Datenschutz & Sicherheit
Rekord an gemeldeten und gelöschten strafbaren Inhalten
Die Beschwerdestelle des eco, bei der man illegale und jugendgefährdende Inhalte im Internet melden kann, feiert dieses Jahr ihr dreißigjähriges Jubiläum. Sie ist fast so alt wie der Internetwirtschaftsverband eco selbst, der 1995 gegründet wurde und heute etwa eintausend Mitgliedsunternehmen hat. Der Verband nennt seine Meldestelle ein „Erfolgsmodell“.
Das beweisen die Zahlen, die heute im Jahresbericht der Meldungen vorgestellt wurden. Die Bilanz der eco-Meldestelle legt den Fokus auf die gemeldeten Missbrauchsdarstellungen von Kindern, die den weit überwiegenden Teil (93 Prozent) aller 51.359 eingegangenen Beschwerden betrafen. Der Betreiber der Beschwerdestelle arbeitet in der Bekämpfung dieser sogenannten CSAM-Inhalte permanent und aktiv mit Strafverfolgungsbehörden zusammen.
Ein neuer Höchststand von mehr als 30.000 rechtswidrigen Internetinhalten konnte aus dem Netz getilgt werden. Bei kinderpornographischen Inhalten berichtet eco von einer sehr hohen Gesamterfolgsquote von 99,51 Prozent. Im Inland wurde eine 100-Prozent-Erfolgsquote erreicht: Sämtliche der gemeldeten Inhalte mit Missbrauchsdarstellungen, die in Deutschland gehostet wurden, konnten entfernt werden.
CSAM
Wir berichten seit Jahren unter dem Stichwort CSAM (Child Sexual Abuse Material) über politische Vorhaben im Kampf gegen Missbrauchsdarstellungen von Kindern. Unterstütze unsere Arbeit!
Jeder einzelne an die Meldestelle in Köln herangetragene Fall werde geprüft, berichtete Alexandra Koch-Skiba, Leiterin der Beschwerdestelle bei eco. Sind die gemeldeten Inhalte, etwa Bilder, Videos oder Texte, nach juristischer Prüfung strafbar, wird zum einen die schnelle Löschung beim Provider oder beim Plattformbetreiber in Angriff genommen und der Fall zum anderen den Strafverfolgungsbehörden zur Kenntnis gebracht.
Diesen doppelten Ansatz bei der Bekämpfung rechtswidriger Inhalte betont Alexander Rabe, Geschäftsführer von eco, bei der Vorstellung des Jahresberichts. Denn „Internetsperren sind immer umgehbar“, daher gelte für eco der Grundsatz „löschen statt sperren“. Statt strafbare Inhalte nur zu blockieren, sollen die Dateien also direkt an ihrer Quelle aus dem Netz entfernt werden. Im Nachgang prüfen Mitarbeiter auch, ob die Inhalte wirklich verschwunden sind.
30.035 strafbare Inhalte
Nicht alle Meldungen, die bei eco zum Jugendmedienschutz eingingen, waren rechtswidrig. Nach rechtlicher Prüfung blieben insgesamt 30.035 Fälle als „berechtigte Beschwerden“, also betrafen strafbare Inhalte.

Das ist ein neuer Rekord an berechtigten Fällen. Zugleich wurden aber auch fast 42 Prozent der eingegangenen Meldungen nach der Prüfung als unberechtigt bewertet. Das ist dann der Fall, wenn der Inhalt rechtlich nicht relevant oder nicht prüfbar oder aber ein Duplikat ist, also bereits bekannt und zum Zeitpunkt der Meldung schon in Bearbeitung ist. Auch Meldungen außerhalb des Zuständigkeitsbereiches der eco-Beschwerdestelle fallen darunter.
Hinweise zumeist aus dem INHOPE-Netzwerk
Ein sehr großer Teil aller Hinweise kam im vergangenen Jahr über INHOPE, die internationale Dachorganisation der Beschwerdestellen von fünfzig Ländern. 24.400 Fälle sind über diese Partnerbeschwerdestellen an eco gemeldet worden.

Meldungen, die nicht aus dem INHOPE-Netzwerk stammen und nicht bei der Beschwerdebearbeitung selbst aufgedeckt wurden, kamen überwiegend von dem Online-Meldeformular des Internetverbands. Das bietet – auf Wunsch anonym – die Möglichkeit, auf Inhalte hinzuweisen, die der jeweilige Hinweisgeber als rechtswidrig einschätzt.
Auch die Möglichkeit, Meldungen per E-Mail einzureichen, kann genutzt werden. Sogar per Brief gingen in wenigen Fällen tatsächlich Hinweise ein. In 5.727 Fällen sind Beschwerden im vergangenen Jahr anonym eingereicht worden.
Manuelle Prüfung nötig
Seit vielen Jahren betont eco seine erfolgreiche Beschwerdestellenarbeit. Doch schnelle Löscherfolge können nicht durchweg erreicht werden. In Deutschland dauert es im Schnitt viereinhalb Tage, bis ein rechtswidriger Inhalt gelöscht ist. Das ist eine Summe aus der Zeit für Eingang und Prüfung der Meldung an Werktagen und der Reaktionszeit der betroffenen Provider.
Zunehmende Verschleierungsmethoden oder auch Massenhinweise seien herausfordernd, so Koch-Skiba. Das bedeute einen enormen Zeitaufwand. Es könne vorkommen, dass „zeitweise alle mit der Hinweisbearbeitung betrauten Mitarbeitenden der Beschwerdestelle“ Massenmeldungen über mehrere Werktage hinweg vollständig abarbeiten, erklärt eco gegenüber netzpolitik.org.
Im vergangenen Jahr seien diese Massenhinweise aber nicht ganz so umfänglich wie in früheren Jahren gewesen. Es seien diesmal nicht mehr als 2.500 URLs auf einmal gemeldet worden. Es gab jedoch in den Vorjahren auch Massenmeldungen mit URLs im fünfstelligen Bereich.
Eine manuelle Prüfung bei dieser Fülle an Meldungen, die manchmal also Hunderte oder gar Tausende einzelne Hinweise auf URLs enthalten, ist entsprechend zeitaufwendig. Allerdings erklärte eco gegenüber netzpolitik.org, dass eingehende Hinweise schon länger nicht mehr manuell erfasst werden müssen. Auch bei der Bearbeitung der Meldungen greife man auf „Automatisierungen und technische Unterstützung“ zurück.
Allerdings gilt: „Die inhaltliche Prüfung erfolgt jedoch weiterhin einzeln: Jeder gemeldete Inhalt wird […] gesichtet und bewertet.“ Das übernehmen nach wie vor die Menschen in der Meldestelle.
Eine Zunahme von KI-generierten Inhalten ist nicht zu verzeichnen, berichtet eco gegenüber netzpolitik.org. „Im Jahr 2025 lag ihr Anteil bei knapp einem Prozent.“ In Deutschland dürften auch fiktive Darstellungen von sexualisierter Gewalt und Grenzverletzungen gegen Kinder und Jugendliche nicht verbreitet werden. Für die Arbeit der Beschwerdestelle und deren juristische Bewertung machten daher generierte Inhalte keinen entscheidenden Unterschied.
Datenschutz & Sicherheit
Der digitale Euro steht unter Druck.
Lieber Leser:innen,
mit dem digitalen Euro will sich die Europäische Union unabhängig von US-Zahlungsdienstleistern machen. Doch das Vorhaben steht doppelt unter Druck: Zum einen inhaltlich, weil Bankenverbände und Teile der Konservativen lieber einen schwachen D€ wollen. Zum anderen aber auch zeitlich, weil die Europäische Zentralbank schon nächstes Jahr mit einem Pilotprojekt starten und den digitalen Euro bis Ende des Jahrzehnts ausrollen will. Das Europäische Parlament aber ringt nach drei jahren noch immer um seine Position, kritische Themen wie Datenschutz wurden noch nicht mal verhandelt. Meine Kolleg:innen Anna und Leonhard erklären, was auf dem Spiel steht.
Habt ein schönes Wochenende
Euer Ingo
Lesenswert, wichtig und spannend – hier fasst die Redaktion netzpolitische Meldungen von anderswo als Linktipps zusammen.
Datenschutz & Sicherheit
Signal-Angriffe: Politische Realität beißt den IT-Admin
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Dass die jüngsten Phishing-Attacken auf Politiker, Beamte, Journalisten und andere Akteure in der Hauptstadtblase teilweise erfolgreich waren, mag man noch als selbstverschuldet abtun. Denn auf diese Phishingversuche hätte niemand reinfallen müssen. Ein Problem aber bleibt, und das adressieren auch die jetzt ins Feld geführten zahlreichen „Lösungen“ nicht.
So hat unter anderem die als betroffen geltende Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) den Abgeordneten inzwischen dringend den Messenger Wire empfohlen, der auf den Dienstgeräten des Bundestages als Alternative zur Verfügung steht.
Wire – geschlossen und föderiert
Tatsächlich ist eine angepasste Version des Messengers namens „Wire Bund“ vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geprüft und für ausreichend sicher befunden worden, um die unterste der Geheimhaltungsstufen der Bundesrepublik einzuhalten. Wire Bund ist bis zur Stufe Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch (VS-NfD) zugelassen.
Wire Bund folgt dabei dem Prinzip einer geschlossenen Benutzergruppe: Nur zugelassene Geräte können darin registriert werden. Verschiedene Instanzen können sich föderieren, um etwa Kommunikation zwischen Bundestag und BSI zu erlauben.

Falk Steiner ist Journalist in Berlin. Er ist als Autor für heise online, Tageszeitungen, Fachnewsletter sowie Magazine tätig und berichtet unter anderem über die Digitalpolitik im Bund und der EU.
Auch andere Services werden gerade als irgendwie besser angepriesen: Das etwas ins Vergessen geratene Threema rückt wieder in den Fokus, Matrix und Element sind bei der Bundeswehr als „BWMessenger“ im Einsatz und der „Bundesmessenger“ als Weiterentwicklung daraus könnte ebenfalls auf mehr Interesse stoßen.
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Doch Klöckners Brief zeigt vor allem, was außerhalb des Berliner Politikbetriebs vielleicht schwer verständlich ist: Die Präsidentin und die Bundestags-Admins haben nur Einfluss auf die IT der Bundestagsverwaltung („Parlakom”) und ihrer Mitarbeiter, aber nicht der Abgeordneten und Fraktionen.
Darüber hinaus müssen Systeme die Logik der Bundesverwaltung und ihrer Sicherheitsbedürfnisse abbilden: Sichere Kommunikation erfolgt in gekapselten Umgebungen – was über „VS-NfD“ ist, muss in separaten Systemen verhandelt werden. Signal etwa ist etwa auf Dienstgeräten, die dem „Sichere Inter-Netzwerk Architektur“-Standard (SINA) folgen, gar nicht installierbar, da nicht geprüft.
Für die Sicherheitsstandards ist die Kommission des Ältestenrates für Informationstechnologien und Digitalisierung (IuD-Kommission) des Deutschen Bundestages zuständig. Sie betont, es sei „zu berücksichtigen, dass die IT-Landschaft des Deutschen Bundestages ein Verbundsystem darstellt”. Es gibt Dienste für Abgeordnete, parlamentarische Gremien und die Bundestagsverwaltung, die Fraktionen betreiben aber „aufgrund ihrer eigenständigen Stellung ihre eigene Informationstechnik“.
Abgeordnete und Fraktionen sind frei
Der Bundestag ist ein Parlament frei gewählter Abgeordneter. Und diese grundgesetzlich verbriefte Freiheit heißt auch: Jeder Abgeordnete hat das Recht, eigene IT zu nutzen. Die IT der Fraktionen ist ebenfalls unabhängig, wenn auch – nach einigen schlechten Erfahrungen – oft an die Hauptkonzepte des Hauses angelehnt.
Für alle Menschen, die vor allem mit der IT-Organisationsbrille auf den Bundestag schauen, zeigt sich hier ein wesentlicher Teil des Problems: Die Menschen sollen innerhalb der Umgebung „Bundestag“ mit unterschiedlichen Arbeitsmitteln nach unterschiedlichen Standards interoperabel arbeiten können.
Die Abgeordneten genießen einen besonders hohen Schutz – auch vor der Exekutive. Während manche vielleicht kein Problem damit hätten, wenn der Verfassungsschutz zur Gefahrenabwehr ihre Inbox scannt oder das BSI eine Firewall wirksam konfiguriert, wäre das für andere womöglich inakzeptabel – denn das würde Kontrolle des Parlaments ermöglichen, das seinerseits eigentlich die Exekutive, also die Behörden, kontrollieren soll.
Über die Organisationsgrenzen hinweg
Ein inhaltlich harmloses Beispiel hilft, das zu illustrieren: die Tagesordnung des Bundestages. Sie muss zwischen den Fraktionen abgestimmt werden, üblicherweise von den Parlamentarischen Geschäftsführern. Die müssen sich mit Fraktionsmitarbeitern und Abgeordneten rückkoppeln. Und weil Politik nicht nur im Bundestag stattfindet, kommen weitere Akteure ins Spiel. Soll ein Minister sprechen, muss dessen Haus einbezogen werden. Das ist aus Bundestagssicht organisationsfremd. Minister sind oft, aber nicht immer zugleich Abgeordnete.
Der vielleicht schwierigste Teil: die Parteien und ihre Apparate – mit Parteizentrale, Bundesgeschäftsführer, Mitarbeitern. Die Mitglieder des Präsidiums wiederum sind vielleicht Ministerpräsidenten, Bundesminister, Bundestagspräsidentin oder Fraktionsvorsitzende. Dann müssen vielleicht noch Arbeitnehmerflügel oder die Mittelstandsgruppe konsultiert werden.
Eine Partei ist keine staatliche Organisation, sondern ein privater Verein – und darf auch nicht auf Services von Bundesbehörden zurückgreifen. Für ihre Parteiarbeit wiederum dürfen sie, denn sonst wäre das eine Nutzung von Staatsmitteln zu dafür nicht vorgesehenen Zwecken, ihre Dienstgeräte und deren Software aus staatlichen Funktionen nicht nutzen.
Überdies haben Politiker oft mehrere Rollen: Friedrich Merz ist Bundeskanzler, Parteivorsitzender, Abgeordneter und kooptiertes Mitglied im Vorstand des CDU-Kreisverbandes Hochsauerland. Er muss als Kanzler hochsicher kommunizieren können. Als Abgeordneter ist er frei, die Nutzung der Parlaments-IT und Fraktionsdienste wie etwa geteilter Laufwerke unterliegt den jeweiligen Regeln für diese. Als Parteivorsitzender und Vorstandsmitglied im Heimatkreisverband ist er formal normaler Bürger.
All das sind Gründe, warum eine einfache „Lösung“ – „der Admin“ lässt einen „sicheren Messenger“ zu und kontrolliert die Infrastruktur – an der Vielzahl von Organisationskontexten scheitert. Weshalb in der Realität oft das private Endgerät das Kommunikationsmittel der Wahl ist. Und da in der Politik oft schnell und über Grenzen hinweg kommuniziert werden muss, gibt es dazu auch kaum eine verfügbare, skalierende Alternative.
Zwischen peinlicher Betroffenheit und Offenheit
Es sieht also danach aus, dass man die Kommunikationswege von Politikern nicht vollständig absichern können wird. Die nächste Phishing-Welle wird kommen – und sie könnte noch ausgefeilter sein. Es kann jeden treffen. Weshalb wir weiter über Absicherungen nachdenken müssen. Dazu gehört auch die Option, dass Signal Konten deaktivieren können sollte, wenn der ursprüngliche Eigentümer Anzeichen für einen Kontrollverlust hat. Dazu müsste der legitime Nutzer den Betreibern des Messengers einen Hinweis geben können. Signal seinerseits müsste dessen Inhaberschaft des Kontos prüfen können – zumindest als optionales Angebot beim Einrichten eines Kontos sollte das vorhanden sein.
Dass ein Messenger wie Signal nicht mehr als Nerdkram gesehen wird, der von ein paar Whistleblowern genutzt wird, sondern als Messenger bis in die Politik gelangt ist, ist eigentlich positiv. Dass die Nutzer dann allerdings auch grob verstehen sollten, was sie tun, dürfte nach den Ereignissen der vergangenen Wochen auch vielen bislang Unbedarften klarer geworden sein. Und etwas Funkdisziplin, also das Nachdenken darüber, was wann mit wem geteilt wird, ist allgemein ratsam.
Viele Namen von Betroffenen sind bislang nicht öffentlich, die wenigsten bekennen sich öffentlich dazu, dass sie auf die Phishing-Attacke hereingefallen sind. Manche werden nur dadurch wahrgenommen, dass Konten für andere Nutzer überraschenderweise aus Chatgruppen entfernt werden oder ganz offline darauf hingewiesen wird, dass der Account nun von woanders weiterbetrieben wird.
Der frühere BND-Vize Arndt Freytag von Loringhoven etwa hat es klüger gemacht und verdient dafür Anerkennung: Er hat beschlossen, dass die Peinlichkeit geringer zu gewichten ist als die Warnung an Betroffene und sich mehrfach öffentlich dazu verhalten. Denn das wiederum ist aus der normalen IT-Welt ein gutes Learning für die Politik: Data Breach Notifications sind wichtig für die indirekt Mitbetroffenen.
(vbr)
Datenschutz & Sicherheit
Canonical-Server: Massive Cyberattacke läuft | heise online
Canonicals IT-Infrastruktur steht unter Beschuss: Snapstore, Launchpad, die Ubuntu-Website und andere wichtige Komponenten sind zurzeit schwer bis gar nicht erreichbar. Canonical bestätigt den Angriff und arbeitet bereits an der Behebung der Probleme.
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Derzeit gibt es einen „laufenden, grenzüberschreitenden Angriff“, schreibt Canonical auf seiner Statusseite. Dadurch häufen sich Spekulationen über eine DDoS-Attacke, bestätigt ist das aktuell jedoch nicht (Stand: Freitag, 1. Mai, 13:28). Der Angriff fällt laut der Seite unter die Kategorie „Komplettausfall“. Die Liste betroffener Linux-Komponenten ist lang:
- gopkg.in
- lists.ubuntu.com
- security.ubuntu.com
- jaas.ai
- keyserver.ubuntu.com:11371
- wiki.ubuntu.com
- ppa.launchpad.net
- archive.ubuntu.com
- Livepatch API
- canonical.com
- login.ubuntu.com
- maas.io
- launchpad.net
- blog.ubuntu.com
- developer.ubuntu.com
- contracts.canonical.com
- Ubuntu Security API – CVEs
- Ubuntu Security API – Notices
- academy.canonical.com
- ubuntu.com
- Landscape,
- portal.canonical.com
- images.maas.io
- assets.ubuntu.com
Nutzer können derzeit keine ISO-Images von Linux-Distros bei Ubuntu beziehen oder sich in ihre Canonical-Accounts einloggen. Ein Ad-hoc-Versuch, via snap install eine Anwendung unter Kubuntu 25.10 herunterzuladen, verlief aber erfolgreich (Stand: Freitag, 1. Mai, 13:33). Laut einem Bericht des IT-Newsportals The Register bekennt sich die pro-iranische, cyberkriminelle Gruppe „313 Team“ zu dem Angriff. Dieser hätte demnach am Donnerstag begonnen und sollte laut einer Ankündigung auf einem Telegram-Kanal der Gruppe vier Stunden lang laufen. Aktuell dauern die Probleme aber immer noch an. 313 Team hat sich laut dem Bericht mit Kontaktdetails an Canonical gewendet und droht, dass der Angriff weitergeht, wenn Canonical sich nicht bei der Gruppe meldet.
Auch einen DDoS-Angriff auf die Social-Media-Plattform Bluesky reklamierte 313 Team bereits für sich, ebenso geriet Mastodon schon ins Visier der Kriminellen. Die Cybergang wird von IT-Sicherheitsexperten dem Iran zugeordnet. Sie ist offenbar für zahlreiche DDoS-Angriffe verantwortlich und liegt ideologisch mit dem Regime des Iran auf einer Linie. Die Auswahl der Angriffsziele wirkt jedoch willkürlich. Konkrete Forderungen sind nicht erkennbar.
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