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MacBook Neo: Billiges Kühlpad erlaubt konstantere Leistung
Zu den positiven Aspekten des MacBook Neo zählt nicht nur der für Apple-Verhältnisse erstaunlich günstige Preis, sondern auch dessen flotter A18-Pro-Chip, der eigentlich aus dem iPhone stammt. Er erreicht Werte, die deutlich über gleich teuren x86-PCs liegen, obwohl es keinerlei Lüfter im Gerät gibt. Intern ist nur eine Kühlpaste auf dem Chip samt einer offenbar aus Graphit bestehenden Heatspreader-Folie verbaut. Wie erste Teardowns zeigen, ist letztere aber nicht direkt mit dem Gehäuse des Neo verbunden. Das führt bei Benchmarks, etwa Cinebench, recht schnell zu einem temperaturbedingten Throttling. Dabei geht die aufgenommene Wattzahl des Systems herunter. Doch würde es helfen, am Gehäuse für eine bessere Temperaturabführung zu sorgen? Erste Untersuchungen eines YouTubers zeigen: Das ist offenbar so.
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Kühlpad führt Wärme ans Gehäuse ab
Wie der Hardware-Bastler Kirk Endsley demonstriert (Video siehe unten), reicht es aus, ein aufklebbares Kühlpad im Bereich der Hauptplatine zu platzieren. Dieses stellt dann eine direkte Verbindung zwischen SoC-Einheit und Apples Alugehäuse her. Die Installation gestaltet sich denkbar einfach: Schrauben an der Unterseite entfernen, Kühlpad anbringen, fertig. Ist dieses dünn genug, lässt sich die Unterseite problemlos wieder anbringen, auch wenn es dann enger unter dem Gehäuse wird.
Das Kühlpad, das unter 10 Euro gekostet hat, sorgte dann auch tatsächlich dafür, dass die Benchmark-Ergebnisse besser wurden: Die Wattzahl sank quasi nie unter 10 Watt, es kam zu einer konstanteren Leistungsabgabe. Damit landete der Cinebench-Wert bei 1705 Punkten, ohne Veränderung lag dieser bei 1556 Punkten, bei entferntem Unterteil bei 1482 und bei Verwendung eines externen Lüfters (bei geöffneter Unterseite) bei 1670. Das heißt: Das Kühlpad funktionierte besser als ein (wenn auch externer) Lüfter. Laut Endsley wird das Neo an der Unterseite zwar wärmer, aber angeblich nicht „unkomfortabel“.
Im normalen Rechnerbetrieb nicht relevant
Sollte man nun also ein Kühlpad besorgen und dieses anbringen? In der Praxis wohl eher nicht. Tests wie dieser fordern alles vom Rechner ab, sind aber in der Praxis kaum Alltag. Das MacBook Neo ist für normale Aufgaben absolut ausreichend schnell, für das Rendering von Filmen und andere anspruchsvolle Aufgaben kann es zwar verwendet werden, wird aber angesichts der Gesamtsystemleistung natürlich langsamer sein als ein MacBook Pro.
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Verbesserung der Wärmeabfuhr beim MacBook Neo (Video: Kirk Endsley).
Das Aufbringen des selbstklebenden Kühlpads stellt zudem einen Eingriff in die Hardware dar, der, etwa bei einer Reparatur durch Apple, rückgängig gemacht werden muss. Dennoch fragt man sich, warum Apple die direkte Verbindung zwischen SoC und Gehäuse nicht hergestellt hat. Womöglich befürchtete der Konzern ein zu warm werdendes Gehäuse – wobei dies sowieso nur bei Hochleistungsaufgaben wie Cinebench auftreten würde.
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Der YouTuber Zip Tie Tech führte einen ähnlichen Versuch durch. Bei ihm landete das Kühlpad aber direkt auf der SSD und lieferte Benchmark-Verbesserungen von bis zu 19 Prozent.
(bsc)
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Skoda Peaq vorgestellt: Nochmal riesiger
Im vergangenen Sommer hatten wir den aktuellen Kodiaq in der Redaktion. Bei aller Raffinesse fehlte ihm etwas: Die Kennzeichnung von Fluchtwegen. Ernsthaft lässt sich festhalten, dass schon dieses Modell eine Raumfülle mitbringt, in der sich auch vier große Erwachsene nicht nahe kommen. Das neue Topmodell der Marke Skoda soll nochmals großzügiger geschnitten sein, was die Frage aufwirft, ob sich diese Weite noch sinnvoll nutzen lässt. Die Beantwortung überlasse ich der Zielgruppe. Abseits der gewaltigen Räkelfreiheit kehrt Skoda mit dem Peaq bei einigen Details bisherigen Überzeugungen den Rücken.
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Größer als der Kodiaq
Das E-SUV Peaq überragt mit 4,87 m Länge selbst den Kodiaq noch um ein paar Zentimeter. Der Radstand beträgt 2,97 m. Skoda schafft es seit vielen Jahren, die genutzte Verkehrsfläche in ein exzellentes Verhältnis zum Platzangebot innen zu setzen. Es ist also damit zu rechnen, dass vorn wie hinten überreichlich viel Bewegungsfreiheit herrschen wird. Der Peaq kann als Fünf- oder Siebensitzer geordert werden. Als Fünfsitzer fasse der Kofferraum 935 Liter, schreibt Skoda. Allerdings ist diese Aussage mit einer gewissen Vorsicht zu sehen: Auf den ersten Pressebildern deutet sich an, dass die zweite Reihe verschoben werden kann. Eventuell beziehen sich diese 935 Liter auf die vorderste Position der Rückbank. Und ein Volumen für den Siebensitzer nennt Skoda noch nicht. Dennoch: Wer tatsächlich mehr Platz braucht als hier geboten wird, muss vermutlich das Segment wechseln. Das Ablagefach unter der vorderen Haube fasst 37 Liter – das ist vergleichsweise wenig.
Die ersten Bilder zeigen eine helle Einrichtung. Wer mag, kann die vorderen Sitze mit Belüftung, Massagefunktion und einer elektrisch ausfahrbaren Beinauflage ausstatten. Hinten belässt es Skoda bei einer Heizung. In der Gestaltung verändert Skoda ein paar grundsätzliche Dinge, die bislang vielfach anders gehandhabt wurden. Das fängt bei den ausfahrenden Türgriffen an, die zu einer günstigen Aerodynamik und damit zu einem möglichst geringen Verbrauch beitragen sollen. In der Praxis nervte diese Modeerscheinung bei vielen Testwagen der heise/Autos-Redaktion nachhaltig. Es ist daher einigermaßen überraschend, dass eine Marke, die sich dem Pragmatismus verpflichtet fühlt, mit diesem funktionalen Murks nun auch anfängt.

Skoda
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Mode-Murks
Das Kombiinstrument war bei Skoda bislang immer integriert, nun steht das Display aufrecht hinter dem Lenkrad. Der zentrale Bildschirm in der Mitte ist hochkant angebracht. Bei der Bedienung müssen sich Umsteiger also etwas umorientieren. Skoda wird aber auch bei diesem, auf Android basierenden System daran festhalten, dass Nutzer sich die Bedienung der am häufigsten genutzten Funktionen auf die Oberfläche holen können. Das erleichtert den alltäglichen Umgang. Unter dem Display gibt es Tasten für Temperatur und Gebläse sowie eine Walze für die Lautstärkenregulierung. Die Wischfläche am unteren Rand, wie sie in Elroq und Enyaq zu finden ist, ist im Peaq verschwunden. Das Soundsystem kommt nicht mehr von Canton, sondern von Sonos. Die Verstärkerleistung liegt bei 755 Watt, von denen allein der Doppelsubwoofer 200 Watt abzweigt.
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Hinten Trommeln
Skoda rühmt sich, im Peaq das mit 2,1 m² größte Glasdach seiner Geschichte anzubieten, vorerst allerdings nur für die Ausstattungslinie Sportline. Neun Segmente lassen sich einzeln verschatten, was jene schwerlich trösten wird, die auf eine Öffnungsfunktion gehofft hatten. Die wird es im Peaq nicht geben.
Gegen Aufpreis verbaut Skoda ein adaptives Fahrwerk. Vermutlich wird die Sportline ab Werk eine leichte Tieferlegung mitbringen – zumindest verfährt Skoda in den anderen E-SUVs so. Es bleibt bei Trommelbremsen hinten, was Skoda unter anderem damit begründet, dass im Modus der stärkeren Rekuperation ohnehin 95 Prozent aller Bremsvorgänge im Alltag damit abgedeckt seien.
Die Assistenzsysteme sind auf dem Stand, den Skoda für die Modelle mit der Software 6.0 auch ausrollt. Bei entsprechender Ausstattung kann so beispielsweise das Auto von außen gesteuert einparken. Das System reagiert auf Ampeln und warnt den Fahrer gegebenenfalls. Ein assistierter Spurwechsel wird nachgereicht. Mit Online-Daten von anderen Verkehrsteilnehmern soll die Erkennung von Verkehrsschildern besser klappen als bisher.
Nur mit NMC-Batterien
Drei Antriebe und zwei Batterien wird Skoda im Peaq zunächst anbieten. Wie im Audi Q4 nutzt Volkswagen auch im Basismodell des Peaq nicht die neue LFP-Batterie mit 58 kWh, sondern eine NMC-Batterie mit 59 kWh netto. Der Motor im Heck leistet 150 kW und bietet 350 Nm. Im WLTP liegt der Verbrauch je nach Ausstattungslinie bei 14,9 bis 17,6 kWh, die Reichweite bei 455 km. Der Preis für das Grundmodell soll bei 49.900 Euro liegen.

Skoda
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In den anderen E-SUV-Modellen favorisieren die meisten Kunden die größeren Speicher. Im Peaq hat der dann 86 kWh netto, was im kombinierten WLTP für 610 bis 630 km genügen soll. Der Hecktriebler leistet 210, der Allradler 220 kW. Trotz des geringen Unterschieds und einem zu erwartenden Mehrgewicht liegen im Standardsprint immerhin 0,4 Sekunden zwischen den beiden. 7,1 Sekunden sollen es mit Heckantrieb sein, 6,7 im Modell mit zusätzlichem Asynchronmotor an der Vorderachse. Der Verbrauch im Zyklus liegt zwischen 15,1 bis 17,6 kWh bzw. bei 16 bis 18,6 kWh/100 km.
Keine Spitzenwerte bei Laden und Antrieb
Die beiden Hecktriebler dürfen 1800 kg an den Haken nehmen, im Peaq 90x liegt die Anhängelast bei 2000 kg. In den anderen E-Modellen von Skoda ist der One-Pedal-Drive-Modus brandneu, im Peaq wird er von Anfang an angeboten. Die Wärmepumpe ist auf dem deutschen Markt serienmäßig, und selbstverständlich gehört auch eine Vorkonditionierung der Batteriezellen stets dazu. Es bleibt bei einem 400-Volt-System, die maximale Ladeleistung wird sich deshalb bei in Bereich von 200 kW liegen. Skoda beteiligt sich damit vorerst nicht am Wettlauf um maximale Leistungswerte – weder beim Laden noch beim Antrieb.
Der Peaq soll die Modellpalette von Skoda nach oben abrunden. Die Preise liegen nochmals höher als beim Enyaq, doch Skoda kann sich das offenkundig zumindest auf dem deutschen Markt erlauben. Mit der großen Batterie und den gängigen Extras wird der Listenpreis vermutlich oftmals über 60.000 Euro liegen. In dieser Preisregion herrscht eine beinharte Konkurrenz, und Kunden können priorisieren, was ihnen wichtig ist. Der Peaq dürfte vor allem jene ansprechen, die ein sehr weitläufiges Platzangebot brauchen oder eben einfach haben wollen.
Mehr zur Marke Skoda
(mfz)
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Digitaler Euro: Strikte Obergrenze für Besitz durch Privatpersonen geplant
Der Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des EU-Parlaments hat am Dienstag seine Position zum digitalen Euro beschlossen. Mit deutlicher Mehrheit votierten die Abgeordneten für die gesetzlichen Grundlagen einer digitalen europäischen Zentralbankwährung. Verhandlungsführer des Parlaments hatten bereits Anfang Juni einen Durchbruch erzielt. Das Prestigeprojekt nimmt so nun die nächste formelle Hürde.
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Das von den Wirtschaftspolitikern befürwortete „Einheitswährungspaket“ besteht aus drei Gesetzesentwürfen, die neben dem digitalen Euro selbst auch dessen Bereitstellung in Nicht-Euro-Staaten der EU sowie den Schutz von physischem Bargeld regeln. Die Digitalwährung soll künftig als innovative, sichere und für Verbraucher kostenlose Alternative zu außereuropäischen Zahlungsdienstleistern wie Visa, Mastercard oder PayPal fungieren.
Ein Pfeiler des Entwurfs ist die Verankerung von Datenschutz direkt in der Technik (Privacy by Design). Der digitale Euro soll sowohl online als auch offline funktionieren, wobei die Offline-Variante via lokaler Speicherung auf Endgeräten wie Smartphones konzipiert ist. Für diesen Modus fordern die Abgeordneten ein Schutzniveau, das dem von gedrucktem Bargeld gleicht. Mithilfe moderner kryptografischer Verfahren wie Zero-Knowledge-Proofs soll die Verifizierung von Transaktionen gelingen, ohne dass persönliche Daten offengelegt werden müssen.
Die Europäische Zentralbank würde demnach keinen Zugriff auf Identitätsdaten der Nutzer erhalten. Da die Offline-Nutzung wie Bargeld funktioniert, bedeutet dies im Umkehrschluss aber auch, dass bei einem Verlust des Speichermediums das darauf befindliche Guthaben verloren ist.
Limits beim Sparen
Um die Stabilität des klassischen Finanzsystems nicht zu gefährden, sieht die Position des Ausschusses strikte Obergrenzen für die Haltung digitaler Euros durch Privatpersonen vor. Diese Höchstgrenze soll von der EU-Kommission auf Basis von Empfehlungen der Europäischen Zentralbank (EZB) festgelegt und alle zwei Jahre überprüft werden. Das EU-Parlament fordert dabei ein Mitspracherecht ein.
Unternehmen dürften die Digitalwährung zudem grundsätzlich nicht als Wertaufbewahrungsmittel horten, sondern eingehende Zahlungen nur für maximal 24 Stunden ansammeln. Ferner wird der digitale Euro dem Votum nach generell nicht verzinst. Das System soll flächendeckend von Banken, E-Geld-Instituten und sogar regulierten Krypto-Dienstleistern vertrieben werden. Die meisten Händler werden zur Annahme verpflichtet, ausgenommen sind lediglich Kleinstbetriebe und Selbstständige, wenn sie ohnehin keinerlei digitale Zahlungen akzeptieren.
Besonderen Wert legen die Abgeordneten auf die Kostenfreiheit der Grundfunktionen für Verbraucher sowie auf eine klare Trennung der EZB-Rolle von ihrer klassischen Geldpolitik. Vor dem eigentlichen Start, an den sich eine mindestens zweijährige Einführungsphase anschließen soll, müsste die Zentralbank die technische Infrastruktur ausgiebig in der Praxis testen. Damit wollen die Volksvertreter Risiken wie die zweifache Ausgabe von Offline-Geld ausschließen. Zugleich stellen sie klar, dass der digitale Euro das Bargeld nur ergänzen und nicht ersetzen soll.
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Euro-Staaten werden gesetzlich dazu verpflichtet, den Zugang zu Münzen und Scheinen flächendeckend zu sichern und reine „No Cash“-Verbote durch Händler zu untersagen. Vor allem vulnerable Gruppen wie Senioren sollen so nicht abgehängt werden. Jeder EU-Bürger erhält dem Plan zufolge das Recht auf ein Digital-Euro-Konto. „Das bedeutet auch Schutz vor politisch motivierten Sanktionen“, erläutert der Volt-Abgeordnete Daniel Boeselager. „Aktivisten, Richterinnen oder Menschenrechtsverteidiger können nicht mehr einfach von Zahlungsdiensten ausgeschlossen werden, weil sie jemandem missfallen.“
Interoperabilität im Fokus
„Mit dem Einheitswährungspaket schützen wir die Freiheit der Bürger, selbst zu wählen, wie sie bezahlen möchten“, betont der Berichterstatter Fernando Navarrete Rojas (EVP), der das Vorhaben skeptisch sieht. Niemand solle vom Bargeld weggedrängt werden oder ohne eine sichere, krisenfeste und genuin europäische digitale Zahlungsoption dastehen. Europa müsse sich nicht zwischen dem Digitaleuro und erfolgreichen privaten Bezahllösungen entscheiden, beide könnten koexistieren: „Bestehende Standards und Infrastrukturen sollten möglichst wiederverwendet werden. Dadurch können sich europäische Zahlungslösungen an eine gemeinsame Akzeptanzinfrastruktur koppeln und grenzüberschreitend interoperabel werden.“
Die Verhandlungsmandate für die drei Gesetzestexte werden zu Beginn der Plenarsitzung im Juli offiziell verkündet. Im Anschluss stehen die finalen Gespräche mit dem EU-Rat an. Erst nach einer Einigung mit den Regierungsvertretern kann das Regelwerk dann in Kraft treten.
(mki)
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Samsung produziert ab Jahresende High-End-Speicher UFS 5.0
Samsung will im vierten Quartal 2026 die Serienproduktion von Universal Flash Storage (UFS) 5.0 beginnen. Solcher Massenspeicher dürfte folglich 2027 in High-End-Smartphones, hochpreisigen Embedded-Systemen und in Autos debütieren. Ein geeigneter Kandidat wäre die Smartphone-Serie Galaxy S27 im Frühling 2027.
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In der eigenen Ankündigung übernimmt Samsung die Erwartungen der JEDEC Solid State Technology Association, die für den UFS-Standard verantwortlich ist. Eigene UFS-5.0-Bausteine sollen eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 10,8 Gigabyte pro Sekunde (GByte/s) erreichen. Schreibend sind bis zu 9,5 GByte/s drin.
Verglichen mit bisherigen UFS-4.1-Bausteinen ist das mehr als doppelt so viel; sie kamen noch auf maximal 4,3 GByte/s. Dazu nutzt der Nachfolgestandard primär modernere Speicher-Interfaces, die die Signalqualität erhöhen und dadurch doppelte Transferraten schaffen. Die Effizienz für bewegte Megabyte pro Watt soll auch dank modernerer Fertigungstechnik um bis zu 40 Prozent steigen. Das heißt, für die gleichen Datenmengen benötigt UFS 5.0 weniger Energie als UFS 4.1, in der Spitze steigt die elektrische Leistungsaufnahme aber.
Weiter bis 1 TByte
Samsung will Varianten mit Kapazitäten bis einem Terabyte herstellen. Auf einem Mainboard wird typischerweise ein einzelner Baustein verlötet, der bei UFS 5.0 um 16,7 Prozent schrumpft. Samsung nennt Abmessungen von 7,5 mm × 13 mm × 0,9 mm. Jeder gesparte Quadratmillimeter ist insbesondere bei Smartphones und Wearables wichtig, da so mehr Platz für andere Komponenten bleibt.
Andere Hersteller dürften ebenfalls bis Ende 2026 die Serienproduktion von UFS 5.0 beginnen. Kioxia etwa hat bereits angekündigt, Testmuster an Hersteller zu verteilen. Unter anderem SK Hynix ist typischerweise ebenfalls vorn mit dabei.
(mma)
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