verkauft er Versprechungen. Tesla wird zur Plattform für Autonomie, auch wenn die Technik der Autos noch längst nicht so weit ist. Optimus wird zur Projektionsfläche für industrielle Fantasien und xAI zum passenden AI-Begleiter, der viel verspricht, aber nichts kann.

Das ist der gefährliche Moment für jeden Unternehmer mit Mythos: Wenn Produkte nicht mehr im Zentrum stehen, sondern Erzählungen. Wenn Bilanz durch Vision ersetzt wird. Wenn Stilllegung als Zukunft verkauft wird. Das Imperium von Elon Musk bröckelt nicht, weil es scheitert, sondern weil es nur noch um die Verwaltung von Krediten geht.





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1600 Euro netto – nach vier Jahren Startup


1600 Euro netto – nach vier Jahren Startup

Als Student gründete Julian Plange sein Startup – das erste Gehalt, dass er sich auszahlen konnte, ließ allerdings auf sich warten.
Seatback, Collage: Dominik Schmitt/ Gründerszene

In unserer Reihe zeigen Gründerinnen und Gründer, wann sie sich ihr erstes Gehalt ausgezahlt haben, wie hoch es war – und warum sie genau diesen Zeitpunkt ausgewählt haben. Hier erzählt: Julian Plange, Mitgründer von Seatback, einem technischen Dienstleister für die Branche digitale Außenwerbung im öffentlichen Raum (DOOH).





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