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Die wichtigsten Startup-Jobbörsen für Deutschland und Europa


Startup-Jobs gibt es viele – doch die richtigen zu finden, ist oft kompliziert. Diese Plattformen bündeln Angebote von frühen Gründungen bis hin zu Scale-ups. Ein Überblick.

Die wichtigsten Startup-Jobbörsen für Deutschland und Europa

Woman working on a laptop at home searching for a job || Modellfreigabe vorhanden
picture alliance / Westend61/ Vira Simon

Der Traum vom Startup-Job beginnt oft mit einer simplen Frage: Wo findet man ihn überhaupt? Zwischen großen Karriereplattformen und spezialisierten Startup-Portalen verlieren Bewerberinnen und Bewerber schnell den Überblick. Ob Jobs in Deutschland, europaweite Karrieremöglichkeiten oder Positionen bei global-positionierten Wachstumsunternehmen – die Auswahl ist groß. Welche Plattform eignet sich eigentlich für welches Bedürfnis am Besten? Gründerszene hat die wichtigsten Jobbörsen für die Startup-Szene unter die Lupe genommen.

Internationale Plattformen für Startup-Jobs

Founderio

Founderio, oder nach eigenen Aussagen auch „das Linkedin für Gründer“ genannt, ist eine Kombination aus internationaler Jobbörse und Gründer-Netzwerk. Die digitale Networking Plattform bringt Menschen mit unternehmerischen Ideen mit potenziellen Mitgründern, Mitarbeitenden, Investoren und Mentoren zusammen.

Für wen sich die Plattform lohnt: Founderio spricht vor allem Gründer in der frühen Phase an, die noch Teammitglieder suchen oder ihre Idee konkretisieren wollen. Wer also Startups early stage (egal ob als Co-Founder oder als früher Mitarbeiter) aufbauen will, kann hier fündig werden.

Wellfound

Wellfound ist ein global ausgerichteter digitaler Job-Marktplatz für Startups und Tech-Unternehmen. Die Plattform verbindet Jobsuchende direkt mit Gründern – Gehalt, Beteiligungen und weitere Rahmenbedingungen sind in der Regel bereits vor der Bewerbung sichtbar. 

Für wen sich die Plattform lohnt: Besonders geeignet ist Wellfound für Jobsuchende, die gezielt im internationalen Startup- und Tech-Umfeld arbeiten wollen, insbesondere in Bereichen wie Engineering, Product, Design oder Data. Suchende finden dort Positionen von Early-Stage-Startups bis hin zu Scale-ups.

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Plattformen für Startup-Jobs in Europa

The Hub

The Hub ist eine digitale Job- und Recruiting-Plattform mit klarem Fokus auf Startups und Scale-ups aus Europa, schwerpunktmäßig aus dem nordischen Raum. Über die Plattform werden Jobs aus einem Spektrum an Startups gebündelt, von Pre-Seed-Unternehmen bis hin zu späteren Wachstumsphasen. Entstanden ist The Hub ursprünglich im Umfeld von Initiativen aus dem nordischen Startup-Ökosystem.

Für wen sich die Plattform lohnt: The Hub will vor allem Talente ansprechen, die in Europa nach offenen Rollen in den Bereichen Engineering, Product, Data, Design oder Operations suchen.

Built in Europe

Built in Europe ist eine von der VC-Gesellschaft Balderton Capital initiierte Job- und Kampagnenplattform, die ebenfalls den europäischen Startup-Sektor sichtbarer machen will. Über die Website werden offene Stellen aus mehr als 1.000 Tech-Startups und Scale-ups in Europa gebündelt, – mit Fokus auf wachstumsstarke Unternehmen aus dem Tech-Umfeld.

Für wen sich die Plattform lohnt: Besonders relevant ist die Plattform für Menschen mit Interesse an schnell wachsenden Scale-ups und global ausgerichteten Gründungen, bei denen europäische Tech-Teams am internationalen Wettbewerb teilnehmen.

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Plattformen für Startup-Jobs in Deutschland

Startup Sucht

Das digitale Startup-Jobboard Startup Sucht bündelt Netzwerk mit Stellenangebote aus der Startup-Szene. Neben klassischen Jobanzeigen werden auch Praktika, Freelancer-Möglichkeiten und Mitgründer-Suchen angeboten. Die Plattform ist dabei auf den DACH-Startup-Markt ausgerichtet.

Für wen sich die Plattform lohnt: Startup Sucht spricht vor allem die Bewerber an, die gezielt in der deutschen Startup-Szene nach Möglichkeiten suchen und dabei nicht nur langfristige Stellen, sondern auch Projekte, Gründungschancen oder kurzfristige Engagements im Blick haben.

Handpicked Berlin

Handpicked Berlin ist eine von dem Gründer Igir Ranc kuratierte Newsletter- und Content-Plattform für die Berliner Tech-, Startup- und Business-Szene. Sie bündelt wöchentlich ausgewählte Nachrichten, Karrierechancen, Jobangebote und Einblicke aus dem Berliner Ökosystem und bereitet diese in zwei festen Formaten auf: einem News-Newsletter am Montag und einem Karriere-Newsletter am Donnerstag.

Für wen sich die Plattform lohnt: Lohnenswert ist Handpicked Berlin vor allem für Jobsuchende, die im Berliner Startup- und Tech-Umfeld arbeiten wollen. Geeignet ist der Newsletter für diejenigen, die sich regelmäßig über den Markt informieren möchten, ohne selbst viele einzelne Quellen durchsuchen zu müssen, und die dabei Wert auf kuratierte Informationen legen.

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Berlin Startup Jobs

Berlin Startup Jobs ist eine auf Berlin fokussierte Jobplattform, die seit 2011 Startups und Scale-ups der Hauptstadt mit internationalen Fachkräften verbindet. Die Seite bündelt Karrierechancen aus dem Berliner Startup-Ökosystem und reicht dabei von Praktika über klassische Festanstellungen bis hin zu Co-Founder-Rollen.

Für wen sich die Plattform lohnt: Berlin Startup Jobs will vor allem Talente ansprechen, die gezielt im Berliner Startup-Umfeld arbeiten wollen und dabei Zugang zu einer kuratierten Auswahl an Unternehmen suchen.

Startup Jobs OWL

Die Jobplattform Startup Jobs OWL bündelt Stellenangebote von Startups aus der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL). Sie wird gemeinsam mit regionalen Partnern und der sogenannten WEGE mbH, der Wirtschaftsförderung für Bielefeld, betrieben.

Für wen sich die Plattform lohnt: Interessant ist die Plattform für Jobsuchende, die bewusst außerhalb der Startup-Metropolen arbeiten möchten und Interesse an Startups im Umfeld des klassischen Mittelstands haben.

Anmerkung der Gründerszene-Redaktion: Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.





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Vorlage für die perfekte erste Mail an Investoren – laut Earlybird-Partner


Vorlage für die perfekte erste Mail an Investoren – laut Earlybird-Partner

Ist General-Partner bei Earlybird: Andre Retterath.
Earlybird

Rund 50.000 Startup-Pitches gehen jedes Jahr bei Earlybird ein. Die meisten scheitern bereits an der ersten Nachricht. Denn wer Investoren mit einer generischen Mail kontaktiert, geht schnell unter. Earlybird-Partner Andre Retterath hat uns eine Vorlage gezeigt, die die wichtigsten Elemente eines erfolgreichen VC-Pitches auf wenige Absätze verdichtet. Wir zeigen das komplette Template – inklusive einer Beispiel-Mail.

So sieht die perfekte Mail an Investoren aus





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„Gravierende Zäsur“: Der Anthropic-Schock alarmiert deutsche Startups


Ein Streit zwischen Anthropic und der US-Regierung sorgt für Unruhe in der deutschen Startup-Szene. Kritiker sehen darin einen Weckruf.

„Gravierende Zäsur“: Der Anthropic-Schock alarmiert deutsche Startups

Hat nichts zu lachen: Anthropic-Gründer Dario Amodei.
Bloomberg/Getty Images

Es ist ein Hin und Her mit weitreichenden Folgen: Zunächst erklärte Anthropic, das neue KI-Modell Mythos könne nicht veröffentlicht werden. Es sei zu gefährlich und könne Sicherheitslücken eigenständig erkennen und ausnutzen. Dann erhielten ausgewählte Nutzer Zugang zu einer Variante namens Fable. Kurz darauf wurde dieser Zugang wieder gesperrt.

Hintergrund ist offenbar Druck aus Washington. Die US-Regierung wollte die Technologie nur für amerikanische Nutzer zugänglich machen. Anthropic reagierte mit einer drastischen Entscheidung: Dann bekommt sie niemand.

Der Vorfall zeigt, wie abhängig Europa von wenigen amerikanischen KI-Unternehmen geworden ist. Wenn der Zugang zu den leistungsfähigsten Modellen plötzlich politisch eingeschränkt werden kann, betrifft das nicht nur Forscher und Entwickler, sondern auch die Geschäftsmodelle zahlreicher Startups.

Eine „Appeasement-Politik“, die die Trump-Administration gewähren lässt, darf es nicht geben.

Christoph Stresing

Geschäftsführer Startup-Verband

Auf Anfrage von Gründerszene sagt Christoph Stresing, Geschäftsführer des Startup-Verbands, Deutschland und Europa müssten nun mit ganzer Kraft daran arbeiten, eigene Modelle zu entwickeln. „Die Anweisung der US-Regierung an Anthropic, neueste Software-Entwicklung für Ausländer zu sperren ist eine gravierende Zäsur.“ Diese Aktion mache deutlich, dass Souveränität kein „nice to have“ ist, sondern eine Frage von „wirtschaftlicher Lebensfähigkeit“, meint Stresing.

Europa in der Abhängigkeit

Deutschland und Europa müssten jetzt „alles daran setzen“ eigene Modelle zu entwickeln. Dazu zähle auch der „schnellstmögliche Aufbau“ einer eigenen unabhängigen KI-Infrastruktur. „Eine „Appeasement-Politik“, die die Trump-Administration gewähren lässt, darf es nicht geben“, fordert Stresing.

Eine der ersten Reaktionen aus der deutschen Startup-Szene kam von Judith Dada, Partnerin beim Visionaries Club. Der Vorgang sei ein „zutiefst beunruhigender Präzedenzfall“, schreibt sie auf Linkedin. Was auch immer die US-Regierung mit ihrer Entscheidung bezweckt habe – für Europa sei die technologische Abhängigkeit von den USA damit unübersehbar geworden. Es brauche eine „um Größenordnungen“ mutigere KI-Strategie auf europäischer Ebene.

Judith Dada zählt zu den bekanntesten Investoren Deutschlands.

Judith Dada zählt zu den bekanntesten Investoren Deutschlands.
Murmann Verlag

Dada hatte mit Co-Autoren wie Lily Stelling und Philip Fox vor vier Tagen das Manifest Europe 2031 veröffentlicht. Darin fordern die Autoren unter anderem massive Investitionen in Künstliche Intelligenz, eine KI-Allianz mittelgroßer Staaten sowie Reformen des Arbeitsmarktes nach dänischem Vorbild.

Digitale Souveränität

Auch der Digitalverband Bitkom zeigt sich besorgt. Die Sperre habe „unmittelbar Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit unserer klassischen Industrien und unserer Verwaltungen und beeinträchtigt auch unsere Sicherheit und zum Beispiel die Exzellenz unserer Wissenschaft.“ Digitale Souveränität und eigene KI-Kompetenzen seien damit von höchster Priorität, erklärt Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst.

Besonders bemerkenswert ist die öffentliche Kritik von Anthropic selbst. Das Unternehmen gilt keineswegs als Gegner staatlicher Regulierung. Im Gegenteil: Anthropic fordert seit Jahren strengere Kontrollen für leistungsfähige KI-Systeme und spricht sich regelmäßig für staatliche Aufsicht aus.

US-Präsident greift gerne in Business-Themen ein.

US-Präsident greift gerne in Business-Themen ein.
Brendan SMIALOWSKI / AFP via Getty Images

Die Sorge der US-Regierung beziehe sich auf Risiken, die grundsätzlich auch bei anderen Modellen bestehen würden, etwa beim Konkurrenten ChatGPT. Wenn Staaten den Zugang zu leistungsfähiger KI einschränken wollten, müsse dies transparent und technisch nachvollziehbar begründet werden, argumentiert Anthropic.

Genau daran fehle es in diesem Fall. Und genau deshalb könnte der Streit weit über diesen Einzelfall hinausgehen. Für Europa ist der Streit vor allem eine Warnung: Wer die leistungsfähigsten KI-Modelle nicht selbst entwickelt, könnte irgendwann auch nicht mehr selbst entscheiden, wer sie nutzen darf.





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5 neue Startups: Open Wonder, Badger, Ledumi, Phronora, Charly


#Brandneu

Es ist wieder soweit – neue Startups stehen in den Startlöchern! Hier sind einige spannende junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute werfen wir einen Blick auf diese Neugründungen: Open Wonder, Badger, Ledumi, Phronora und Charly.

5 neue Startups: Open Wonder, Badger, Ledumi, Phronora, Charly

deutsche-startups.de stellt heute erneut eine Auswahl junger Startups vor, die in den vergangenen Wochen und Monaten gegründet wurden oder kürzlich aus dem Stealth-Mode hervorgetreten sind. Noch mehr spannende Neugründungen gibt es übrigens in unserem Newsletter Startup-Radar.

Open Wonder
Das Unternehmen Open Wonder aus Berlin arbeitet an einer „agentenbasierte Infrastruktur für die Marken- und Marketingumsetzung in Unternehmen“. „Open Wonder macht Ihre Marke KI-fähig. Erstellen Sie markengerechte Bilder, Illustrationen und Banner – mit nur einem Klick“, verspricht das Team der Gründer Tim Herzog, Marcel Schulz, Johannes Ritzel und David Falk .

Badger
Bei Badger aus Lausanne handelt es sich um eine App, die Unternehmen Zugang zu digitalen Tools zur Überwachung der Kundenbindung und der Geschäftsleistung bietet. „Aiming to be the one-stop community oriented platform for digital interactions between consumers and merchants“, erklärt das von Paolo Trifoni und Roberto Trivelli angeschobene Startup.

Ledumi
Ledumi aus Leipzig, von Scarlett Smolenski-Schubert an den Start gebracht, bietet „bildschirmfreie interaktive Hörabenteuer zum Lernen“. Auf der Website heißt es: „Ledumi beendet die passive Berieselung. Wir befreien Kinder von flimmernden Displays, schonen die Augen und stärken den Fokus für das Wesentliche.“

Phronora
Die Firma Phronora aus Münster widmet sich dem Thema Firmenwissen. Das Unternehmen, von Vincent Nells und Moritz Awe ins Leben gerufen, positioniert sich dabei als „KI-gestütztes Wissenstransfertool für implizites Erfahrungswissen im Arbeitsalltag“. Die Macher setzen dabei auf „sprachbasierte Interviews“.

Charly
Hinter der jungen Firma Charly, in Berlin gegründet, verbirgt sich ein KI-Telefonassistent für Kommunalverwaltungen. Das Team rund um die Gründer Niklas Sievers und Son Pham beschreibt seine Idee als „ersten voll funktionsfähigen KI-Bürgerservice“. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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