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Fertigung von Apple-Chips: Apple und Intel haben angeblich vorläufige Einigung erzielt


Fertigung von Apple-Chips: Apple und Intel haben angeblich vorläufige Einigung erzielt

Bild: Intel

Intel und Apple sollen sich vorläufig darauf verständigt haben, in naher Zukunft Apple-Chips bei Intel Foundry fertigen zu lassen, wie das Wall Street Journal unter Berufung auf mit dem Sachverhalt vertraute Quellen berichtet. Für Intel wäre Apple als Kunde ein großer Gewinn, Kapazität ist aber überall knapp.

Apple-Chips von Intel sollen kommen

Intel hat laut einem Bericht des Wall Street Journal eine vorläufige Vereinbarung mit Apple erreicht, künftig einen Teil der Chips für Geräte des iPhone-Konzerns zu fertigen. Die Gespräche zwischen beiden Unternehmen liefen demnach bereits seit mehr als einem Jahr und jetzt sei daraus eine formelle Einigung entstanden. Laut dem Bericht spielte auch die US-Regierung eine zentrale Rolle dabei, Apple und Intel an einen Tisch zu bringen. Offiziell bestätigt wurde all das aber bislang nicht.

Für Intel wäre ein Auftrag von Apple ein wichtiger Erfolg beim Aufbau des eigenen Foundry-Geschäfts. Der Konzern versucht seit geraumer Zeit, seine Chipfertigung auch für Dritte wieder konkurrenzfähig zu machen und verlorenen Boden gegenüber TSMC gutzumachen. Seit Ende 2020 mit dem Apple M1 eine eigene SoC-Architektur auch in den Mac-Computern Einzug gehalten hat, setzt Apple für die Chips der eigenen Produkte ausschließlich auf TSMC. Zuvor setzte das Unternehmen in Macs lange Zeit auf Intel-CPUs. Für Intel wäre die Einigung dementsprechend ein Comeback, obgleich aktuell nicht klar ist, für welche Art Chips in welcher Strukturgröße Apple bei Intel fertigen lassen möchte – und für welche Produktkategorie.

Grundsätzlich sucht Apple nach zusätzlichen Fertigungspartnern, allein schon um sich weniger abhängig von TSMC zu machen. Hintergrund ist aber auch die weltweit enorme Nachfrage nach modernen Halbleitern. Vor dem Hintergrund massiver Investitionen in KI-Infrastruktur sind die Produktions­kapazitäten bei TSMC stark ausgelastet. Der noch amtierende Apple-Chef Tim Cook hatte zuletzt selbst eingeräumt, dass Lieferengpässe die iPhone-Verkäufe belastet hätten. Und auch für die hohe Nachfrage nach dem neuen MacBook Neo kriegt Apple aktuell nicht genügend A18-Pro-Chips produziert.

Auch bei Intel gibt es Engpässe

Bei Intel bestehen allerdings ebenso Zweifel, ob der Konzern kurz- und auch mittelfristig ausreichend Kapazitäten bereitstellen kann. Das Unternehmen kämpft seit Jahren mit Verzögerungen und Produktions­problemen und kann aufgrund der inzwischen steigenden Nachfrage nach klassischen CPUs mittlerweile nicht einmal den eigenen Bedarf vollständig decken. Entsprechend dürfte ein möglicher Einstieg Apples bei Intel zunächst eher vorsichtig und in begrenztem Umfang erfolgen.



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AirPods mit Kameras: Apples KI-Kopfhörer nähern sich der Fertigstellung


AirPods mit Kameras: Apples KI-Kopfhörer nähern sich der Fertigstellung

Bild: Apple

Apple ist der Markteinführung von AirPods mit integrierten Kameras und neuen Apple-Intelligence-Funktionen einen entscheidenden Schritt näher gekommen, berichtet Bloomberg. Die Vorstellung könnte im zweiten Halbjahr erfolgen, sie steht aber in Abhängigkeit zur Fertigstellung der neuen Siri, die mit iOS 27 kommen soll.

Wearables mit KI-gestützten Funktionen stehen sehr weit oben auf Apples Roadmap der nächsten Jahre. Noch bevor smarte Brillen an der Reihe sind, plant Apple aber die Markteinführung von AirPods mit integrierten Kameras. Diese sollen das Umfeld des Kopfhörer-Trägers wahrnehmen, sozusagen als Augen für die neue Siri dienen, damit die Assistentin Fragen beantworten und proaktiv situative Hinweise geben kann.

Letzte Schritte vor der Massenproduktion

Apple befinde sich für die neuen AirPods derzeit in der Phase des Design Validation Testing (DVT), berichtet Bloomberg, einem fortgeschrittenen Entwicklungsschritt vor dem finalen Production Validation Testing (PVT), das den Übergang in die Massenproduktion beschreibt. Prototypen aus der DVT-Phase würden derzeit aktiv von Apple-Angestellten getestet.

Die Hardware ist fertig, Siri aber noch nicht

Die Hardware sei praktisch einsatzbereit und unterscheide sich optisch nur geringfügig von den AirPods Pro 3 (Test), einzig der untere Stiel falle länger aus, um die Kameras aufzunehmen. Apple habe in die AirPods zudem jeweils eine kleine LED eingebaut, um externen Personen zu signalisieren, dass derzeit visuelle Daten verarbeitet und mit Apples Cloud geteilt werden. Die AirPods sollen aber explizit keine klassischen Fotos und Videos aufnehmen können.

Die AirPods sollen sich seit vier Jahren in der Entwicklung befinden. Apple habe den Marktstart ursprünglich für die erste Jahreshälfte vorgesehen, dann jedoch an die Verfügbarkeit der neuen Siri mit iOS 27 im September gekoppelt. Ohne Siri mit Googles Gemini-Unterbau und erweiterten Funktionen für Visual Intelligence hält Apple einen Marktstart offenbar nicht für sinnvoll. Noch immer gebe es intern gewisse Zweifel an der Qualität der AI-Features, sodass sich die Ankündigung auch noch weiter verschieben könnte.

Apple plant mehr AI-Produkte

Die Kopfhörer sollen Trägern die Möglichkeit geben, zum Beispiel Fragen zum Umfeld zu stellen, etwa zu Gegenständen oder zu Lebensmitteln, für die Siri dann auch ein Rezept vorschlagen könnte. Die AirPods könnten auch Erinnerungen in Abhängigkeit zu einem visuellen Ereignis oder erweiterte Navigationshinweise ausgeben, etwa beim Erreichen von Wahrzeichen. Sie sollen Teil einer „Welle von AI-Produkten“ sein, die Apple plane – AirPods sind ein äußerst beliebtes Apple-Produkt und könnten dem Unternehmen zu einer stärkeren AI-Durchdringung verhelfen. Neben AI-gestützten AirPods und Brillen soll Apple auch einen intelligenteren HomePod mit Display an einem Roboterarm planen.



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Openwrt 25.12.3: Dritter Patch liefert Support für noch mehr Router-Modelle


Die Entwickler von OpenWrt haben die neue Version 25.12.3 veröffentlicht. Das Update bringt zwar keine grundlegenden neuen Funktionen mit, bietet aber zahlreiche Fehlerkorrekturen, Verbesserungen bei der WLAN-Stabilität sowie Optimierungen für verschiedene Router- und Embedded-Plattformen.

Mit Patch 3 setzt das Projekt seinen schnellen Update-Rhythmus fort: Erst Anfang März war die Hauptversion 25.12.0 erschienen, seitdem folgten bereits mehrere Wartungsupdates.

Mehr Stabilität und Kompatibilität

Besonders im Fokus der neuen Version stehen erneut WLAN-Verbesserungen. Laut den offiziellen Änderungsnotizen wurden mehrere Probleme rund um moderne Wi-Fi-6- und Wi-Fi-7-Chipsätze behoben. Dazu gehören Korrekturen für MediaTek-basierte Geräte, Optimierungen beim Beacon-Handling sowie Problembehebungen für Multi-Link-Operationen und Scan-Probleme. Auch ein Speicherleck im Zusammenhang mit Hostapd wurde beseitigt, was die Stabilität von Access Points unter hoher Last verbessern soll.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Hardware-Kompatibilität. OpenWrt 25.12.3 verbessert unter anderem die Unterstützung verschiedener Geräte von Linksys, Xiaomi, Huawei, TP-Link und Netgear. Besitzer bestimmter Banana-Pi- oder MediaTek-basierter Router profitieren zudem von Fehlerbehebungen bei SFP+-Modulen.

Neu unterstützte Modelle sind folgende:

  • Asus RT-AX52 PRO
  • D-Link AQUILA PRO AI E30
  • Huasifei WH3000 Pro (NAND-Variante)
  • Zbtlink ZBT-Z8106AX-T
  • Zyxel WX5600-T0
  • Edup EP-RT2983
  • Cudy LT300 v3

Auch bei der Systembasis gibt es kleinere, aber wichtige Aktualisierungen. Der Linux-Kernel wird von Version 6.12.74 auf Version 6.12.85 aktualisiert. Der Satz an CA-Zertifikaten wurde ebenfalls erneuert, genauso wie die Linux-Firmware.

Bekannte Probleme

Die Entwickler weisen allerdings darauf hin, dass es weiterhin bekannte Probleme gibt. Dazu zählen unter anderem vereinzelte WPA3-Kompatibilitätsprobleme mit Googles Pixel 10 sowie Schwierigkeiten beim schnellen Wechsel zwischen Access Points. Diese Punkte sollen voraussichtlich in kommenden Service-Releases adressiert werden.

Verfügbarkeit

Die aktuelle Version kann ab sofort von der offiziellen OpenWrt-Webseite heruntergeladen werden. Noch bequemer ist die „Attended SysUpgrade“ genannte Funktion (ASU; deutsch: Beaufsichtigte Systemaktualisierung), die seit Version 25.12 alle Schritte automatisiert und die Aktualisierung beinahe vollautomatisch durchführt.

Supportende von Version 24.10

Für die Version 24.10 von OpenWrt endet die Unterstützung im September dieses Jahres. Es wird danach keine weiteren Verbesserungen oder Sicherheitsupdates mehr geben. Der Wechsel auf Version 25.12.x sollte spätestens zu diesem Zeitpunkt erfolgen.

Billboard März 2026



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Krise von Marathon & Destiny: Sony senkt Bungies Bilanz­wert deutlich nach unten


Krise von Marathon & Destiny: Sony senkt Bungies Bilanz­wert deutlich nach unten

Bild: Bungie

Bei Bungie heißt die Devise: Es geht weiter mit der Krise. Weder Destiny 2 noch Marathon laufen so richtig gut oder zumindest nicht auf dem Niveau, den der Ruf des Studios verlangt und die Besitzer erwarten. Sony schreibt deshalb im Quartalsbericht viel Geld ab.

Gut 3,6 Milliarden US-Dollar ließ sich der japanische Konzern die Übernahme von Bungie kosten. Das ausgewiesene Ziel: sich durch den Kauf eines der damals größten Live-Service-Spezialisten im Genre zu etablieren. Das sollte der PlayStation-Sparte eine weitere Säule mit nicht nur großen, sondern kalkulierbaren, regelmäßigen Gewinnen bescheren. Stattdessen ging es im Grunde nur bergab.

Erwartungen verfehlt

Dass Sony nun die Buchwerte von Bungie in den Bilanzen des aktuellen Quartalsberichts (pdf) korrigiert, folgt aus dieser Entwicklung. Der Wert des Studios und seiner Assets wird um 88,6 Milliarden Yen, umgerechnet etwa 566 Millionen Dollar, gesenkt. Einnahmen aus den Bungie-Titeln hätten nicht den Erwartungen entsprochen, begründet Sony nüchtern.

Das ist nicht das erste Mal, schon im vergangenen November hatte Sony den Wert von Bungie um umgerechnet „nur“ 177 Millionen US-Dollar nach unten gesetzt. Insgesamt sind „Game & Network Services“ aber eine von zwei Sparten, die die Bilanz tragen. Unter anderem die abgeschriebenen Summen herausgerechnet, sei die G&NN-Sparte mit dafür verantwortlich, dass der Betriebsgewinn die Erwartungen übertroffen habe, stellt Sony fest.

Spielerzahlen von Marathon
Spielerzahlen von Marathon (Bild: Steam Charts)
Spielerzahlen von Destiny 2
Spielerzahlen von Destiny 2 (Bild: Steam Charts)

Spiele suchen Spieler

Das liegt auf der Hand. Destiny 2 verliert an Spielern, die letzte Erweiterung konnte den Trend nicht umkehren. Rund 12.000 gleichzeitige Spieler auf Steam in den vergangenen 24 Stunden sind kein Zeugnis riesiger Popularität. Das viel jüngere Marathon schafft es immerhin noch auf 15.000 Spieler. Apex Legends hingegen zog 291.000 Spieler an. Für ein Spiel mit Blockbuster-Budget, das der nächste große Hit werden sollte und musste, fällt die Bilanz ernüchternd aus. Die Zahlen sind bei weitem nicht hoch genug.

Marathon wird aktuell das zum Verhängnis, was schon Tests offengelegt haben und mittlerweile auch die Steam-Wertungen spiegeln. Der Extraction-Shooter ist beileibe kein schlechtes Spiel, aber relativ hart, sein Gameplay eher für eine kleinere Zielgruppe gemacht. Dazu kommt, dass er kaum in seine Besonderheiten und das Spielprinzip einführt. „Onboarding“ bleibt für das Spiel bleibt ein Problem, dazu kommen das Balancing und nicht zuletzt der Kaufpreis von gut 40 Euro in einem Segment, das viel Free-to-Play-Konkurrenz hat.

Die Redaktion dankt ComputerBase-Leser „Strikerking“ für den Hinweis zu dieser Meldung!



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