Apps & Mobile Entwicklung
ChatGPT, Codex und Browser verbinden: OpenAI will ChatGPT zur Super-App umbauen

OpenAI will eine Super-App für den Desktop bereitstellen, die neben ChatGPT noch den Agenten Codex und den Atlas-Browser in sich vereint, berichtet das Wall Street Journal. Das Ziel ist, das Nutzererlebnis mit OpenAIs Diensten zu erleichtern.
Es geht bei dieser Super-App also vor allem darum, sämtliche Angebote von OpenAI in einem Angebot zu vereinen. ChatGPT ist und bleibt der Branchenprimus unter den KI-Assistenten, mit weiteren Diensten hatte man aber kaum Erfolg.
Nun soll eine vereinheitlichende App die Entwicklung beschleunigen und die Dienste straffen. Ein Schwerpunkt soll laut dem Bericht des Wall Street Journal auf Agenten liegen, also den autonom handelnden KI-Assistenten, die eigenständig Aufgaben erfüllen. Der Codex-Agent hat bislang noch eine eigene App.
Zu viele Dienste lenken ab
Dass OpenAI sich mehr fokussieren will, wurde zuletzt mehrfach verkündet. Nebenprojekte will man zugunsten des Kerngeschäfts eindampfen, erklärte die für Apps verantwortliche Direktorin Fidji Simo letzte Woche bei einem internen Meeting mit Mitarbeitern, berichtete das Wall Street Journal. Software-Entwicklung und das Geschäft mit Unternehmenskunden sollen künftig im Mittelpunkt stehen. Offenkundig ist es die Konkurrenz von Anthropic, die zu einem Strategiewechsel führt.
Bislang verfolgte OpenAI eher den Plan, zahlreiche Einzelprojekte zu starten. Sam Altman sprach in diesem Kontext von vielen kleinen Startups innerhalb von OpenAI. Der Erfolg ist aber überschaubar. So wurde etwa der KI-Browser Atlas im Oktober 2025 mit großen Ambitionen als Chrome-Konkurrent vorgestellt, seitdem stockt aber die Weiterentwicklung. Und einen bemerkenswerten Anklang hat der Browser auch nicht gefunden.
Ähnlich sieht es aus mit der Sora-App, die man im September 2025 als eine Art TikTok für Sora-Inhalte präsentiert hat. Neugierig waren Nutzer zumindest am Anfang: Für kurze Zeit stand die App auf Platz 1 der Download-Charts. Von Urheberrechtsstreitigkeiten abgesehen, spielt die Sora-App seitdem aber auch praktisch keine Rolle mehr.
Interessant wird es, wie es mit der Hardware-Sparte weitergeht. OpenAI entwickelt gemeinsam mit dem ehemaligen Apple-Designer Jony Ive ein neues AI-Gadget.
OpenAIs Organisation soll teilweise chaotisch sein
Die Vielzahl an Projekten sorgte bei OpenAI teils für chaotische Umstände. Bei allen Teams sind Computing-Kapazitäten die knappe Ressource und teilweise kurzfristig sowie „in letzter Minute“ von einem Projekt zum anderen geschoben. Ebenso unübersichtlich wurde OpenAIs Organisationsstruktur im Lauf der Zeit. Der KI-Videogenerator Sora lief etwa unter der Forschungsabteilung, obwohl für den Dienst eine Standalone-App entwickelt wurde.
In dem Mitarbeiter-Meeting in der letzten Woche fiel auch wieder der Begriff Code Red, auch wenn dieser nicht so prominent platziert wurde, wie es noch im Dezember der Fall war. Damals wollte Chef Sam Altman die Weiterentwicklung von ChatGPT forcieren.
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März-Update von Windows 11: Bug kann zu Login-Fehler bei Teams und OneDrive führen

Ein Bug im März-Update von Windows 11 25H2 und 24H2 (KB5079473) kann zu Anmeldeproblemen bei Microsoft-Apps wie Teams (Free) und OneDrive führen. Beeinträchtigt sein können zudem Microsoft Edge, Excel, Word und Microsoft 365 Copilot.
In der Dokumentation für bekannte Fehler hat Microsoft den Bug bestätigt. Wenn betroffene Nutzer sich bei den Apps anmelden wollen, erhalten sie den Hinweis, dass keine Internetverbindung besteht: „You’ll need the Internet for this. It doesn’t look like you’re connected to the Internet.“ Das tritt auf, selbst wenn eine Internetverbindung vorhanden ist.
Laut Microsoft ist es ein bestimmter Netzwerk-Verbindungstatus, der den Fehler verursacht. Wie viele Geräte betroffen sind, teilt Microsoft nicht mit.
Bereits ein Neustart kann das Problem lösen
Möglich ist, dass sich das Problem in manchen Fällen von selbst löst. Betroffenen Nutzern wird empfohlen, dass Gerät neu zu starten, während die Internetverbindung bestehen bleibt. Dann sollte sich ein funktionaler Netzwerk-Verbindungsstatus wiederherstellen. Sollte der Neustart aber ohne aktive Internetverbindung erfolgen, kann der Fehler weiterbestehen.
Betroffen sind Anmeldungen mit regulären Microsoft-Konten. Bei Unternehmenskunden, die sich über Entra ID authentifizieren, taucht der Bug nicht auf. Einen Fix, der das Problem behebt, will Microsoft in den nächsten Tagen nachreichen.
Microsoft kämpft mit der Bug-Welle von Windows 11
Nachdem es im Februar ruhig war, ist es nun der zweite Bug in kurzer Zeit. Vor einer Woche bestätigte Microsoft, dass auf Samsung-Geräten der Zugriff auf Laufwerk C gesperrt sein kann, wenn Nutzer die Galaxy Connect App oder den Samsung Continuity Service installiert haben. Mittlerweile gibt es eine Lösung. Die Schuld sieht man in diesem Fall ohnehin bei Samsung, mit dem März-Update hatte dieser Bug nichts zu tun.
Windows 11 wird mit Blick auf Bugs dennoch derzeit besonders kritisch beobachtet. Anfang des Jahres musste Microsoft bereits zwei Notfall-Fixes verteilen, um etwa Stabilitätsprobleme bei Outlook zu beseitigen. Im letzten Jahr wurden zudem mehr als 20 gravierende Update-Probleme registriert. Es ist eine Entwicklung, die zum derzeit schlechten Ruf von Windows 11 beigetragen hat.
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Ecovacs bringt ersten Poolroboter auf den Markt
Im Bereich Saugroboter gilt Ecovacs bereits zu den besten Herstellern. Nun bringt Ecovacs die Learnings der vergangenen Jahre unter Wasser. Mit dem neuen ULTRAMARINE P1 kommen Poolbesitzer bereits für unter 550 Euro an einen Helfer, der die Reinigung des Pools übernimmt.
Ab sofort ist der neue Ecovacs ULTRAMARINE P1 in Deutschland erhältlich und startet mit einem Preis von 549 Euro (UVP). Dadurch zählt er im Marktvergleich eher zu den preiswerteren Modellen, was für eine renommierte Marke wie Ecovacs durchaus erstaunlich ist. Aber nicht nur der Preis ist gut, auch technisch überzeugt der Poolroboter. Was ihr alles über den Roboter-Poolboy wissen müsst, erfahrt ihr hier.
Ecovacs ULTRAMARINE P1: Leistung, Filter und Navigation des Poolroboters
Zunächst ist der Ecovacs ULTRAMARINE P1 mit 18 m³/h Leistung wirklich stark. Dadurch soll er zusammen mit dem zweistufigen Filtersystem sowohl grobe als auch feine Verschmutzungen effektiv aus dem Wasser entfernen können. Um auch Schmutz von Böden und Wänden zu lösen, verfügt der Roboter zudem über vier Bürstenrollen. Gut zu wissen: Der Poolroboter wurde so gebaut, dass er eine lange Zeit euer treuer Helfer sein kann. Ein 10-stufiges System schützt die Technik vor Wasser, Rost und sonstigem Verschleiß.
Darüber hinaus ist Ecovacs‘ erster Poolreinigungsroboter mit einem cleveren Navigationssystem ausgestattet. Position und Bewegung werden permanent bestimmt, damit der Roboter die effizienteste Route finden kann. Mit einer Aufladung kann er dabei bis zu drei Stunden am Stück arbeiten. Laut Ecovacs kann er somit Pools mit bis zu 180 Quadratmeter Grundfläche reinigen. Der ULTRAMARINE P1 kann somit nicht nur Standard-Privatpools saubermachen, sondern auch größere Schwimmbecken.
Steuerung, Reinigungsmodi und Preis
Die Steuerung geht denkbar einfach per App. Insgesamt könnt ihr hier zwischen je drei Reinigungsmodi und Leistungsstufen auswählen. Praktisch: Es lassen sich auch Zeitpläne einstellen mit Uhrzeiten, zu denen der Roboter von selbst auf Putzfahrt geht. Je nachdem, welcher Bereich am schmutzigsten ist, könnt ihr entweder nur den Boden oder die Wände samt Wasserlinie reinigen lassen. Oder den gesamten Pool in einem Rutsch. Der Androide benötigt kein Kabel und kann alle möglichen Oberflächen reinigen – von Fiberglas bis Stein. Außerdem kommt er mit sämtlichen Poolformen zurecht, ob oval, rechteckig oder ungleichmäßig geformt.
Ab sofort ist der Ecovacs ULTRAMARINE P1 im Handel erhältlich und kostet 549 Euro (UVP). Bei Amazon ist er aktuell vorrätig und in sechs bis sieben Tagen versandfertig. In einigen anderen Shops ist er bereits ausverkauft.
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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Ecovacs.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
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Nicht nur fürs iPhone: Apple plant günstigeren Schutz
Apple plant einen neuen Schutz für alle Eure Geräte, der zusätzlich sogar die Kosten reduzieren kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein iPhone, iPad, einen Mac oder eine Apple Watch handelt.
Es kann jedem einmal passieren: Ein falscher Griff und das teure Technik-Gadget rutscht Euch aus der Hand und landet ungebremst auf dem Boden. Schnell kann so ein Ausrutscher mehrere hundert Euro kosten. Um die Kosten für derartige Unfälle zu reduzieren, bietet Apple selbst das sogenannte AppleCare an. Eine besondere Version davon ist bereits im vergangenen Jahr in den USA gestartet. Nun gibt es Anzeichen dafür, dass das sogenannte AppleCare One schon bald auch in der Europäischen Union starten könnte.
AppleCare One: Rundumschutz für alle Apple-Geräte
Wie MacRumors berichtet, hat sich Apple in der EU das entsprechende Markenzeichen für das neue Versicherungspaket registriert. Das deutet darauf hin, dass der iPhone-Hersteller eine Ausweitung des Angebots plant. In den USA ist AppleCare One bereits im Juli 2025 gestartet. Es beinhaltet dabei alle bekannten Dienstleistungen von AppleCare+.
Der Clou des neuen Angebots ist, dass Ihr für einen monatlichen Beitrag von rund 20 US-Dollar drei Apple-Geräte absichern könnt. Jedes weitere kostet 6 Dollar im Monat. Das sind aktuell umgerechnet rund 17,50 Euro plus etwaige Steuern; pro Gerät also rund 6 Euro im Monat. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Geräte es sich handelt. Das Paket umfasst außerdem den Schutz bei Diebstahl und Verlust.
Ein Blick auf die aktuellen Kosten für die regulären AppleCare-Angebote zeigt, dass sich das bei mehreren versicherten Apple-Geräten schnell lohnen kann. So liegen die Kosten für AppleCare+ mit Diebstahl und Verlust für ein normales iPhone 17 bei rund 12 Euro im Monat. Eine Apple Watch, für die es im regulären AppleCare aber keinen Schutz bei Diebstahl und Verlust gibt, kostet 4,49 Euro im Monat.
Neuer Schutz vor allem bei mehreren Geräten sinnvoll
AppleCare One ist also insbesondere dann sinnvoll, wenn Ihr bereits mehrere Geräte mit Apples Versicherung Euer Eigen nennt. Ein weiterer Vorteil ist außerdem, dass das 60-Tage-Limit für das Hinzufügen eines Geräts entfällt. Produkte können bis zu vier Jahre alt sein und der Versicherung hinzugefügt werden, sofern sie in einem guten Zustand sind. Ihr könnt Geräte dadurch entspannter hinzufügen und entfernen.
Beim Start in den USA gab es jedoch auch Berichte über Probleme mit AppleCare One. Dazu gehörten beispielsweise Nutzer von geteilten Geräten, etwa einem Mac, der von mehreren Anwendern benutzt wird. Da die Versicherung an einen Apple Account gebunden ist, kam es vor, dass Geräte mit mehreren angemeldeten Konten regelmäßig aus dem Schutz entfernt wurden.
Wie teuer AppleCare One in der EU genau sein wird, ist bislang unbekannt. Ein exakter Zeitplan fehlt ebenfalls bislang. Der neue Schritt ist aber ein gutes Zeichen dafür, dass Apple den neuen Schutz möglicherweise schon bald auch hierzulande anbieten könnte.
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