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Geld anlegen: So wählen Sie unter 31 Varianten den passenden MSCI-World-ETF


Der MSCI World ist eines der populärsten Beispiele dafür, dass sich Geduld an der Börse lohnt. Denn im Schnitt der vergangenen Jahrzehnte erzielte der Index durchschnittlich mehr als acht Prozent Rendite – pro Jahr. Kein Wunder, dass die entsprechenden ETFs vor allem bei Börsenneulingen häufig Bestandteil des Depots sind. Wer unter den rund 30 verfügbaren Produkten den passenden finden will, muss sich allerdings Begriffen wie Swap und Tracking Difference auseinandersetzen. Wir erklären, was sich dahinter verbirgt und zeigen anhand zahlreicher Tabellen und Diagramme, was die zahlreichen Unterschiede am Ende für Ihr Depot bedeuten können.

Ein Grund für das große Angebot dürfte am Ende das Interesse der Anleger sein. Seit unserem ersten Vergleich der unterschiedlichen MSCI-World-ETFs im September 2023 sind elf neue Produkte hinzugekommen. Gleichzeitig wuchs das Fondsvermögen im selben Zeitraum bei vielen bestehenden ETFs – beim größten von etwa 51 auf 110 Milliarden Euro.

  • Schon der Name verrät wichtige Details in Bezug auf die Wahl des passenden ETFs, etwa den Umgang mit Dividenden.
  • Für jeden der 31 ETFs fallen jährliche Kosten an, deren Höhe aber nicht das einzige Kriterium sein sollte.
  • Obwohl die ETFs denselben Index abbilden, fallen die Renditen leicht unterschiedlich aus. Das macht sich spätestens bei sechsstelligen Anlagebeträgen bemerkbar.

Aber auch der Gestaltungsspielraum der ETF-Herausgeber ist ein Grund für die hohe Anzahl. Wie dieser konkret aussieht, beschreiben wir im Folgenden. Ebenso erklären wir, was die einzelnen Differenzierungsmerkmale für Sie bedeuten und wie Sie den passenden ETF finden.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Geld anlegen: So wählen Sie unter 31 Varianten den passenden MSCI-World-ETF“.
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Deutsche Bank: Künstliche Intelligenz steigert die Produktivität


Künstliche Intelligenz (KI) ermöglicht es der Deutschen Bank, Aufgaben, die früher Jahre in Anspruch nahmen, nun innerhalb von Monaten zu erledigen. Das erklärte am Donnerstag eine Führungskraft der Bank, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete.

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„Wir beobachten, dass Aufgaben, die früher zwei Jahre dauerten, nun in drei bis sechs Monaten erledigt werden … wir wissen, dass die Produktivität dort [in der KI, Anm.] ist“, sagte Denis Roux, Chief Information Officer der Investmentabteilung der Deutschen Bank, am Rande der hauseigenen Veranstaltung „Bank on Tech“ im südindischen Bengaluru, einem der wichtigsten IT-Zentren des Landes. Genau beziffern wollte Roux die Auswirkungen allerdings nicht. Nur so viel: Rückstände, deren Abbau früher Monate dauerte, würden nun innerhalb von Wochen abgearbeitet, so Roux. Er hoffe „mit diesen [KI-]Tools die Abläufe weiter zu optimieren“.

Kostenkontrolle sei bei der Einführung von KI eine Priorität, so Roux weiter, da Anbieter zunehmend auf nutzungsbasierte Preismodelle umstellen. Er verglich dies mit der Kostendisziplin, die Unternehmen bei ihrer Umstellung auf Cloud-Computing entwickelt hätten. Große KI-Anbieter wie Anthropic und OpenAI gehen zunehmend zu tokenbasierten Preismodellen über, bei denen Kunden nach Nutzung abgerechnet werden, anstatt Abonnements abzuschließen.

Den Ingenieuren bei der Deutschen Bank würden laut Roux Token-Kontingente zugewiesen; sie können dann zusätzliche Kapazitäten beantragen, müssten dabei jedoch den Nutzen nachweisen. Die gewonnenen Erkenntnisse würden anschließend im gesamten Unternehmen geteilt. „Wir beobachten die Nutzungsmuster“, sagte er. „Wir wollen die Mitarbeiter nicht ausbremsen und möchten, dass sie weitermachen, aber wir wollen auch eine Rendite erzielen.“

Die Bank entwickelt zudem KI-Tools zur Automatisierung von Aufgaben, wie der Extraktion und Analyse von Finanzdaten, sowie Anwendungen, die externe Ereignisse wie geopolitische oder Marktentwicklungen mit ihrem Portfolio verknüpfen, um Risiken besser einschätzen zu können. Roux erklärte, die Deutsche Bank bleibe zurückhaltend, was den flächendeckenden Einsatz von KI angehe. Sie nutze vielmehr einfachere Modelle für Routineaufgaben und prüfe zudem, wo herkömmliche Lösungen möglicherweise effektiver seien. Erst Mitte Mai hat Christoph Rabenseifner, als Chief Strategy Officer bei der Deutschen Bank in Frankfurt/M. für den Bereich Technologie, Daten und Innovation (TDI) zuständig, im Interview mit heise online über die Situation der Finanzbranche und den Einsatz von KI gesprochen.


(akn)



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Wegen Problemen mit Baustellen auf Autobahnen: Rückruf von 4.000 Waymo-Robotaxis


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Fast 4.000 Robotertaxis sind von einer Rückrufaktion des US-amerikanischen Robotaxi-Unternehmens Waymo betroffen, um Probleme der Fahrzeuge im Bereich von Baustellen auf Autobahnen zu beheben. Das berichtete am Donnerstag das US-Techportal TechCrunch.

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Dem Bericht zufolge erfolgt der Rückruf, nachdem Waymo mindestens 13 Fälle registriert hat, in denen seine Robotaxis in für Bauarbeiten gesperrte Autobahnabschnitte gefahren sind. Sechs dieser Vorfälle ereigneten sich demnach im April in Phoenix sowie sieben im Mai in San Francisco. Waymo stellte daraufhin Ende Mai die Fahrten auf Autobahnen in einigen US-Großstädten (San Francisco, Los Angeles, Phoenix und Miami) vorübergehend ein. Erst seit November letzten Jahres dürfen Waymos Robotaxis auf Autobahnen fahren und nicht mehr nur auf Innenstadtstraßen.

Laut bei der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) eingereichten Unterlagen ist eine Lösung für das Problem „derzeit in Entwicklung“. „Wir haben Verbesserungspotenzial beim Verhalten im Bereich von Autobahnbaustellen festgestellt“, erklärte Waymo gegenüber TechCrunch. „Wir haben den Autobahnbetrieb im vergangenen Monat freiwillig eingeschränkt, während wir Verbesserungen vorgenommen, die zuständigen Behörden auf Landes- und Bundesebene proaktiv informiert und uns entschieden haben, einen freiwilligen Software-Rückruf bei der NHTSA zu veranlassen.“

Für die Robotaxis von Waymo ist es nach Zählung von TechCrunch bereits der sechste Rückruf. Im Mai hatte die Alphabet-Tochter zunächst Updates an die autonomen Taxis verteilt, nachdem ein Robotaxi durch eine überflutete Straße gefahren und stecken geblieben war; kurz darauf setzte Waymo seinen Dienst in zwei US-Städten mit Starkregen (Atlanta und San Antonio) komplett aus. Im Dezember gab es einen Rückruf, da autonome Fahrzeuge von Waymo in mehreren Fällen Schulbusse passiert hatten, obwohl das während des Aus- und Einsteigens von Kindern untersagt ist. Im Mai vergangenen Jahres rief Waymo nach kleineren Kollisionen mit parkenden Autos und anderen feststehenden Objekten 1.200 Robotertaxis zurück.

Darüber hinaus untersuchen NHTSA und die Nationale Behörde für Transportsicherheit NTSB (National Transportation Safety Board) derzeit die Fahrsoftware von Waymo, weil ein Robotertaxi des Unternehmens im Januar in der Nähe einer Grundschule ein Schulkind angefahren hat.

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Bislang fahren Waymos autonome Taxis in einem halben Dutzend US-Städten. Das Unternehmen hat aber angekündigt, in diesem Jahr in 20 Städten in den USA und im Ausland zu expandieren, darunter Dallas, Orlando, Nashville und London. Im Januar wurde das Netz um Miami erweitert. Waymo sammelte Anfang des Jahres in einer Finanzierungsrunde mehr als 16 Milliarden US-Dollar ein. Das frische Kapital soll eingesetzt werden, um den Ausbau seines Robotaxi-Dienstes in den USA sowie den Eintritt in globale Märkte zu befeuern. In New York erhielten die Expansionspläne allerdings einen Dämpfer.

Im vergangenen Jahr verdreifachte Waymo sein jährliches Volumen auf 15 Millionen Fahrten und knackte die Marke von insgesamt 20 Millionen Fahrten. Wöchentlich absolviert das Unternehmen mittlerweile mehr als 400.000 bezahlte Fahrten und strebt laut Medienberichten bis Ende dieses Jahres mehr als eine Million bezahlte Robotaxi-Fahrten pro Woche in den USA an. Künftig will Waymo auch Kleinbusse – von der Geely-Tochter Zeekr in China gefertigte Vans mit dem Namen „Ojai“ – als autonome Taxis einsetzen. Ein Feldtest ist kürzlich in mehreren US-Städten gestartet. Zudem hat das Unternehmen ein Treueprogramm eingeführt, mit Cashback und kostenlosen Stornierungen.


(akn)



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Bundesbank: Erstmals mehr als die Hälfte aller Bezahlvorgänge bargeldlos


Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland erstmals mehr als die Hälfte aller Einkäufe bargeldlos getätigt, nur bei 45 Prozent aller Bezahlvorgänge wurde Bargeld genutzt. Das hat die Deutsche Bundesbank ermittelt, die die Zahlen auch aufschlüsselt. Dabei kann Bargeld weiter unangefochten den ersten Platz halten. 26 Prozent aller Zahlungen wurden mit Debitkarten getätigt, mobile Alternativen – etwa mit dem Smartphone – wurden demnach in 10 Prozent aller Bezahlvorgänge registriert. Internetbezahlverfahren verdoppelten ihren Anteil gegenüber 2023 auf 6 Prozent. Weiter heißt es in der Bilanz, dass eine vollständige Wahlfreiheit bei Zahlungsmöglichkeiten nicht gegeben sei: In einer Befragung wurde die fehlende Akzeptanz von Bargeld ebenso kritisiert wie solche von bargeldlosen Zahlungsmitteln.

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Dass der Anteil von Zahlungen mit Bargeld unter die Marke von 50 Prozent fällt, war abzusehen. Vor zwei Jahren hatte die Bundesbank einen Anteil von gerade noch 51 Prozent ermittelt. Gemessen an der Summe der bezahlten Beträge hat die Debitkarte einmal mehr die Nase vorn, 28 Prozent sind aber 4 Prozentpunkte weniger als 2023. Bargeld und Überweisungen sind demnach jeweils auf 23 Prozent gekommen. Insgesamt zeige sich einmal mehr, dass die Vielfalt an genutzten Zahlungsmitteln weiter wächst, digitale Geldbörsen, app- und internetbasierte Bezahlverfahren hätten sich neben den klassischen Möglichkeiten etabliert, erklärt Bundesbank-Vorstandsmitglied Burkhard Balz.

In der Stellungnahme weist die Bundesbank aber auch darauf hin, dass „nicht alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen an der Digitalisierung im Zahlungsverkehr teilhaben“. Ältere Personen, solche mit gesundheitlichen Einschränkungen, mit niedrigem Einkommen oder geringer digitaler Erfahrung, würden Bargeld häufiger nutzen. Zu Problemen könnte das etwa im öffentlichen Personennahverkehr und an Selbstbedienungskassen im Einzelhandel führen, wo Bargeld seltener akzeptiert werde. Hinzu komme, dass eine übergroße Mehrheit (80 Prozent) es in der zitierten Befragung für wichtig erklärt habe, dass weiterhin bar bezahlt werden könne. Auch deshalb sei es ein zentrales Anliegen der Bundesbank, „Bargeld als kostengünstiges, effizientes und inklusives Zahlungsmittel zu erhalten“.


(mho)



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