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Sonderangebote : Verbraucherschützer verteidigen Regeln zur Preiswerbung
Das OLG Köln verhandelt alsbald über durchgestrichene UVP-Angaben bei Penny.
Der Handelsverband HDE fordert, die Preisangaben-Richtlinie zu lockern – und stößt damit bei Verbraucherschützern und Marketingexperten auf Ablehnung. Das nächste Grundsatzurteil zu Streichpreisen steht bereits bevor.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (Vzbv) will an den bestehenden Regeln zur Preiswerbung festhalten: „Eine Änderung der Preisangaben-Richtlin
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Wechsel von Statista: Arne Wolter wird neuer CEO von Appinio
Arne Wolter ist der neue CEO von Appinio
Die Marktforschungsplattform Appinio bekommt einen neuen Chef – und der bringt viel Erfahrung bei der Skalierung digitaler Geschäftsmodelle mit. Er folgt auf Max Honig, der eine berufliche Auszeit nimmt.
Arne Wolter war zuletzt als Chief Revenue Officer bei Statista für Sales, Marketing, Customer Success und Revenue Operations weltweit verantwortl
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Discounter: Aldi besinnt sich auf Preiswerbung – mit hohem Schweinebauchanteil
Die Aldi-Botschaft für Grillfans: Gutes muss nicht teuer sein
Unter Insidern gilt das Grillgut längst als inoffizieller Indikator für die Konsumstimmung im Lande. Legte sich mancher Familienvater vor einem Jahr noch ein edles Stück Kobe-Rind auf den Smoker, sind in Zeiten von Iran-Krise und Zoll-Zoff eher ein paar Nürnberger gefragt. Das weiß auch Aldi. In seiner neuen Kampagne kehrt der selbsternannte „Erfinder von günstig“ zurück zu seinen Wurzeln.
Spätestens am vergangenen Wochenende, das dank des Maifeiertags nicht nur sonnig, sondern auch ungewöhnlich lang war, wurde die Outdoor-Saison in Deutschland offiziell eröffnet. Aldi nimmt die deutschen Grillmeister und Sommerfest-Hosts nun verstärkt als Zielgruppe ins Visier. Eine gemeinsame Kampagne positioniert Aldi als Marke, die nicht nur eine große Auswahl an Produkten bietet, sondern Gourmet-Momente im Freien auch für jeden Geldbeutel ermöglicht.
Aldi lockt Sparfüchse mit Eigenmarken
Eine zentrale Rolle spielen in der Werbeoffensive die Eigenmarken des Discounters. Dass Aldi dabei Markenprodukte teils alt aussehen lässt, ist sicher kein Zufall. So lässt eine junge Frau in einem der Werbefilme etwa Markenprodukte von Coca-Cola ganz bewusst links liegen und entscheidet sich am Ende für River Cola, die Cola-Eigenmarke des Discounters, die mit einem Preis von 39 Cent pro Dose deutlich preisgünstiger ist als das Markenprodukt. „Das ist Gutes für alle – zum Aldi Preis“, bringt eine Sprecherin aus dem Off am Ende die Markenbotschaft auf den Punkt.
Auch Kaufland gibt kommunikativ Gas
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Instagram pusht Original Content – nicht mehr nur bei Reels
Wer kopiert, verliert: Instagram weitet die Original Content Guidelines auf Posts und Karussells aus. Accounts, die überwiegend fremde Inhalte ohne eigenen kreativen Beitrag posten, werden damit von Empfehlungen ausgeschlossen.
Wenn du 2026 auf Instagram wachsen willst, geht es weniger um Perfektion und mehr um Beiträge mit Substanz. Schon Anfang des Jahres zeichnete sich dieser Kurs ab, als der Plattformchef Adam Mosseri erklärte, dass der klassische Hochglanz-Feed ausgedient hat. Doch nicht nur Authentizität zählt, sondern zunehmend auch Originalität.
Mit den aktualisierten Original Content Guidelines definiert die Plattform klarer, was als originell gilt, und setzt weitere Anreize für eigene Beiträge. Original Content erhält mehr Reichweite, während Accounts, die überwiegend fremde Inhalte ohne eigenen kreativen Beitrag posten, etwa Reposts oder Screenshot-Sammlungen, aus Empfehlungen herausfallen. Bereits seit 2024 priorisiert die Plattform bei Reels Original Content und schließt Reuploads ohne eigenen kreativen Beitrag aus Empfehlungen aus. Jetzt überträgt Instagram diese Regeln auch auf Fotos und Karussells.
„Der Hochglanz-Feed ist tot“:
Instagrams Kurs für 2026
So definiert Instagram jetzt Original Content
Instagram möchte gegen Aggregator-Content vorgehen und will Formate wie Meme- oder Screenshot-Sammlungen aus Empfehlungen verdrängen. Stattdessen priorisiert die Plattform Original Content und versucht, das ursprüngliche Werk algorithmisch zu erkennen und bevorzugt auszuspielen. Mit den aktualisierten Original Content Guidelines definiert Instagram deshalb deutlich präziser, was als originell gilt und was nicht. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
- Mehr Gewicht für Original Content: Instagram passt die Bewertung an und priorisiert Original Content stärker im Feed und in Empfehlungen.
- Ausweitung auf alle Formate: Instagram überträgt die bisherigen Reels-Regeln auf Fotos und Karussells.
- Reuploads verlieren Reichweite: Instagram schließt Accounts ohne „meaningful creative input“ von Empfehlungen aus.
- Definition von Original Content: Instagram erkennt Inhalte als Original Content an, wenn Creator sie selbst erstellen oder eine eigene Perspektive einbringen.
- Dritt-Content bleibt erlaubt – aber nur mit Mehrwert: Instagram pusht fremde Inhalte nur, wenn Creator sie „materially edit“ und sichtbar aufwerten.
- Low Effort Edits reichen nicht: Instagram bewertet reine Captions, einfache Overlays, Wasserzeichen, Credits, Untertitel oder Sticker nicht als ausreichenden kreativen Beitrag.
- Einfacher Creator-Test: Instagram rät Creatorn, zu prüfen, ob ihr Beitrag ohne ihren Anteil im Kern gleich bleibt.
- Neue Orientierung für Creator: Instagram setzt auf Collabs, Remix und Paid Partnership Labels für die korrekte Einordnung von Inhalten.
- Mehr Transparenz: Instagram ermöglicht es Creatorn, im Account-Status Einschränkungen bei der Reichweite einzusehen.
Konkrete Beispiele für Original Content sowie zulässige und unzulässige Bearbeitungen stellt Instagram auf der Creators-Plattform und im Help Center bereit.
Mehr Chancen für Instagram Creator mit eigener Handschrift
Mit den neuen Original Content Guidelines stärkt Instagram Creator, die eigene Stories erzählen, indem die Plattform Originalität mit Reichweite formatübergreifend belohnt. Langfristig will Instagram ein Umfeld schaffen, das kreative Talente anzieht, bindet und Nutzer:innen durch kontinuierlich neue Inhalte überzeugt. Reines Weiterverteilen fremder Inhalte verliert an Relevanz, eigene Ideen und Perspektiven gewinnen an Bedeutung.
Don’t do it perfect:
Instagrams neue Dos und Don’ts für Reels

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