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NemoClaw: NVIDIA baut OpenClaw in sicher
Der OpenClaw Hype zeigte das Potenzial von KI-Agents – mit NemoClaw rückt NVIDIA jetzt Sicherheit und Governance in den Fokus. Damit adressiert das Unternehmen die größten Hürden beim Einsatz autonomer Systeme in Unternehmensprozessen.
KI-Agents gelten als nächster Entwicklungsschritt nach Chatbots und Copilots. In der Praxis scheitert ihr Einsatz aber oft an fehlender Kontrolle über Daten, Entscheidungen und Prozesse. NVIDIA positioniert sich genau an dieser Stelle und bringt mit NemoClaw eine Plattform, die diese Lücke schließen soll.
Auf der GTC beschreibt der NVIDIA CEO Jensen Huang nicht einfach ein neues Produkt, sondern einen Machtanspruch: Jedes sollte Unternehmen eine
OpenClaw-Strategie haben.
Mit NemoClaw bringt das US-amerikanische Tech-Unternehmen eine Open-Source-Plattform für KI-Agents an den Start, die die Lücken schließen soll, die der OpenClaw Hype offengelegt hat: Sicherheit, Datenschutz und Kontrolle im Unternehmenseinsatz.
Moltbot ist OpenClaw:
Sehr gefährlich und hilfreich zugleich

NVIDIA positioniert NemoClaw als Infrastruktur für sichere und steuerbare Agents
Mit OpenClaw entstand Anfang 2026 ein stark wachsendes Interesse an lokal ausgeführten Agent-Systemen. Innerhalb von drei Wochen, so das Unternehmen, erreichte OpenClaw mehr Nutzer:innen als Linux in den Anfangsjahren. Vor allem Developer, tech-affine Nutzer:innen und erste Unternehmen testeten, wie sich Agents direkt auf eigener Hardware einsetzen lassen – ohne externe Cloud-Dienste. Aufgaben wie Schreiben, Coden oder das Organisieren von Dateien ließen sich so automatisieren, ohne externe Dienste einbinden zu müssen. Für Unternehmen wurde dabei schnell ein zentrales Problem deutlich: Es fehlten Governance-Strukturen, Sicherheitsmechanismen und Kontrolle über Daten und Prozesse.
Im Februar schloss OpenAI die Übernahme von OpenClaw ab, im September 2025 stand diese Übernahme bereits im Raum. Gleichzeitig wechselte vor Kurzem der OpenClaw-Entwickler Peter Steinberger zum ChatGPT-Unternehmen. OpenClaw selbst soll künftig als Open-Source-Projekt über eine Stiftung weitergeführt werden, während OpenAI weiterhin unterstützend eingebunden bleibt. Damit verschiebt sich die Wahrnehmung im Markt: Aus einem zuvor unabhängig wahrgenommenen Projekt wird ein System mit enger Anbindung an einen der zentralen Player im KI-Markt. Entsprechend steigt die Nachfrage nach Lösungen, die eine unabhängige, sicherheitsorientierte und eigenständig kontrollierbare Nutzung von KI-Agents ermöglichen.
Genau hier setzt NVIDIA mit NemoClaw an und adressiert die wachsenden Anforderungen von Unternehmen an Kontrolle, Sicherheit und Anpassbarkeit von KI-Agents. Die Plattform baut auf OpenClaw auf und ergänzt das Framework um Sicherheits- und Datenschutzfunktionen auf Enterprise-Niveau. Unternehmen können damit steuern, wie Agents arbeiten und wie Daten verarbeitet werden, während der offene Quell-Code weiterhin Anpassungen an spezifische Anforderungen ermöglicht, etwa für Compliance-Vorgaben oder interne Workflows. Technisch integriert NVIDIA NemoClaw direkt in den eigenen KI-Stack mit NeMo, Nemotron und NIM, sodass Agents nicht nur entwickelt, sondern auch effizient betrieben und skaliert werden können. Gleichzeitig bleibt die Plattform hardware-unabhängig und läuft neben NVIDIA-Systemen auch auf Infrastruktur von AMD, Intel und anderen – ein Ansatz, mit dem NVIDIA die eigene Rolle über die Hardware hinaus erweitert und stärker im gesamten KI-Software-Stack verankert.
NVIDIA beschreibt NemoClaw aktuell selbst als frühe Alphaversion, die noch nicht für produktive Umgebungen ausgelegt ist. Parallel baut das Unternehmen Kooperationen mit Akteur:innen wie Salesforce, Cisco, Google, CrowdStrike und jetzt auch Adobe auf, um die Plattform perspektivisch in reale Unternehmensprozesse zu überführen und produktiv nutzbar zu machen.
Adobe und NVIDIA verknüpfen Infrastruktur und Kreativ-Workflows
Während NVIDIA mit NemoClaw die Infrastruktur für KI-Agents aufbaut, verschiebt sich die Dynamik auf der Anwendungsebene. Ein Treiber ist die neue Zusammenarbeit mit Adobe. Gemeinsam verzahnen beide kreative Prozesse und Marketing Workflows direkt mit NVIDIAs Modellen, Bibliotheken und Computing-Infrastruktur.
Ziel ist es, die nächste Generation von Firefly-Modellen zu entwickeln und agentische Workflows in Content-, Kampagnen- und Produktionsprozesse zu integrieren. Laut LinkedIn-Ankündigung und Pressemitteilung kommen dabei unter anderem CUDA-X-Technologie, NeMo-Bibliotheken, Nemotron-Modelle und das Agent Toolkit zum Einsatz. NemoClaw bildet dabei die Grundlage für sichere und skalierbare Agent-Systeme.
Die neuen Firefly-Modelle sollen mehr Präzision und Kontrolle in Kreativ- und Marketing-Prozesse bringen. Ergänzt wird das durch eine cloudnative 3D-Digital-Twin-Lösung für automatisierte Content-Produktion. Auch Firefly Foundry wird weiter ausgebaut und auf markensichere AI im großen Maßstab ausgerichtet. Parallel prüft Adobe den Einsatz von Nvidias Agent Toolkit, Nemotron-Modellen und NemoClaw. So entstehen agentische Workflows entlang der gesamten Customer Experience.
Parallel treibt Apple die eigene Strategie weiter voran und setzt dabei auf die Integration externer Technologien. Mit MotionVFX zieht ein umfangreiches Toolset für Video-Editing, Effekte und AI Features direkt in Final Cut Pro ein. Der Ansatz bündelt Workflows, reduziert Tool-Wechsel und stärkt die Bindung an die eigene Software- und Abo-Umgebung.
Standardisierung im Agent-Zeitalter: Wie NVIDIA die Hauptrolle besetzen will
Mit der zunehmenden Verbreitung von KI-Agents verschiebt sich die strategische Entscheidungs- und Steuerungsebene in Unternehmen weg von einzelnen Tools hin zur Frage, auf welcher Plattform diese Agents überhaupt laufen. Es geht also weniger darum, welches Tool genutzt wird, sondern darum, welches System im Hintergrund alles steuert. Entscheidend ist, wer die Kontrolle über Daten, Abläufe und Entscheidungen behält.
NVIDIA positioniert sich hier früh als zentrale Infrastruktur, also als technisches Fundament, auf dem solche Agent-Systeme aufgebaut und betrieben werden. Gleichzeitig verfolgen andere Akteur:innen eigene Strategien. Google, Microsoft und Amazon integrieren Agent-Funktionen direkt in ihre Cloud-Angebote. OpenAI setzt stärker auf geschlossene, eng verzahnte Systeme. Und Open-Source-Projekte versuchen, mehr Transparenz und Anpassbarkeit zu bieten.
Mit dieser Entwicklung entstehen jedoch auch neue Risiken. Unternehmen begeben sich stärker in Abhängigkeit von Plattformen, deren Regeln, Schnittstellen und technische Standards sie nur begrenzt beeinflussen können. Selbst bei offenen Lösungen bleibt oft unklar, wie unabhängig sie wirklich sind, wenn zentrale Bausteine an bestimmte Infrastruktur gebunden sind. Dazu kommen regulatorische Fragen, etwa beim Datenschutz oder bei der Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen, wenn Agents eigenständig handeln.
In diesem Spannungsfeld entscheidet sich, wer künftig den Standard setzt und NVIDIA arbeitet darauf hin, diese Rolle im Hintergrund der Agent-Systeme einzunehmen.
Telekom und NVIDIA investieren 1 Milliarde Euro in Europas größte KI-Fabrik

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BBC-Studie enthüllt: Meta und TikTok pushten toxische Inhalte
Warum sehen wir so viel Hass im Feed? Eine BBC-Recherche zeigt, wie Meta und TikTok Inhalte priorisierten, die starke Reaktionen auslösen. Problematischer Content wird nicht nur toleriert, sondern systematisch verstärkt.
Empörung ist kein Nebenprodukt sozialer Netzwerke, sondern ihr Treibstoff. Recherchen der BBC-Dokumentation Inside the Rage Machine aus dem März 202 basieren auf Interviews mit mehr als einem Dutzend Whistleblowern und Insidern. Sie zeigen, wie Meta und TikTok problematische Inhalte in Teilen zugelassen und teils aktiv gefördert haben sollen, um Engagement zu steigern. Gemeint sind nicht nur klar illegale Inhalte, sondern vor allem sogenannter Borderline Content, also Beiträge, die legal sein können, aber nachweislich problematisch wirken, etwa Frauenfeindlichkeit, Verschwörungserzählungen, Hassrede oder gewaltvolle Inhalte.
Dass genau solche Inhalte besonders gut funktionieren, ist seit Jahren empirisch belegt. Eine MIT-Studie von 2018 zeigt, dass sich emotional aufgeladene Inhalte deutlich schneller und weiter verbreiten als sachliche Informationen. Inhalte mit Falschmeldungen hatten eine 70 Prozent höhere Sharing-Wahrscheinlichkeit vorzuweisen
Damit wird klar, warum Emotionen wie Wut, Überraschung oder Schock im Zentrum vieler Feeds stehen. Sie sind keine Nebeneffekte, sondern zentrale Signale für Interaktion. Generative KI verstärkt diese Dynamik zusätzlich, weil sich täuschend echte und potenziell irreführende Inhalte heute schneller und in größerem Umfang produzieren lassen.
Diese problematische Logik ist eng mit dem Geschäftsmodell der Plattformen verknüpft. Je länger Nutzer:innen bleiben, desto mehr Werbung lässt sich ausspielen. Die Erkenntnisse aus der BBC-Dokumentation zeigen kein Einzelproblem, sondern ein System, das problematische Inhalte absichtlich verstärkt.
TikTok is back:
Back to normal?
„Was Empörung auslöst, wird verstärkt“ – so funktionieren TikTok, Instagram und Facebook
Dass viele Nutzer:innen täglich Hass, Desinformation und problematische Inhalte sehen, ist kein Zufall. Was im Feed landet, folgt den von Plattformen wie Instagram und TikTok bewusst gesetzten Mustern – geprägt von wirtschaftlichen Interessen, nicht vom Schutz der Nutzer:innen. Die BBC-Recherche liefert dazu konkrete Einblicke.
Meta pusht, was triggert
Ein ehemaliger Meta-Ingenieur, den die BBC in der Dokumentation anonymisiert als „Tim“ führt, sagte, dass Teams gezielt mehr Borderline Content zugelassen haben. Gemeint sind Inhalte, die nicht illegal sind, aber problematisch wirken, etwa frauenfeindliche Beiträge oder Verschwörungserzählungen. Die Entscheidung sei laut seiner Darstellung ökonomisch geprägt gewesen. Wettbewerbsdruck durch TikTok sowie der Druck auf den Aktienkurs hätten die strategische Ausrichtung maßgeblich beeinflusst. Auf Management-Ebene sei die Logik entsprechend formuliert worden: Wer im Wettbewerb mit TikTok zurückliegt, riskiert auch wirtschaftliche Einbußen. Wachstum habe damit oberste Priorität gehabt. Parallel dazu liefen interne Tests mit teils hunderten Millionen Nutzer:innen, häufig ohne deren Wissen, um zu analysieren, welche Inhalte besonders stark performen und wie sich Feeds entsprechend optimieren lassen.
Interne Dokumente, die unter anderem vom ehemaligen Meta Researcher Matt Motyl stammen, zeigen, wie kalkuliert diese Strategie ist. Das Problem war intern bekannt. Ein Dokument, das der BBC vorliegt, hält fest, dass die durch die Algorithmen geschaffenen finanziellen Anreize nicht mit der eigenen Mission übereinstimmen. Inhalte, die Empörung auslösen, werden systematisch bevorzugt – selbst dann, wenn sie dem Wohl der Nutzer:innen schaden. In internen Analysen wird zudem beschrieben, dass Algorithmen besonders stark auf Inhalte reagieren, die Empörung hervorrufen. Inhalte, die emotional aufladen, bleiben sichtbar und werden weiter ausgespielt.
Wie deutlich sich das in der Praxis zeigt, wird beim Blick auf Instagram Reels klar. Interne Daten weisen darauf hin, dass Kommentare dort signifikant häufiger problematische Inhalte enthalten als im klassischen Feed: 75 Prozent mehr Mobbing und Belästigung, 19 Prozent mehr Hassrede sowie sieben Prozent mehr Gewalt und Aufstachelung.
Gleichzeitig wurde massiv in Wachstum investiert. Brandon Silverman, Mitgründer des von Meta übernommenen Analyse-Tools CrowdTangle und früher selbst in strategische Diskussionen eingebunden, berichtete, dass rund 700 zusätzliche Stellen in den Ausbau von Reels flossen, während Sicherheits-Teams deutlich weniger Ressourcen erhielten.
Kritiker:innen sehen in diesen Entwicklungen auch eine politisch geprägte Kurskorrektur im Kontext von Donald Trumps zweiter Amtszeit im Weißen Haus. Inhalte werden weniger streng moderiert, während politische und wirtschaftliche Interessen stärker berücksichtigt werden. Sie sprechen von einem strategischen Entgegenkommen gegenüber politischen Akteur:innen, um regulatorischen Druck zu reduzieren.
TikTok setzt andere Prioritäten als behauptet
Bei TikTok ergibt sich aus der BBC-Recherche ein ähnlich problematisches Bild. Eine Person aus dem Trust-and-Safety Team, die die BBC als „Nick“ anonymisiert, sagte, dass interne Systeme Fälle nicht primär nach Risiko priorisieren. Demnach seien politische Fälle teils höher eingestuft worden als Meldungen zu Cybermobbing oder sexueller Ausbeutung von Minderjährigen. Der Grund dafür sei aus Sicht des Whistleblowers nicht der Schutz der Nutzer:innen gewesen, sondern der Versuch, eine „strong relationship“ zu politischen Entscheidungsträger:innen aufrechtzuerhalten und Regulierungen oder Verbote zu vermeiden.
Dazu passt die technische Perspektive von Ruofan Ding, der von 2020 bis 2024 als Machine-Learning-Ingenieur an TikToks Empfehlungssystem gearbeitet hat. Er beschreibt die Empfehlungslogik als eine Art Black Box. Für Entwickler:innen seien Inhalte in erster Linie Datenpunkte. Die Verantwortung für problematische Inhalte liege bei separaten Safety Teams, während das System selbst auf Interaktion optimiert werde. Genau das macht die Dynamik so brisant. Inhalte, die aufregen, werden sichtbarer. Inhalte, die schaden, verschwinden nicht automatisch.
Wie real die Folgen sein können, zeigt auch ein Fall aus der Recherche. Ein junger Nutzer names Calum, heute 19 Jahre alt, berichtete, dass er durch den Algorithmus ab dem Alter von 14 Jahren radikalisiert worden sei. Ihm seien Inhalte ausgespielt worden, die seine Wut verstärkten und rassistische sowie frauenfeindliche Ansichten förderten. Gleichzeitig warnen britische Anti-Terror-Spezialist:innen laut BBC vor einer zunehmenden Normalisierung antisemitischer, rassistischer, gewaltvoller und rechtsextremer Inhalte auf Plattformen.
Social-Media-Verbote für Jugendliche: Die falsche Stellschraube?
Die aktuellen Enthüllungen dürften die Debatte über Social-Media-Verbote für Minderjährige weiter anheizen. Was lange als zu drastisch galt, wird inzwischen konkret umgesetzt. Australien hat im Dezember 2025 als erstes Land weltweit ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt. Indonesien führt seit März 2026 schrittweise ein Verbot für unter 16-Jährige ein, Malaysia plant ähnliche Regelungen. In Europa ziehen mehrere Länder nach. Spanien arbeitet an einem Verbot für unter 16-Jährige, Frankreich hat Anfang 2026 ein Gesetz für ein Verbot unter 15 Jahren verabschiedet, das noch final bestätigt werden muss. Dänemark, Griechenland und weitere Länder prüfen vergleichbare Altersgrenzen. Auch in Deutschland gewinnt die Debatte an Schärfe. Eine repräsentative YouGov-Erhebung aus dem Jahr 2025 zeigt, dass eine Mehrheit strengere Regulierungen für die Social-Media-Nutzung von Minderjährigen befürwortet.
Genau an diesem Punkt wird die Debatte allerdings komplizierter. Unter jungen Nutzer:innen wächst der Eindruck, dass sie die Folgen eines Systems ausbaden sollen, das von den Plattformen selbst gestaltet wurde. Zumal nicht nur Minderjährige betroffen sind. Auch Erwachsene zeigen Muster wie Kontrollverlust, Abhängigkeit oder exzessive Nutzung. Kritiker:innen argumentieren deshalb, dass Verbote zwar Symptome adressieren, die eigentliche Plattformlogik aber kaum verändern. Einige Mechanismen, die Empörung belohnen, Borderline Content verstärken und toxische Inhalte algorithmisch sichtbar machen, bleiben bestehen. Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht nur, ob Jugendliche Social Media nutzen sollten. Sie lautet auch, warum Plattformen immer noch so gebaut sind, dass Wut, Schock und Empörung als besonders wertvolle Signale gelten.
Mehrheit der Deutschen ist dafür:
Kommt jetzt das Social-Media-Verbot für Millionen Jugendliche in der EU?
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WhatsApp Status soll direkt über die Chats kommen
WhatsApp bedient sich erneut bei Instagram und möchte Statusmeldungen horizontal über den Chats aufreihen. Das soll die Reichweite für Creator steigern.
Über drei Milliarden User nutzen WhatsApp weltweit pro Monat. Die Messaging App ist längst Teil unterschiedlichster Kommunikationswege geworden und liefert nicht zuletzt wegen ihrer Alltagsrelevanz jetzt kontroverse Konten für Kinder. Zugleich entwickelt sich die App immer weiter in Richtung Social Media und bietet Creatorn Raum zur Entfaltung. Vor allem das Feature der Statusmeldungen bedient sich in seiner Ausprägung stets einiger Elemente der Schwesterplattform Instagram und wird so zum Story-Pendant. Neuerdings sollen die Statusmeldungen auf WhatsApp prominenter angezeigt werden – und in einer horizontal angeordneten Reihe, wie auf Instagram. Außerdem sollen sie direkt im Chat Tab abrufbar sein.
WhatsApp bringt Konten für Kinder:
Eltern verwalten

So soll der Status auf WhatsApp prominenter werden: Anzeige à la Instagram
Auf Instagram werden Stories in einer horizontalen Anzeige präsentiert. Dabei sehen User die Profilbilder der Accounts, denen sie folgen oder die im For You-Bereich für sie aufgelistet sind, samt einem Kreis mit Farbverlauf drumherum, der neue Story-Inhalte anzeigt. Diese horizontale Reihung ist zum Beispiel auf der Startseite über dem Feed zu sehen.
Eine solche Anordnung plant jetzt auch WhatsApp. Bisher finden User die story-ähnlichen Statusmeldungen im Updates Tab und dort vertikal untereinander sortiert. Auch können sie aus Chats zwar auf Stories einzelner Kontakte zugreifen, wenn sie aufs Profilbild klicken. Aber eine gesammelte Ansicht im Chat-Bereich ist bis dato nicht vorhanden. Das soll sich ebenfalls ändern.
Der auf WhatsApp spezialisierte Publisher WABetaInfo berichtet von einem Test in einer aktuellen Betaversion für Android. Dabei werden Status Updates direkt im Chat Tab über den Chats und der Frageleiste aufgeführt. Dort erscheinen wie gewohnt die Profilbilder mit einem farbigen Kreis drumherum, wenn es neue Statusmeldungen gibt. Sie werden horizontal nebeneinander aufgeführt. Das soll den Zugriff auf die Status Updates erleichtern und so den Creatorn mehr Reichweite verschaffen. Allerdings werden bisher an der Stelle nur bis zu drei Story-Hinweise integriert. Künftig soll aber das Herunterscrollen dazu führen, dass den Usern eine Liste mit allen neuen Status Updates horizontal angezeigt wird. Ob und wann das Feature für alle Nutzer:innen ausgerollt wird, ist aber noch offen.
Orientierung an Instagram und Push für Ads?
Der Social-Media-Experte Matt Navarra sieht in dieser Entwicklung auf WhatsApp sogar eine Kopie vom besten Story Feature Instagrams.
Er verweist auch auf einen wichtigen Faktor, der WhatsApps Bestreben, die Statusmeldungen prominenter zu machen, unterstützen könnte. Denn erst kürzlich hat die App die Werbeanzeigen im Updates Tab für den globalen Roll-out angekündigt. Dabei werden unter anderem Status Ads zwischen Statusmeldungen von Usern platziert. Selbst wenn die Ads vorerst nur für den Updates Tab vorgesehen sind, könnte ein verstärkter Fokus auf die Status Updates mehr Sichtbarkeit einzelner Meldungen und schließlich ebenso der Ads bedeuten. Schon jetzt besuchen laut Meta über 1,5 Milliarden Personen täglich den Aktuelles-Tab WhatsApps, um auf dem Laufenden zu bleiben.
Du siehst bald Ads im WhatsApp Updates Tab:
Globaler Roll-out für Status Ads und Promoted Channels

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Strategische Kooperation: Warum die Schwarz Gruppe mit Lidl und PreZero zum Uefa-Partner wird
Nach der Vertragsunterzeichnung: Michele Uva (Uefa), Jens Thiemer (Lidl International), Marcus Sagitz, (PerZero International) und Guy-Laurent Epstein (Uefa; v.l.)
Es ist ein Novum: Der europäische Fußballverband Uefa geht erstmals eine strategische Partnerschaft ein. Gefunden wurde der Partner in der Schwarz Gruppe. Die Marken Lidl und PreZero sollen dabei künftig weit mehr als nur Turniere unterstützen. Es geht um zentrale Zukunftsthemen.
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