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Design Camp by BECC x PAGE auf der mcbw: Keine Angst vor Wandel! › PAGE online


Mutige Ideen, menschlicher Austausch – und ganz viel Optimismus: Beim BECC-Event »Play Bold. Act Smart. Lead Change.« im Rahmen der mcbw zeigte sich, dass kreatives Denken gerade im KI-Zeitalter lebendiger ist denn je.

Design Camp by BECC x PAGE auf der mcbw: Keine Angst vor Wandel! › PAGE onlineBild: Carina Pilz und BECC Agency & ISARWINKELAls Emily Brummer, Texterin und Markenstrategin bei Kookaburra Copy und Teilnehmerin des Design Camps von PAGE und BECC, den Claim der Gewinnerkampagne ihres Teams auf der Bühne präsentierte, klirrte und polterte es jedes Mal, wenn sie ihn aussprach, im Hintergrund. Etwas krachte zu Boden, etwas fiel um – Emily nahm es mit Humor. Ein Zufall, der zeigt, was diese Kampagne ausmacht: Sie ist kein leises Statement, sondern verschafft sich Gehör und Aufmerksamkeit. Sie weckt auf. Und sorgt am Ende für Optimismus und Mut. Etwas, das wir dringend brauchen – in Zeiten, in denen viele Designer:innen und Kreative unsicher sind, welche Rolle sie im Umgang mit KI künftig spielen und wer im Spannungsfeld von Mensch und Maschine eigentlich die Fäden in der Hand behält.

Und dieser Optimismus zog sich wie ein roter Faden durch den Abend im Münchner Isarwinkel, wo Anfang Mai im Rahmen der Munich Creative Business Week (mcbw) 20 Jahre BECC Agency gefeiert wurde. Highlight war das Live-Voting der Geburtstagskampagne für 40 Jahre PAGE, die 22 Kreative in vier diversen Teams einige Wochen zuvor an nur einem Tag erarbeitet hatten.

Los ging es mit spannenden Impulsen des BECC-Teams mit ganz unterschiedlichen Perspektiven auf Kreativität, Verantwortung und Wandel. Sie machten nicht nur Hoffnung, sondern richtig Lust auf die Zukunft! »KI kann alles, aber will nichts«, sagte BECC-Geschäftsführer Metin Seyrek. Co-Geschäftsführer Leif Geuder ergänzte: »KI macht uns alle zu Produzenten. Aber niemanden zum Autor.« Denn die Urheber bleiben wir, die Menschen und die Branche mit ihrer Haltung und all ihren kreativen Ideen.

PAGE als Begleiterin durch unsichere Zeiten

Für mich als Chefredakteur von PAGE ist das ein klarer Auftrag: Gerade in einer Zeit, in der KI vieles schneller und effizienter macht, wird umso sichtbarer, worauf es in der Kreativbranche wirklich ankommt – nämlich den Austausch untereinander und echte Ideen, die für Gänsehaut sorgen. PAGE begleitet diese Entwicklung nicht nur, sondern bietet den Raum, in dem Kreative gemeinsam Zukunft gestalten. Wir möchten ihren Stimmen Gehör verschaffen und der Branche auch in unsicheren Zeiten Orientierung geben.

Vielleicht war ich deshalb bei meinem Intro für die Teilnehmer:innen unseres Design Camps nervöser als vor manchem Auftritt auf der großen Bühne. Weil es nicht nur um eine Geburtstagskampagne ging, sondern um die Frage, was bleibt, wenn sich Werkzeuge radikal verändern. Genau dafür steht PAGE seit 40 Jahren.

Gewinnerkampagne ab Juli auf allen Kanälen

Und dann wurde gevotet! In diesem Moment war ich wahrscheinlich aufgeregter als die Teilnehmenden alle zusammen. Und ich bin wirklich froh, dass ich diese Entscheidung nicht alleine treffen musste! Alle vier Kampagnen, die in unserem Design Camp entstanden sind, stellen wir in Ausgabe 03/26 Ende September ausführlich vor. Die Gewinnerkampagne wird ab Juli auf all unseren Kanälen zu sehen sein, laut und mutig.

So viel sei vorab verraten: Design ist lebendiger denn je – auch und gerade in Zeiten von KI! Design Camp-Teilnehmerin Anna-Maria Muro Pita von häppy brachte es auf den Punkt: »Die stärksten Ideen entstehen im Miteinander. Im Austausch, in Reibung und durch unterschiedliche Perspektiven. KI kann helfen, gute Ideen weiterzudenken und auszuarbeiten. Aber sie ersetzt nicht das gemeinsame Denken, Fühlen und Hinterfragen.«

Bei der Präsentation der Kampagne ihres Teams sagte Teilnehmerin Janine Kerscher: »Wir haben keine Angst vor Wandel. Wir gestalten ihn aktiv mit.« Gemeinsam. Und vor allem mit ganz viel Mut und Optimismus. Denn schließlich, so Teilnehmerin und Illustratorin Ari Liloan: »Bei all dem industriellen Wandel dürfen wir nicht vergessen, dass die Branche auch noch andere Themen hat.«

Mann steht auf einer Bühne und spricht in ein Mikrofon, während er in der anderen Hand Notizen hält. Hinter ihm ist eine große Leinwand mit der Aufschrift „BECC x PAGE“ sowie dem Titel „Co-Creation Birthday Campaign“ zu sehen. Er trägt ein schwarzes T-Shirt mit „40 PAGE“-Logo. Im Vordergrund sind unscharf sitzende Zuhörer zu erkennen, links steht eine große Zimmerpflanze, die dem Event-Setting eine lockere Atmosphäre verleiht.Bild: Carina Pilz und BECC Agency & ISARWINKEL

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Behind the Set › PAGE online


Brücken bauen im Bewegtbild: »Behind the Set« bringt Studierende und Fachleute zusammen, stärkt den praxisnahen Wissenstransfer und begegnet den strukturellen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Ein neues Format, das für die Community leben soll und von ihr getragen wird.

Behind the Set › PAGE online
Grafik © CreatiF Center

»Behind the Set« möchte Wissen kommunizieren und kollaborative Arbeitsweisen in der hiesigen Filmproduktion fördern. Die Kooperation läuft zwischen dem bundesweiten Berufsverband Assistant Directors Union (ADU) und dem CreatiF Center der HFF München.

Das CreatiF Center ist seit der Gründung 2023 als zentraler Hub für den Transfer zwischen Kunst, Wissenschaft und Medientechnologie bekannt und arbeitet eng mit Partner:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, was neue Wege in die Märkte öffnen kann. Ein Punkt, der in den verschiedenen Designdisziplinen ebenfalls immer wieder diskutiert wird.

Ständiger Wandel am Set

Ein solcher Austausch über Grenzen hinweg ist dringend nötig, denn Deutschland gerät als Produktionsstandort immer stärker unter Druck. Auch im Bewegtbild wird für viele Stakeholder die Luft dünner beziehungsweise für manche vielfältiger – ähnlich wie in Agenturen und Unternehmen. Genau wie beim Design ist auch die fragmentierte Branchenstruktur der Filmbranche ein ewig leidiges Thema. Und wo viel Bewegung herrscht, braucht es mindestens genauso viel Austausch.

Dabei geht es längst nicht mehr nur um klassische Abläufe, sondern um einen fundamentalen technologischen Wandel am Set. Der Einzug von Virtual Production – dem Drehen vor gigantischen LED-Wänden – und KI-gestützten Tools wirft die traditionelle Arbeitsteilung komplett über den Haufen.

Wo früher visuelle Effekte erst Monate nach dem Dreh in der Postproduktion entstanden, müssen Teams heute digitale Kulissen und Workflows schon vorab perfekt koordinieren. Das erfordert ein völlig neues, abteilungsübergreifendes Verständnis von Produktionsmanagement.

Werkzeugkasten für die Bewegtbildbranche

Das neue Format richtet sich sowohl an den Nachwuchs als auch an die Profis: Es betrifft zum Beispiel Regieassistenz-Teams, angehende Filmstudierende, Tech-Interessierte oder Bildgestalter:innen. Aber genauso betroffen sind die fertig ausgebildeten Fachleute, weil viele hinter den rasanten technologischen Entwicklungen alleine nicht hinterherkommen können. Es braucht mehr Vermittlungsangebote und Infopools.

In der Planung ist daher eine Formatmischung aus virtuellen Austauschformaten, Veranstaltungen, Fachbeiträgen und Einblicken aus der Praxis. Lena Fischer, Projektleitung des Integrativen Produktionsmanagements im CreatiF Center, nennt dies einen Werkzeugkasten und kommentiert:

»Wir wollen ein Format bauen, das für die Community ist und auch von der Community mitgetragen wird.«

Weil das Format als Transferprojekt gefördert ist, wird es kostenlos angeboten. Das Kick-off-Event findet am 8. Juni statt.

Mehr Informationen gibt es auf der Website.

 

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Witzig & musikalisch: Schottland feiert WM-Teilnahme auf eigene Art! › PAGE online


Nach 28 Jahren ist Schottland wieder bei einer Fußball-WM dabei. Und die traditionsreiche Limo Irn-Bru feiert das mit einem Musik-Spot mit vielen Stars – und einem erfrischenden Blick darauf, was die Fußball-Fans in den USA erwartet: von irren Ticketpreisen und riesigen Hot Dogs bis zur Security.

Witzig & musikalisch: Schottland feiert WM-Teilnahme auf eigene Art! › PAGE online

Irn-Bru, die leuchtende orange schottische Limo mit einem Geschmack nach Zitrusfrüchten, ist nicht irgendein Getränk. Es wird das »andere Nationalgetränk« des Landes genannt. Neben dem berühmten Whiskey natürlich. Und ist erfolgreicher als Colca-Cola dort.

Das »Iron-Brew«, wie es ursprünglich hieß, ist also eine Instanz in Sachen schottischer Nationalität. Und so feiert die Marke die erste Teilnahme der schottischen Nationalmannschaft bei einer Fußball-Weltmeisterschaft seit 1998 mit durchschlagendem Erfolg.

Dafür hat es den ikonischen Brand-Jingle »Made in Scotland from Girders« in einen musikalischen Werbespot verwandelt, bei dem ein schottisches Who-is-Who auftritt: Von Franz Ferdinands Frontmann Alex Kapranos über Fußballheld John McGinn und einem wunderbaren Chor bis hin zu Susan Boyle, die hoch oben auf der ikonischen Forth Rail Bridge schmettert. Schade allerdings um die schlechten Fake-Bilder in diesem Part.

So lustig wie musikalisch

Umso schöner ist der neckische Humor, den die Agentur Lucky Generals gemeinsam mit dem Regie-Duo Grandmas aus Manchester auf den Weg brachte.

Und der so manche absurde Realität herauskitzelt – von den Ticketpreisen bis zu den häufig so überdimensionalen Portionen in US-Restaurants, Naturkatastrophen und der Security bei der Ankunft.

Auch wenn die Andeutung eher subtil bleibt und sich auf eine geschmuggelte Dose Irn-Bru bezieht, ist die Anspielung auf die Einreisepolitik der Regierung naheliegend.

Wie der Slogan wurde auch die Plattform »Made in Scotland From Girders« wiederbelebt und feiert die Resilienz schottischer Fans.

Zusätzlich zu dem Musikspot, der im Mittelpunkt der Kampagne steht und jetzt im Fernsehen, auf Social Media und in digitalen Kanälen läuft, gibt es eine Plakatkampagne, Spotify- und Vinyl-Veröffentlichungen und Behind-the-Scenes-Inhalte.

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Plakat der Kieler Woche 2026 – Design Tagebuch


In gut zwei Wochen beginnt die größte Segelregatta der Welt, die Kieler Woche (20. bis 28. Juni 2026). Das Plakat zur diesjährigen Kieler Woche sei „freundlich, locker und mit einer besonderen Leichtigkeit“, so der Veranstalter.

Im Rahmen des traditionellen Designwettbewerbs zur diesjährigen Kieler Woche hatte sich im vergangenen Jahr der Grafikdesigner Erik Brandt aus Minneapolis mit seinem Entwurf gegen 14 weitere Vorschläge durchgesetzt. Die Jury ist der Auffassung: „Das Design vereint die beiden zentralen Facetten der Kieler Woche – Sport und Freizeit – in einem modernen, vielseitigen Auftritt.“

Kieler Woche Plakat 2026, Quelle: Landeshauptstadt Kiel

Auszug des Jury-Statements

„Die dynamische Komposition und die sommerliche Farbgebung vermitteln Offenheit und Lebensfreude. Im Zentrum steht die Wendetonne, die als starkes Symbol den Segelsport mit der offenen, festlichen Atmosphäre des Volksfests verbindet. […] Die rhythmische Spiegelung des Textes schafft eine visuelle Kontinuität, die spielerisch über das Format hinausgeht. Durch die Wiederholung entsteht ein starkes Symbol für die lange Tradition der Kieler Woche, ihre beständige Wiederkehr – und die Gewissheit, dass sie auch in Zukunft immer wieder neu erlebbar sein wird“, heißt es in der Beurteilung der Jury.

Das Plakat der Kieler Woche wird seit 1959 in einem jährlich stattfindenden Designwettbewerb ermittelt, zudem Designer aus dem In- und Ausland eingeladen werden. Das Siegermotiv kommt während der Segel- und Festwoche auf Plakaten und Flaggen zum Einsatz und schmückt darüber hinaus zahlreiche Medien und Anwendungen wie Kaffeebecher, Schlüsselbänder und andere Werbeartikel.

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