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Uber Eats Kampagne: Warum zur WM selbst Starkoch Gordon Ramsey den Löffel abgibt


Gordon Ramsey wird für Uber Eats zum Berserker

Ein Feinschmecker bestellt kein Essen bei einem Lieferservice. Der wahre Connaisseur schwingt den Kochlöffel selbst. Außer es ist gerade Fußball-Weltmeisterschaft. Dass dann selbst ein Star-Gastronom wie Gordon Ramsay nur mit Wasser beziehungsweise gar nicht kocht, enthüllt Uber Eats in seiner ersten globalen Werbekampagne.

Für Essenslieferanten ist die Fußball-Weltmeisterschaft eine Mega-Chance. Vom 11. Juni bis 19. Juli dauert das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko – so lange wie keine WM zuvor. Damit werden fußballaffine Köchinnen und Köche fast sechs Wochen lang möglicherweise besseres zu tun haben, als hinter dem Herd zu stehen. Das hofft zumindest Uber Eats. Damit aus dieser Hoffnung auch Realität wird, startet die Online-Plattform für Essenslieferungen zur WM ihre erste globale Werbekampagne – mit einem Markenbotschafter, der bei diesem Thema eine hohe Glaubwürdigkeit besitzt. Star der Werbefilme ist kein Geringerer als der britische Sternekoch Gordon Ramsey, der weltweit 35 Restaurants betreibt und in der breiten Öffentlichkeit auch durch TV-Formate wie „Kitchen Nightmares“ Bekanntheit erlangt hat. 

Dass es Ramsey gewohnt ist, vor der Kamera zu stehen, merkt man der Kampagne an. In den Werbefilmen spielt er allerdings auch eine Rolle, die ihm allzu vertraut ist – die des Spitzenkochs. Mit dem allerdings nicht gut Kirschen essen ist. Grund: Die Menschen um ihn herum nehmen sich gar nicht die Zeit, die WM-Spiele zu gucken – einfach weil sie die ganze Zeit hinter dem Herd stehen. Dafür hat Ramsey absolut kein Verständnis. „Die letzte Ecke, 10 Sekunden vor dem Abpfiff, und du glaubst das ist eine gute Zeit, um einen Wolfsbarsch zu filetieren?“, fragt er völlig irritiert einen Mittvierziger – und wird zum Berserker, auch bei anderen Leuten, die der Starkoch in ihren eigenen vier Wänden heimsucht. Und so landet am Ende nicht nur der Wolfsbarsch auf dem Küchenfußboden, auch die Snacks werden nicht zuende zubereitet. „Lass sie dir einfach liefern, du Idiot“, schimpft er einen verdutzten Mann aus und drückt ihm eine Tüte von Uber Eats in die Hand.

Mit der Kampagne, die über den gesamten Zeitraum des Turniers in Deutschland, Belgien, Dänemark, Spanien, Schweden, der Schweiz, Großbritannien, Finnland, Frankreich, Irland, den Niederlanden, Portugal, Neuseeland, Südafrika, Australien, Kanada und den USA läuft,  will sich Uber Eats während der Fußball-WM als naheliegende Lösung für Fans positionieren, die kein Spiel verpassen möchten. „Große Fußballturniere sind kulturelle Ausnahmezustände. Fans organisieren ihren Alltag rund um die Spiele – und genau in diesen Momenten möchten wir mit attraktiven Angeboten präsent sein“, erklärt Franziska Walter die Strategie des Auftritts, den Uber gemeinsam mit der Kreativagentur Mother, der Produktionsfirma Biscuit Filmworks und Regisseur Jeff Low umgesetzt hat. „Unser Ziel ist es, Uber Eats als erste Wahl für Essenslieferungen während des Fußball-Sommers zu positionieren – ohne auch nur einen Moment des Spiels zu verpassen“, so die Managerin, die das Marketing im deutschsprachigen DACH-Raum und in Polen verantwortet, weiter. Ziel sei es, Uber Eats auf kreative Weise in die öffentliche Konversation einzubringen. „Statt auf klassische Sponsoring-Rechte setzen wir auf Humor, kulturelle Relevanz und ein universelles Konsumenten-Insight: Wer möchte schon während eines wichtigen Spiels in der Küche stehen?“, führt Franziska Walter weiter aus. Dazu passt auch der Spruch „Wer könnte jetzt ans Kochen denken?“, der als Slogan der Kampagne dient. 

Auf eine TV-Ausspielung verzichten wir bewusst. Fußball ist heute ein ausgeprägter Second-Screen-Moment.

Franziska Walter

Beim Mediamix stehen digitale Kanäle im Mittelpunkt. In den linearen TV-Werbeblöcken wird man die Uber-Kampagne dagegen nicht vorfinden. „Auf eine TV-Ausspielung verzichten wir bewusst. Fußball ist heute ein ausgeprägter Second-Screen-Moment: Viele Fans verfolgen Spiele parallel auf ihren Smartphones und informieren sich digital über Ergebnisse, Statistiken und Diskussionen – insbesondere, da viele WM-Spiele aufgrund der Zeitverschiebung zu für Deutschland ungünstigen Zeiten stattfinden“, begründet Walter die Entscheidung. Daher setzte das Unternehmen gemeinsam mit seiner Mediaagentur PHD auf einen Digital-First-Media-Mix – und Partnerschaften. „Für maximale Relevanz im Fußballumfeld arbeiten wir unter anderem mit Bild und Toralarm zusammen“, sagt Walter. Als Presenting Partner der „WM News“ wird Uber Eats während des gesamten Turniers prominent im redaktionellen Umfeld sichtbar sein. „Ergänzend sorgen reichweitenstarke Kanäle wie Meta und Youtube für zusätzliche Sichtbarkeit und Awareness“, erklärt Walter gegenüber HORIZONT. Begleitet werden die Maßnahmen von exklusiven Angeboten der Restaurantpartner KFC, Domino’s, Schnitzery und Loco Chicken.



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WhatsApp testet Home Screen Widget für Voice Messages


Womöglich können WhatsApp User bald direkt vom Home Screen aus Sprachnachrichten aufnehmen und versenden. Das würde die Kommunikation beschleunigen.

Die Art und Weise, wie du mit der weltberühmten Messaging App Nachrichten verschicken kannst, ändert sich zusehends. Meta plant immer neue Funktionen für den Austausch und setzt dabei nicht zuletzt auf die populären Sprachnachrichten. Schon 2022 stellte WhatsApp einen Knigge-Leitfaden für die Nutzung der Voice Messages bereit, die 2023 auch für Gruppen kamen. Ein Jahr später führte WhatsApp zudem in ausgewählten Sprachen Transkripte für Sprachnachrichten ein. Seither hat die App die Aufnahme selbst deutlich erleichtert – es ist kein Gedrückthalten des Mikrofon-Buttons mehr nötig – und Möglichkeiten zum Hinterlassen von Sprachnachrichten nach verpassten Anrufen sowie Reactions auf Voice Messages eingeführt.

Jetzt experimentiert WhatsApp mit einer Feature-Ergänzung, die das Aufnehmen und Versenden der Sprachnachrichten einfacher und schneller macht: Ein Home Screen Widget für genau diese Funktion ist im Test.


Zur richtigen Zeit senden:

WhatsApp testet Scheduled Messages für Chats und Gruppen

WhatsApp Logo auf modernem grünem Hintregrund
© BoliviaInteligente – Unsplash

So funktioniert das Home Screen Widget für WhatsApp-Sprachnachrichten

Der auf WhatsApp spezialisierte Publisher WABetaInfo hat die neue Option in einer Android-Betaversion der App entdeckt und darüber berichtet.

Demnach können erste User ein Widget auf ihrem Home Screen platzieren, das einzig dem Zweck dient, WhatsApp-Sprachnachrichten aufzunehmen und direkt zu versenden. Dieses Widget kommt in einer Default-Größe (im 3:1-Format), lässt sich aber nach der Platzierung anpassen. Wer es integriert hat, kann durch ein Tippen darauf die Sprachaufnahme starten. Nach dem Abschluss können User entscheiden, wem sie die Nachricht schicken möchten. Auch mehrere Kontakte können dabei ausgewählt werden. Auf diese Weise könnten WhatsApp-Nutzer:innen schneller denn je eine Sprachnachricht weitergeben, wenngleich die Navigation in die App und zu den gewünschten Kontakten ebenfalls nur wenig Zeit in Anspruch nimmt.

Das Home Screen Widget für Sprachnachrichten ist indes noch nicht für alle User verfügbar. Es soll in einem künftigen WhatsApp Update integriert werden. Noch gibt es dafür leider keinen Zeithorizont. Allerdings scheint Meta darauf bedacht, mehr Home Screen Widgets als Option anzubieten. Auch eine ähnliche Variante für Statusmeldungen von WhatsApp wird bereits getestet.





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Android 17 ist da: Bubbles, Screen Reactions und 50/50 Gaming


Mit Android 17 kannst du schneller Video-Reactions aufnehmen, hast mehr Übersicht beim Gaming und kannst mit Bubbles jede App mit Bild-im-Bild nebenbei nutzen.

Android User können sich über schnelleres Multitasking freuen, im Handumdrehen Screen-Reaction-Videos aufnehmen und auf mehr Support beim Gaming und bei der Gerätekontrolle bauen, etwa auch bei verlorenen Smartphones. Neben den Fokus-Features bietet Android 17 ein optimiertes Screen Layout sowie Hilfe beim Speicherplatzsparen. Während Pixel User noch mehr Funktions-Updates erhalten, ist vor allem das neue Android 17 Feature Bubbles für den Alltag von Vorteil.


I/O 2026:

Neues KI-Suchfeld läutet eine neue Google Search-Ära ein

Bühne der Google I/O 2026 in Mountain View mit großem I/O-Logo auf einer minimalistischen Präsentationsfläche während der Vorstellung neuer KI- und Gemini Updates.
© Google

Neue Android 17 Features in der Übersicht: Von Bubbles bis zu verlorenen Handys

Auf Google Blog The Keyword stellt Seang Chau, Vice President und General Manager der Android Platform, die neuen Funktionen für Android 17 vor. Im Fokus stehen dabei vor allem Bubbles und Screen Reactions. Erstere Funktion ermöglicht es Usern, jegliche Apps als kompaktes, schwebendes Fenster laufen zu lassen, selbst wenn man bereits an anderen Bereichen weiterarbeitet. Das erinnert an die Bild-in-Bild-Optionen von YouTube und Co. Diese Funktion soll das Multitasking, etwa beim Reisen oder Arbeiten, optimieren. User können die Bubbles für einzelne Apps auf größeren Bildschirmen wie von Tablets in einer dedizierten Bubble Bar am unteren Bildschirmrand aufrufen und zwischen ihnen hin- und herwechseln.

So sehen die Bubbles für Apps auf Android-Geräten aus, © Google
So sehen die Bubbles für Apps auf Android-Geräten aus, © Google

Die Funktion Screen Reactions wiederum erlaubt es, mit der Selfie-Kamera ein Video aufzunehmen und parallel dazu den Inhalt auf dem Geräte-Screen abzubilden. So können User im Handumdrehen Reaction-Videos kreieren, ohne auf Bearbeitungs-Apps oder Workarounds ausweichen zu müssen. Gerade für Shorts, Reels und TikTok Creator bietet sich die Funktion an, weil sie schnell auf Trends und Geschehnisse reagieren können.

Zu den weiteren Fokus-Features des Android 17 Launches gehört eine 50/50-Gaming-Lösung, die in den kommenden Monaten ausgerollt wird. User mit faltbaren Smartphones können die Hälfte des Bildschirms für den Spiel-Screen nutzen und die andere Hälfte für ein Gamepad. Damit sieht das Layout aus wie bei etwa beim alten faltbaren Gameboy Advance. Dazu kommen neue Sicherheitsfunktionen. So können User beispielsweise Apps nur temporären Zugriff auf den Standort gewähren oder nur ausgewählte Kontakte miteinschließen. Ein neues „Mark as lost“ Feature ermöglicht zudem, verlorene Geräte unmittelbar mit biometrischen Daten zu sperren, sodass Dritte selbst mit dem Zugangscode nicht damit arbeiten können. Dazu brauchen die User ein Find Hub auf einem anderen Gerät.

Zusatz-Features für Style, Speicherschonung und Pixel User

Zu den weiteren Neuerungen für Android 17 zählen erweiterte Elternkontrollen, bessere Lautstärkekontrollen für Agents und eine eher kosmetische Option, um App-Namen auf dem Home Screen auszublenden. Zugleich soll Android 17 dafür sorgen, dass Apps nicht zu viel Speicherplatz in Anspruch nehmen und setzt dafür auf Limits für die App Memories. Wer nicht nur Android nutzt, sondern auch ein Pixel Phone von Google, kann sich indes über noch mehr neue Funktionen freuen. Sie können mit Gemini Omni aus Bildern, Texten und Videoelementen neue KI-Videos im Chat mit Gemini kreieren oder beispielsweise mit Ask Photos Bilder mithilfe von Prompts in natürlicher Sprache einfach verändern lassen – jetzt auch in Deutschland.

So funktioniert Ask Photos bei Google, © Google
So funktioniert Ask Photos bei Google, © Google


Gemini App Features vor anderen ausprobieren?

Google bietet Slots im Gemini Trusted Tester Program an

Gemini-, Google- und YouTube-Logo auf Fensterfront
© Google

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500 Millionen User und brandneue Features für Threads


Auch die Communities, die Threads 2025 einführte und die Diskussionen in spezifischen Themenräumen – von K-Pop bis zur NBA – ermöglichen, haben das Wachstum der Plattform gefördert. Jetzt werden sie aus der Betaphase in den öffentlichen Launch überführt. Dazu bringt das Unternehmen einen dedizierten Communities Hub zum Entdecken einzelner Bereiche und Wechseln zwischen diesen. Außerdem erhalten die Communities Icons, sodass sie auf einen Blick schnell zu unterscheiden sind (etwa die Regieklappe für Filme). Des Weiteren wird Threads mehr Usern den Status Community Champion zuschreiben, wenn sie viel für eine Community tun. Und User können in einer Fortschrittsgrafik sehen, wann ein Thema zur Community werden kann – und was es dafür braucht.

In ersten Märkten wie Japan, Südkorea und Taiwan werden zudem lokale Communities gestartet und in den kommenden Wochen sollen die Live Chats für mehr Communities bereitgestellt werden. User können dabei Co-Hostings einsetzen und Momente aus den Live Chats im Feed wiedergeben, zum Beispiel spannende Highlights aus der WM-Berichterstattung von Creatorn.

So sehen die Communities mit Icons auf Threads aus, © Threads
So sehen die Communities mit Icons auf Threads aus, © Threads

Neben dem Communities Update ergänzt Threads die eigene Algorithmuskontrolle für User. Vor einiger Zeit integrierte das Unternehmen bereits die Option Dear Algo. Damit können User für einige Tage mehr Content zu bestimmten Themen im Feed sehen, wenn sie den Threads-Algorithmus mit dem Prompt „Dear Algo, …“ darum bitten. Neu ist jetzt das Feature Your Algo. Die Funktion erlaubt es, bis zu zehn Anfragen zu stellen, um mehr Informationen zu favorisierten Themen im Feed zu erhalten – von WM-Updates über Style-Trends bis hin zu Politik-News. Dabei können diese für einen Tag, drei oder sieben Tage im Fokus stehen. Die User können Dear Algo und Your Algo zusammen in einem Hub verwalten. Allerdings ist die Funktion zunächst nur in den USA, Kanada, Australien, im UK und in Neuseeland verfügbar.

Your Algo gibt dir mehr Kontrolle über Inhalte, die du sehen möchtest, © Threads
Your Algo gibt dir mehr Kontrolle über Inhalte, die du sehen möchtest, © Threads

Das Feature Your Algo ist auch auf Instagram präsent. Dort ist es inzwischen für die Bereiche Reels, Explore und den Main Feed im Einsatz.


Bestimme, was Instagram dir zeigt:

Your Algorithm kommt in den Main Feed

Instagrams neues Your Algorithm Dashboard für Reels.
© Instagram

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