Connect with us

Künstliche Intelligenz

Android 17: Google geht strenger gegen Missbrauch von Barrierefreiheits-API vor


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

In der Android 17 Beta 2 versperrt Google Apps den Zugriff auf eine Schnittstelle, die eigentlich für die Barrierefreiheit bestimmt ist: Ist die Advanced-Protection-Funktion („Erweitertes Sicherheitsprogramm“) aktiviert, um sich und seine Daten besser vor Angriffen zu schützen, werden Launcher, Automatisierungstools oder Anpassungs-Apps gegebenenfalls nutzlos. Google geht schon seit Jahren – bislang eher halbherzig – gegen die missbräuchliche Nutzung der Schnittstelle vor.

Weiterlesen nach der Anzeige

Wie das Fachblog Android Authority zuerst berichtet, stellt Google das mit Android 16 in das OS eingezogene erweiterte Sicherheitsprogramm eine Stufe schärfer. Mit dem Update auf Android 17 Beta 2 können bestimmte Apps, die die BarrierefreiheitsServices-API nutzen, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen, zwar noch installiert werden. Beim Versuch, die AccessibilityService-API zu aktivieren, stoßen Nutzer aber auf eine Blockade. Ein Fenster mit dem Hinweis „Vom erweiterten Sicherheitsprogramm eingeschränkt“ erscheint. Von hier aus können Nutzer bei Bedarf das erweiterte Sicherheitsprogramm ausschalten, wenn sie die App wichtiger als ihre Sicherheit ansehen.

Nutzer sollten sich darüber bewusst sein, dass diese API auch oft von Android-Malware genutzt wird – etwa der Anatsa-Banking-Trojaner oder die Copybara-Malware –, um Zugangsdaten oder andere sensible Informationen aus Android-Apps auszuspähen und an kriminelle Drahtzieher auszuleiten. Mit Android 16 hat Google einen optionalen Schutz durch ein Flag integriert (etwa accessibilityDataSensitive), den Entwickler einsetzen können.


Android 17 mit Warnung vor Zugriff auf AccessibilityServices-API

Android 17 mit Warnung vor Zugriff auf AccessibilityServices-API

Die Warnung vor dem Zugriff auf AccessibilityServices-API ist nicht neu, unter Android 17 Beta 2 sperrt das System die Aktivierung der API für Apps nun aber, sofern das Erweiterte Sicherheitsprogramm aktiviert ist.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Doch eigentlich dient die AccessibilityService-API laut Googles Supportdokument zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen dabei. Apps wie Bildschirmleseprogramme, schalterbasierte Eingabesysteme und andere Hilfsmittel nutzen diese API, um Bildschirminhalte vorzulesen oder Aktionen für die Nutzerin oder den Nutzer auszuführen. Es gibt auch andere legitime Zwecke für die Nutzung der Accessibility-API, die etwa Passwortmanager wie Bitwarden nutzen, um Eingabefelder in Formularen zu finden. Google setzt für den Einsatz klare Richtlinien, um einen Missbrauch zu vermeiden.

Weiterlesen nach der Anzeige

Jedoch kann die Schnittstelle von Entwicklern immer noch missbraucht werden, um bestimmte Funktionen zu realisieren, die von Google in dieser Form nicht vorgesehen sind. Diesen „Trick“ haben im Laufe der Jahre zahlreiche Apps für sich genutzt. Dazu zählen etwa Automatisierungstools wie Tasker, Anpassungs-Apps, Überwachungs-Apps und manche Launcher wie etwa der SmartLauncher.

Lesen Sie auch

Das Kuriose daran: Google drohte schon im Jahr 2017 App-Entwicklern mit dem Rausschmiss aus dem Play-Store, sollten sie die API missbräuchlich verwenden. Bis heute scheint Google das nicht umgesetzt zu haben. Unter Android-Version 16 QPR3, die Google Anfang März für Pixel-Geräte veröffentlicht hat, können Apps wie etwa DynamicSpot, die eine Art „Dynamic Island“ wie auf Apples iPhones simuliert, auf die API zugreifen, um ein Overlay zu realisieren.


(afl)



Source link

Künstliche Intelligenz

Musikproduktion: Steinbergs Cubase-Update im Test


Wenn man nur auf die Versionsnummer der letzten beiden Cubase-Updates (zuletzt 15.0.30) achtet, könnte man meinen, es handle sich um Wartungsroutinen zur Fehlerbehebung. Doch der Schein trügt, denn die Updates sollen nicht nur einen der massivsten Kritikpunkte seitens der Nutzer beseitigen, sie erweitern darüber hinaus auch die Funktion.

Lange schon beklagten Anwender Folgendes: In großen Cubase-Projekten wird der Mixer schnell unübersichtlich – und ausgerechnet Ordnerspuren helfen dort bislang nicht. Zwar lassen sich Spuren im Arrangement sauber gruppieren, im Mischpult zerfällt diese Ordnung jedoch wieder in Einzelkanäle. Wer viele Drum-, Vocal- oder Orchestertracks verwaltet, kennt das Problem: Struktur im Projekt, Chaos im Mix.

Mit Version 15.0.20 ändert Steinberg genau das – und greift damit einen der meistgeäußerten Anwenderwünsche auf. Das Update verzahnt Ordnerspuren erstmals mit dem Routing im Mixer und beseitigt damit einen Workflow-Bruch, der Cubase seit Jahren begleitet. Daneben liefert Steinberg eine Reihe weiterer Verbesserungen bei Automation, Notation und Audioanalyse. Wie gut all das im Alltag funktioniert und welche weiteren Neuerungen ins Gewicht fallen, prüfen wir im Praxiseinsatz.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Musikproduktion: Steinbergs Cubase-Update im Test“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Neura Robotics erhält frisches Kapital in Höhe von bis zu 1,4 Milliarden Dollar


Das deutsche Robotikunternehmen Neura Robotics hat in einer Series-C-Finanzierungsrunde frisches Kapital in einem Volumen von bis zu 1,4 Milliarden US-Dollar von Investoren eingesammelt. Neura will das Geld dafür nutzen, die Physical-AI-Plattform Neuraverse für seine kognitiven Roboter, darunter den humanoiden 4NE1, auszubauen. Zugleich soll die Serienproduktion der Roboter vorangetrieben werden. Die Finanzierungsrunde gehört zu den größten in Deutschland jemals durchgeführten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Gruppe-C-Finanzierungsrunde ist prominent besetzt: Tether, Qualcomm Technologies, Amazon, Nvidia, imec.xpand, Bosch, Schaeffler, die Europäische Investitionsbank, Lingotto Horizon, und InterAlpen Partners und weitere stecken frisches Geld in das Robotikunternehmen. Vertreten sind damit Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen wie Krypto, Chipproduktion, Industriezulieferung, Technologie und Investment.

Wie hoch die jeweiligen Anteile der Unternehmen an der Gesamtsumme in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar sind und wie viel Kapital bereits in das Robotikunternehmen geflossen ist, verrät Neura aber nicht.

Mit dem frischen Geld hat Neura einiges vor. Zum einen soll Neuraverse, eine Robotikplattform für kognitive Künstliche Intelligenz (KI) vorangetrieben werden. Damit lässt sich eine Art universelle Roboter-Intelligenz erreichen. Außerdem will Neura sogenannte Neura Gyms aufbauen. Dabei handelt es sich um physische Trainingsanlagen, in denen Roboter komplexe Aufgaben in einer kontrollierten Umgebung erlernen können. Dadurch können neben Trainingsdaten aus Simulationen auch physische Trainingsdaten in die KI-Modelle integriert werden.

Einige der Investoren sind an der Entwicklung der kognitiven Robotik mit Projekten beteiligt, wie etwa das Krypto-Unternehmen Tether. Das Unternehmen steuert das Open-Source-„Wallet Development Kit“ (WDK) bei. Mit ihm sind Roboter in der Lage, digitale Wallets selbst zu verwalten und zu nutzen. Sie können dadurch Zahlungen empfangen und Transaktionen im Rahmen automatisierter Arbeitsabläufe durchführen.

Neura will außerdem Tethers „QVAC“-Edge-KI-Laufzeitumgebung in Neuraverse integrieren. Das Robotikunternehmen verspricht sich davon, KI-Modelle direkt auf dem Roboter durchzuführen. Dadurch werden Latenzzeiten reduziert, die Zuverlässigkeit erhöht und die Abhängigkeit von Cloud-Infrastrukturen verringert.

Zusammen mit den beiden deutschen Industrie(zuliefer)-Unternehmen Bosch und Schaeffler arbeitet Neura bereits in Robotikprojekten zusammen. Bosch und Schaeffler steuern in einer strategischen Partnerschaft mit Neura etwa physische Trainingsdaten aus der Produktion bei. Diese Daten aus realen Produktionsumgebungen sollen die KI-Modelle der Roboter erheblich verbessern können.

Weiterlesen nach der Anzeige


(olb)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Kawasaki Z650 S im Test: Der Evergreen wird aggressiver


Die Z 650 ist so etwas wie der Evergreen von Kawasaki: Seit zehn Jahren ist das Mittelklasse-Naked-Bike im Programm und beständig unter den Top Ten der Neuzulassungen in Deutschland. Schon ihre Vorgängerin ER-6n war ebenso erfolgreich. Für 2026 hat Kawasaki sie in Z 650 S umbenannt und überarbeitet. Wir konnten das neue Modell bereits testen.

  • Bestseller in leicht überarbeiteter Form
  • Sitzposition etwas sportlicher als bisher
  • Antrieb mit 68 PS unverändert sparsam, aber nicht besonders durchzugsstark
  • faires Preis-Leistungsverhältnis

Das Design der Z 650 S wirkt aggressiver, zeigt mehr Kanten, aber auch geschwungene Linien. Die Seitenverkleidungen sind vom Tank weiter nach vorn gezogen worden, um sie bulliger wirken zu lassen. Markanter als bisher erscheint die neue Lampenverkleidung, die mit den beiden schmaleren LED-Scheinwerfern noch „böser guckt“. Das Heck verläuft weiterhin leicht schräg nach oben, wie es der Streetfighter-Stil gewissermaßen vorschreibt. Auch die Sitzbank ist neugestaltet, bietet etwas mehr Fläche hinten, dafür ist sie vorn knapper geschnitten – zum einen für einen besseren Knieschluss, zum anderen für eine verkürzte Schrittbogenlänge.


Spannende Motorräder

Spannende Motorräder

(Bild: 

Sebastian Bauer​

)

Das hält Kawasaki für nötig, weil die Sitzhöhe um 15 auf 805 mm wächst, was aber immer noch für Personen ab ca. 1,65 m passt. Die Z 650 S erfreut sich schließlich auch in der Damenwelt großer Beliebtheit. Der Lenker wuchs nicht nur in der Breite, sondern wanderte auch etwas weiter nach vorn, sodass meine Sitzhaltung nun leicht sportlicher ist als auf der Vorgängerin. Das 4,3 Zoll große TFT-Display zeigt wahlweise zwei neue Layouts und ist vollgepackt mit Informationen, was jedoch die Übersichtlichkeit leiden lässt. Immerhin werden die Geschwindigkeit und der eingelegte Gang groß angezeigt. Bei allen anderen Informationen muss ich schon sehr genau hinsehen.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Kawasaki Z650 S im Test: Der Evergreen wird aggressiver“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



Source link

Weiterlesen

Beliebt