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Künstliche Intelligenz

Die eigene Mini-Biogasanlage im Selbstbau


Steigende Energiepreise und die dringend notwendige Abkehr von fossilen Brennstoffen verlangen die Nutzung alternativer Energiequellen. Meine kleine Biogasanlage produziert bei optimalen Bedingungen 200 Liter gereinigtes Biogas pro Tag mit nur einer täglichen Schüssel Küchenabfällen. Als Startfüllung habe ich eine Fahrradanhängerladung Pferdeäpfel von einem benachbarten Hof verwendet. Die erwartete Geruchsbelästigung hält sich sehr in Grenzen – nur der Gärrest riecht etwas streng.

  • Biogasanlage mit Baumarktartikeln bauen
  • Vergärungsprozess starten und stabil betreiben
  • Biogas reinigen, speichern und sicher nutzen

Zeitaufwand: Ein Wochenende, später täglicher Service notwendig

Kosten: ab 100 Euro

Material:

  • Behälter z. B. Weithalsfässer
  • PVC-Abwasserrohre 40 – 60 mm
  • Tangit (Klebstoff für PVC-Rohre)
  • Schlauchanschlüsse und Durch-führungen
  • Gasdichte Schläuche
  • Schlauchschellen
  • Kugelventile
  • Wasserfilter aus Kunststoff (3 Stufen)
  • Dichtmaterial (Hanf und Fermit oder Teflonband)
  • Kalkhydrat
  • Katzenstreu
  • Stahlwolle

Werkzeug

  • Lochsäge
  • Bohrer
  • Säge
  • Rollgabelschlüssel

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Bild 1: Unter dem Einfülltrichter versteckt sich der Gärbehälter unter der Winterisolierung. Links sieht man den gut halbvollen Gasspeicher und oben die Gasreinigung.,

Bild 1: Unter dem Einfülltrichter versteckt sich der Gärbehälter unter der Winterisolierung. Links sieht man den gut halbvollen Gasspeicher und oben die Gasreinigung.,

Unter dem Einfülltrichter versteckt sich der Gärbehälter unter der Winterisolierung. Links sieht man den gut halbvollen Gasspeicher und oben die Gasreinigung.

Biogas entsteht auf natürliche Weise im Verdauungstrakt von Säugetieren und in Sümpfen. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Bombay (heute Mumbai), Indien, die erste Versuchsbiogasanlage erbaut. Heute versorgen Millionen von Kleinbiogasanlagen vor allem Familien in Asien und Afrika mit Energie, insbesondere zum Kochen.

In solch einer Anlage zersetzen Bakterien unter Ausschluss von Sauerstoff organische Materialien hauptsächlich zu Methan (CH4), Kohlenstoffdioxid (CO2) und einem fruchtbaren Gärrest. Auch wir produzieren Biogas. Wer als Kind schon einmal seine Ausdünstungen angezündet hat, weiß das.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Die eigene Mini-Biogasanlage im Selbstbau“.
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Apple verliert Home-Hardware-Manager an Smartring-Hersteller


Apples langsames Vorgehen bei der Entwicklung neuer Home-Hardware hat womöglich den Abgang eines wichtigen Mitarbeiters befördert: Brian Lynch, bislang Senior Director im Home-Hardware-Engineering-Team des iPhone-Herstellers, hat den Konzern verlassen. Laut einem US-Medienbericht zieht es den Spezialisten nun zum Smart-Ring-Anbieter Oura, wo er den neuen Titel Senior Vice President of Hardware Engineering bekommt.

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Zuvor hatte es Berichte gegeben, dass Apple einige neue Smart-Home-Produkte intern mehrfach verschoben haben soll. Darunter sind unter anderem ein sogenannter Home-Hub, der aussieht wie ein kleines iPad und als neuartige Steuerzentrale dienen soll, ein „Tischroboter“, der sich nach Personen ausrichten kann, sowie neue Lautsprecherprodukte der HomePod- und HomePod-mini-Linie. Wobei es auch denkbar ist, dass letztere mit dem Home-Hub kombiniert werden – in Form eines Docks.

Apple hatte im Smart-Home-Bereich zuletzt nach außen wenig geleistet. Es gab minimale Anpassungen seiner Home-App für den Liquid-Glass-Look, doch neue Geräte gibt es seit Jahren nicht mehr. Der HomePod mini ist sage und schreibe sechs Jahre unverändert (bis auf neue Farbvarianten in den Jahren 2021 und 2024) auf dem Markt. Der HomePod 2 hat mittlerweile drei Jahre auf dem Buckel. Laut glaubwürdigen Bloomberg-Berichten soll Apple außerdem vorgehabt haben, eine Sicherheitskamera mit privatsphärenfreundlicher Personenerkennung sowie sogar eine Türklingel mit Face ID auf den Markt zu bringen. Auch hiervon hört man seit längerem nichts mehr.

Lynch war seit 2022 als Senior Director für Home-Geräte zuständig und gilt in dem Bereich als Topmann. Oura hatte schon zuvor andere Apple-Mitarbeiter anwerben können. Dazu gehören der Gesundheitschef Ricky Bloomfield und Miklu Silvanto (Ex-Apple-Designteam, jetzt Head of Design bei Oura).

Die Personalie soll intern für Aufruhr gesorgt haben, heißt es in dem Bericht von Bloomberg. Im Vergleicht mit Amazon und Google bringe Apple seine Produkte viel später auf den Markt. Lynch war für neue Hardware-Produkte im Home-Bereich zuständig. Zuletzt hatte Apple immer wieder Probleme, seine Siri mit moderner KI-Technik auszurüsten. Pläne, eine vor mittlerweile rund zwei Jahren angekündigte kontextsensitive Erweiterung der Sprachassistentin mit iOS 26.4 umzusetzen, schlugen offenbar fehl. Die Home-Hardware-Gruppe wird von Matt Costello geleitet, der auch für Audio-Engineering und Beats-Produkte zuständig ist. Dieser berichtet wiederum an Hardwarechef John Ternus.

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(bsc)



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Sycophancy: Warum KI-Modelle ihren Nutzern nach dem Mund reden


„Gute Idee, das klingt überzeugend.“ Wer regelmäßig mit ChatGPT, Claude oder Gemini arbeitet, hat solche Rückmeldungen schon oft gelesen. Auf den ersten Blick wirkt das hilfreich. Auf den zweiten Blick fällt auf: Die KI stimmt fast immer zu. Auch wenn die eigene Einschätzung lückenhaft oder schlicht falsch ist. In der KI-Forschung heißt das Phänomen „Sycophancy“. Die Modelle optimieren ihre Antworten auf Zustimmung statt auf Korrektheit.

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Sycophancy entsteht, weil Sprachmodelle im Training darauf getrimmt werden, möglichst positive Bewertungen von Menschen zu bekommen. Antworten, die dem Nutzer gefallen, werden besser bewertet als solche, die ihm widersprechen. Das Ergebnis: Die Modelle lernen, Widerspruch zu vermeiden. Sie bestätigen falsche Annahmen, spielen berechtigte Einwände herunter und bestärken bestehende Meinungen, statt sie infrage zu stellen.

Für den gelegentlichen Einsatz mag das harmlos sein. Im Unternehmenskontext wird es zum Risiko. Wer KI für Entscheidungsvorbereitung, Marktanalysen oder Strategiearbeit einsetzt, benötigt verlässliche Ergebnisse. Sycophancy kann dazu führen, dass fehlerhafte Analysen unbemerkt durchgehen, dass kritische Perspektiven gar nicht erst auftauchen und Teams mehr Vertrauen in KI-gestützte Empfehlungen entwickeln, als angemessen wäre. Das Problem: Gefällige Antworten sind schwer zu erkennen, gerade weil sie plausibel klingen und die eigene Einschätzung bestätigen.

Im KI PRO-Webinar am 7. April 2026 um 16 Uhr ordnet der Fachdienst das Phänomen ein. Wo tritt Sycophancy besonders häufig auf? Warum fällt es Nutzern so schwer, gefällige Antworten von guten zu unterscheiden? Und wie lässt sich die eigene KI-Nutzung so gestalten, dass ehrliche, nützliche Antworten wahrscheinlicher werden? Anhand von Beispielen aus dem Unternehmensalltag wird sichtbar, welche Situationen besonders anfällig sind und worauf beim Arbeiten mit KI zu achten ist.

Die Webinare von heise KI PRO richten sich an alle, die KI im Unternehmen produktiv einsetzen wollen und praxisnahe Orientierung benötigen. Fachliche Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Am Ende werden ausgewählte Fragen der Teilnehmenden beantwortet.

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MacBook Pro M5 Pro im Test: Das Pro im Pro


Im März hat Apple seine MacBook-Pro-Reihe mit den Prozessoren M5 Pro und M5 Max aktualisiert. Das MacBook Pro mit dem einfachen M5 war schon im Oktober 2025 auf den Markt gekommen. Apple hatte uns schon vor dem Verkaufsstart zwei MacBook Pros mit M5 Max zur Verfügung gestellt, weshalb wir diese Ausführungen bereits im Labor hatten.

Nun folgt der Test von zwei Geräten mit dem bezahlbaren M5 Pro. Wie nahe kommen sie den teuren MacBooks mit M5 Max oder reicht eigentlich auch ein einfacher M5?

Wir haben die Basisvariante mit 15 CPU- und 16 GPU-Cores ins Labor geholt, die mit 24 GByte RAM und 1-TByte-SSD 2500 Euro kostet. Als zweites Gerät nahmen wir uns das MacBook Pro M5 Pro 18/20 Cores 48/2048 GByte mit Nanotextur zum Preis von 3880 Euro vor. Beide haben ein 14-Zoll-Display.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „MacBook Pro M5 Pro im Test: Das Pro im Pro“.
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